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Thema: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

  1. #1
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    Standard Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    Hallo,

    seit letzten Herbst war ich schon 4 mal im Krankenhaus, habe sehr viele Arzttermine und war nun ca. 2-3 Monate krank geschrieben. Nun war ich beim Arbeitsamt, weil ich arbeitslos bin - allerdings ohne Leistungsbezug -, d.h. ich bekomme kein Geld von denen wegen Bedarfsgemeinschaft etc. , nun will mich die Sachbearbeiterin wahrscheinlich zum Medizinischen Dienst schicken. Sie hatte schon davon gesprochen, dass sie beim nächsten Termin mit mir darüber sprechen möchte.

    Ich frage mich allerdings, was ich da soll. Vom Grund weiß ich selbst noch nicht mal, was ich wirklich hab. Ich habe zwar eine chronische Schilddrüsenentzündung und auch die Glomerulonephritis. Aber die Werte sind in der Norm, was die SD betrifft und die Niere verliert NUR ca. 800 mg Eiweiß über den Urin. Deshalb wird mir kein medizinischer Dienst irgendwas bescheinigen. Meine anderen gesundheitlichen Themen sind ungeklärt. Ich habe einen Ana-Titer von 1:1280, sonst nichts. Dann noch eine chronische Urtikaria und Angioödem sowie Fatique Symptome. Wegen meiner Schwäche war ich noch in der Neurologie, da steht aber nur im Befund Verdacht auf metabolische Myopathie oder Immunmyopathie, das ist doch auch nichts halbes und nichts Ganzes. Ansonsten stehen noch Ergbenisse vom Kochsalzbelastungstest aus, sowie die humangenetischen Untersuchungen wegen Ehlers-Danlos-Syndrom. Hier denke ich aber, dass nichts raus kommt.

    Da weiß ich doch, was da drin abgeht: der oder die Ärztin/Gutacher macht mich dumm, und dann kann ich wieder nach Hause gehen.

    Was passiert dann eigentlich weiter, sollte ich dann nochmal krank geschrieben werden? Denkt die beim Arbeitsamt dann, dass ich ein Simulant bin, weil der Gutachter gesagt hat, dass das nichts wäre?

    Also eigentlich würde ich da am liebsten nicht hinwollen, aber ich muss glaube ich oder?

  2. #2
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    In der Regel wird das gemacht, um festzustellen inwieweit man arbeitsfähig ist, welche Einschränkungen bestehen für bestimmte Berufe. Ich weiss nicht, wie es bei Dir ist, bei uns hat das Arbeitsamt einen eigenen medizinischen Dienst, der genau das beurteilt.

    Eigentlich werden die keine Krankschreibung machen, das machen Deine behandelnden Ärzte. Und als Simulant wird i.d.R. auch nicht abgestuft. Verdachtsmomente wie bei Dir werden durchaus berücksichtigt. Deren eigene Gutachter sind nicht unbedingt schlauer, wie die eigenen Fachärzte.

    Jedenfalls grob zusammengefasst: man kann eigentlich nicht verlieren. In vielen Fällen sogar gewinnen. Zumindest kenne ich Fälle, bei denen durch so eine Untersuchung schon herausgekommen ist, dass sie große Einschränkungen haben und den Arbeitsmarkt nur stundenweise zur Verfügung stehen. Das ist zwar kein Freifahrtschein, hat aber den Vorteil das bei wahllosen Stellenangeboten unpassende Stellen mit Verweis auf das Gutachten abgelehnt werden können.

  3. #3
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    Hallo Myrrdin,

    also es hat sich so angehört, als ob das Arbeitsamt einen eigenen medizinischen Dienst hat. Also müsste ich, wenn es denn wirklich soweit kommt, auch die Befundberichte mitnehmen, wo "Verdacht auf" drin steht?

    Ich habe nur eben schon von Leuten gehört, die hingestellt wurden, als Hypochonder oder Simulant und dass die Gutachter richtig schnippisch sind. Das würde ich glaube ich nicht mehr durchstehen. Ich hatte auf Ursachenforschung meiner Symptomatik schon genug Ärzte dabei, die mir richtig dumm und dämlich gekommen sind. Ich frage mich nur, warum die das tun. Ich werde mir ja wohl kaum in meinem Alter irgendwas ausdenken und mir mein Leben, meine Hobbys und vor allem mit Absicht einen Arbeitsplatz kaputt machen und somit ein Einkommen......man wird manchmal nicht ernst genommen. Erst gar nicht, wenn man keine klare Diagnose hat.....

    davor habe ich Angst.

  4. #4
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    hallo schildi,
    das arbeitsamt interessiert sich kein stück für deine krankheiten an sich. die wollen nur wissen, bist du grundsätzlich arbeitsfähig oder nicht? das hat nämlich gravierende folgen. ja, die haben ihren eigenen medizinischen dienst. und geh bitte mal davon aus, das die eher ein interesse daran haben, dich für nicht arbeitsfähig einzustufen!
    ich würde nicht so sagen, das es nur vorteilhaft ist für dich. klar ist aber doch, du solltest sowieso selber was unternehmen, auf dauer einfach von famillienangehörigen versorgt zu werden, ist nicht der hit, denke ich. die können auch schnell mal selber schiffbruch erleiden und dich nicht mehr mittragen können. es passiert so viel im leben. nach paar jahren geht dein anspruch auf erwerbsminderungsrente flöten, wenn du nicht mehr versichert bist!

    also zusammengefasst wird es um die frage gehen, ob du erwerbsfähig bist für das abeitsamt. wenn nein, dann wird man dir raten, rente zu beantragen. und dann bist du nicht mehr arbeitslos gemeldet. das kann üble folgen haben. dein anspruch auf eine erbwerbsminderungsrente wäre binnen weniger jahre futsch!!!
    in diesem fall musst du also alles tun, um nicht für erwerbsunfähig erklärt zu werden. sei froh, wenn die deine halben diagnosen und so nicht so ernst nehmen. oder du stellst selber einen rentenantrag, das ist die alternative. das heisst aber, bis zur entscheidung bleibst du arbeitslos gemeldet.
    aber jetzt bloß nicht simpel von der familie weiter versorgen lassen, beim arbeitsamt rausdrängen lassen und nichts unternehmen.
    Geändert von Larina (17.10.18 um 13:53 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    Hallo Larina,

    meine Bedarfsgemeinschaft ist mein Freund. Rente beantragen würde gar nichts bringen, da ich ja nie genug eingezahlt habe. Ich hab nach dem Abi zwei Ausbildungen gemacht, dann wurde ich von meiner Firma ein halbes Jahr übernommen. Die Firma ist dann in Insolvenz gegangen, sonst wäre es weiter gelaufen. Danach habe ich nichts im Büro gefunden. Deshalb habe ich beim Kurierdienst auf geringfügige Basis gearbeitet. Zwischen durch habe ich 3 Weiterbildungen gemacht. Hat nichts genützt. Das mit dem Kurierdienst kann ich mir abschminken,wenn mein Zustand so bleibt, dann wird das nichts. Da muss man schon körperlich fit sein.

    Aufgrund der Sache mit Arbeit und co. war ich ja immer so verzweifelt. Du kannst dich mit Sicherheit mit meinen ständigen Fragen und den LT Versuchen erinnern. Das hat mir Druck gemacht, weil ich wieder an Geld kommen musste. Vom Arbeitsamt bekomme ich keins. Und ehrlich gesagt, am liebsten würde ich mit denen nichts zu tun haben wollen. Diesen Psychokrieg, dem man da ausgesetzt wird. Das ist auch nicht zuträglich für die Gesundheit.

    Ständig diese Querälen. Man wird als Dummchen und denen ihre Marionette behandelt. Man wird niedergemacht. Ich kann mich nur zu gut erinnern, dass mir ständig eingeredet wird, dass ich doch gar nichts mehr wüsste, weil alles so lange her ist. Man sprach mir praktisch alle meine Ausbildungen und meine dazugehörigen Noten ab. Wenn man dann die Weiterbildungen gemacht hat, dann sind sie hinterher auch nichts mehr wert, weil man ja keine Berufspraxis hat. Dann bekommt man Stellen mit einer 60 Stundenwoche und Schichtarbeit, wo die An- und Abfahrt täglich noch zusätzlich je 1 Stunde dauern und das in der Abteilung Reha/Schwerbehinderung. Und generell bekommt man ständig Stellen, die gar nicht auf einen passen. Es wird null auf die Personen eingegangen, es zählt nur die Statistik. Hauptsache raus aus der Statistik egal wie.

    Ich kannte sogar jemanden,der war Dachdecker. Den hatten sie ein Bein amputiert. Der hat vom Arbeitsamt einen Vermittlungsvorschlag bekommen auch als Dachdecker Er hätte wohl eher eine Umschulung benötigt, wo er sitzende Tätigkeit hat, wie soll er denn mit einem Bein aufs Dach kommen....ja ja, das Arbeitsamt...schlimm nur, wenn alle Leute die beim Arbeitsamt gemeldet sind mit allen über einen Kamm geschoren werden, auch mit denen die gar nicht arbeiten wollen...man muss die "Spreu vom Weizen trennen". Das soll jetzt nichts gegen dich heißen Larina, dass ich dir das übel nehme, dass ich als arbeitender Mensch an Geld komme. Das ist ja eigentlich mein Plan. Dazu müsste nur mein Zustand wieder hergestellt werden, deshalb hatte ich die ganze Aufregung hier um den LT-Versuch verbreitet. Ich wollte einfach wieder funktionieren, so wie ich es gewohnt bin, allein an Geld kommen und unabhängig von solchen dummen Institutionen wie Arbeitsamt und Co. sein.

    Wenn mein dummes Herzrasen nicht morgens wäre, wäre es auch besser. Es ist nach wie vor dasselbe Spiel. So wird es schon zum Problem mit einem Puls von 130 im Auto zu sitzen und sich dann noch konzentrieren zu können. Wie soll ich da auf Arbeit kommen. Wenn ich den Betablocker nehme, bin ich noch müder und schlapper wie vorher, da bin ich wie gelähmt...es geht gar nichts. Als ich nach einer Alternative beim Arzt fragte, sagte der nur, dass ich es ertragen muss, da es für mich aufgrund der Angioödem-Geschichte nichts mehr gibt. Prima...und so drehe ich mich im Kreis.

  6. #6
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    Hi Schildi,

    die Begutachtung durch den med. Dienst dient rein der Beurteilung ob, was und wie (Zeitumfang, körperliche Tätigkeiten) du arbeitsfähig bist. Also da ist nichts Ehrrühriges oder Abstempelndes dabei. Sieh es als Dienstleistung an, weil genau das ist es im Prinzip

    https://www.arbeitsagentur.de/ueber-...tlicher-dienst

    Klar gibt es auch unter med. Gutachtern, wie unter Ärzten und Menschen allgemein, solche und andere. Aber im Prinzip sollte ein med. Gutachter so nüchtern und faktenbasiert (vorgelegte Befunde und Angaben, ggf. eigene Untersuchung und Patientengespräch) wie möglich arbeiten. Also am Besten von deiner Seite auch nüchtern und faktenbasiert auftreten - und nicht mit Angst oder Misstrauen. Wirst sehen: halb so wild

    PS: Was hast du denn gelernt? Wäre ein Umsatteln auf was im Bereich IT möglich? (Auch Mädchen können sowas ) IT-Fachkräfte sind gefragt, die Jobs sind krisensicher, im Büro/büronah angesiedelt und oftmals geeignet für Home-Office-Anteile und flexible Arbeitszeiten.
    Geändert von riech.reload (17.10.18 um 14:39 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    hallo Schildi,

    dir bitte nicht solche sorgen wegen dem Medi Dienst des Arbeitsamtes. Ist alles halb so wild. Habe es geade selbst durch.

    Habe einen Fragebogen bekommen den ich ausfüllen musste, habe meine schriftlichen Befunde beigefügt und eine kurze sachliche schriftliche erklärung welche probleme ich im Arbeitsleben habe und welche beschwerden auftreten. Musste noch die behandelnden Ärzt von der Schweigepflicht entbinden und das wars.

    ein persönliches Gespräch mit dem Gutachter hat es nicht gegeben.

    DAs ergebnis ist für mich positiv gelaufen. Meine psychischen udn orthopädischen probleme sind vom Med Dienst anerkannt und werden für die Vermittlung berücksichtigt.

  8. #8
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    Hallo Zisko,

    also muss ich nicht unbedingt dort vorstellig werden. Wie ist das mit den Befunden. Ich habe viele von verschiedenen Fachärzten (Mehrfachmeinungen), verschiedene Kliniken usw. Kann man das dann beim Hausarzt irgendwie zusammenfassen lassen. Ich kann ja bestimmt nicht einen ganzen Stapel Papier mit unzähligen Meinungen abgeben, oder, wo in einem steht "Hüüü" und im anderen "Hottt", getreu nach dem Motto "wir wissen selber nicht, was von was kommt". Verstehst du? Das man wirklich nur die halbwegs hilfreichen dort abgibt.

  9. #9
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    hallo schildi,
    ich weiß! es ist eine einzige katastrophe beim arbeitsamt, wenn man krank/ behindert ist. was da läuft, kann sich ein normaler mensch gar nicht vorstellen. neulich kam tatsächlich eine meldung in den nachrichten dazu, da hatten wissenschaftler festgestellt, das die jobvermittlung für kranke und behinderte praktisch gar nicht existiert. ich glaub dir jedes wort.
    gut, das wir drüber reden, denn ich meine leider schon, dieser termin könnte dich theoretisch in schwierigkeiten bringen. das allerschlimmste, was passieren kann, ist das das arbeitsamt dich für nicht arbeitsfähig erklärt, und die rentenversicherung für arbeitsfähig. das ist nicht so selten. denn die einen wollen dich raus haben aus der arbeitslosenstatistik, die anderen keine rente zahlen. es sind verschiedene gutachter, die für verschiedene arbeitgeber arbeiten. das geht leider alles. die schreckliche folge ist dann, das du deinen anspruch auf erwerbsminderungsrente verlierst, meist für immer. denn wer da einmal drinsteckt, kommt nicht mehr raus.

    okay, der reihe nach: ob du eine erwerbsminderungsrente kriegen könntest, die dir finanziell hilft, ist theoretisch durchaus möglich von deinen zeiten her. es gibt da sonderregelungen für jung erkrankte arbeitnehmer. z. b. werden ausbildungszeiten mit anerkannt, und es wird ja immer hochgerechnet auf höheres lebensalter. im einzelnen müsste das ein fachmann aufdröseln. ich glaube bloß, du bist zwar schwerwiegend erkrankt, aber vermutlich reicht das heute nicht. eine tätigkeit sitzend im büro dürfte machbar sein für dich.( das du das nicht findest, interessiert dabei leider nicht).
    also wenn ich davon ausgehe, das ein rentenantrag sehr wahrscheinlich scheitern würde, ist klar, was du nun zu tun hast. nämlich arbeitslos gemeldet bleiben, damit du deine chance auf eine spätere erwerbsminderungsrente nicht verlierst. daher denk bitte nicht falsch herum. mach nicht dem gutachter klar, wie schlecht es dir geht. andersrum, sag ihm z. b., das du im sitzen arbeiten kannst, bloß keine einzige solche stelle angeboten bekommst. der zweck ist, das die dich weiter als arbeitslos gemeldet führen. ich würde mich notfalls mit händen und füßen dagegen wehren, vom arbeitsamt "entsorgt" zu werden.

    was du für dich tun kannst, ist eine andere frage. hilfe von denen bekommst du nicht. also musst du versuchen, ohne die weiter zu kommen. hast du einen schwerbehindertenausweis? wenn ja, wirst du bevorzugt eingestellt im öffentlichen dienst für viele bürotätigkeiten, oder könntest auch nochmal eine umschulung machen, je nachdem welchen beruf du gelernt hattest. wenn du noch keinen ausweis hast, beantragen und drum kämpfen. deine krankheit ist keine kleinigkeit, du kannst auf 50 % kommen. vielen hilft der ausweis kaum was, dir schon.
    im übrigen, erholen von den schikanen. leichter gesagt als getan. aber sieh, du hast abitur, 2 ausbildungen, du bist nie ein faulpelzer gewesen und du kannst was. egal wie man mit dir umgegangen ist. ganz vorsichtig , auch aus eigener erfahrung, übergewicht loswerden, tu es für dich, nicht für die. man fühlt sich selber einfach aufrechter und selbstbewusster. auch ansonsten tu was für dich, doch vorsichtig bewegung versuchen, unter leute gehen. und dann einfach selber bewerben. aber zuallererst würde ich nach dem schwerbehindertenausweis schauen.

  10. #10
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    Standard AW: Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

    Na so schnell entsorgt das Arbeitsamt nun auch nicht. Hier wird ja stärker schwarz gemalt als notwendig. Und ein Schwerbehindertenausweis dürfte schwerer zu bekommen sein, als ein vernünftiges Gutachten. Und ja, auch das Arbeitsamt hat Abteilungen für Behinderte. Nur diese müssen dann wirklich behindert sein. Sprich: 50 %.

    Also ich habe mit solchen Behörden schon mehr als genug beruflich zu tun gehabt und diese sogenannte "Zwangsverrentung" wird vielfach erst für die Personen durchgeführt, die Ü60 sind und selbst in dem Falle können diese das ablehnen. In jüngeren Fällen kann tatsächlich eine E-Rente auch positiv sein. Letztlich darf sie aber nie zum Nachteil des Betroffenen führen. Dazu muss man aber nicht mehr als 3 Std. am Tag arbeitsfähig sein und die Gutachter schreiben das in den wenigsten Fällen.

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