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Thema: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

  1. #1
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    Standard Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Liebe Mitglieder,

    Ich bin weiblich, 19 Jahre alt und neu hier, da ich auf der verzweifelten Suche nach der Ursache meiner Symptome bin. Und zwar bin ich seit einigen Jahren ständig müde, habe Konzentrationsprobleme, verlangsamte Reflexe, neige zu negativen Verstimmungen, habe phasenweise Herzstolpern, immer trockene Haut und mir ist immer kalt - mir wird auch ständig gesagt, wie kalt vor allem meine Hände sind. Das alles war aber noch nicht der Grund, weshalb ich einen Arzt aufgesucht habe, der Hauptgrund waren anhaltende Verdauungsprobleme seit Anfang des Jahres. Und zwar habe ich ständig Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen und ein Gefühl, dass mein Darm nicht vollständig entleert wird. Ich habe schon Laktose- und Fructose-Tests, ein Ultraschall des Bauches und Blutuntersuchungen machen lassen, die laut Arzt alle unauffällig waren. Eine davon war auch die Bestimmung meiner Schilddrüsenwerte, da meine Symptome meiner Meinung nach stark darauf hindeuten. Doch auch dort war anscheinend alles in Ordnung, jedoch bin ich mir da nicht so sicher, ob ich meinem Arzt wirklich vertrauen kann, deswegen habe ich mich nun hier angemeldet und hoffe, dass mir jemand mehr Klarheit verschaffen kann, ob meine Schilddrpse wirklich gesund ist, oder was ich eventuell noch tun könnte.

    Dazu einmal meine Werte:
    FT3: 2,2 (1,7-3,7)
    TSH: 1,26 (0,35-4,94)
    FT4: 0,87 (0,7-1,48)
    MAK: <3 (<5,61)
    TAK: <3 (<4,11)
    "Beide Schilddrüsenlappen sind inhomogen, normal groß mit rechts 3,1ml und links 5,7ml. Keine auffälligen zervikalen Lymphknoten."

    Der Arzt meinte zudem, ich hätte eine Zyste in der Schilddrüse, aber laut ihm wäre das nichts schlimmes.

    Ich wäre wirklich dankbar, wenn mir hier jemand helfen kann meine Befunde besser zu verstehen! Ich möchte doch nur endlich wissen, was ich gegen meine Symptome tun kann, da vor allem meine Verdauungsprobleme momentan sehr belastend für mich sind..

  2. #2
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Doch auch dort war anscheinend alles in Ordnung,
    das stimmt nicht denn:
    Beide Schilddrüsenlappen sind inhomogen
    Was hat der Arzt dazu gesagt? Eine gesunde Schilddrüse ist homogen.

    AK sind bei Dir nicht nachweisbar. Die freien Werte beide niedrig einschließlich TSH.
    Für mich sieht das aufgrund des Ultraschallergebnisses nach Hashimoto aus. Ich würde mir eine Zweitmeinung einholen, denn Ultraschall ist scheinbar nicht so einfach und hängt damit entscheidend vom Gerät und vom Behandler ab.
    Das dieser Arzt das inhomogene einfach "unterschlägt", finde ich jedenfalls nicht in Ordnung.
    LG

  3. #3
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Eine gesunde Schilddrüse ist homogen.
    Das heisst noch lange nicht,daß eine inhomogene (nicht gleichmäßige) Schilddrüse krank ist.
    Wenn deine Ohren nicht gleich groß sind,heißt das noch lange nicht,
    das Du deshalb schwer hörst.

  4. #4
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Inhomogen heißt nicht das es nicht gleich groß wäre, sondern das die Struktur nicht so ist wie sie sein sollte. Was daran gesund sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
    Dein Vergleich ist keiner. Außerdem hört man nicht mit den Ohrmuscheln...

  5. #5
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Inhomogene und kleine Sd plus niedriger ft4 und ft3. Ich würde um einen Versuch mit Thyroxi bitten.

    Und Nährstoffstatus mal prüfen.
    Geändert von Apfelsaft (14.05.18 um 21:23 Uhr)

  6. #6
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Apfelsaft Beitrag anzeigen
    Inhomogene und kleine Sd plus niedriger ft4 und ft3. Ich würde um einen Versuch mit Thyroxi bitten.

    Und Nährstoffstatus mal prüfen.

    Deine SD ist nicht in Ordnung, alle deine Symptome können (nicht müssen) damit zusammenhängen.

  7. #7
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Ich würde eine zweite Meinung einholen. "Inhomogen" ist nicht okay, aber ein NUK oder Endo wird das differenzierter beurteilen können.

    Trotz der niedrig erscheinenden freien Werte ist TSH geradezu bilderbuchmäßig. Das spricht gegen eine primäre UF. Fraglich, ob da ein Behandlungsversuch mit LT sinnvoll wäre und ob die Symptome von der SD kommen. Ich würde mir von dieser Spur nicht zu viel erhoffen.

  8. #8
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Otto Beitrag anzeigen
    Das heisst noch lange nicht,daß eine inhomogene (nicht gleichmäßige) Schilddrüse krank ist.
    Wenn deine Ohren nicht gleich groß sind,heißt das noch lange nicht,
    das Du deshalb schwer hörst.
    Im Umkehrschluss dessen kann man aber auch schwer hören mit zwei wunderschönen gleichmäßig großen Lala-Ohren.

    Nee, im Ernst, der Vergleich ist natürlich albern.

  9. #9
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Trotz der niedrig erscheinenden freien*Werte*ist*TSH*geradezu bilderbuchmäßig.
    Ich muss dazu sagen, dass mein TSH allein schon mehrmals untersucht wurde und auch Anfang April, also vor ca. 1 Monat noch bei 2,6 lag. Insgesamt war er aber immer sehr schwankend und vor ca. 2 Jahren auch mal auf 3,6 erhöht, ein paar Monate später dann aber auch wieder bei 1,8. Hat das auch was zu sagen oder ist es normal, dass der TSH Wert so schwanken kann?

  10. #10
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    Standard AW: Wirklich keine Schilddrüsenerkrankung?

    Schwankungen sind normal. Und wenn man nicht gerade Schwankungen über 4 erwischt, wird bei der SD häufig nicht mehr geschaut. Lies am besten mal unsere Infos für Neue: http://www.ht-mb.de/forum/showthread...EN-DANN-POSTEN!.

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