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Thema: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

  1. #31
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Zitat Zitat von AnkeS Beitrag anzeigen
    Und meine Symptome deuten alle auf eine Unterfunktion,
    nein, das ist nun wirklich falsch. was du berichtest, deutet auf ein krankheitsproblem hin, aber was das ist, ermittelt man üblicherweise durch untersuchungen. eine veränderte stimme z. b. kann von einer deutlichen schildrüsenunterfunktion kommen, genauso gut aber auch zeichen einer depression sein oder eines schlaganfalls oder was weiss ich....kraftlosigkeit in armen und beinen kann alles mögliche und unmögliche sein, herzerkrankung, nervenstörungen, muskelerkrankung, depression, psychosomatik usw..
    irritierend finde ich daher schon, das ihr so fixiert seid auf die schildrüse. das mindeste, um schluckstörungen durch die schildrüse zu belegen, wären für mich eine sonographie und antikörperkontrolle. deine werte widersprechen sich auch nicht, die freien werte sind eindeutig nicht zu tief, der tsh geht bei jedem stress mit hoch. der sagt also gar nichts aus.

  2. #32
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Larina, ich habe/hatte auch immer wieder Fibromyalgie-Symptome. Bei mir gibt es eindeutig einen Einfluss Schilddrüse dazu. Umso besser ich in meinem Wohlfühlbereich (derzeit mittig bis oberes Drittel, bei suppremierten TSH) bin, umso weniger Symptome habe ich. Ich habe alle möglichen Mängel und Untervesorgungen ausgeglichen. Nun habe das dritte Mal Progesteron geschmiert und meine Muskelschwäche bzw. schnelle Ermüdung ist fast weg. Nur noch bei grösserer Belastung ich hoffe das klappt dauerhaft nun. Verdauung hat sich ach nochmal gut angepasst und ist gerade zu den letzten Monaten vor Progesteron besser. Einen brösel Thybon benötige ich und eine kleine Dosis Hydrocortison mehr nicht derzeit.

    Einzig geblieben sind Herzstechen, wenn die Einstellung nicht passt derzeit und iwie dauerhaft schwere Beine, was aber erträglich ist. Einzig der Heuschnupfen dieses JAhr hat mich ugehaun. Seit über 1,5 JAhren keine Erkältung mehr. Letzten Herbst Magen Darm. Ich hoffe nun kann ich endlich eine gewisse Fitness aufauen, gerade traue ich mich kaum vor die Tür wegen den blöden Pollen.

    Und je nach, wie sich die Schilddrüseneinschränkung im eigenen Körper auswirkt kann das auf andere Erkrankungen und Symptome sich sehr wol auswirken.


    Weisst du wovor ich am meisten Angst habe, mal ins KH zu müssen und an einen Arzt mit deiner Einstellung und/oder ähnlicher Einstellung zu geraten, der nur gering oder gar nicht über den Tellerrand sieht. Weil dann geht es bergab, letzten Herbst habe ich versucht zu reduzieren um 50mcg auf 75mcg ohne Thybon. Das ist voll in die Hose gegangen, alle Symptome kamen schleichend zurück. Jippieh, auch Fibromyalgiesymptome....

  3. #33
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Zitat Zitat von Apfelsaft Beitrag anzeigen
    Weisst du wovor ich am meisten Angst habe, mal ins KH zu müssen und an einen Arzt mit deiner Einstellung und/oder ähnlicher Einstellung zu geraten, der nur gering oder gar nicht über den Tellerrand sieht. Weil dann geht es bergab, letzten Herbst habe ich versucht zu reduzieren um 50mcg auf 75mcg ohne Thybon. Das ist voll in die Hose gegangen, alle Symptome kamen schleichend zurück. Jippieh, auch Fibromyalgiesymptome....
    hallo apfelsaft, ich schone dich jetzt einfach mal nicht:
    letztes jahr starb bei mir auf station eine junge frau an leukämie, die wäre verdammt froh gewesen, man hätte so wie ich "nicht über den tellerrand geguckt". sie hat nämlich vorher zwei jahre lang ihre schildrüsenmedikation erhöht und erhöht, und ihr arzt hat wie du nur an die schilddrüse gedacht. sie hätte vermutlich geheilt werden können, aber als sie bewusstlos bei uns ankam, war es zu spät.
    als ich das forum hier kennen lernte, war eine jüngere frau dabei, die ebenfalls felsenfest an die schildrüse als ursache glaubte. obwohl ihre blutwerte jedem blinden sagten, da ist was mit herz oder lunge. irgendwann kam raus, es ist lungenhochdruck, eine ganz schlimme krankheit, bei der ebenfalls eine frühe diagnose die überlebenschancen deutlichst verbessert. sie hat hier eine menge zeit verloren mit dem schildrüsengerede.

    und darum solltest du dich fragen, wer über tellerrände guckt und wer nicht. wenn du schildrüsenhormone brauchst, ist doch alles okay. und wenn deine fibromyalgiesymptome davon weggehen, hast du schlicht keine fibromyalgie, sondern muskelschmerzen gehabt. ankes situation können wir alle nicht aus der ferne beurteilen. aber wenn mir jemand sagt, nach einer tetanusimpfung bekam er kraftlose arme und beine und schluckstörungen, dann muss ich dem sagen, he, lass besser einen neurologen gucken, es gibt auch mildere verläufe des guillian-barre-syndroms, und gefährlich ist das trotzdem, wenn es nicht erkannt wird. einfach nur lt und dann noch t3 aufschreiben, ohne auch nur eine sono vom hals zu machen(?), und ohne das eine unterfunktion an werten erkennbar wäre, finde ich ziemlich mutig.

  4. #34
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Zitat Zitat von Apfelsaft Beitrag anzeigen

    Und je nach, wie sich die Schilddrüseneinschränkung im eigenen Körper auswirkt kann das auf andere Erkrankungen und Symptome sich sehr wol auswirken.


    Weisst du wovor ich am meisten Angst habe, mal ins KH zu müssen und an einen Arzt mit deiner Einstellung und/oder ähnlicher Einstellung zu geraten, der nur gering oder gar nicht über den Tellerrand sieht. Weil dann geht es bergab, letzten Herbst habe ich versucht zu reduzieren um 50mcg auf 75mcg ohne Thybon. Das ist voll in die Hose gegangen, alle Symptome kamen schleichend zurück. Jippieh, auch Fibromyalgiesymptome....
    so geht es mir auch.
    mich nervt dieses: es ist nicht die schilddrüse und es liegt auf keinen fall an den tiefen werten, dass es jemandem schlecht geht... doch manchmal ist es genau die sd, die einem das leben zur hölle macht.
    mit den ft3 werten von ankes wäre ich nicht in der lage meinen alltag zu bewältigen.
    mit tiefem ft3 habe ich muskelschmerzen und schwäche ohne ende und fühle mich mehr wie schlecht.
    eine unpassende sd einstellung kann einem sehr wohl massiv krank machen. auch wenn der tsh in ordnung ist und die ft werte noch in der norm.
    ich habe auch noch andere krankheiten. die sd werte sind aber zentral für gutes befinden. sind sie nicht im optimalen bereich, ist nichts mehr im gleichgewicht.
    lg delija

  5. #35
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Das ist alles so verwirrend, ich weiß gar nicht, was ich machen soll. Gestern Abend ging es mir plötzlich richtig mies. Mein Blutdruck ist angestiegen und ich stand kurz vor einer Panikattacke. Habe deshalb heute morgen Thybon erstmal nicht genommen und LT reduziert. Aber es geht mir jetzt nicht gut. Bin müde, meine Hände kribbeln, dann schwitze ich, meine Stimme ist verwaschen,weinerlich. Auch habe ich oft dieses Gefühl von " Pudding in den Beinen ". Ich habe keine Ahnung.
    Mit Thybon ging es mir zumindest vormittags besser. Oder vllt. Einbildung??

  6. #36
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Habe deshalb heute morgen Thybon erstmal nicht genommen und LT reduziert.
    Und damit wieder an zwei Schrauben gedreht...
    LG

  7. #37
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    hallo apfelsaft, ich schone dich jetzt einfach mal nicht:
    letztes jahr starb bei mir auf station eine junge frau an leukämie, die wäre verdammt froh gewesen, man hätte so wie ich "nicht über den tellerrand geguckt". sie hat nämlich vorher zwei jahre lang ihre schildrüsenmedikation erhöht und erhöht, und ihr arzt hat wie du nur an die schilddrüse gedacht. sie hätte vermutlich geheilt werden können, aber als sie bewusstlos bei uns ankam, war es zu spät.
    als ich das forum hier kennen lernte, war eine jüngere frau dabei, die ebenfalls felsenfest an die schildrüse als ursache glaubte. obwohl ihre blutwerte jedem blinden sagten, da ist was mit herz oder lunge. irgendwann kam raus, es ist lungenhochdruck, eine ganz schlimme krankheit, bei der ebenfalls eine frühe diagnose die überlebenschancen deutlichst verbessert. sie hat hier eine menge zeit verloren mit dem schildrüsengerede.

    und darum solltest du dich fragen, wer über tellerrände guckt und wer nicht. wenn du schildrüsenhormone brauchst, ist doch alles okay. und wenn deine fibromyalgiesymptome davon weggehen, hast du schlicht keine fibromyalgie, sondern muskelschmerzen gehabt. ankes situation können wir alle nicht aus der ferne beurteilen. aber wenn mir jemand sagt, nach einer tetanusimpfung bekam er kraftlose arme und beine und schluckstörungen, dann muss ich dem sagen, he, lass besser einen neurologen gucken, es gibt auch mildere verläufe des guillian-barre-syndroms, und gefährlich ist das trotzdem, wenn es nicht erkannt wird. einfach nur lt und dann noch t3 aufschreiben, ohne auch nur eine sono vom hals zu machen(?), und ohne das eine unterfunktion an werten erkennbar wäre, finde ich ziemlich mutig.
    Bitte keinen Streit. Im Januar wurde Ultraschall bei mir gemacht. Da ist alles gut. Meine SD ist zwar klein, aber keine Auffälligkeiten. Habe da leider keine Werte. Sollte im Januar nur um 25 mg LT / Woche erhöhen, da ich kurz Bit der UF war.

  8. #38
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Und damit wieder an zwei Schrauben gedreht...
    LG
    Ich gebe dir Recht, das ist die Unwissenheit und Verzweiflung.

  9. #39
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    Standard AW: Thybon-Erster Einnahmetag- Fibromyalgie

    Larina, wir sehen hier nie komplette Befunde ein oder die Leute erwähnen nicht alles und ud. Dann auf der anderen Seite, viele Ärzte untersuchen manche Dinge gar nicht und schieben es lieber gleich auf die Psyche schlimmstenfalls. Oder es wurde noch nicht die komplette Diagnostik betrieben. Wie soll da ein Patient durchblicken?

    Aber deine Ratschläge sind häufig auch sehr eng, nach wenigen Tagen T3 kann man noch nichts sagen, zumal T3 hochwirksam ist und der Körer den Stoffwechsel auch mal umstellen muss. Und dann muss die passende Dosis noch gefunden werden. Und das man möglicherweise Wasser ausschwemmt wundert mich nicht. Der Patient bzw. der-/diejenige muss sehen ob es soweit passt und man weiter so fortfahren kann oder nicht.

    Und mir ist klar, dass man sich zu sehr auf die SD versteifen kann. Das habe ich auch schon geschafft, allerdings meist wenn mich Ärzte nicht ernst nahmen und ich auch mit meiner Wand reden könnte hier. dann sucht man im Netz rum und frägt in Foren usw.

    Und hier Frum ist die Qualität echt runtergegangen, es werden keine Befundabfragen mehr gemacht um sich ein Gesamtbild machen zu können usw. Oft nur Werte beurteilt, iwo nach der zweiten Seite wird mal nach dem Befinden gefragt usw.


    Auch mal ein Beispiel: Eine Freundin nahm nun mehrere Jahre 25mcg Thyroxin, hatte einen ft4 von unter 1 und TSH 2,3 und der ft4 fiel immer weiter über die letzten Monate. Ich riet ihr mal zu erhöhen, nun geht es ihr besser, der Arzt schrieb immer in seinen Befund " Die Symptom kommen nicht von der Schilddrüse:" Und vom Vorbefund und Befundverlauf fang ich gar nicht erst an, weil da soviele Diagnoselücken zu finden sind, nur Grössenangaben aber keine Strukturbeurteilung usw.
    Geändert von Apfelsaft (30.04.18 um 12:09 Uhr)

  10. #40
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    Zitat Zitat von Delija Beitrag anzeigen
    so geht es mir auch.
    mich nervt dieses: es ist nicht die schilddrüse und es liegt auf keinen fall an den tiefen werten, dass es jemandem schlecht geht... doch manchmal ist es genau die sd, die einem das leben zur hölle macht.
    mit den ft3 werten von ankes wäre ich nicht in der lage meinen alltag zu bewältigen.
    mit tiefem ft3 habe ich muskelschmerzen und schwäche ohne ende und fühle mich mehr wie schlecht

    lg delija
    Genauso geht es mir. Ich bewältigte nichts mehr. Selbst eine Unterhaltung erschöpft mich.

    Nimmst du Thybon? Und wenn ja wann??
    Geändert von AnkeS (30.04.18 um 12:17 Uhr)

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