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Thema: OP oder doch nicht?

  1. #41
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Wie kommst du darauf das es mir nicht klar ist??
    Hab ich dagegen gesprochen?
    Ich habe lediglich erzählt was mir die Ärztin sagte. Ob das richtig oder falsch ist lass ich mal dahin gestellt.
    Ich hab auch nicht gesagt das ich eine RJT mache auch wenn ich vor Op Schiss habe.

    Ich kann auch keinen Arzt zwingen mir die Berichte per Fax zu schicken. Wenn Sie es nicht machen, machen Sie es nicht. Seitdem ich die hohe Dosis nehme gehts mir jedenfalls gut und der Uni trau ich jetzt schon was mehr wie dem alten Hausarzt.

    Ich wollte lediglich abwarten was die "Empfehlung" der Ärzte am Donnerstag sein wird. Entschieden habe ICH noch garnix!

  2. #42
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    @Maja

    Mija wird das klar sein, ich hab ihm das glasklar geschrieben - und heute nicht das erste Mal, s. Beitrag #3.

    Nochmal: Ich sehe keine Veranlassung zu meinen, dass einem 36-jährigen Erwachsenen nicht klar ist, was im Klartext mehrfach geschrieben wurde, plus Verlinkungen. Es ist nicht nur nicht nötig, Druck auszuüben, es ist kontraproduktiv bis abschreckend.

  3. #43
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    @ panna

    Ich habe selbstverständlich deine Antworten gelesen und verstanden. Auch deine Anfangs empfohlenen Themen hab ich gelesen. Dort wird empfohlen die RJt nur bis 20ml zu machen.

    In der Uni ist es jedoch so das sich die Fachabteilungen immer Donnerstags zu einem "Board" treffen und da die Patienten besprechen.
    So bin ich vom Chirurgen, bei dem provisorisch der OP Termin stand, zur Endo und heute zum Nuk gelangt.
    Ist doch eigentlich supi wie schnell ich da jetzt Facharzttermine bekomme.Normal nehmen die keine Patienten mehr auf aber die Ärztin der Endo managt das alles und macht die Termine damit ich mir alle Meinungen und Therapien anhören kann.

    Also nochmal, ich hab das alles verstanden und mich auch nicht bereit erklärt eine RJT zu machen sondern arbeite eher auf die OP hin, auch wenn die Worte der Nuk etwas Hoffnung machten.

    Das mit den Laborwerten Versuche ich anders zu deichseln.

  4. #44
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Mija, ich habe keine Zweifel, dass du lesen und für dich entscheiden kannst.

    Zitat Zitat von Mija Beitrag anzeigen
    . Seitdem ich die hohe Dosis nehme gehts mir jedenfalls gut und der Uni trau ich jetzt schon was mehr wie dem alten Hausarzt.
    Sicher, die hohe Dosis war auch nötig. Das Trickreiche ist dann immer die richtige Senkung/Anpassung, und die ist wegen der lauernden EO-Gefahr wichtig. Hat man zu viel/zu wenig gesenkt? Kann ich ohne Werte nicht einschätzen, das werden wir nicht besprechen können, weil wir mit den Ergebnissen immer einen Schritt hinterherhinken werden.

    Und klar wartest du ab, was die Damen und Herren sagen werden. Bei deinen Eingangsvoraussetzungen ... müssten sie eigentlich laut und deutlich OP sagen. Aber es gibt MB-ler, die sich erst dann dazu durchringen können, wenn sie eine medikamentöse Therapie zu Ende machen - und dann ein Rezidiv kommt. Deine Rezidivwahrscheinlichkeit ist mit diesen Gegebenheiten hoch - trotzdem sind Entscheidungen nicht immer nur rational. Baba30 hat sich nach küzester Zeit in der Hemmertherapie zur OP entschieden, weil sie mit dem ganzen Kram kurzen Prozess machen wollte. Gegenbeispiele gibt es aber auch.

    Bloß, Leute mit dreistelligen TRAK, das ist selten ...

    PS
    Warte, ich verlinke dir noch Baba, mom

    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...ow-%97-Was-TUN!
    und in ihrem OP-Bericht findest du beinahe alles, was im Falle einer OP (egal ob jetzt oder später oder ...) zu beachten ist:
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...ow-%97-Was-TUN!
    Geändert von panna (10.07.18 um 23:33 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Blutwerte vom 03.07.18 dem Profil hinzugefügt. Anhand dieser Werte wurde von 40mg auf 30mg Thiamazol reduziert. 30mg soll ich bis zur BA am 17.07. nehmen

    Habe der Ärztin per Mail auch mitgeteilt das ich die OP bevorzuge.

  6. #46
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Hoppsala, du bist in Unterfunktion. 40 mg war zu gut gemeint/zu viel - man gibt schon so viel bei stark erhöhten Werten, aber dein fT4 war gerade mal an der obeen Normgrenze. Sicher war der fT3 stark erhöht, aber dagegen wirkt der Hemmer nicht direkt, nur mittelbar - durch Hemmen der Neupoduktion von T4 wird weniger da sein für die Umwandlung in T3.


    20.06.18
    Tsh ( 0.27-4.20 ) <0.1
    Freies T3 ( 2.0-4.4 ) 7.0
    Freies T4 ( 9.3 - 17 )17,4
    Tpo Anti ( <31 ) 510
    Tsh Rezeptor Antikörper ( <1) >40

    ab 20.06.18 40mg Thiamzol

    03.07.18
    Tsh ( 0.27-4.20 ) <0.1
    Freies T3 ( 2.0-4.4 ) 2.6
    Freies T4 ( 9.3 - 17 )7.4
    Tsh Rezeptor Antikörper ( <1) >40
    Hätten wir die Werte - sagen wir mal: am 5.-6. Juli gekannt, hätten wir (auf jeden Fall hätte ich) dir gesagt: Lieber Mija, zu rasant zu senken ist nicht so gut, aber versuch mal eine Woche 30, eine Woche 20 mg und dann BE. Nicht optimal, aber besser als nichts.

    Bloß - (und genau deswegen habe ich gestern so betont, dass man die Werte füher wissen muss) heute ist aber schon der 12. Juli ... in 5 Tagen BE. Und eine Hemmerdosis XY braucht mindestens 12-14 Tage, um die Wirkung an den Blutwerten ablesen zu können. Eine Woche davor noch zu senken wäre quasi eine Notmaßnahme gewesen. Aber jetzt, 5 Tage davor ... das kommt bis zur nächsten BE nicht mehr an, leider, d.h. der Effekt wird nicht messbar sein. Es wird weiterhin vorwiegend der Effekt von 30 mg sichtbar sein, aber danach zu handeln wäre ungut, weil du ja inzwischen bereits auf 20 wärest ... also Kuddelmuddel vom Feinsten.

    Es bleibt eine leise Hoffnung, dass die Senkung auf 30 dich vielleicht wenigstens in die Norm zurückgebracht hat. Bin etwas skeptisch, bist zu tief gefallen, aber lassen uns hoffen.


    Was die OP angeht, dass du dich von der RJT verabschiedest, ist gut. Aber die OP musst du jetzt nicht übers Knie brechen sondern gut überlegen - auch in Abhängigkeit des Hemmertherapie-Verlaufs.

    ***
    PS

    Eine vorübergehende Unterfunktion ist keine Tragödie. Bloß als Trigger-Faktor für eine EO heikel, deswegen achtet man so sehr darauf, sie so gut es geht zu vermeiden.

    PPS
    Bei den TRAK hab ich mich vertan, daher den Abschnitt dazu gelöscht. Seltsam, dass sie über 40 nicht messen können.
    Geändert von panna (11.07.18 um 09:38 Uhr)

  7. #47
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Morgen Panna.

    Den Bericht bekomm ich wie gesagt am 17.ten.
    Die Ärztin hatte mir Ergebnisse jetzt so schriftlich gemailt..
    Dann ändere ich die Ergebnisse ggf.

    Was schlägst du/ihr als weitere Vorgehensweise bzw Op Vorbereitung vor?

  8. #48
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Du hast meiner Ansicht nach folgende Optionen:

    1. Hemmertherapie zu Ende machen (1-1,5 Jahre unter stets abnehmender Dosis) in der Hoffnung, dass danach est einmal Ruhe hast, Heilung gibt es nicht. Die Chancen für ein Rezidiv sind grob-pauschal 50:50. Wenn die TRAK nach einigen Monaten Therapie noch immer erhöht sind, schmälert das die Remissionschancen (und hier kann man zur Option 3. wechseln, statt die Therapie zu beenden). Bei so hohen TRAK sehe ich nicht wiklich, wie sie negativ werden könnten, aber gänzlich unmöglich ist das vielleicht nicht.

    2. Eben wegen dieser hohen TRAK sowie wegen der großen Schilddrüse kurzen Prozess machen, OP.

    3. Du machst jetzt die Therapie etwas länger und wartest mit der definitiven Entscheidung etwas ab, überlegst, wägst ab. Sinken die TRAK rasant oder nur faul? Ist die Hemmereinstellung zufriedenstellend? Wie geht es dir, wie geht es den Augen? Und während dieser Zeit erkundigst dich eingehend nach einem wirklich guten Chirurgen, wiklich gut heißt: jemand, der viele Total-OP macht. Nicht jemand, der viele Stumaresektionen/Knotenentfernungen, d.h. Teil-OP macht. Der Unterschied ist sehr wichtig! So jemanden findet man vielleicht am ehesten in zertifizierten Zentren, s. Infobeitrag 2. Artikel unten, einer der Links dort. Auch in dieser Zeit bittest du darum, deinen Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen, Gund dafür steht im o.g. Beitrag im Abschnitt "Schilddrüsenoperation": https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post2277588.

  9. #49
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Zu 1.
    Die lange Therapie ist eigentlich garkeine Option. Die Erfolgschancen sind halt nicht wirklich da und dieses ständige auf und ab kann ich glaub ich auch nicht mehr lange.

    Zu 2. Und 3.

    Ich denke ich bevorzuge den kurzen Prozess. Je länger r ich mich darauf vorbereite um so mehr kommt man ins grübeln. Im Moment geht es mir im Gegensatz zu vorher blendend. Habe aber richtig Angst das auch mit den Augen losgeht, daher der kurze Prozess.
    Operiert würde es im Schilddrüsenzentrum und Tumorchirurgie der Uniklinik. Laut Chirurg werden im Team da ca. 4000 SD Op's im Jahr gemacht. Soviel ich weiss von der Oberärztin. Aufgeklärt wurde ich beim ersten Gespräch mit dem Stationsarzt bis ins kleinste Detail, Verlust der Nebenschilddrüsen, Stimmbandschädigung und sonstige Op Risiken wurden genau erklärt und per Zeichnungen dargestellt t.

    Ich denke/hoffe die wissen doch was Sie tun....?!

    Das einzige was mir Angst macht ist das mir natürlich immer gesagt wird das, das Risiko natürlich bei mir höher ist da die SD so gross ist. Wobei der Arzt da von 5% sprach.
    Meine Hoffnung ist das sie bis zur OP noch was kleiner wird. Von der Zeit her würde ich es Ende Oktober machen, vorher ist noch 2x Urlaub angesagt.Zu
    Geändert von Mija (11.07.18 um 22:34 Uhr)

  10. #50
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    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Arztnamen bitte entfernen!

    Zitat Zitat von Mija Beitrag anzeigen
    Ich denke/hoffe die wissen doch was Sie tun....?!


    .
    Im Prinzip irgendwie schon. Aber du bist ziemlich vertrauensselig. Es gibt eine Menge Leute, die nachoperiert werden mussten, der krasseste Fall ist bei Mitglied Vivienne Westwood passiert:

    6 Wochen nach "Total-OP" Überfunktion und um die 30 ml Restschilddrüse festgestellt:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...e-bitte-gucken!

    Einen Monat später Rezidiv-OP - Befund: 35 ml "Restschilddrüse" gefunden:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...s-gut-gelaufen!!!!!!!

    4000 Schilddrüsen-OP im Team. Aber wie viele Total-OP macht der Chirurg pro Jahr, der dich operieren soll? Denn wenn sie meinen, dass große Schilddrüsen schwerer zu operieren sind - dann sollte das ein einschlägig erfahrener Arzt machen, nicht irgendwer im Team?

    Unter Hemmern wird die Schilddrüse nur bedingt kleiner ... die Hemmertherapie selbst kann auch ein Vergößerungsfaktor sein. Gut, wenn es plus-minus etwa gleich bleibt, es gibt noch größere als deine.

    *******

    PS

    "Der Chefarzt meinte, ich hätte drei RJT gebraucht um das wegzukriegen" - Zitat von Vivienne Westwood, Bezug ist ihre 35-ml-Restschilddrüse - so viel zur JT.

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