Seite 3 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 60

Thema: OP oder doch nicht?

  1. #21
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    15.06.18
    Ort
    BM Erft
    Beiträge
    27

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Hallo,

    danke nochmal für Eure Antworten.

    Ich komme gerade aus der Endo der Uni-klinik Köln. Ich wurde dort ja bereits von dem Chirurgen der mich operiert hätte vorgestellt, daher auch so schnell der Termin.
    Die OP wurde vorerst gecancelt. Schilddrüse ist wie panna schon schrieb zu stark in ÜF. Neuer Therapieplan sieht so aus.
    Carbimazol wird gegen Thiamazol 20mg getauscht, morgens und abends je 1, also 40mg am Tag.
    Das Bisoprolol wird gegen Dociton 40mg getauscht. Morgens eine und abends ein halbe. Wenn mich die Dosis zu schlapp macht soll ich nur morgens eine nehmen.

    Blut wurde natürlich auch genommen, Ergebnisse folgen. Diese Therapie soll ca. 3Monate durchgeführt werden. Alle 2 Wochen zur Blutabnahme in die Klinik, dementsprechend wird das Thiamazol angepasst. Sollten nach 3 mon. die Werte passend sein, kann operiert werden. Sollten die Werte evtl. sogar sehr gut sein wäre zu überlegen die Therapie weiterzumachen mit einem entsprechenden Auslassversuch nach dann aber erst 18 Monaten.

    Anzeichen einer EO habe ich soweit keine. ( GOTT SEI DANK )
    Allerdings soll es auch in kurzen Abständen augenärztlich untersucht werden.

    Soweit so gut. Erstmal bin ich natürlich froh das die Op weiter nach hinten geschoben wurde. Je mehr ich mich damit beschäftiigt habe umso mehr Angst bekomme ich......Ausserdem fühle ich mich da jetzt weit besser aufgehoben und verstanden wie bei dem alten Hausarzt!! Schade um die vergeudeten Monate.......

  2. #22
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    36.324

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Fein, gut so.

    Zum Augenarzt:
    Du bist derjenige, der die allerersten Anzeichen einer EO bemerken würde (s. Infobeitrag oben im MB-Forum, 3. Artikel dort, über EO: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post2277590). Es ist nicht nötig, ohne die geringsten Symptome (s. Infobeitag, welche das sind) zum Augenarzt zu gehen - die meisten kennen sich nicht aus und wenn du bereits Symptome hast, solltest du zu einem gehen, der sich mit Sicherheit auskennt (bzw. in eine EO-Ambulanz).

    Alle 2 Wochen zur Blutabnahme in die Klinik, dementsprechend wird das Thiamazol angepasst
    .

    So sollte das sein. Aber halte mit uns Rücksprache - nicht selten wird zu spät/dann zu sprunghaft reduziert, die Folge ist Unterfunktion, deren Folge bei so hohen TRAK möglicherweise eine EO. Das gilt es zu verhindern, das geht nur mit feinen Dosisanpassungen *nicht* auf Gund des TSH, sondern auf Grund der freien Werte fT3 und fT4. Da du jetzt die ambulante Höchstdosis bekommst, könnte es sehr gut sein, dass diese Anpassung bereits jetzt dringend notwendig ist.

    Auch der Rest ist vernünftig, also Fortsetzen der Therapie, wenn deine Leber und deine weißen Blutkörperchen mitmachen. Allerdings:

    Der heikle Punkt dabei sind deine sehr hohen TRAK. Sollten sie binnen drei Monaten in einen wiklich niedrig-zweistelligen oder gar einen einstelligen Bereich kommen, kann man die medikamentöse Therapie weiter versuchen. Normalerweise macht man diese Entscheidung nach einem halben Jahr - wenn die TRAK weg oder sehr niedrig sind, sind die Chancen für eine Remission ganz gut. Auslassvesuch bei noch positiven TRAK ist nämlich ... nicht so chancenreich. Die allgemeine ezidiv-Wahscheinlichkeit liegt bei ca. 50 % - deine würde ich bei so hohen TRAK etwas pessimistischer sehen, aber mal gucken. Deine TRAK sind ungewöhnlich hoch, und je höher sie sind bzw. bleiben, umso schlechter die Chancen für eine anhaltende Remission, das muss man sehr klar sehen. Aber du hast jetzt etwas Zeit, darüber nachzudenken.

    Falls du hier in Zukunft öfter vorbeikommst, möchten wir dich bitten, deinen Verlauf in dein Pofil einzutragen. Das sollte dann etwa so aussehen:
    https://www.ht-mb.de/forum/member.php?4037-Miltheim

    d.h. Blutkontrollen mit Datum,. Werten, Referenzbereichen - und immer die Dosis dabei, es ist wichtig zu wissen, wie lange eine Dosis X vor der Kontolle genommen wurde.

    Der Wechsel zu Thiamazol kommt übrigens einer Erhöhung gleich, 15 Carbimazol = etwa 10 Thiamazol.

  3. #23
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    15.06.18
    Ort
    BM Erft
    Beiträge
    27

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Hi,


    Panna, danke für deine sachlichen schnellen Antworten! Allen anderen natürlich au h herzlichen Dank.
    Das hilft echt weiter.

    Ich werde alle kommenden Werte usw hier posten und ggf. Fragen stellen.

    Mein Profil werde ich bei Zeiten aktualisieren.

    Danke nochmals.

    Gruß Mija

  4. #24
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    15.06.18
    Ort
    BM Erft
    Beiträge
    27

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Ich melde mich dann auch mal wieder zu Wort.
    Mittlerweile war ich noch 2x zur Blutabnahme. Die Thiamazol Dosis wurde auf 30mg angepasst.

    Werte erstmal hier:
    Ref. / Ist
    Tsh 0.27-4.20 / <0.1
    Freies T3 2.0-4.4 / 7.0
    Freies T4 9.3 - 17 / 17,4
    Tpo Anti <31 / 510
    Tsh <72 / 644

    Die sind vom 03.07, daraufhin wurde das Thiamazol gesenkt.

    Wie nennen sich die wichtigen Leberwerte? Dann kann ich Sie dabei schreiben.

    Heute war ich in der Uni bei der NUK und habe mit ihr über eine RJT gesprochen. Sie ist der Meinung das es bei mir, mit mittlerweile ca. 50ml Schilddrüse, problemlos möglich ist. Anzeichen einer EO habe ich keine. Keine geröteten, tränenden Augen, keine Schmerzen etc. Vor einem 3/4 bekam ich eine Brille, das ist jedoch lt. Ärztin altersbedingt

    Die Nuk und die Endo scheinen mir von der Op glaub ich langsam abzuraten. Sie meinen meine SD ist SEHR stark durchblutet und es ist ein hohes OP Risiko. Die Rjt hat wohl bei mir keine Nebenwirkungen. Müsste ca 10 Tage in die Uni, Quarantäne, naja Ihr kennt das ja.

    Die Entscheidung bleibt bei mir. Lediglich die Einstellung auf L Thyrox soll wohl nach der OP einfacher sein. Bei der Rjt soll ich dann alle 8 Tage zur BA um den richtigen Moment abzupassen. Aber das trau ich der Uni wohl zu. Fühle mich da gut aufgehoben. Obs beim ersten Mal klappt das die SD zerstört wird kann mir da natürlich niemand garantieren. Aber die NuK hat aus Erfahrung nur gutes berichtet.

    Jetzt bin ich völlig durcheinander und weiss nicht was ich machen soll. Am Donnerstag wird es da mit Chirurg, Endo, Nuk und Oberärzten besprochen und mir dann die "Empfehlung" mitgeteilt.

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    18.07.13
    Beiträge
    8.885

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Ob eine RJT keine Nebenwirkungen bei dir haben wird oder nicht, kann dir niemand vorhersagen. Daß reichhaltige, bzw. schwerwiegende Nebenwirkungen möglich sind, die auch bei dir vorkommen können, mussen die Ärzte dir erklären. Wenn nicht, haben sie ihre Aufklärungspflicht verletzt, und du denkst, daß es keine Nebenwirkungen bei dir geben kann. Das ist schlicht falsch.
    Abgesehen davon, daß bei 50 ml großer SD RTJ nicht empfolen wird, so weit ich weiß.

  6. #26
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    36.324

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Mija sei so nett und mache mit deinem Werteverlauf ein Profil. Ich werde nicht die drei Seiten vorher durchsuchen nach separat stehenden Werten und Referenzereichen und Dosierungen. Wenn du möchtest, dass wir zu deiner Dosis etwas sagen, und meist ist es nötig, dann mache es bitte so:

    https://www.ht-mb.de/forum/member.php?4037-Miltheim

    damit man *alles* auf einen Blick hat, Werte, Dosisänderungen, Datum usw.

    Was deine 50 ml angeht. Ich habe nicht gezählt, wie viele RJT-Opfer** wegen zu großer Schilddrüse wir hier bereits erlebt haben. Bei MB muss die ganze Schilddrüse weg. Nicht verkleinert werden, weg. Dein Nuk kann ohne eine Testkapsel nicht einmal sagen, wie bei dir die Aufnahme des radioaktiven Jods wäre, er sagt dir dennoch ruhigen Gewissens, das das bei 50 ml geht. Notfalls machen sie ja eine zweite RJT ... mit all den Risiken, die eine RJT insbesondere für die Augen mit sich bringt. Es ist ihr tägliches Brot, u.a. RJT zu machen, warum soll er Nein sagen. Es gibt Ausnahmen ... eine solche war dein Nuk nicht.

    **das neueste gerade heute - einfach-olli hatte 54 ml, 2010 RJT, 2015 12 ml Schilddrüse ... und nichts als Probleme:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3569703

    Beispiele gibt es zuhauf.

    PS
    Und auch viele Beispiele für eine OP nach der RJT, obwohl vernarbtes-verstahltes Restgewebe schwer zu operieren ist.
    Geändert von panna (10.07.18 um 19:21 Uhr)

  7. #27
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    15.06.18
    Ort
    BM Erft
    Beiträge
    27

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    so, werte sind im Profil eingetragen

  8. #28
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    36.324

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    OK. Die letzte Zeile ist was Komisches.

    Auf wie viel wurde gesenkt, Mija, und seit wann nimmst du die gesenkte Dosis? Bitte auch dies ins Profil ... und es wird jetzt bald Zeit für eine Kontrolle.

    Du bist ja derjenige mit den horrenden TRAK ... umso weniger RJT. Niemals nicht. Bitte lesen, damit du verstehst, warum ich die Hände überm Kopf zusammenschlage:

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...g-im-Vergleich
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...n-und-Ursachen
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...sus-RJT-Zahlen

    Nicht wegen der Größe, aber bei den monströsen TRAK auch nicht. Die TRAK steigen nach RJT ... die Schilddrüse wird ein einziges Entzündungsschlachtfeld nach RJT, die TRAK wachsen, es kommt zu unvorhersehbaren Werteschwankungen - und eine 50-ml-Schilddrüse wird eben nicht ausgeschaltet mit einer RJT, weil dazu Strahlenmengen notwendig wären, die man gar nicht verabreichen darf.

    Deine Werte: Das typische Basedow-Bild mit dem starken und hartnäckigen fT3 ... fT4 beeits an der obeen Normgenze, fT3 aber noch weit über die Normgenze hinaus hoch. Das ist immer wieder eine Heausforderung, denn die Hemmer hemmen die T4-Produktion - damit das fT3 vom Höhenflug runterkommt, muss man stark hemmen, aber nicht so stark, dass du eine T4-Unterfunktion bekommst ...
    und dies ist schwierig, solange die TRAK noch aktiv sind. Dabei hast du dreistellige TRAK ... das ist viel, sehr viel.

    Sind Leberwerte und Leukozyten in Ordnung?


    [/FONT][/FONT]

  9. #29
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    15.06.18
    Ort
    BM Erft
    Beiträge
    27

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Wie nennen sich die Leberwerte?

    Leukozyten sind bei 6.78 ( 4.4 - 11.3 )

    Die ganz aktuellen Werte bekomm ich am 17.07. Zur nächsten BA ausgedruckt

  10. #30
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    15.06.18
    Ort
    BM Erft
    Beiträge
    27

    Standard AW: OP oder doch nicht?

    Hatte mich mit dem Datum vertan. Das letzte Blutergebnis war vom 20.06. der Ausdruck den ich habe ist bei der BA am 03.07 erstellt worden. Das Ergebnis vom 03.07.bekomme ich bei der BA am 17.07
    Ist bisschen kompliziert aber sie dürfen es nicht (mehr) per email verschicken.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •