Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 30

Thema: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    09.03.16
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    7.778

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Wenn ich denn jetzt um 6,25 reduziere, wie lange dauert es, bis ich Unterschiede merke?
    Das hängt von Deiner Empfindlichkeit ab. Ich hatte bei einer Senkung um 12,5µg nach 3 Wochen immer noch sporadisch ÜD-Symptome.
    Ich würde aber sagen, dass nach 2 Wochen mindestens eine Besserung eingetreten sein sollte.

    BE dann nach 6 Wochen und dann eventuell weiter senken?
    Ja.

    Wie sollten die Werte denn optimal aussehen, also die freien Werte,
    Das musst Du für Dich herausfinden! Eine Aussage für alle gibt es nämlich nicht. Wenn dem so wäre, könnten wir den Referenzbereich abschaffen...

    TSH scheint ja keine Aussagekraft zu haben? Und dass, obwohl die Hausärzte immer nur den TSH nehmen wollen!
    Verallgemeinern kann man auch das nicht. TSH ist aber empfindlich und schwankt eben auch mal, auch im Tagesverlauf. Man sollte ihn im Kontext mit den freien Werten betrachten.
    LG

  2. #12
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    31.05.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    16

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Hallo,

    jetzt ist der Arztbrief endlich gekommen. Dort wird mir eine gute Schilddrüseneinstellung bescheinigt und unveränderte Medikation empfohlen. Zusätzlich 200 Mikrogramm Selen in Form von Selenase.

    Ich zitiere:
    "Interessanterweise waren neben den TPO- und TG-Antikörpern auch die TSH-Rezeptor-Antikörper positiv, welche typischerweise eine Hyperthyreose bei M. Basedow verursachen. Bei der Patientin werden diese aber a.e. eine blockierende Wirkung haben, können jedoch auch für die schwankenden TSH-Werte mitverantwortlich sein. Sonstige Hinweise auf einen Mobus Basedow bestehen nicht. Im erweiterten Labor gab es sonst keine Auffälligkeiten."

    Wiedervorstellung zur Verlaufskontrolle in einem halben Jahr.

    Natrium ist gering erniedrigt und HDL-Cholesterin auch. Restliche Werte gut, auch Vitamine und Spurenelemente. Vitamin D schon wieder im Referenzbereich.

    Ansonsten nochmal die Endokrinologischen Werte:

    TSH (0,3-3,94) 0,563
    ft3 (3,71-6,7) 4,91
    ft4 (12,3-20,2) 19,1

    TSH-Rez.-AK (<1,76) 10,2
    TG-AK (<115) 240
    TPO-AK (<34) 111

    Fühle mich jetzt ein bißchen allein gelassen mit dem Text. Was soll mir der erhöhte TRAK sagen? Weiß der Arzt scheinbar auch nicht genau?

    Habe jetzt auf Anraten hier vor 3 Wochen (wo ich den TSH-Wert, ft3 und ft4 schon am Telefon erfahren hatte) um 6,25 gesenkt. Magenprobleme sind derzeit seit ein paar Tagen viel besser (kein Aufstoßen mehr), Räuspern ist erheblich besser geworden, dafür habe ich jetzt vermehrt mit erschwerter Atmung zu tun, also dem Gefühl, dass ich nicht richtig durchatmen kann, bzw. bewusst atmen muss. Wird gerade gegen Abend schlimmer.
    Auch fühle ich mich gegen Abend total müde und erschlagen.

    Werde jetzt mit der gesenkten Dosis erstmal weitermachen und in 3 Wochen nochmal BE beim Hausarzt anleiern.

    Kann mir irgendjemand eine Einschätzung zu dem Befund geben oder Tipps? Würde mich sehr freuen!
    Geändert von Moiraine (20.06.18 um 14:56 Uhr)

  3. #13
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    31.05.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    16

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Kennt das jemand mit den erhöhten TRAK bei Hashi?

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    09.03.16
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    7.778

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Schreibt doch der Arzt, dass es wohl blockierende sind. Vorkommen tut so was schon öfters mal, vielleicht nicht unbedingt in dieser Höhe. Aber so lange sie nichts machen...
    Du kannst nichts machen, außer die Sache im Auge zu behalten und ab und an vielleicht mal mit kontrollieren zu lassen. Ein Mittel dagegen muss noch erfunden werden.
    LG

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    12.03.16
    Beiträge
    3.470

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Du könntest die TRAK auch nochmal differenzieren lassen - viele Labore messen heute schon die TSI, d.h. die stimulierenden, für MB verantwortlichen TRAK. Was im Vergleich mit den Gesamt-TRAK "übrig" bleibt, sind blockierende oder neutrale TRAK.

    Ich hatte auch z.T. sehr hohe TRAK, aber meistens Haschi-Typische UF, sehr instabile Lage mit schwankendem TSH und habe nie so richtig eine Dosis gefunden. Mag sein, dass ich einfach nie hoch genug dosiert war, um die SD zum Schweigen zu bringen... irgendwann kam der finale Schub durch den MB (meine TSI sind erhöht) und die OP und dann war Ruhe im Karton.

    Ärzte haben mir nicht helfen können, dieselben Standardsprüche wie man sie überall hört: Liegt nicht an der SD, Werte sind super, etc.; auch wurden die TRAK lange einfach ignoriert, weil ich eben keine ÜF hatte und das so halt nicht ins Standardwissen des Feld-und-Wiesen-Endokrinologen passte (die kennen nur: TRAK + ÜF = MB, TPO + UF = Hashi).

    Mein Rat wäre tatsächlich Ruhe bewahren, es sieht ja nichts nach einem akuten MB aus bei dir, die blockierenden TRAK werden überwiegen; wenn du kannst, lass die TSI bestimmen, einfach damit du das weisst; und ansonsten SD-Einstellung nach freien Werten machen, hoch genug, damit es nicht zu sehr schwankt, aber ggf. niedriger als das, was du jetzt hast. Wenn der MB kommen sollte, merkst du das... Ich würde erstmal eine Senkung versuchen, es könnte wirklich sein, dass deine Beschwerden von zu hoher Dosis kommen und Vergleichswerte hast du ja leider nicht bislang. Also im Fall einfach ausprobieren!

  6. #16
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    31.05.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    16

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Vielen Dank! Ich warte dann erstmal ab und guck nach der nächsten BE. Wenn ich das nächste Mal beim Endo bin, sprech ich das mit den TSI an

  7. #17
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    31.05.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    16

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Hallo,

    habe jetzt neue Werte nach Senkung wegen vermuteter Überdosierung (Werte siehe oben oder im Profil) von 162,5 auf 156,25 erhalten:

    23.07.18 beim Hausarzt:
    TSH (0,27-4,20) 4,27
    ft3 (1,80-4,60) 2,26
    ft4 (8,0-17,0) 11,50

    Meine Beschwerden haben sich dahingehend verändert, dass ich weniger Magenprobleme habe aber dafür vermehrt Atembeklemmungen. Nach den Werten scheine ich jetzt in eine (latente) Unterfunktion gerutscht zu sein.

    Ich bin allerdings sehr erstaunt, dass so eine geringe Senkung so viel Unterschied ausmacht! Hat jemand schon mal solche Erfahrungen gemacht?

    Ich habe jetzt Euthyrox wieder auf 162,5 erhöht. Was meint ihr?

  8. #18
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    09.03.16
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    7.778

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Generell kannst Du keine Werte miteinander vergleichen die mit unterschiedlichen Referenzbereichen entstanden sind. Von daher wird es schwierig. Du kannst nur nach Befinden gehen in diesem Fall. Das nur 6,25µg weniger, so große Auswirkungen haben, schließe ich fast aus. Ich glaube die TRAK mischen da mit. Bei dem hohen TSH müsste es Dir ja, im Vergleich zur letzten BE, deutlich schlechter gehen. Nach dem was Du schreibst, klingt es nicht danach.
    Klar kannst Du versuchen, wie es wieder mit der höheren Dosis ist. Wenn sich das aber jetzt so fortsetzen sollte, scheint mir das auch keine Lösung zu sein.
    LG

  9. #19
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    31.05.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    16

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Hallo Amarillis,

    mir geht es schon schlechter, weil die Atembeklemmung deutlich belastender für mich ist als die Magenprobleme.
    Die Atembeschwerden hatte ich im Januar schon mal ziemlich stark, das war dann aber ab Februar März besser (Erhöhung damals Ende Januar). Im Januar war der TSH ja auch relativ hoch.

    TRAK ... ja, ich werde auf jeden Fall im November nochmal zum Endokrinologen gehen und das ansprechen.

    In der Zwischenzeit muss ich wohl hoffen, dass ich das einigermaßen stabilisieren kann.

    Wenn sich das so fortsetzen sollte... ja, was dann? OP?

  10. #20
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.12.05
    Ort
    Dessau
    Beiträge
    31.820

    Standard AW: Benötige Rat (Umwandlungsstörung?)

    Achtest du auf jodarme Ernährung, vor allem kein Jodsalz? Hashis mit Tg-Ak haben oft Probleme, das viele zugesetzte Jod wieder aus dem Körper zu bekommen. Das treibt die SD zusätzlich an und kann sowohl zu ÜF als auch zu UF führen (wenn die SD nach einer Weile streikt.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •