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Thema: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

  1. #181
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Ich bin 67, seit 10 Jahren ohne HET und somit in der Menopause.
    Mein TSH war noch nie supprimiert, nur mal kurz unter der Grenze.

    Vor 4 Monaten hatte ich einen schlimmen Knochenbruch, der nicht wirklich verheilen will.
    Deshalb lasse ich übermorgen eine Osteoporose Messung machen.
    Hoffentlich bringt diese etwas Klarheit.

  2. #182
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Mein TSH war noch nie supprimiert, nur mal kurz unter der Grenze.

    Dass man postmenopausal und ohne supprimiertes TSH sowohl Osteoporose haben als auch nicht haben kann, war niemals strittig gewesen - "beweist" nämlich nichts bezüglich des Themas.

  3. #183
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Dass man postmenopausal und ohne supprimiertes TSH sowohl Osteoporose haben als auch nicht haben kann, war niemals strittig gewesen - "beweist" nämlich nichts bezüglich des Themas.
    Hattest du nicht vor kurzem geschrieben, dass du zwar Osteoporose hast, aber keine Knochenbrüche?

    Warum sollte ich dann nicht bei einem schweren Knochenbruch mich nicht nach Osteoporose testen?

  4. #184
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Dass man postmenopausal und ohne supprimiertes TSH sowohl Osteoporose haben als auch nicht haben kann, war niemals strittig gewesen - "beweist" nämlich nichts bezüglich des Themas.
    Was ihr beide, Donna und Panna, schreibt, kann man ja sinnvoll zusamenfassen. Mindestens sollte man, wenn man im Alter mit supprrimiertem TSH leben will, einmal die Knochendichte messen lassen. Denn da kann man sehr irren mit dem Gefühl, und Osteoporose ist schon was schlimmes, was das Alter sehr, sehr mühsam machen kann.
    Dir Donna wünsche ich natürlich ein gutes oder wenigstens akzeptables Ergebnis!

  5. #185
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich dann nicht bei einem schweren Knochenbruch mich nicht nach Osteoporose testen?
    Niemand sagt, dass du das nicht tun sollst, nur gehört das hier einfach nicht zum Thema (das, im Titel unmittelbar ersichtlich, das supprimierte TSH (das du nicht hast) mitsamt evtl. Folgen ist).

    Hattest du nicht vor kurzem geschrieben, dass du zwar Osteoporose hast, aber keine Knochenbrüche?
    Was ich in #180 schrieb, war eine sehr konkrete Antwort auf rosasofas sehr konkretes Zitat dort und nicht einfach Erzählprosa über mich selbst.
    Geändert von panna (18.02.20 um 20:08 Uhr) Grund: Vertippsler

  6. #186
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Also ich geh mal kurz zum Ursprung .

    Vorweg gesagt, tendiere ich weder zur einen Seite noch zur anderen Seite. Also weder PRO noch KONTRA.

    Das Herzschädigungen in UF sowie auch in ÜF vorkommen – keine Frage. Wie Janne auch schon erwähnte gibt es zwischen koronaren Herzschädigungen und latenter Hypothyreose auch Zusammenhänge die sich z.T. auch auf die schlechteren Cholesterinwerte beziehen, die sich bei den latenten Hypothyreosepatienten schon lange vorher einstellen. Ein gehäuftes Vorhofflimmern hat man sowohl bei Patienten mit Werten im unteren sowie auch im oberen Quarter festgestellt. Aber das nur am Rande.

    Die Frage ist doch: können wir uns wirklich auf unsere BE verlassen? Oder bin ich nur in dem einen Labor in ÜF oder überdosiert und im anderen gar nicht? Dem Prof. hier vor Ort sind die unterschiedlichen Testkits auch ein Grausen. Und auch auf anderen hormonellen Gebieten schimpfen einige Ärzte schon über die unterschiedlichen Werte der Testkits. Manche von ihnen stellen da nur noch nach Befinden ein. Weil Testkit A sagt ¼ weniger als mein eigener, Testkit B und C sagen über 75 % höher usw. usf. . Was ist denn nun wirklich verlässlich?

    Selbst hatte ich Herzsymptome sowohl in UF sowie auch normal dosiert. Einzig wo mein TSH mal unter dem Referenzbereich fiel, hatte ich seltsamerweise kein einziges Mal auch nur eine Extrasystole. Bin auf diese Werte allerdings nie wieder hingekommen *hmpf*. Kein Wunder, war auch ein anderes Labor.

    Beruflich sind mir einige Klienten untergekommen, die trotz jahrzehntelanger ÜF bzw. „hoch eingestellt“ trotz allem mittlerweile über 90 sind. Der eine Fall sogar ohne sonstige Medikamente. Noch nicht mal Bluthochdruck, was man ja eigentlich vermuten könnte, wenn alle 2 Werte über Referenzwert sind (TSH und FT4).

    Oder Höhe der LT-Dosis. Beispiel: eineiige Zwillinge. Beide Hashimoto. Die eine mit einer Dosierung hoch im 100er Bereich, die andere tuckert unter 100. Und das bei fast identischen Werten, gleichem BMI etc. – schon interessant.

    Man kann darüber diskutieren – ja. Aber den wirklich roten Faden.. der für jeden gültig ist, der ist nicht zu finden. Wahrscheinlich liegt er in jedem einzelnen der Weisheiten unter Berücksichtigung der individuellen Faktoren.

  7. #187
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Also ich geh mal kurz zum Ursprung .

    Vorweg gesagt, tendiere ich weder zur einen Seite noch zur anderen Seite. Also weder PRO noch KONTRA.

    Das Herzschädigungen in UF sowie auch in ÜF vorkommen – keine Frage. Wie Janne auch schon erwähnte gibt es zwischen koronaren Herzschädigungen und latenter Hypothyreose auch Zusammenhänge die sich z.T. auch auf die schlechteren Cholesterinwerte beziehen, die sich bei den latenten Hypothyreosepatienten schon lange vorher einstellen. Ein gehäuftes Vorhofflimmern hat man sowohl bei Patienten mit Werten im unteren sowie auch im oberen Quarter festgestellt. Aber das nur am Rande.

    Die Frage ist doch: können wir uns wirklich auf unsere BE verlassen? Oder bin ich nur in dem einen Labor in ÜF oder überdosiert und im anderen gar nicht? Dem Prof. hier vor Ort sind die unterschiedlichen Testkits auch ein Grausen. Und auch auf anderen hormonellen Gebieten schimpfen einige Ärzte schon über die unterschiedlichen Werte der Testkits. Manche von ihnen stellen da nur noch nach Befinden ein. Weil Testkit A sagt ¼ weniger als mein eigener, Testkit B und C sagen über 75 % höher usw. usf. . Was ist denn nun wirklich verlässlich?

    Selbst hatte ich Herzsymptome sowohl in UF sowie auch normal dosiert. Einzig wo mein TSH mal unter dem Referenzbereich fiel, hatte ich seltsamerweise kein einziges Mal auch nur eine Extrasystole. Bin auf diese Werte allerdings nie wieder hingekommen *hmpf*. Kein Wunder, war auch ein anderes Labor.

    Beruflich sind mir einige Klienten untergekommen, die trotz jahrzehntelanger ÜF bzw. „hoch eingestellt“ trotz allem mittlerweile über 90 sind. Der eine Fall sogar ohne sonstige Medikamente. Noch nicht mal Bluthochdruck, was man ja eigentlich vermuten könnte, wenn alle 2 Werte über Referenzwert sind (TSH und FT4).

    Oder Höhe der LT-Dosis. Beispiel: eineiige Zwillinge. Beide Hashimoto. Die eine mit einer Dosierung hoch im 100er Bereich, die andere tuckert unter 100. Und das bei fast identischen Werten, gleichem BMI etc. – schon interessant.

    Man kann darüber diskutieren – ja. Aber den wirklich roten Faden.. der für jeden gültig ist, der ist nicht zu finden. Wahrscheinlich liegt er in jedem einzelnen der Weisheiten unter Berücksichtigung der individuellen Faktoren.
    Im Prinzip ist es ja das, was wir alle sagen, es ist individuell. Nur ganz kurz zum Herz:
    Herzschädigungen in Unterfunktion sind vermutlich am längsten bekannt, das ist uraltes Wissen und manchmal bin ich doch verblüfft, das es hier teilweise als Neuigkeit rüberkommt. Wichtig ist dabei allerdings, das mit Unterfunktion auch Unterfunktion gemeint ist, und nicht, wie hier manchmal diskutiert, minimalste Abweichungen. Der alte Begriff der latenten Hypothyreose ist sowieso hochproblematisch, also kein echtes Kriterium. Und am Ende ist es immer noch so, das es ein Abwägen ist, sieh z. B. hier das Dilemma:https://www.aerzteblatt.de/archiv/19...es-Erwachsenen
    Ich stimme dir also zu, es ist und bleibt ein Stück weit subjektiv und ein Probieren. Das ist für mich die eine große Schwierigkeit bei Unterfunktionen, die auch diagnostisch den Ärger auslöst. Mit den Herzsymptomen ist es auch nicht nur simpel. Extrasystolen sind nämlich keine, die sind zunächst einmal gesund und hat jeder. Das ist mehr eine Frage der Aufmerksamkeit und Erwartungshaltung. ,das mitzukriegen. Anderes ist viel besserer Fingerzeig, so sollten weder Blutdruck noch Puls Bocksprünge machen unter Schilddrüsenmedikation. Man sollte weder bettlägerig erschöpft sein noch plötzlich nachts erst um 4 Uhr oder gar nicht müde werden. Man sollte wie jeder gesunde auch gute und schlechte Tage haben, gute und schlechte Stimmung. Man sollte nicht auf einmal mühelos Gewicht verlieren, denn Abnehmen ist mühsam, sofern man nicht hormonell auf Höchsttouren ist.

    Also kurzum, eigentlich meine ich, man müsste doch schnell für sich merken, wann man in ein ganz normales Leben zurück kommt mit LT. Ich erzähle immer das Beispiel, wie ich monatelang nach dem Essen zu erschöpft war zum Geschirr spülen, und auf einmal ging das wieder. Und ob man dann bei einer hohen Dosis Hormon landet oder einer tiefen, ob die Werte hoch sind, oder tief, das ist vielleicht wirklich nicht das Kriterium. Wenn ich mich gut fühle, normal leistungsfähig, aber auch abends müde bin, keine ständigen Dosisänderungen und Blutwerte brauche, halte ich das für noch aussagekräftiger. Dann wird wohl das Gleichgewicht erreicht sein. Ich lass nur einmal im Jahr die Werte machen, das haut schon alles so etwa hin. Und das ist völlig normal, wenn man seine richtige Dosis hat.

  8. #188
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Hallo Panna,

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Zu 2., dies nur an dich:

    Wäre ich davon ausgegangen, dass ich mir bei vielen Stürzen noch nie* was gebrochen habe (ich bin deine Altersklasse), dürfte ich die stark fortgeschrittene Osteoporose, die ich habe, gar nicht haben, nach deiner Theorie (*die Hand habe ich mir einmal gebrochen, aber das war noch vor der Osteoporose). Ich kenne die Strategie namens "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß", das heißt, wenn du sagst, du willst es gar nicht wissen, ist das völlig OK. Aber nicht stattgefundene Knochenbrüche sind kein Beweis .
    Es ist etwas Larifari ausgedrückt. Sorry ! Ich weiß natürlich sehr wohl, daß zur Einschätzung eines evtl. bestehenden Osteoporoserisikos einiges mehr gehört, als nur das Ausbleiben von Knochenbrüchen nach Stürzen

    Aber auch wenn ich alle anderen potenziellen Risiken in Betracht ziehe, allen voran sicher die genetische Komponente, Bewegung, Ernährung, Lebensstil etc., sehe ich hier für mich (mit suppr. TSH als mehr oder weniger alleinigem Faktor) kein all zu großes Risiko.

    Obwohl ich nicht unbedingt zur 'Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß' Fraktion gehöre.
    Denn wenn erkennbare Risiken vorhanden sind, gehe ich der Sache natürlich auf den Grund.
    Aber natürlich trotz allem nicht jedem Poops.
    Auch das ist Sache sorgfältiger Abwägung

    Deshalb hast du auch den ersten Teil deines (allgemeinen) Postings völlig korrekt erfaßt, daß das meine Entscheidung alleine für mich ist.
    Deshalb würde ich auch nie andere davon zu überzeugen versuchen.
    Ich versuche - im Gegenteil - immer klarzustellen, daß ich das für mich so entschieden habe und warne andere eher davor, daß das nicht unbedingt und schon gar nicht leichtfertig für jeden zur Nachahmung empfohlen ist. Bzw. wenn dann bestenfalls nach sorgfältigster eigener Abwägung und Entscheidung.

    Mit lieben Grüßen
    vom rosasofa

  9. #189
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Ich kann nur was zum Blutdruck beitragen, was ja auch thematisiert wurde und zwar insofern als dass ich schon länger supprimiertes TSH habe. Aktuell habe ich klar Werte über der Norm und tagesaktuell wurde mein Blutdruck mit 99/59 gemessen. Und nein der Puls rast auch nicht, im Schnitt lag der die letzten vier Wochen bei 52.

  10. #190
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    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Niemand sagt, dass du das nicht tun sollst, nur gehört das hier einfach nicht zum Thema (das, im Titel unmittelbar ersichtlich, das supprimierte TSH (das du nicht hast) mitsamt evtl. Folgen ist).
    Ich denke, es gehört sehr wohl zum Thema, dass Osteoporose auch ohne suprimiertes TSH vorkommen kann.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Was ich in #180 schrieb, war eine sehr konkrete Antwort auf rosasofas sehr konkretes Zitat dort und nicht einfach Erzählprosa über mich selbst.
    Eine Erzählprosa ist mir auch nicht eigen. Es gibt schon andere Gründe für Osteoporose und diese sind dir sehr wohl bekannt.

    Für mich ist es wichtig, dass hier keine Panikmache betrieben wird, sondern jeder User sachliche und nüchterne Argumente pro und contra erfährt.

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