Seite 1 von 23 123411 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 225

Thema: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

  1. #1
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    05.07.09
    Beiträge
    1.731

    Standard Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    nimmt eigenartige Züge hier an im Forum finde ich

    Da es nun mal so ist , das durch schon kleinste T3 Gaben dieses Phänomen oft eintrifft , häuft sich das supprimierte TSH unter den Patienten , obwohl die freien Werte sich moderat im Referenzbereich befinden

    von Supprimierung durch nur Mono T4 was ja auch vorkommt , ganz zu schweigen

    ständig wird darauf hingewiesen man sei überdosiert , schlimme Szenarien aufgezeigt => Knochenstoffwechsel , Herzstoffwechsel ect,

    obwohl es keine eindeutigen Studien dazu gibt , das alleinig der supprimierte TSH ohne das der Patient übernormig in den freien Werten liegt , solche Auswirkungen hat oder haben sollte

    Vielleicht könnte es wieder etwas heruntergefahren werden , diese Angstmacherei

    der Patient sollte angstfrei , natürlich aber auch informiert in seine Dosiseinstellung gehen oder bei gutem Befinden bleiben können trotz supprimiertem TSH

    Wer seine Dosis so weit reduzieren möchte damit endlich der TSH zum Vorschein kommt, sollte dies tun

    aber lasst den Patienten seine Dosis , die er braucht obwohl der TSH supprimierte , ohne das ständig lamentiert wird, man sei zu hoch eingestellt

    wer will das mit genauer Sicherheit wissen ob die Dosis passt als der Patient selber , in dem er für sich entscheidet ob er fit und leistungsfähig ist und kognitiv was Zustande bringt

    Jetzt wurde es so weit gebracht im Forum das dieses *Werte im oberen Drittel * fast erfolgreich verbannt wurde

    dafür steht das Forum jetzt vermehrt für ," du bist zu hoch eingestellt ", genau in dem Übermaß wie vorher das verteufelte *Werte im oberem Drittel *


    ---------------------------------
    ich selber habe seit Thybongaben vor 3 Jahren einen verschwundenen TSH oder eben sehr niedrig , wo mich jedesmal mein Arzt hektisch anruft und mir mitteilt das dies vom T3 kommt

    ich bin aber erst durch T3 wieder zu gebrauchen , da meine Umwandlung nach langer UD-Zeit eben nicht mehr so funktioniert wie ich es brauche

    meine zusätzliche T3 Dosis liegt bei 7,5µg pro Tag verteilt auf 3 Dosen a 2,5µg

    ------------
    ps: sollte natürlich in der Überschrift das supprimierte mit Doppel P dastehen
    Geändert von endaksi (27.11.18 um 11:25 Uhr) Grund: typos

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.02.09
    Ort
    Frankfurt
    Beiträge
    634

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Ich sag mal DANKE für das Thema. Empfinde das ähnlich mit der Angstmacherei, vor allem in den Arztpraxen (hier lese ich zur Zeit nur sporadisch).

    Meinem Verständnis nach beeinflusst erst ein sehr / zu hoher FT3 den Knochen- und den Herzstoffwechsel negativ. Und nicht der supprimierte TSH. Klar KANN der eine Überdosierung anzeigen – aber das kann man ja anhand der freien Werte gut überprüfen.

    Auch bei mir ist der TSH schon bei kleinsten T3-Mengen verschwunden, da lagen die freien Werte noch im unteren Drittel des Normbereichs. Und da kann man ja kaum von einer Überdosierung sprechen.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    38.945

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Angstmache? Echt jetzt? Ist das nicht ein wenig zu hoch gegriffen mit dieser Anklage, um nicht zu sagen, danebengegriffen?
    Wem unterstellst du da so etwas (selbstredend anonym), bloß weil dir der Inhalt nicht schmeckt?

    Wenn das Angstmache ist, dann sei so lieb und klage mal öffentlich reihenweise die einschlägigen Kapazitäten auf dem Gebiet gleich mit an.

    Du schreibst:

    da alleinig der supprimierte TSH ohne das der Patienten übernormig in den freien Werten liegt , solche Auswirkungen hat oder haben sollte
    ja nun, das stimmt nun mal faktisch nicht (d.h., es ist deine Meinung, die ich dir gerne lasse, dir aber trotzdem widerspreche mit Unterstützung aus der Fachliteratur - oder ist das auch Angsmache?, oben n, ist nicht schlicht meine Meinung), und damit erledigt sich deine gesamte Anklage, siehe:

    Die Definition der subklinischen Überfunktion (TSH erniedrigt/supprimiert, freie Werte in der Labor-Norm) beruht auf Labor-Parametern, nicht auf klinischen Parametern und ist darum wahrscheinlich eine Fehlbenennung. Denn der individuelle Referenzbereich, der Bereich also, innerhalb dessen die Werte eines jeden Gesunden innerhalb von 12 Monaten bewegen, ist wesentlich kleiner als der Labor-Referenzbereich. Daraus folgt, dass die Labortests außerstande sind, Werte zu identifizieren, die außerhalb des Normal-Bereichs für das jeweilige Individuums sind.

    Tatsache also ist, dass, obwohl innerhalb des üblichen Labor-Referenzbereichs befindlich, können sich die freien Werte bei Personen mit niedrigem/supprimiertem TSH bereits als erhöht gelten und eine milde Gewebe-Hyperthyreose anzeigen.

    Übersetzung von mir, aus der Quelle:
    http://www.eje-online.org/content/152/1/1.full

    Der zitierte Literatur-Review beschäftigt sich mit den klinischen Folgen der subklinischen Hyperthyreose. Gleich ob sie endogene (von innen kommende) oder exogene (auf Thyroxin-Substitution beruhende) Ursachen hat, die festgestellten gewebebezogenen Folgen sind in beiden Fällen ähnlich.

    Fazit der Verfasser:
    subklinische Hyperthyreose/supprimiertes TSH sollte behandelt bzw. wenn möglich vermieden werden. Bei einem leicht erniedrigten TSH (0.1–0.45 mU/l) wird keine Behandlung/Vermeidung explizit empfohlen - allerdings fehler hierzu Studien, inwiefern die klinischen Manifestationen ähnlich sein könnten oder auch nicht.

    Übrigens: Eine der Verfasser ist diejenige B. Biondi, die 2012 Mitverfasserin dieses Artikels http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22593590 ist, in dem für T3 und für physiologischere Hormonpräparate plädiert wird. Also: sicher niemand, der strikt und stur für die Monotherapie und blind für die damit verbundenen Probleme ist.


    -----

    PS

    Für viele ist Deutsch einfacher - oder bei Zweifeln/persönlicher Antipathie glaubwürdiger als meine Übersetzung, wer weiß ...
    also hier ein Artikel, mit Verweisen auf weitere:

    https://blog.endokrinologie.net/hoch...flimmern-3941/, falls püres einfacher, so etwas auf Deutsch zu lesen:
    Geändert von panna (27.11.18 um 11:49 Uhr)

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    05.07.09
    Beiträge
    1.731

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von Sekretaerin Beitrag anzeigen
    Meinem Verständnis nach beeinflusst erst ein sehr / zu hoher FT3 den Knochen- und den Herzstoffwechsel negativ. Und nicht der supprimierte TSH. Klar KANN der eine Überdosierung anzeigen – aber das kann man ja anhand der freien Werte gut überprüfen.
    so sehe ich das auch

    Auch bei mir ist der TSH schon bei kleinsten T3-Mengen verschwunden, da lagen die freien Werte noch im unteren Drittel des Normbereichs. Und da kann man ja kaum von einer Überdosierung sprechen.
    da bist du ja der beste Beweis das dies schon bei Minigaben T3 auftritt wie eben bei Vielen ohne ÜD,

    man sollte nur mal bedenken das gerade Thybon (20µg) alleinig von der Herstellerfirma gar nicht unter 10µg als Dosis ersehen ist , da nur diese Teilungsrille vorhanden ist

    ursprünglich ging man da nicht von Tagesdosen unter 10µg aus , die gebraucht würden

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    05.07.09
    Beiträge
    1.731

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Angstmache? Echt jetzt? Ist das nicht ein wenig zu hoch gegriffen mit dieser Anklage, um nicht zu sagen, danebengegriffen?
    ja echt jetzt

    Wem unterstellst du da so etwas (selbstredend anonym), bloß weil dir der Inhalt nicht schmeckt?
    Panna , was mir so Alles schmeckt oder nicht , wer weiß das schon , oder ?
    Wenn das Angstmache ist, dann sei so lieb und klage mal öffentlich reihenweise die einschlägigen Kapazitäten auf dem Gebiet gleich mit an.
    ich fasse mich kurz :

    Studienlage von dir aufgezeigt, nicht älter als 2002, so weit ich es überflogen bin

    Begriff subklinsich: auch da scheiden sich die Geister

    da der TSH keine standhafte Größe darstellt und so einigen Störfaktoren unterworfen ist, sollte der Begriff subklinisch , egal in welcher Richtung einfach mal überdacht werden

    ja echt jetzt

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    08.11.16
    Beiträge
    1.559

