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Thema: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

  1. #11

    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Zitat Zitat von Kathrin64 Beitrag anzeigen
    Tja Olli,

    das war gar nicht so einfach. Auch bei mir war wertetechnisch alles ok, darum keine Notwendigkeit für eine OP. Aber ich hatte eine heftige EO.

    Ich habe hier viel gelesen, mich richtig fitgemacht für mein Vorhaben.
    Die erste Hürde war mein Endo. Ich habe ihn gebeten, eine OP zu unterstützen, da ich ansonsten keine vernünftige Grundlage für eine eventuell vorzunehmende Augen-OP habe.
    Da hat er dann eingewilligt und mir eine Empfehlung geschrieben.

    Als ich damit im Krhs meiner Wahl auftrat, wollte man mir die OP aufgrund guter Werte verweigern. Gut, dann gehe ich halt in eine andere Klinik. Diese Worte brachten die Ärztin dazu, doch in der EO-Ambulanz eines Krankenhauses anzurufen. Danach gab auch sie ihr ok zur OP.

    Ohne die gute Vorbereitung durch die vielen tollen Menschen hier im Forum, hätte ich nie den Mut gehabt, Ärzten zu widersprechen.
    Aber es hat sich gelohnt. Bis auf die Doppelbilder, aber damithabe ich mich gut arrangiert und auch immer noch die Hoffnung, dass alles wieder gut wird.

    Also bleib dran. Lies hier, soviel Du kannst. Dein Befinden ist nicht ungewöhnlich. Es besteht kein Grund, sich zu ängstigen.
    Aber das ist leichter gesagt als getan.

    Liebe Grüße
    Kathrin
    Hallo Kathrin,

    ich habe ehrlich gesagt Angst, dass sich eine EO auch noch entwickeln könnte, denn die Symptome sind schon da. Manchmal habe ich richtigen Druck auf den Augen oder sie brennen, schmerzen und sind trocken. Das Befinden was ich sonst jeden Tag habe ist so, als wenn meine letzte Stunde geschlagen hat. Wen wundert es dann, daß man sich dann ängstigt.

    Liebe Grüße
    Olli

  2. #12

    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Na also - du sagst, unter 200 ging es dir gut. Stell doch mal Werte ein. Man kann ohne einen möglichst vollständigen Verlauf nichts sagen - bzw. nur Oberflächliches.

    Ich denke, da war dein TSH supprimiert, unter 200, deswegen der Entzug. Man kann das aber lösen - aber reden wir darüber, wenn du die Kraft hast, deinen Verlauf hier zu vervollständigen.
    Ich habe noch einen Schilddrüsenwert vom letzten Jahr gefunden und im Profil vervollständigt, weitere werde ich im Laufe der Zeit nachtragen, sobald ich beim Hausarzt war.

  3. #13

    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Wie groß war deine Schilddrüse vor der RJT?

    Man muss auch nicht laufend Szintigaphie machen, wenn alles in Ordnung ist. Alles in Ordnung heißt: Die Schilddrüse ist weg. Das geht bei großen Schilddrüsen nicht wirklich.

    Die Befunde solltest du haben ... und angeben, was darin steht. Alles in Ordnung kann eine Menge heißen.
    Die Größe der Schilddrüse werde ich noch mitteilen, sobald ich mir die Unterlagen aus dem Krankenhaus besorgt habe. Leider habe ich immer wieder die Ärzte gewechselt und weiß schon nicht mehr, wo ich welche Unterlagen bekomme. Ich muss auch noch hinzufügen, dass ich von 2010-2016 Alprazolam in wirklich geringen Mengen zu mir genommen habe (täglich 0,5 - 1 mg), weil es das einzige war, was mir geholfen hatte. Darum ging es mir in der Zeit mit 200 μg L-Thyroxin auch gut. Vielleicht habe ich auch ein chronisches Stresssymptom, da ich ohne Grund schon morgens unter Strom stehe. Das würde auch die Geschichte mit der Galle letztes Jahr erklären.

  4. #14
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    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Hast du auch Werte aus einem anderen Labor? Ich sehe schon welche, nämlich die Notfallambulanz-Werte, aber ob das wirklich der fT3-Wert ist, da bin ich nicht sicher. Das ist ein mir unbekannter Referenzbereich mit der Messeinheit ng/dl - oder steht da was anderes? Du schreibst, dass du bei vielen Ärzten warst, offensichtlich wegen deines Leidensdrucks - aber die Werte hast du niemals mitgenommen ...

    Jedenfalls, irgend etwas stimmt ganz gewaltig nicht mit deinem fT3 - aus dem Hausarztlabor (?) jedenfalls. Deswegen würde mich interessieren, ob da noch ein anderes Labor mit dabei war, jetzt abgesehen von der Notfallambulanz. Und mich wundert, dass hier kein Facharzt (Nuklearmediziner? Endokrinologie?) diese Werte gemerkt hat? Es müsste sich, am besten in einem weiteren Labor, dass der Wert wirklich so tief liegt.

    Lass uns jetzt mal den Stress beiseite, dass du unter 200 Thyroxin wohl Stress hattest, kann ich mir gut vorstellen, dein fT4 wird zu hoch gewesen sein, das leite ich aus deinen Werten unter wenige LT ab - aber wie war wohl der fT3 damals?

    Es geht jetzt mit absoluter Priorität um dein T3/ fT3.

  5. #15

    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Hast du auch Werte aus einem anderen Labor? Ich sehe schon welche, nämlich die Notfallambulanz-Werte, aber ob das wirklich der fT3-Wert ist, da bin ich nicht sicher. Das ist ein mir unbekannter Referenzbereich mit der Messeinheit ng/dl - oder steht da was anderes? Du schreibst, dass du bei vielen Ärzten warst, offensichtlich wegen deines Leidensdrucks - aber die Werte hast du niemals mitgenommen ...

    Jedenfalls, irgend etwas stimmt ganz gewaltig nicht mit deinem fT3 - aus dem Hausarztlabor (?) jedenfalls. Deswegen würde mich interessieren, ob da noch ein anderes Labor mit dabei war, jetzt abgesehen von der Notfallambulanz. Und mich wundert, dass hier kein Facharzt (Nuklearmediziner? Endokrinologie?) diese Werte gemerkt hat? Es müsste sich, am besten in einem weiteren Labor, dass der Wert wirklich so tief liegt.

    Lass uns jetzt mal den Stress beiseite, dass du unter 200 Thyroxin wohl Stress hattest, kann ich mir gut vorstellen, dein fT4 wird zu hoch gewesen sein, das leite ich aus deinen Werten unter wenige LT ab - aber wie war wohl der fT3 damals?

    Es geht jetzt mit absoluter Priorität um dein T3/ fT3.
    Der Referenzbereich mit der Messeinheit ng/dl von der Notfallambulanz für den FT3 ist so angegeben, habe gerade nochmal verglichen. Leider habe ich jahrelang nie Blutwerte mitgenommen und mich immer auf die Ärzte verlassen. Ich werde mich aber bemühen, noch weitere Werte zu bekommen. Bei einem Endokrinologen werde ich erst im September das erste Mal sein.

  6. #16

    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Ich habe mein Profil gerade aktualisieren können, jetzt ist auch die Größe der Schilddrüse vor und nach der Radiojodtherapie dabei und ein paar zusätzliche Blutwerte. Ältere Blutwerte werde ich mir im Laufe der Woche noch einholen.

  7. #17
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    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    So etwas (ich hab es vermutet) ist einfach nur ein Skandal:

    54 ml Schilddrüse vor RJT
    12 ml Schilddrüse 5 Jahre später.

    Ziel der RJT bei MB ist die völlige Ausschaltung der Schilddrüse. Dies ist anders bei großen Strumen und bei Autonomie, dort reicht eine gezielte Verkleinerung bzw. die gezielte Ausschaltung bestimmter Areale. Für MB gilt dies nicht, weil nur die völlige Ausschaltung Rezidivfreiheit sichert. Es verbleibt ein halbkaputter halbverstahlter großer Rest im Körper, der noch dazu einen MB-Rückfall auslösen kann.

