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Thema: Bin etwas hilflos

  1. #21
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Zitat Zitat von Polina Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne die Nebennieren prüfen lassen, es heißt ja, dass man schlecht steigern kann, wenn man da Probleme hat?
    Wenn du bei einem fT4 an der Obergrenze nicht steigern kannst, dann ist das eine gesunde Reaktion - warum solltest du auch? Achso, wegen des TSH :-) - also:

    Oder gibts noch andere Tips? Oder einfach so lassen und den hohen TSH weiterhin ignorieren?
    Hypophyse untersuchen, schließlich kommt das TSH von dort --> Aufgabe für den Endokrinologen. Und wenn er nichts finden sollte:
    Ein höheres TSH sorgt für ein längeres Leben

  2. #22
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Zitat Zitat von jeschi Beitrag anzeigen
    Okay, du weißt am besten, wie es dir mit welcher Dosis ging. Merkwürdig nur, dass du mal ganz gute Werte mit 100 hattest und dann wieder zu hohe. Du hast aber Hashi, oder könntest du eine Mischformen haben?
    Hmm im Moment weiß ich gar nichts mehr :-( Bin noch ziemlich enttäuscht vom heutigen Tage und es tut mir leid, sollten Antworten meinerseits unfreundlich rüberkommen, das ist dann nicht so gemeint. Irgendwie ist alles frustrierend im Moment und ich habe das Gefühl, auf der Stelle zu treten.

    Diagnostiziert wurde Hashi, auch auf dem Ultraschall sieht man es. Antikörper durchgehend im sehr hohen Bereich.
    Geändert von Polina (18.02.19 um 21:33 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Achso, wegen des TSH :-) - also:


    Hypophyse untersuchen, schließlich kommt das TSH von dort --> Aufgabe für den Endokrinologen. Und wenn er nichts finden sollte:
    Ein höheres TSH sorgt für ein längeres Leben
    Habe etwas Angst, einen Hypophysentumor zu haben. Ich werde versuchen, dem Arzt vom heutigen Termin eine Mail zu schreiben und mich zu erklären. Wobei er mich wahrscheinlich eh nicht mehr für voll nehmen wird, ich spiele ihm ja eigentlich direkt in die Karten, wenn eh schon eine Störung vorliegt. Diese hat zwar mit Hashimoto nichts zu tun.. Aber mit den meisten Ärzten haben viele Hahis ja ihre liebe Not.

    Gegen ein langes Leben habe ich nichts, solange es lebenswert ist. :-)

  4. #24
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Zitat Zitat von Polina Beitrag anzeigen
    Habe etwas Angst, einen Hypophysentumor zu haben.
    Kann gut verstehen.

    Du kannst noch folgendes versuchen: Wenn du jetzt mal das TSH außen vor lässt und ein für dich angenehmes, lebbares fT4 einstellst und es dir gut geht - und das TSH ist noch immer zu hoch, dann holst du dir Thybon (bei dem TSH müsste das ein Kinderspiel sein ...) und nimmst ein winziges Achtelchen davon - rein um das TSH etwas zu drücken, das kann das T3 ganz gut.

    Das geht aber nur dann gut, wenn du das fT4 nicht bis zum Äußersten ausreizt. Jedenfalls, ein Versuch schadet nicht.
    Geändert von panna (18.02.19 um 21:48 Uhr)

  5. #25
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Seit meinem letzten Posting war ich bei 3 Ärzten und zwar meinem Hausarzt, einem Internisten, der angibt, sich mit der Schilddrüse auszukennen und einem Endokrinologen. Alle drei sind der Meinung, meine Beschwerden sind psychischer Natur. Da der TSH höher ist solle ich eben Thyroxin steigern, der Umstand, dass die freien Werte jedoch im normalen Bereich liegen und der FT 4 sofort steigt, wenn ich nur bisschen LT erhöhe, wird ignoriert.

    Mein Hausarzt schreibt mich zwar nettereweise wieder krank, bin aber inzwischen in seinen Augen wohl einen Psychotrulla, denn das ist nicht mehr normal, so sagt er.

    Den Internisten interessierten die freien Werte nicht wirklich, denn lt. ihm ist der TSH das einzig aussagekräftige und da der hoch ist, soll ich am besten LT verdoppeln. Sollte es mir dabei schlechter gehen oder Herzrasen, Unruhe, Schwitzen usw eintreten, dann ist das nur Einbildung, aber er könne mir Antidepressiva verschreiben.

    Der neue Endo hat zumindest den Eindruck gemacht, zuzuhören, nahm unaufgefordert auch Vit. D ab und verschrieb mir Selen. Vom Selen soll ich 300 mikrogramm am Tag nehmen, was dann leider mit Übelkeit und Übergeben endete. Im Moment nehm ich daher nur 150 am Nachmittag kurz vor dem Essen. Ist zwar weniger als 300, aber es bleibt zumindest drin und sicher ist es besser als gar nichts.

    Ich weiß nicht, an wen ich mich noch wenden könnte, damit mal die Hypophyse oder ggf. wegen der ständigen Müdigkeit auch die Nebennieren gecheckt werden. Selbst wenn ich anbiete, letzteres selber zu zahlen, wird es abgelehnt.

    Seit der letzten BE nehme ich 62,5 und merke es deutlich. Die Steigerungsschwierigkeiten sollten nach dieser Zeit vorbei sein, oder sich bessern. Letzte Woche habe ich wegen eines privaten Termins einen Tag ausgesetzt und am nächsten Tag ging es mir direkt wieder besser. Ich versuche jetzt, in 6-8 Wochen-Schritten um jeweils 6 LT zu steigern, aber nicht über 75 LT hinaus, denn die freien Werte sehen ja gut aus im Moment, nur gehts mir immer noch grottig.

    Bei den Werten im Profil lagen zwischen LT Einnahme und BE mindestens 12 Stunden. Nehme einen kleinen Teil nachmittags, einen größeren Teil abends und BE war am nächsten Tag am Nachmittag.

    Der FT4 ging innerhalb von 4 Wochen von unter der Norm auf mittig, durch Erhörung von nur 6 Mikrogramm:

    27.02.2019 - Dosis 44 LT
    RIA- FT3: 3,56 pg/ml (2,3-4,2 pg/ml)
    RIA- FT4: 0,65 ng/dl (0,8-1,8 ng/dl)
    TSH basal: 23,37 IU/ml (0,35-4 IU/ml)


    21.03.2019 - Dosis 50 LT
    RIA- FT3: 3,2 pg/ml (2,0-4,4 pg/ml) 50,00 %
    RIA- FT4: 1,31 ng/dl (0,9-1,7 ng/dl) 51,25 %
    TSH basal: 15,7 IU/ml (0,35-4 IU/ml)
    Geändert von Polina (07.05.19 um 15:40 Uhr)

  6. #26
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    So, ich weiß nicht, ob hier noch jemand mitliest oder ich euch schon langweile mit immer dem selben...

    Habe mir einen neuen Hausarzt gesucht, bei dem ich diese Woche einen Termin habe. Man wird sehen, ob und was er sagt, sofern er zuhört.
    Vielleicht gibts hier ja Tips, womit ich anfangen könnte bzw. was man sagt, um sich nicht gleich selber ins Aus zu schießen?

    Heute war ich bei einer Heilpraktikerin und mache über diese einen Cortisol-Speicheltest. Nächste Woche werden die Ergebnisse vorliegen und dann gibts einen längeren Termin mit Messung der Nährstoffen und sie stellt auch etwas zusammen, wie ich was am besten nehmen kann, falls nötig und gewünscht. Wird wohl ein paar EUR kosten, aber bei den Schulmedizinern kommt man ja nicht weiter, da sie selbst bei Angebot von Selbstzahlung viele Sachen nicht messen wollen, wie Vit D, Ferritin, B12 usw.

    Wegen der wieder häufiger vorkommenden Migräneattacken, teilweisen Gesichtsfeldausfällen usw. habe ich einen Termin bei einem Neurologen gemacht und hoffe, der neue Hausarzt stellt mir die Überweisung dafür aus, die mir noch fehlt. Dachte mir, den Termin kann man ja schon mal ausmachen und sich dann noch immer um die Überweisung kümmern, da ohnehin 4 Monate Wartezeit.

    Habt ihr noch Ratschläge, welche Werte oder was genau ich noch bei der HP anfragen könnte zum testen? Sie machte im Vorgespräch einen guten Eindruck und scheint in Bezug auf Hashimoto usw. nicht ganz ahnungslos zu sein. Dennoch ist es besser, vorbereitet zu sein.

  7. #27
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Da noch keiner geantwortet hat: Als Tip (um dich nicht ins Aus zu schiessen) kann ich dir geben, bei Ärzten möglichst souverän und gut informiert aufzutauchen. Aber das gut-informierte wiederum nicht so raushängen zu lassen

    Damit fahre ich eigentlich ganz gut. Ich lasse die Ärzte wissen, dass ich an einem Kontakt auf Augenhöhe interessiert bin, bleibe aber immer leicht unterwürfig

    Ich frage dann sowas wie "ich habe mal gelesen, .... was halten Sie davon?" oder "ich bin mir da nicht sicher, da gibt es doch Test xy, wäre der bei mir sinnvoll?"

    Erzähle vielleicht erstmal nichts von Internet (und diesem Forum hier) - manche reagieren darauf sehr allergisch.

    Damit fahre ich sehr gut - habe so sogar meinen Hausarzt dazu bekommen, bei mir ein suppr. TSH zu akzeptieren.

    Viel Glück beim neuen Hausarzt!

  8. #28
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Zitat Zitat von Aurorasutra Beitrag anzeigen
    .....

    Ich frage dann sowas wie "ich habe mal gelesen, .... was halten Sie davon?" oder "ich bin mir da nicht sicher, da gibt es doch Test xy, wäre der bei mir sinnvoll?"

    Erzähle vielleicht erstmal nichts von Internet (und diesem Forum hier) - manche reagieren darauf sehr allergisch.

    ......

    Viel Glück beim neuen Hausarzt!
    Danke für die Antwort und Tips.

    Von Internet oder Forum erzähl ich generell nichts, zumindest Anfangs nicht, beim Hausarzt hab ich irgendwann mal Artikel aus dem Internet erwählt, aber erst nach vielen sinnlosen Besuchen.

    Der erste Termin beim neuen Arzt war gestern. Es lief eigentlich ganz gut. Ich hielt mich zurück, teilte nur die Beschwerden mit und ließ ihn dann Fragen stellen.
    Im Gegensatz zu meinem alten Hausarzt, der mir bei Schwindel empfahl, Vertigo Heel und zu nehmen, mehr zu trinken und ggf. einen Psychiater aufzusuchen, fragte der neue genauer nach. Also z. B. wie genau sich das anfühlt, eher wie drehen, kippen oder anders, wann und in welchen Situationen, Tageszeiten usw das auftritt und einiges mehr.

    Mein Blutdruck war beim messen in der Praxis wieder sehr hoch, was er auch zuhause oft ist. Der Arzt empfahl mir mal eine 24-Stunden-Messung, die nächste Woche erfolgen soll.

    Zum niedrigen Ferritin und normalem HB vom letzten Blutbild, was ich mitbrachte, meinte er, dass ein niedriges Ferritin Eisenmangel anzeigt, auch wenn HB in der Norm ist. Hatte dazu extra vorab nichts gesagt und wollte wissen, ob er den Zettel wieder weglegt oder von selber eine Meinung dazu äussert.

    Es findet nächste Woche noch ein Lungenfunktionstest, ein großes Blutbild und noch einiges mehr statt. Ich bin gespannt und hoffe, er kann mir helfen, denn ich weiß nicht, wie lange mein Arbeitgeber das noch mitmacht, wenn ich so lange fehle. Auf jeden Fall fühlte ich mich ernst genommen. Oft sind Ärzte beim ersten Termin noch nett und beim zweiten dann komisch, verstehe wer möchte. Ich habe hier aber ein gutes Gefühl.

  9. #29
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Aurorasutra
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Schön, dass du ein gutes Gefühl hast - immerhin etwas.

  10. #30
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Irgendwie trete ich auf der Stelle. Die üblichen Blutwerte wurden beim neuen Arzt gemacht, mehr aber auch nicht. Die SD Werte haben sich mit der Steigerung um 12 LT seit der letzten BE nicht wirklich verändert.

    21.03.2019 - Dosis 50 LT
    RIA- FT3: 3,2 pg/ml (2,0-4,4 pg/ml)
    RIA- FT4: 1,31 ng/dl (0,9-1,7 ng/dl)
    TSH basal: 15,7 IU/ml (0,35-4 IU/ml)


    22.05.2019 - Dosis 62,5 LT
    RIA- FT3: 3,28 pg/ml (2,2-4,4 pg/ml)
    RIA- FT4: 13,6 ng/dl (9,3-17 ng/dl)
    TSH basal: 16,00

    Ich hatte ein 24-Stunden Blutdruckgerät dran, mit dem Ergebnis, dass der untere Wert dauerhaft erhöht ist. Um was dagegen zu machen soll ich erstmal bisschen abnehmen bei 1,67 cm und 69 kg. Bin zwar kein Strich in der Landschaft, aber wirklich dick fühle ich mich auch nicht, eher so kurz vor pummelig. Aber er will es im Auge behalten und ggf. medikamentös behandeln... Der Wert war in der Ruhephase schon erhöht, möchte nicht wissen, wie hoch er ist, wenn ich wieder arbeite und mich mit verärgerten Kunden rumschlagen darf. Immerhin teilte er mit, dass ein hoher BD durchaus die geschilderten Beschwerden machen kann... Werde nächste Woche nochmal dort hingehen und um Lösungsvorschläge bitten. Ideen Eurerseits sind gerne gesehen.

    Den hohen TSH sprach er auch an und verwies auf den Facharzt. Spreche ich den Facharzt auf den hohen Blutdruck an, der u. a. auch durch Euthyrox verursacht wird, dann verweist er auf den Hausarzt, da SD Hormone keinen hohen Blutdruck verursachen können. Lasse ich Euthyrox einen Tag weg, ist der BD nicht mehr gar so hoch. Die Katze beißt sich in den Schwanz, keiner ist zuständig. Ich hatte mir mehr erwartet und befinde mich in der selben blöden Situation wie schon vor Wochen.
    Dazu ist mir langsam langweilig und ich würde gerne wieder arbeiten, was in dem jetzigen Zustand nicht funktioniert.

    Beim Speicheltest kam raus, dass Cortisol zwar in der Norm ist, jedoch fast immer an der oberen Normgrenze, zweimal kurz vor dem roten Bereich.

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