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Thema: Jeden Herbst/Winter Probleme..? Update: neue Werte und ratlos

  1. #1
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    Standard Jeden Herbst/Winter Probleme..? Update: neue Werte und ratlos

    Hallo zusammen,

    mir fällt auf, dass ich die letzten Jahre immer so ab November eine schlechte Phase hatte.
    Vor zwei Jahren lag es sicher daran, dass ich unterdosiert war, TSH bei über 5..
    Letztes Jahr gings auch im November los mit wieder weinerlich, lustlos, traurig und unwohl fühlen. Hatte damals dann um 6,25 erhöht und nach ein paar Wochen ging alles wieder besser.
    Jetzt bemerke ich wieder ein ähnliches Muster.
    Erst war ich einige Wochen sehr launisch und gereizt und jetzt ist es umgechlagen in traurig sein, weinerlich, fühle mich schnell überfordert usw.
    Ich kenne diese Symptome. Körperlich fühle ich mich dann auch "unrund", wie wenn mein Stoffwechsel etwas zickt. Ich habe dann oft kalte klamme Hände, nachts schwitz ich öfters, wenig Appetit etc.
    Meine letzten Werte hatte ich vor 6 Wochen genommen.
    TSH 0,73 (0,3 - 4,0)
    ft3 2,40 (1,7 - 4,2)
    ft4 13,0 (9,4 - 18,0)
    Zudem hab ich eine leichte Gürtelrose gehabt und nehme noch Virustatika.

    Ich werde wohl neue Werte machen lassen müssen. Aber mich interessiert, ob diese "Schübe" oder Phasen des Unwohlseins gerade immer im November/Dezember tatsächlich kein Zufall sind, sondern damit zusammenhängen, dass
    man mehr Hormonbedarf hat im Winter? Vielleicht liegt es auch am fehlenden Licht, wobei ich subjektiv nie dachte, dass mich das runterzieht. Ich mag Dunkelheit und gemütliche Herbsttage eigentlich auch...
    Kann auch so eine Virusinfektion nachräglich sich bemerkbar machen, und mir den Hormonhaushalt wieder etwas durcheinanderbringen? Ist ja auch Stress für den Körper (der Stress war wohl auch davor da, sonst hätte ich diese Infektion ja gar nicht bekommen..).

    Aber kennt das jemand? Abstürze im Herbst?

  2. #2

    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Hallo, da wäre ich auch sehr interessiert an einer Antwort.
    Ich habe auch jetzt letzte Woche Werte entnehmen lassen und mein ft4 hat sich um die Hälfte reduziert, obwohl ich LT seit Monaten konstant nehme und meine T3-Dosis geringfügig geändert habe (jeden zweiten Tag 3,125 mehr) und bisherige Änderungen, wo ich sogar mehr genommen haben, sich nur geringfügig auf den ft4 ausgewirkt haben..

  3. #3
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Ein TSH von 5 ist nicht direkt mit der Jahreszeit erklärbar. Es ist zwar denkbar, dass man im Winter 6 µg mehr braucht zum Aufwärmen, aber andererseits bewegen sich die meisten Leute im Winter weniger als im Sommer (Fahrrad ...).

    Ein Infekt kann durchaus in einen Schub (damit meine ich einen konkreten Angriff auf die Schilddrüse) übergehen, weil ja das Immunsystem hochfährt.

    Und wenn man aus irgendwelchen Gründen nicht mehr richtig dosiert ist, könnte das fehlende Tageslicht (bzw. das höhere Melatonin) umso stärker spürbar sein, ja.

  4. #4
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Danke für die Antwort.
    Der TSH von 5 war damals (vor 2 Jahren) durch Dosierungsfehler usw und generell zu niedrige Dosis.

    Mal schauen wie meine Werte jetzt sind. Bisher ist es ja nur eine Vermutung, dass sie wieder abgerutscht sind und ich einen Ticken mehr brauche. Meine letzten Werte im Oktober waren schon niedriger als die davor, und zumindest fühle ich mich gerade wieder so, als ob was nicht ganz passt.

  5. #5
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Ein TSH von 5 ist nicht direkt mit der Jahreszeit erklärbar. Es ist zwar denkbar, dass man im Winter 6 µg mehr braucht zum Aufwärmen, aber andererseits bewegen sich die meisten Leute im Winter weniger als im Sommer (Fahrrad ...).

    Ein Infekt kann durchaus in einen Schub (damit meine ich einen konkreten Angriff auf die Schilddrüse) übergehen, weil ja das Immunsystem hochfährt.

    Und wenn man aus irgendwelchen Gründen nicht mehr richtig dosiert ist, könnte das fehlende Tageslicht (bzw. das höhere Melatonin) umso stärker spürbar sein, ja.
    Ich möchte hinzufügen, dass ja fast jeder im Winter sich nicht soooo dolle fühlt. Fast alle klagen über Müdigkeit, Lustlosigkeit. Ich denke also, dass das nicht zwingend mit der Schilddrüse zu tun haben muss!

  6. #6
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Die 6,25, die du mehr genommen hast im letzten Winter, hast du aber nicht wieder runtergefahren? Dann hast du die vielleicht auch noch gebraucht. Sollte es wie bei mir sein (ich hab auch gerade noch mal so viel draufgepackt) und du im Winter mehr brauchen solltest und dann optimal eingestellt wärst, müsstest du das im Sommer ja wieder absetzen können.

  7. #7
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Zitat Zitat von Aurorasutra Beitrag anzeigen
    Ich möchte hinzufügen, dass ja fast jeder im Winter sich nicht soooo dolle fühlt. Fast alle klagen über Müdigkeit, Lustlosigkeit. Ich denke also, dass das nicht zwingend mit der Schilddrüse zu tun haben muss!
    Ja, Licht oder ein Mangel daran wirkt sich auf alle aus, mehr oder weniger. Ein Teil der Winterdepression dürfte aber auf Vitamin-D-Mangel beruhen, und da sind die Leute hier besser informiert als der Durchschnitt.

  8. #8
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Zitat Zitat von Aurorasutra Beitrag anzeigen
    Ich möchte hinzufügen, dass ja fast jeder im Winter sich nicht soooo dolle fühlt. Fast alle klagen über Müdigkeit, Lustlosigkeit. Ich denke also, dass das nicht zwingend mit der Schilddrüse zu tun haben muss!
    Ja, das stimmt sicher, aber ich bemerke immer ein paar Wochen ein sehr unangenehmes Tief mit Heulerei usw und rückwirkend wird mir bei so Phasen dann oft klar, dass es doch meist mit irgendwelchen SD-Schwankungen (Dosis zu niedrig, Dosis zu hoch) zu tun hatte. Mich stören diese Phasen einfach so sehr und ich will lernen, mich da noch besser kennenzulernen. Zu verstehen ob das nach langen Stressphasen kommt, ob ich oft nur ein bisschen mehr LT brauche, oder ob es dann "nur" der Herbst/Winter ist.
    Hab auch in anderen Jahreszeiten mal schlechte Tage/Wochen, aber die letzten Jahre war eben immer um ähnliche Zeit so eine Verstimmung die paar Wochen anhielt.
    Du hast aber Recht, ich will nicht alles immer auf die SD schieben, aber manche Symptome fühlen sich für mich halt bisschen nach "Stoffwechsellage nicht so toll" an (Temperaturregulierung schlecht, schwitze Nachts öfter, eingeschlafene Hände usw).

    Was ich aber sicher noch besser lernen muss, ist mit Schwankungen im Befinden gelassener umzugehen.

    Die 6,25, die du mehr genommen hast im letzten Winter, hast du aber nicht wieder runtergefahren? Dann hast du die vielleicht auch noch gebraucht. Sollte es wie bei mir sein (ich hab auch gerade noch mal so viel draufgepackt) und du im Winter mehr brauchen solltest und dann optimal eingestellt wärst, müsstest du das im Sommer ja wieder absetzen können.
    Doch, die habe ich tatsächlich wieder runter gefahren weil meine Werte im Frühjahr (Mai glaub ich) für mich dann recht hoch waren, TSH sehr niedrig. Und ich weiß dass mir hohe Werte gar nicht gut tun.
    Also bin ich um die 6,25 runter.
    Vielleicht ist es tatsächlich so einfach
    Winter 6,25 LT mehr als Sommer.
    Optimal eingestellt...dem jage ich mittlerweile nicht mehr hinterher. Da habe ich zu hohe Erwarungen, wie super ich mich immer fühlen sollte.

    Ja, Licht oder ein Mangel daran wirkt sich auf alle aus, mehr oder weniger. Ein Teil der Winterdepression dürfte aber auf Vitamin-D-Mangel beruhen, und da sind die Leute hier besser informiert als der Durchschnitt.
    Ich substituiere Vit D (plus Vit K), aber hab es über den Sommer etwas schleifen lassen weil ich da genug Licht/Sonne bekommen habe.
    Im Oktober war ich noch im Urlaub in der Sonne. Aber vielleicht brauch ich jetzt da auch tatsächlich wieder mehr.

  9. #9
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Vielleicht musst du einfach öfter Werte machen lassen.

    Mache ich auch nicht unbedingt, wenn es mir gut geht. Aber dann passiert es eben leichter, dass man in schlechtere Werte reinrutscht. Und das merkt man nicht immer sofort, auch wenn man sich gut auskennt, weil sich die Symptome einschleichen. Dann hat man vielleicht schon eine andere Erklärung dafür gefunden, denn irgendwas ist ja fast immer, was nicht perfekt ist im Leben.

  10. #10
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    Standard AW: Jeden Herbst/Winter Probleme..?

    Du hast aber Recht, ich will nicht alles immer auf die SD schieben, aber manche Symptome fühlen sich für mich halt bisschen nach "Stoffwechsellage nicht so toll" an (Temperaturregulierung schlecht, schwitze Nachts öfter, eingeschlafene Hände usw).
    Erstere wären bei mir UF-Symptome, einschlafende Hände eher Magnesiummangel.

    Ich brauche übrigens auch im Winter LT 6,25 mehr als im Sommer.

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