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Zitat Zitat von endaksi Beitrag anzeigen
    so sehe ich das auch


    da bist du ja der beste Beweis das dies schon bei Minigaben T3 auftritt wie eben bei Vielen ohne ÜD,

    man sollte nur mal bedenken das gerade Thybon (20µg) alleinig von der Herstellerfirma gar nicht unter 10µg als Dosis ersehen ist , da nur diese Teilungsrille vorhanden ist

    ursprünglich ging man da nicht von Tagesdosen unter 10µg aus , die gebraucht würden
    T3 in richtige Dosierung kann sogar den Knochen- und den Herzstoffwechsel verbessern. Befinden finde ich auch wichtiger als TSH.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Aurorasutra
    Registriert seit
    29.07.06
    Ort
    Wenn immer die Klügeren nachgeben, regieren die Dummen bald die Welt
    Beiträge
    7.077

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    "Angstmache" finde ich ebenfalls eklatant übertrieben.

    Ich bin nicht panna´s Meinung, jedoch halte ich es für wichtig, dass sie sie hier "ungeschoren" vertreten darf. Ganz wichtig, immer mehrere Ansätze zu beleuchten.

    Der jeweilige User muss sich dann überlegen, was er sich rauszieht aus dem Wust.

    Zudem untermauert panna ihre Meinung immerhin mit Studien - was viele hier ja nicht tun. Peter zum Beispiel: Kannst du das belegen? gibt es dazu eine Studie?

    Wie gesagt, ich teile panna´s Ansicht NICHT - trotzdem macht sie hier alles richtig und ihre Meinung zu äußern sollte weder als "Angstmacherei" noch sonst wie angegriffen werden.
    Wir sind alle erwachsen (naja, bei manchen bin ich mir ab und an nicht sicher :-)) und müssen selbst und eigenständig die unterschiedlichen Meinungen und Ratschläge hier überdenken und dann umsetzen.
    Um nichts anderes geht es ja in einem solchen Forum.

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Aurorasutra
    Registriert seit
    29.07.06
    Ort
    Wenn immer die Klügeren nachgeben, regieren die Dummen bald die Welt
    Beiträge
    7.077

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    achja... und ich teile panna´s Meinung nicht aus dem Grund, weil ich es mit Studien untermauern könnte :-)

    Ich habe mich noch nicht so sehr mit der Thematik beschäftigt und habe für mich (!!!!) einfach entschieden, mit einem suppr. TSH (durch Thybon) zu leben, weil es mir gutgeht und meine FT´s nicht über die Norm schiessen.

    Aber belegen kann ich das wissenschaftlich eben nicht. Daher würde ich mich da auch nie auf eine Diskussion einlassen...

    Man kann ja dann schreiben "ich halte es so.... habe mich damit noch nicht beschäftigt.... habe mich entschieden..." ist doch ganz easy. :-)

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.506

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    für mich liegt das größte problem in der eigenartigen anweisung für t3-nehmer, vor blutentnahme zu pausieren.
    also nach meinem eindruck ist gar niemand so leichtfertig, nur wegen supprimiertem tsh angst zu machen. wohl aber ist er in der regel bei lt-medikation ein ernst zu nehmender hinweis auf eine überfunktion. das wird für mich unverständlich teilweise ignoriert. und für jeden t3-nehmer muss gelten, entweder nicht zu pausieren vor blutentnahme oder wenn doch, dann sich klar zu sein, man sieht tiefstwerte, die nicht real sind. das reale erhöhte werte in ft4 und ft3 schädlich und gefährlich sind, da scheint ja durchaus konsens zu herrschen. nur kommt es bei mir manchmal so an, als wolle man das verdecken durch die einnahmepausen.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Thursday Next
    Registriert seit
    18.10.11
    Ort
    Ignoreland
    Beiträge
    1.629

    Standard AW: Diese ständige Angstmacherei => suprimierter TSH

    Ich finde auch, der entscheidende Unterschied ist, dass Leute wie panna die Studienlage auf ihrer Seite haben - während andere einfach nur finden, dass ein supprimiertes TSH halt nicht so schlimm ist. Dürft ihr ja gerne. Ich halte mich lieber an Fakten, auch wenn das heißt, dass ich ein bisschen mit der Dosis jonglieren muss, um mein TSH zu erhalten.

    Im Angesicht von Fakten von Angstmache zu sprechen, aber dem nur Meinungen entgegenzusetzen, klingt für mich sehr nach Rationalisierung der eigenen Ansicht.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •