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Thema: Er ist wieder da :(

  1. #11
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    @KarinE: seit gestern nehme ich nun 40mg Carbi täglich. Macht es denn Sinn, wenn ich alles am Morgen nehme oder wäre es womöglich besser, wenn man die Dosis verteilt?
    Am Dienstag mache ich dann die BE. Artikel für HA ist ausgedruckt. Da kann es dann nicht mehr aus.

  2. #12
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    @Luise: werde vorsichtshalber mal LT mitnehmen.
    Grundsätzlich habe ich mich schon damit abgefunden, dass ich die OP machen lassen sollte. Bedenken bleiben aber vermutlich immer. Ich frage mich, was man wohl tut, wenn man nachblutet, obwohl man schon längst entlassen und zuhause ist. Kann das denn jeder machen?
    Wenn man wie ich fast 3 Stunden von München entfernt und in den bayrischen Outbacks wohnt, fragt man sich das schon...

    @Irene: irgendwie fühle ich mich schon gedrängt, dränge mich aber auch irgendwie selber... Ich frage mich, ob die OP wirklich sein muss oder ob es nicht doch möglich ist, dass man die SD noch behält und medikamentös behandelt. Ist schließlich mein erstes Rezidiv. Die Ärzte verneinen eine solche Variante. Wäre sie nicht doch denkbar?
    Eigentlich erhoffe ich mir, dass es nach der OP besser geht, aber das ist ja offenbar auch nicht immer der Fall.
    Dieses Vorhofflimmern war schon sehr unangenehm genauso wie der schon sehr hohe Puls...
    Bin immer noch der Meinung, dass es eine thyr. Krise war. Die Ärzte sind da anderer Meinung. Sowas will ich auf keinen Fall nochmal erleben! Man sagte mir auch, wenn ich die SD behalte, laufe ich Gefahr, dass ich dann tatsächlich eine Krise bekomme und dass ich dann mit Schädigungen des Herzens leben muss.
    Und da soll man sich nicht unter Druck gesetzt fühlen?!?
    Werde meinem HA den Artikel mal in die Hand drücken. Wenn das nichts bringt, muss ich entweder den HA wechseln oder aber immer zum Facharzt. Bedeutet immer sehr lange Wege und viel Zeit für mich. Das wird sicher anstrengend, aber da bleibt mir im schlimmsten Fall nichts übrig.

  3. #13
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Zitat Zitat von ostwind Beitrag anzeigen
    @Irene: irgendwie fühle ich mich schon gedrängt, dränge mich aber auch irgendwie selber... Ich frage mich, ob die OP wirklich sein muss oder ob es nicht doch möglich ist, dass man die SD noch behält und medikamentös behandelt. Ist schließlich mein erstes Rezidiv. Die Ärzte verneinen eine solche Variante. Wäre sie nicht doch denkbar?
    Sicher ist das nach dem ersten Rezidiv möglich. Wenn du noch ein Kind willst, ist es aber relativ wahrscheinlich, dass du nach der Geburt wieder ein Rezidiv bekommst. Notfalls kannst du dann auch nochmal Hemmer nehmen. Aber wenn man ein Rezidiv nach dem anderen hat, kann es sein, dass sich der Facharzt irgendwann weigert, die Hemmer zu verschreiben.

    Eine OP ist schon bedenkenswert, aber nicht als Muss und auch nicht als Rundum-Sorglos-Paket.

    Eine thyreotoxische Krise bekommst du nur, wenn die Überfunktion unbehandelt bleibt oder die Hemmer stark unterdosiert sind. Wenn du deine Symptome beobachtest und dich behandeln lässt, ist das Panikmache. Ich finde es nicht seriös, dir damit zu drohen.

    Eigentlich erhoffe ich mir, dass es nach der OP besser geht, aber das ist ja offenbar auch nicht immer der Fall.
    Ohne Schilddrüse hast du die Gewissheit, dass du keine Basedow-Überfunktion mehr bekommst, das ist manchen Leuten die Sache wert. Hinzu kommt, dass man nicht mehr so auf jodarme Ernährung achten muss. Und die TRAK beruhigen sich auch bei manchen, was für die Schwangerschaft günstiger wäre.

    Aber in der Schwangerschaft wirst du alle vier Wochen die Werte (und nicht nur TSH) testen müssen und die Hormondosis anpassen.
    Geändert von Irene Gronegger (23.09.18 um 13:19 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Wenn der Kinderwunsch nicht wäre, spräche wirklich nicht viel gegen eine zweite Hemmertherapie.

    Aber das Risiko, dass du nicht einmal "nur" nach der Geburt ein Rezidiv bekommst, sondern während der Schwangerschaft, ist vorhanden und sollte nicht ganz ausgeblendet werden. Nämlich, deine TRAK sind dieses mal wirklich nicht von schlechten Eltern:

    TRAK...(bis 1,75).....21,9 IU/l
    und auch sie sind ein kleiner Baustein für die Rezidiv-Risikobewertung. Hat keine Priorität als Risikofaktor, aber die Höhe ist nun mal einer von mehreren Faktoren.
    Lass dich auf keinen Fall drängen. Andererseis sollst du deine Risiken gut kennen.
    Geändert von panna (23.09.18 um 13:31 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Mal ein konkreter Rat: Ich würde die Entscheidung für oder gegen OP verschieben, bis die freien Werte in einem besseren Bereich sind. Dann kann man entspannter denken und entscheiden.

    Eine OP in der Überfunktion ist eh nicht optimal. Auf ein paar Wochen kommt es jetzt sicher nicht an.

  6. #16
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Ja, genau dasselbe wollte auch ich hinzufügen. Wenn der Kinderwunsch nicht sooo dringend ist, kannst du so Pi mal Daumen entweder ein halbes Jahr warten oder auch ein ganzes. Das halbe Jahr ist so ein bisschen ein halboffizieller Punkt, wo Ärzte gerne gucken, was der Autoimmunprozess und die TRAK machen - hat auch wieder mit Risikobewertung zu tun.

  7. #17
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Also... nachdem ich jetzt ein paar Tage außer Gefecht gesetzt war, melde ich mich mal wieder zu Wort
    Die OP mussten wir verschieben, weil ich nicht fit war. Bin nicht traurig deswegen. Konnte mich auch nicht ausreichend mit der ganzen Thematik auseinandersetzen. Es ging mir wirklich alles zu schnell. Im Moment habe ich die Hemmerdosis auf 40 mg Carbi tägl. erhöht. Die Werte reagieren diesmal gut. (Trage ich nachher gleich ein)

    Ich frage mich, welche Symptome nach der OP noch da sein könnten. Ehrlich gesagt habe ich da vermutlich zu hohe Erwartungen. wünschte die Augen gäben Ruhe. Im Moment machen sie ordentlich Probleme. Trocken, tun weh, sind rot... volles Programm. Man kann ja leider nicht davon ausgehen, dass das Herzstolpern weg geht und das mit den Augen kann auch keiner garantieren. Vielleicht mach ich mir aber auch zu viele Gedanken. Ich weiß es auch nicht.

    An Kinderplanung ist im Moment ohnehin nicht zu denken. Ich krieg schon die Krise mit mir selbst! Anscheinend vertrag ich auch die Beta-Blocker nicht wirklich. Habe sehr viel Wasser seit 2 Tagen, das Atmen fällt mir schwerer, mein Herz stolpert unendlich. Hoffe die Nieren bekommen nix ab Wasser lassen geht auch nicht so recht...

    Was das Risiko eines Rezidivs in der Schwangerschaft betrifft, so möchte ich mir das gar nicht vorstellen! Das wäre dann der absolute worst case. Aber es gibt eben nichts was es nicht gibt. Habe immer gedacht man wäre geschützt in der Schwangerschaft, aber das ist ein Irrglaube. Leider.
    Die TRAK steigen leider auch immer noch. (Werte stelle ich gleich ein) Was bedeutet das für mich? Muss ich mir Sorgen um meine Augen machen? Wäre dann die OP besser? Ich meine die TRAK steigen trotz hoher Hemmergabe... ist das nicht bedenklich?

    Ich hab das Gefühl, dass ich bald ausflippe! Dieser besch.... MB macht alles kaputt.

  8. #18
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Du hast ab dem 4.9. 30 mg Carbi genommen, mir ist jetzt nicht ganz klar, warum du die Dosis ab dem 22. erhöht hast, ohne Werte. Die vorherigen Werte am 7. und 12.9. zeigten noch nicht einmal die volle Auswirkung von 30 mg - d.h. wenn du am 22.9. etwas hättest machen sollen, dann vor allen Dingen: eine Kontrolle ...

    Nämlich, ohne Kontrolle erhöht am 22.9. - und am 25.9. wieder Werte, die nichs über 40 mg aussagen, aber das Bild, das man gerne gehabt hätte über die Auswirkung von 30 mg, wird schon durch die Erhöhung gestört. Und da dein fT4 bereits knapp in der Norm ist, vermute ich, dass das eben mehrheitlich auf die 30-er-Dosis zurückgeht. Ich frage mich - wozu die 40? Wenn es blöd kommt, drückt dich das zu tief und dann hat man Mühe, schön sanft zu reduzieren.

    Gut wäre es, wenn du bei einem Labor bleiben könntest, damit man die Werteentwicklung besser sieht. Und wirklich - Kontrolle wenige Tage nach Dosisänderung ist sinnfrei, Dosisänderung ohne Konrolle leider auch. Du scheinst gedacht zu haben, dass die Werte auf 30 mg nicht reagieren - aber bei zu frühen Kontrollen und bei lauter unterscheidlichen Referenzbereichen/Labors konntest du das ja nicht wirklich beurteilen? Oder übersehe ich etwas - hast du vielleicht doch Werte unmittelbar vor der Erhöhung, bei mindestens 12-14 Tage gehaltener Dosis davor?

    Die TRAK werden nicht gehemmt durch Carbimazol. Und ob sie steigen - es war ein anderes Labor ... schwer zu sagen ob deswegen eine Schwankung oder wirklich steigend. Hoch sind sie schon.

  9. #19
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Für gestern wäre meine OP geplant gewesen. Da die Werte noch etwas zu hoch waren, habe ich auf 40 mg erhöht. Da aber die OP abgesagt werden musste, weil ich nicht fit war, weiß ich jetzt auch nicht so genau, wie ich weiter machen soll. Mit der OP hätte das alles ganz gut gepasst...
    Wäre es jetzt sinnvoll zu reduzieren und in zwei Wochen Werte zu machen?

  10. #20
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    Standard AW: Er ist wieder da :(

    Oje, ich verstehe. Werte davor wären trotzdem besser gewesen, die, die du noch zu hoch waren, waren da schon 10 Tage alt. Schwer zu sagen jetzt, weil wie gesagt - die 40 mg spielen vielleicht? ein wenig? mit rein, aber wie viel, kann ich echt nicht sagen, du hast praktisch keine hundertprozentig aussagefähige Werte.

    Ich würde da entweder die 40 noch so lange machen, bis man den Werten vertrauen kann, oder aber einfach mi 30 weitermachen und dann BE in 10-12 Tagen - und bitte achte darauf, dass man deine Leukozyten und die Leberwerte mitbestimmt.

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