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Thema: Euthyrox mit geänderter Rezeptur

  1. #71
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    Standard AW: Euthyrox mit geänderter Rezeptur

    Zitat Zitat von aerdnA Beitrag anzeigen
    Hallöchen.

    Ich vermute mal, dass du µg (Mikrogramm) meinst und nicht mg (Milligramm). Letztere Einheit ist um Faktor 1000 höher.

    LG Aerdna
    Selbstverständlich, danke!

  2. #72
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    Unglücklich AW: Euthyrox mit geänderter Rezeptur

    Hallo zusammen,

    ich verstehe etwas nicht: jahrelang wurde darum gekämpft, dass bei SD-Hormone die aut item-Regel gilt. Habe vor dieser Regelung das Euthyrox von Merck teils selbst bezahlt, weil ich mit anderen Präparaten nicht zurechtkam.
    Und nun darf der Hersteller einfach die "Rezeptur" ändern? Und die Klage in Frankreich wurde abgewiesen, weil Merck ausreichend informiert hat? Bringt mich gerade auf die Palme: mache ich demnächst auch so: Kunde hat ein rotes Auto bestellt, ich informiere ihn, dass es nur grüne geliefert werden - und das hat er dann gefälligst zu nehmen.
    Die Bioverfügbarkeit wurde getestet:
    an 200 gesunden Probanden, über 72 Stunden. Habe eben mal nachgelesen: Euthyrox hat eine Halbwertzeit von bis zu 1 Woche, volle Wirkung tritt verzögert innerhalb von 3 Wochen ein. Und dann 72 Stunden Test - Super!
    Never change a running system - lief gut 16 Jahre prima und jetzt das. Kann sich die Pharma-Industrie eigentlich alles erlauben???
    Dienstag Arzttermin, hoffentlich reicht eine Dosisanpassung …

    Wünsche allen Euthyrox-Neue-Formel-Umsteller, dass es problemlos klappt.
    Verärgerte Grüße von Jenny, die sich gerade mies fühlt und einfach mal Frust loswerden will.

  3. #73
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    Standard AW: Euthyrox mit geänderter Rezeptur

    Merck hat die Rezeptur nicht einfach so mal geändert sondern konnte die verschärften Wirkstoffschwankungsgrenzen in Frankreich nicht mehr einhalten und musste deshalb für den französischen Markt etwas ändern.

  4. #74
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    Standard AW: Euthyrox mit geänderter Rezeptur

    Hallo Ness,
    so wie ich die (leider spärlichen Informationen) verstehe, hat die ANSM (franz. Arzneimittelbehörde) den Wunsch geäußert, dass Merck die Wirkstoffgrenzen einengen soll. Soweit, so gut.
    Aber worauf stützt sich er Wunsch? Haben sich Patienten beschwert? Haben Tests ergeben, dass die Schwankungen negative Auswirkungen haben? Keine Ahnung - keine Informationen.
    UND: warum lässt man mir als "geduldigem" Patienten nicht einfach die Wahl? Habe nicht aus Spaß vor Euthyrox drei oder vier andere Präparate "getestet"
    Ich bin wahrlich kein Egoist, soll jeder nehmen was ihm/ihr bekommt - aber dieses Recht nehme ich für mich auch in Anspruch.
    LG

  5. #75
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Euthyrox mit geänderter Rezeptur

    Merck schrieb vor etwa einem Jahr, man erfülle damit internationale Anforderungen:

    Die neue Formulierung ist auf Anforderung verschiedener internationaler Gesundheitsbehörden entwickelt worden.
    https://www.merckgroup.com/de/news/e...6-07-2018.html


    Die Franzosen waren auch daran beteiligt

    Merck ändert die Formulierung seines Schilddrüsenpräparates Euthyrox®. Auf Drängen verschiedener Gesundheitsbehörden, darunter auch die französische Arzneimittelbehörde ANSM, hat der Darmstädter Pharmakonzern eine neue Rezeptur für Euthyrox® entwickelt.
    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...x-aendert-sich
    Geändert von Schlomis Muddi (16.09.19 um 02:00 Uhr)

  6. #76
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    Standard AW: Euthyrox mit geänderter Rezeptur

    Richtig, der Start war in Frankreich - und diverse Gesundheitsbehörden habe das gefordert. Bleibt für mich die Frage: Warum haben sie das gefordert?
    Geht es hier wirklich noch um Patientenwohl? Haben sich Patienten beschwert, haben behandelnde Ärzte diese Forderung aufgestellt oder hat einfach nur jemand die Zahlen (+/- 10 % Wirkstoffverfügbarkeit) gesehen und beschlossen, das geht so nicht?
    Gelesen habe die Artikel (Danke Schlomis Muddi) auch, aber den wirklichen Grund für die Änderung sehe ich nicht …
    Wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn es ohne nennenswerte Auswirkungen bliebe. Und die Tests zur neuen Formulierung (200 Personen / 72 Stunden) zeigen mir, dass man entweder nicht weiß, das SD-Hormone langfristig wirken (kann ich mir aber nicht vorstellen), oder einfach nur einen Alibi-Test gemacht hat.
    Morgen Arzt-Termin - mal sehen, was dabei rauskommt.
    LG Jenny

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