    Eine RJT ist nicht geeignet bei MB für eine vergößerte Schilddrüse. Est recht nicht fü eine derart vergößerte Monster-Schilddrüse.

    ***

    Du hast eingangs geschrieben:
    sobald ich auf 200 steigere, drehe ich total am Rad.
    Das verstehe ich insofern nicht, also dein fT4-Wert hier unten nicht wirklich hoch ist (bist du sicher, dass du davor mindestens 6 Wochen lang 200 genommen hast?):

    26.03.2015

    TSH Basal 3.54 (+)

    FT3 (2.00-5.70 ng/l) 2.35

    FT4 (0.80-1.70 ng/dl) 1.23

    L-Thyroxin 200
    Ich glaube wirklich, es ist besser, wir warten deine Werte ab, so zitzelweise geht das nicht gut.

    Außerdem müsste immer dabei stehen, ob du die Dosis wirklich ausreichend lange genommen hast vor der Kontrolle.

  8. #18

    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Du hast eingangs geschrieben:

    Das verstehe ich insofern nicht, also dein fT4-Wert hier unten nicht wirklich hoch ist (bist du sicher, dass du davor mindestens 6 Wochen lang 200 genommen hast?):



    Ich glaube wirklich, es ist besser, wir warten deine Werte ab, so zitzelweise geht das nicht gut.

    Außerdem müsste immer dabei stehen, ob du die Dosis wirklich ausreichend lange genommen hast vor der Kontrolle.
    Also die Dosis von 200 hatte ich definitiv 2015 noch genommen und auch lange genug vor der Blutentnahme, denn ich war jahrelang bei 200 μg. Ich fahre morgen mal zu meiner alten Praxis und versuche, dort noch ältere Werte zu bekommen.

  9. #19

    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Jedenfalls, irgend etwas stimmt ganz gewaltig nicht mit deinem fT3 - aus dem Hausarztlabor (?) jedenfalls. Deswegen würde mich interessieren, ob da noch ein anderes Labor mit dabei war, jetzt abgesehen von der Notfallambulanz.
    Hallo Panna,

    ich habe heute meine Laborwerte von 2010-2014 hinzugefügt und versucht, es für Dich übersichtlicher zu gestalten. Die Werte ab 2015 kann ich dann vielleicht auch noch diese Woche vervollständigen, wenn ich es schaffe.

    Ich weiß nicht, wie ich mich bei Dir bedanken kann, weil Du Dich so engagierst... das gibt mir im Moment echt Hoffnung und ich werde dadurch zuversichtlicher !!!

    Liebe Grüße
    Olli

  10. #20
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    Standard AW: Stress, Unterfunktion, Angststörung, Panikattacken und Depressionen

    Olli, schauen wir es zusammen an - davor zwei Feststellungen, die du vielleicht nicht kanntest:

    (1) Je höher der fT4 (das gibt das wieder, was du einnimmst, LT = T4) , umso eher ist zu erwarten, dass die Umwandlung von dem (eingenommenen) T4 in das stoffwechselaktive T3 darunter leidet (und fT3 niedrig wird.

    (2) Das TSH reagiert nicht alleine auf die T4-Dosis sondern auch auf den T3-Spiegel. Das heißt, das TSH kann auch dann erhöht sein, wenn dein fT4 hoch ist, sogar viel zu hoch für dich, aber der fT3-Spiegel niedrig ist.

    Diese Dinge treffen ziemlich voll bei dir zu, seit mindestens 7 Jahren.

    31.05.11.......2,66.......2,56 (2,00-4,40 pg/ml).....1,41 (0,90-2,00 ng/dl)......L-T 200
    21.09.11.......8,86.......2,19 (2,00-4,40 pg/ml).....1,30 (0,90-2,00 ng/dl)......L-T 200
    14.05.12.......0,21.......2,32 (2,00-4,40 pg/ml).....1,91 (0,90-2,00 ng/dl)......L-T 200
    28.09.12.......2,04.......2,08 (2,00-4,40 pg/ml).....1,57 (0,90-2,00 ng/dl)......L-T 200
    11.01.13.......3,21.......1,92 (2,00-4,40 pg/ml).....1,54 (0,90-2,00 ng/dl)......L-T 200
    21.01.14.......3,59.......1,87 (2,00-4,40 pg/ml).....1,42 (0,90-2,00 ng/dl)......L-T 200
    26.03.15.......3,54.......2,35 (2,00-5,70 ng/l )......1,23 (0,80-1,70 ng/dl).......L-T 200
    20.09.17.......1,25.......1,70 (1,70-3,70 pg/ml).....1,20 (0,70-1,50 ng/dl)......L-T 175
    22.03.18.......6,51.......1,70 (1,70-3,70 pg/ml).....1,10 (0,70-1,50 ng/dl)......L-T 175
    08.04.18......11,21.......0,18 (0,25-0,43 ng/dl).....1,54 (0,93-1,70 ng/dl)......L-T 200 (seit 23.03.)
    02.05.18.......4,86.......1,70 (1,70-3,70 pg/ml).....1,10 (0,70-1,50 ng/dl)......L-T 200+187,5 (im tägl. Wechsel)
    26.06.18.......7,44.......0,20 (0,20-0,44 ng/dl)......1,35 (0,93-1,71 ng/dl)......L-T 187,5

    Unter 200 LT war dein fT4 jeweils in einem *relativ* hohen Bereich (die hohe Obergrenze 2.0 verschleiert das ein wenig). Du hattest nur in drei Fällen ein fT3, das überhaupt erstmal über die untere Normgrenze gekrochen ist: Bei einem etwas gemäßigterem fT4-Wert (21.9.11 und 26.3.15) oder aber bei einem sehr hohen fT4 an der Obergrenze - da geht es einem nicht mehr wirklich gut (14.5.12).

    Unter 175 kommst du gar nicht auf einen grünen Zweig mit der Umwandlung, fT3 ist an der unteren Normgrenze.

    Es trifft auf dich also (1) und (2) auf dich zu - etwas zu viel T4 (mit 200), das aber kein bisschen hilft, die Umwandlung T4 --> T3 im Körper etwas anzukurbeln, ganz im Gegenteil. Und du hast ein beinahe durchgängig zu hohes TSH, das dir suggeriert, dass du eine Unterfunktion hast. Du hast aber keine klassische Unterfunktion, bei der nicht genug T4 da ist. Du hast die perverse Variante eines T3-Mangels, das dein TSH genauso in die Höhe treibt, wie wenn du zu wenig T4 einnehmen tätest. Du nimmst aber genug T4 ein bzw. mehr tut dir wohl nicht gut und unter 200 LT hast du es nur mit Benzos ausgehalten - das hohe TSH, duch T3-Mangel ausgelöst, verschleiert, dass dir das T4 etwas zu viel ist.

    Das ist schlimm, und ich frage mich, wieso kein Facharzt das bei dir gesehen hat, warst du bei einem?

    ***

    Bevor wir darauf kommen, dass du T3 nehmen / versuchen könntest, eine Frage hierzu:

    20.09.17.......1,25.......1,70 (1,70-3,70 pg/ml).....1,20 (0,70-1,50 ng/dl)......L-T 175
    22.03.18.......6,51.......1,70 (1,70-3,70 pg/ml).....1,10 (0,70-1,50 ng/dl)......L-T 175
    Rechts sollte ja die Dosis stehen, die du jeweils VOR der Kontrolle lang genug, mindestens 6 Wochen genommen hast. Am 20.9.17 hattest du das niedigste TSH deiner Laufbahn bis jetzt, hast du davor die 175 genommen oder ab dann? Was hat also zu den Werten am 20.9. geführt, 175 LT oder 200 LT?


    War das bis jetzt halbwegs verständlich? Wenn nicht, frage.

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