Seite 4 von 4 ErsteErste 1234
Ergebnis 31 bis 40 von 40

Thema: Thiamazol erhöhen?

  1. #31
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    25.01.18
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    20

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Hallo Panna, Du schreibst doofe Sache, der TSH ist nach der Reduzierung auf 2,5 mg gesunken und die TRAKs sind gesunken von 9 auf 7, ich dachte das wäre schon mal gut, oder etwa nicht?
    Thyroxin habe ich bis letzten Sommer genommen, zusammen mit Jod.....;-( seitdem gar nicht mehr. Woran erkenne ich denn stimulierende oder blockierende TRAKS und welches Auswirkungen haben die? Jetzt bin ich etwas überfordert. Meine Augen sind ruhig.

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    36.828

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Zitat Zitat von martina69 Beitrag anzeigen
    Hallo Panna, Du schreibst doofe Sache, der TSH ist nach der Reduzierung auf 2,5 mg gesunken und die TRAKs sind gesunken von 9 auf 7, ich dachte das wäre schon mal gut, oder etwa nicht?
    .
    Moment - ich sah und sehe dort TSH= 4,48? und der fT4 ist gleichzeitig unternormig, das ist das Doofe ;-)

    Sicher ist eine gewisse Senkung von TRAK und TSH wahrnehmbar, aber bei den TRAK kann diese Gößenordnung auch nur eine Schwankung sein. Aber nochmal, das Doofe ist die Unterfunktion, in Verbindung mit einer nur noch Minidosis Hemmer, diese weiter zu senken ist dann igendwie auch zu früh.

    Blockierende/Stimulierende kann man normalerweise nicht auseinanderhalten, nur duch gezielte Messung nur der stimulierenden, die man im normalen Labor-Alltag nicht macht. Außerdem sieht man ja an deinen Werten, dass momentan keine großatige TRAK-Stimulation stattfindet, du hast ja alles, nur keine Überfunktion. Es sind die stimulierenden, die die ÜF verursachen, aber nur dann, wenn sie dominieren - die blockierenden TRAK verhindern, dass das TSH in der Schilddrüse ankommt und die Schilddrüse zur Mehrproduktion auffordert. Das ist jetzt nicht wahnsinnig wichtig, wichtig ist nur, wie man dich durch die Therapie bekommt mit einer Minidosis Hemmer, du nimmst sie ja erst seit Februar und das Absetzen birgt ein vermehrtes Rezidiv-Risiko.

    Klar kannst du noch eine BE abwarten bei unveränderter Dosis und ohne LT, aber wenn die Augen aufmucken, dann würde ich einscheiten und keine Werte außerhalb der Norm mehr tolerieren.

  3. #33
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    25.01.18
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    20

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Danke, ich verstehe das jetzt so: falls die Augen aufmucken, dann sollte ich zusätzlich zum Thiamazol LT nehmen, richtig? Am Montag habe ich übrigens einen Termin in einer freien Sprechstunde bei einem Endo, den mir mein Augenarzt empfohlen hat. Die Sprechstundenhilfe meinte, ich solle mich nicht wundern, es kann sehr voll werden. Besser warten als schlecht beraten.

  4. #34
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    36.828

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Und/oder wenn dein ft4 weiter unternormig bleibt. Erzähl dann bitte, was beim Endo war
    . Traue keinem ganz ...

  5. #35
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    25.01.18
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    20

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    ;-))) ich werde berichten, schönes Wochenende

  6. #36
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    25.01.18
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    20

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    So, jetzt habe ich den Salat. Der neue Endo meint, dass meine Schilddrüse viel zu klein wäre für einen ausgeprägten Basedow (er hat noch mal Ultraschall gemacht) und die Überfunktion ggf. durch die falsche Medikation L-Thyroxin + Jod angestachelt wurde. Er ist eher der Meinung wie der doc, bei dem ich letzten Herbst war (privat bezahlt und fast in Rente, hat mir im Termin zu 90% erzählt wie toll er ist; der war sich allerdings etwas unschlüssig und meinte ich solle abwarten... daraufhin bin dann zu einem anderen Endo - der mir das Thiamazol im März verschrieben hat). Sorry, ist schon etwas verwirrend glaube ich. Nach dem Besuch beim 3. Endo soll ich jetzt das Thiamazol ganz absetzen und in zwei Wochen zur Blutabnahme um zu schauen wie sich das Ganze entwickelt. Ggf. wäre dann auch wieder L-Thyroxin notwendig. Tja, da muss ich wohl erst mal drüber schlafen.

  7. #37
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    36.828

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Ja, schlaf mal darüber.

    Für mich ist es jetzt Basedow, ob Schilddrüse klein oder groß - nämlich aus den Gründen:

    Bei Anfangswerten T3 "vorauseilend":
    19.02.2018
    ft3 3,39 1,88-3,18
    ft4 1,01 0,70-1,48
    TSH 0,01
    Sehr deutlich/eindeutig erhöhte TRAK:

    TSH Rezeptor AAK 10,40 lU/l <1,75
    und

    Endokrine Orbitophathie in 2012.
    ja was war denn da, etwa MB?

    Es ist eher so, dass du eine kleine Schilddrüse (und vielleicht sowas wie eine Mischform, ist aber auch egal) hast, die kann/mag nicht mehr so richtig wüten. Aber die definierenden Kennzeichen eines MB sind da, bloß meint der Arzt, bei den sofort in die Knie gehenden Werten keine Hemmertheapie durchführen zu wollen/müssen, was auch immer.

    Der Rest, die Entscheidung, liegt bei dir. Ich gestehe reumütig, dass ich bei meinem Rezidiv 2014 aus ähnlichen Gründen (nach ganz wenigen Wochen 10, dann 5 mg Thiamazol bereits Unterfunktion) die Therapie abgebrochen habe - wohl wissend, dass es sich rächen kann. Du musst es das eben auch wissen, falls du absetzt, je öfter das Vergnügen, umso eher soll die Schilddrüse daran in Zukunft Spaß haben. Also Rezidivisiko und so, und das Rezidiv wird nicht die Ärzte kirre machen sondern dich.

    Ich möchte ausdrücklich nicht, dass du mein "Beispiel" als Ermunterung siehst, es mir gleichzutun.

  8. #38
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    25.01.18
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    20

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Liebes Forum,
    nach langer Zeit melde ich mich wieder um von meiner Total OP zu berichten. Letzten Herbst hatte ich erst ca. drei Monate eine stabile Einstellung mit 1,25 Thiamazol und 2x pro Woche 12,5 LT. Dann auf einmal Schweißausbrüche nachts wie verrückt, Befinden wie Grippe ohne Symptome (Rezidiv?). TSH ging Richtung Keller, freie kratzten am oberen Rand und TRAK plötzlich bei 30. Also entschied ich mich schnell mit meiner neuen Hausärztin zur OP, nachdem ich meine Zeit mit zwei Hausärzten, drei Endos und einem Nuk vergeudet habe. Sie ließ alle notwendigen Werte bestimmen, passte die Dosis an und sagte: „Bitte kommen Sie in zwei Wochen zur Kontrolle.“ Da wusste ich, jetzt habe ich den richtigen Arzt gefunden. Die Werte habe ich übrigens schon alle unter „MB – erledigt“ abgelegt. Schnell waren sich alle einig, obwohl mein Schilddrüse wohl sehr verklebt und vernarbt aussah und „es wohl etwas aufwändiger werden würde“. Am 4.2.19 hatte ich dann meine OP, die dann glücklicherweise doch keine anderthalb Stunden dauerte. Ich muss dazu sagen, dass ich schon einige OP’s hinter mir habe und die Chirurgen immer bei mir einen sehr guten Job gemacht haben. Also hatte ich nicht so viel Angst davor wie manch Anderer. Die Möglichkeit endlich etwas zu tun gab mir eher Zuversicht. Drei Tage Krankenhaus. Keine Komplikationen, keine Schmerzen, ich konnte sofort normal sprechen, kein Ärger mit den Nebenschilddrüsen, die Narbe ist schon jetzt fast unsichtbar. Die Ärztin, die mindestens drei mal am Tag auf meinem Zimmer war, erklärte mir noch, dass meine Schilddrüse immer noch hochgradig entzündet war und der Mittelteil nach oben Richtung Kehlkopf gewachsen war. Also richtiger Zeitpunkt. Ich fühle mich seit langer Zeit endlich wieder ausgeglichen, kann gut schlafen, mein Herz rast nicht mehr, ich bin viel gelassener und hoffe, dass jetzt Ruhe einkehrt, denn ich glaube, dass ein permanenter Immun- oder Entzündungsprozess nicht gut für den Körper ist und Stress nicht nur den Prozess triggert, sondern auch viel durch die Krankheit verursacht wird. Meine Werte sind übrigens jetzt fünf Wochen nach der OP bei 87,5 LT völlig in der Norm und unauffällig.
    Danke an das Forum für die vielen Informationen, die mir gezeigt haben worauf ich achten muss. Schnell habe ich mich jedoch letztes Jahr wieder ausgeklinkt. Mein Befinden war Gott sei Dank nie ganz richtig schlecht und ich möchte mich einfach nicht täglich mit der Krankheit beschäftigen. Nochmal die Ungewissheit, dass vielleicht der Basedow zu irgendeinem Zeitpunkt zurückkehrt und alles wieder von vorne los geht, ist für mich keine Option. Und schließlich muss sich auch Jeder selbst für einen Weg entscheiden. Ich wünsche Allen, dass Jeder seinen Weg findet und der Basedow, Hashimoto oder sonst wer sich verflüchtigt und wieder Ruhe einkehrt. Viel Glück!!!

  9. #39
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    36.828

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Sehr schön, Martina, gratuliere zur gut überstandenen OP und danke für den Bericht! Betroffene sind immer dankbar für diese Berichte.

    Ich habe eine Bitte an dich. Könntest du , wenn du nach mindestens einem halben oder einem ganzen Jahr der Ansicht bist, dass deine Einstellung und deine Thyroxin-Dosis optimal sind, hier wieder auftauchen und dich in folgenden Umfragen beteiligen?

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...-T4-oder-T4-T3
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...T-NUR-LT-DOSIS

  10. #40
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    25.01.18
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    20

    Standard AW: Thiamazol erhöhen?

    Liebe Panna, ja das mache ich gerne. Ich hoffe das Befinden hält sich....

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •