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Thema: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

  1. #31

    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Aber der FT4 müsste doch theoretisch noch weiter sinken, da sich das überschüssige T4 immer noch abbaut, sprich weiter Richtung UF geht? Ihr meint also dass die UF Symptome möglicherweise wieder weggehen mit der Zeit? Dann würde ich doch erstmal bei den 50 T4 + 10 T3 bleiben, das ermutigt mich jetzt etwas.

    Aber inwieweit kann man das Begründen, dass bei der Senkung UF Symptome auftreten, die aber mit der Zeit wieder verschwinden könnten obwohl der FT4 ja theoretisch noch weiter sinken müsste wegen der Thyroxin Reduktion? Wäre es möglich dass die SD durch die T3 Gabe weniger arbeitet / entlastet wird, dies zu UF Symptomen führt, welche mit der Zeit verschwinden weil die SD sich an die neuen Hormone gewöhnt und wieder anfängt etwas mehr zu arbeiten oder ist das der falsche Erklärungsansatz?

  2. #32
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    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Hallo Markov,
    jeder reagiert anders. Du sollst einfach nur etwas Geduld haben, sonst wird es noch schlimmer. Du kannst nicht einfach nur hin und her dosieren. Das wird so nicht funktionieren. Erst die neue Blutwerte abwarten, und dann weißt Du welche Schraube Du drehen sollst.

    Liebe Grüße
    Peter

  3. #33

    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Zitat Zitat von Peter. Beitrag anzeigen
    Hallo Markov,
    jeder reagiert anders. Du sollst einfach nur etwas Geduld haben, sonst wird es noch schlimmer. Du kannst nicht einfach nur hin und her dosieren. Das wird so nicht funktionieren. Erst die neue Blutwerte abwarten, und dann weißt Du welche Schraube Du drehen sollst.

    Liebe Grüße
    Peter
    Gut, dann weiterhin Novo 50, sorry für meine Ungeduld das hab ich leider so an mir, aber ist grad bei der SD Einstellung natürlich nicht sehr vorteilhaft

    Jetzt hab ich aber noch eine relativ wichtige Frage bzgl. der nächsten Blutentnahme:
    Ich nehme die kompletten 50 Novo immer morgens, splitten vertrage ich nicht gut. Mit alles auf einen Schlag gehts mir deutlich besser. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit von T3 ist das aber natürlich bei der BE nicht so gut, wenn ich da knapp 24h Abstand zum letzten mal T3 habe. Würdet ihr dann an dem Tag vor der BE ausnahmsweise splitten oder bringt das die SD vielleicht wieder etwas durcheinander? Also entweder ich nehme am Tag vor der BE 1) alles morgens obwohl das dann ca 24h Abstand sind 2) ich splitte und nehme 2 Portionen Novo 25 (wenn splitten, dann wie lang vor der BE den 2. Teil der 25er?) oder 3) ich nehme trotzdem die komplette 50er Novo, allerdings erst am Nachmittag oder so? Was macht da am meisten Sinn?

  4. #34
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    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Ich würde am Tag vorher die Dosis ganz normal morgens nehmen und vor der BE eben nicht. Klar hast Du dann einen zu großen Abstand mit T3, aber das ist dann eben so. Muss man berücksichtigen bei der Interpretation. Besser als den Peak zu erwischen und beim fT4 nicht zu wissen wo der hingehört.
    LG

  5. #35
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    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Aber inwieweit kann man das Begründen, dass bei der Senkung UF Symptome auftreten, die aber mit der Zeit wieder verschwinden könnten obwohl der FT4 ja theoretisch noch weiter sinken müsste wegen der Thyroxin Reduktion?
    Das kann man damit begründen, dass dein Körper kein Fass ist, in das man oben Hormontabletten reinfüllt und unten ein analoges Ergebnis rauskommt, sondern dass er diverse Anpassungsvorgänge macht. Z.B. die Eigenproduktion der SD erhöht sich bei Dosisreduktion, soweit sie noch dazu in der Lage ist.

  6. #36

    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Hallo zusammen, melde mich erst jetzt wieder, da ich Anfang diesen Monats doch keine BE hatte sondern erst nächste Woche wieder. Habe aber einen alten Bericht vom Nuklearmediziner gefunden und wollte mal die Werte zum Vergleich reinstellen.
    Würde mich freuen, wenn jemand sich alles mal in Ruhe durchliest und seine Meinung abgeben kann

    Diese Werte und Sono/Szinti sind von 2018!, nicht von diesem Januar. Sind also 1 Jahr alt.

    17.01.18 - ohne SD Medikation, LT 75 4 Wochen vorher abgesetzt

    FT3: 6.0 (3.1-7.0) -> 74,36%
    FT4: 11.1 (8.0-17.0) -> 34,44%
    TSH: 2.43
    Anti-TPO: <60 (Norm <60)
    TRAK: < 0.3 (Norm: < 1mU/ml, 1-1.5 Graubereich, > 1.5 positiv)
    VitD: 23.4 (Norm 30-100, Mangel < 10)

    VitD ist relativ niedrig, bei einer der letzten BEs kürzlich war er aber in Ordnung.

    Sonographie:
    rechter SD Lappen: ca. 4,1 x 1,7, 1,6 (Länge, Breite, Tiefe in cm), Volumen ca. 6.2ml
    linker SD Lappen: ca. 4,4 x 2,1 x 1,9, Volumen ca. 9.8ml
    Bds. nur leicht inhomogene, noch normoechogene Struktur ohne größere umschriebene Knoten bds.

    Schilddrüsenszintigraphie:
    Cervicale, schmetterlingsförmig konfigurierte, plump grenzwertig vergrößerte SD bds.
    Technetiumgesamtuptake mit 1,20%. rechts 0.56%, links 0.62% im Normbereich.
    Homogen erhaltene Nuklidspeicherung ohne typisch umschriebene Mehr- / Minderspeicherungen.

    Beurteilung:
    Cervicale grenzwertig große Schilddrüse bds. mit szintigraphisch erhaltener Funktion ohne typisch fokale Autonomie bzw. kalte Knoten.
    Serologisch keine aktive Autoimmunthyreopathie bzw. -itis nachweisbar.
    Periphere Euthyreose mit erhaltener deutlicher TSH Stimulation - L-Thyroxin 75/die abgesetzt.

    Weiterführung der bisherigen Substitutions- und Strumatherapie mit vorerst unverändert 1 L-Thyroxin 75/die, die Einstellung sollte bekannt sein bzw. nach 6-8 Wochen konstanter Einnahme neu bestimmt werden.
    Nach ev. weiterer Dosisoptimierung Weiterführung unter regelmäßigen Laborkontrollen empfohlen.
    Darüber hinaus Befundkontrolle (Sonographie, Labor unter SD. Med.) in Abhängigkeit der weiteren Klink in ca. 1 J. sinnvoll.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte nach 1 Jahr, d.h. ab jetzt nochmal eine Sono und Labor gemacht werden, sprich ich sollte meinen Hausarzt nochmal nach einer Überweisung zum Nuklearmediziner fragen?

    __________________________________________________ _______________________________________

    Hier nochmal meine SD Werte der letzten Monate:

    04.12.18, Mit L-Thyroxin 75, die letzten 2 Tage vor der BE auf 60 reduziert (da so kurz warscheinlich noch keine Auswirkungen auf ft4). BE war nüchtern.
    TSH: 3,9 (0.3-3.0)
    FT4: 1,39 (0.70-1.54) -> 82,14%
    FT3: 5,72 (4.70-7.20) -> 40,80%

    20.10.18 - LT75, BE nüchtern ohne thyroxin
    TSH 1.70 (0.3-3.0)
    FT4 1.5 (0.70-1.54) -> 95,2%
    FT3 5.0 (4.70-7.20) -> 12%

    15.09.18 - LT75, Blutentnahme MIT Thyroxin, NICHT nüchtern
    TSH 2.9 (0.3-3.0)
    FT4 1.34 (0.70-1.54) -> 76,19%
    FT3 5.6 (4.70-7.20) -> 36%
    __________________________________________________ ______________________________________

    Ende nächster Woche habe ich die neuen Werte, Medikation wurde Anfang Dezember von LT75 auf Novothyral 50 umgestellt. Aufgrund der alten Werte die ich jetzt gefunden habe, bin ich mir aber wieder etwas unsicher ob T3 bei mir überhaupt sinnvoll war.

    Aktuelles Befinden nach Umstellung LT75 auf Novo 50: soweit ganz ok, Müdigkeit ist besser geworden und Hitzwallungen und Schwitzen sind eigentlich immer noch weg, vermute das kam vom hohen FT4. Ab und zu hoher Blutdruck (kann aber auch von den anderen Medikamenten kommen), Puls ist eigentlich gut.
    Allerdings teilw. immer noch etwas zittriges Gefühl, glaube aber weniger wie unter LT75.


    Aufgrund der alten Werte von vor einem Jahr, habe ich die Vermutung, dass mein niedriger FT3 bei einigen Untersuchungen vom hohen FT4 verursacht wurde und nicht von einer Umwandlungsschwäche o.ä. kommt.

    Am 17.01 war der FT4 bei 34%, FT3 bei 74%. (Allerdings anderes Labor, hier Norm FT3 3.1-7.0, bei den anderen Werten 4.7-7.2. FT4 Norm hier 8-17, bei anderen Werten 0.7-1.54)
    Am 15.09 war der FT4 bei 76%, FT3 bei 36%.
    Am 20.10 war der FT4 bei 95%, FT3 bei 12%.
    Am 04.12 war der FT4 bei 82%, FT3 bei 40%.

    Auch wenn es mir zurzeit zwar halbwegs ok geht, bin ich mir unsicher ob Novo 50 die richtige Entscheidung war oder ob eine Senkung auf bspw. LT50 / 62,5 gereicht hätte, statt 50 + 10 T3.

    Was mich allerdings immer noch verwundert, ist warum der TSH immer so hoch ist bei mir, egal wie die Werte sind. Das einzige mal als er "niedriger" war mit 1.7, war am 20.10 als der Ft4 bei 95% und FT3 bei 12% war, was ja an sich katastrophale Werte sind.

  7. #37
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    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Auch wenn es mir zurzeit zwar halbwegs ok geht, bin ich mir unsicher ob Novo 50 die richtige Entscheidung war oder ob eine Senkung auf bspw. LT50 / 62,5 gereicht hätte
    Das denke ich auch, ich hätte vermutlich zuerst eine Senkung auf LT 62,5 probiert, evtl. zuvor einen Auslaßtag.

    Ich finde übrigens deinen fT3 nicht zu niedrig, allerdings hat das Labor merkwürdige Normwerte. Womöglich kam daher die Entscheidung für Novo?
    Darüber hinaus Befundkontrolle (Sonographie, Labor unter SD. Med.) in Abhängigkeit der weiteren Klink in ca. 1 J. sinnvoll.
    Eine Kontrolle beim Nuk ist sicher auch sinnvoll. Allerdings würde ich den Termin so legen, dass auch eine BE sinnvoll ist.

    Was mich allerdings immer noch verwundert, ist warum der TSH immer so hoch ist bei mir, egal wie die Werte sind. Das einzige mal als er "niedriger" war mit 1.7, war am 20.10 als der Ft4 bei 95% und FT3 bei 12% war, was ja an sich katastrophale Werte sind.
    Am wichtigsten sind nicht irgendwelche "schönen" Werte, sondern das Befinden! Wenn es dir gut geht, dann ist doch völlig egal, ob TSH hoch oder niedrig ist, zumindest solange in der Norm.

  8. #38

    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Das denke ich auch, ich hätte vermutlich zuerst eine Senkung auf LT 62,5 probiert, evtl. zuvor einen Auslaßtag.
    Ich finde übrigens deinen fT3 nicht zu niedrig, allerdings hat das Labor merkwürdige Normwerte. Womöglich kam daher die Entscheidung für Novo?
    Inwiefern merkwürdige Normwerte? Nur auf den FT3 bezogen oder auch FT4? Meinst du, dass die Normwerte vom FT3 zu hoch sind und deshalb die Werte manchmal leicht niedrig erscheinen, obwohl sie eigentlich völlig in Ordnung sind?

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Am wichtigsten sind nicht irgendwelche "schönen" Werte, sondern das Befinden! Wenn es dir gut geht, dann ist doch völlig egal, ob TSH hoch oder niedrig ist, zumindest solange in der Norm.
    Klar, das denke ich auch. Allerdings kratzt der TSH ja oft oben an der Norm Richtung 3, trotz hohem FT4. Deshalb dachte ich etwas T4 senken und T3 dazu würde beides mehr ins Gleichgewicht bringen und den TSH drücken. Seit ich aber heute die alten Werte gesehen habe, bin ich mir wiegesagt unsicher bzgl. des T3 und denke ich sollte vielleicht wieder Richtung 50 oder 62,5 LT zurück. Bis zu den Ergebnissen der nächsten BE werde ich aber noch bei den Novo50 bleiben um zu schauen wie es sich entwickelt hat und die Werte hier posten.

  9. #39
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    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Die Norm für fT4 ist relativ niedrig, für fT3 dagegen höher als sonst üblich.
    Bis zu den Ergebnissen der nächsten BE werde ich aber noch bei den Novo50 bleiben um zu schauen wie es sich entwickelt hat und die Werte hier posten.

  10. #40

    Standard AW: FT4 hoch, FT3 niedrig - Dosis in Ordnung oder erhöhen / senken?

    Hi, habe meine neuen Werte bekommen.


    Novothyral 50, 29.01.19. Letzte Einnahme ca. 22h vorher (vielleicht wichtig wegen dem T3):

    TSH 2,54 (0.3-3.0)
    FT4 1,15 (0.70-1.54) -> 53,57%
    FT3 5,72 (4.70-7.20) -> 40,80%

    Meine alten Werte habe ich ins Profil geschrieben zum Vergleichen.

    FT4 ist also von 1,39 gesunken auf 1,15. FT3 ist genau gleich geblieben, trotz den zusätzlichen 10 T3. Aber warscheinlich war zur BE (22h nach letzter Einnahme) schon der Großteil aus dem Körper raus. Der T3 Wert wird nach Einnahme ja sicher deutlich höher sein (meint ihr die 10T3 passen oder sind vielleicht sogar zu viel, da BE ohne war?)

    Ihr meintet ja die Norm für FT4 ist etwas niedriger wie üblich, und die für FT3 etwas höher. TSH ist ja trotz Novothyral 50 noch bei 2.54, also eher im oberen Bereich.

    Ich bin am überlegen ob ich Novothyral 50 + LT 12,5 ausprobieren soll, oder ob ich bei Novothyral 50 bleibe. Von den Werten her wäre es ja sinnvoll / kein Problem ein bisschen zu erhöhen. Was sagt ihr?

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