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Thema: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

  1. #11
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Ich mache ja kein Ausdauersport, sondern eine Sportart mit einem hohem Belastungsniveau. Ich bin auf LT und T3 eingestellt worden. Der T3-Bedarf steigt mit der Aktivität. Lehrgänge mit 6 Stunden Sport am Tag sind für mich kein Problem, was deinen Trainingszeiten ziemlich nahekommt. Ok, die Konzentrationsausdauer ist irgenwann weg und es fühlt sich alles schwer an, man hat div. Anlaufschwierigkeiten. Nach so einem Lehrgang geht es dann mit moderaten Training weiter. D. h. jeden 2. Tag ca 2 Stunden und danach wird der Umfang dann wieder gesteigert.

    Das was Katzenmuddi schreibt stimmt. Es ist normal, dass man nach einem Marathon, Triathlon (egal ob lang oder kurz) erst einmal regenerieren muss. Die meisten Atlethen machen daher auch nur maximal 3-4 Wettkämpfe pro Jahr. Vlt. machst du dir in dieser Richtung selbst auch zu viel Druck und nimmst dir zuviel vor...

    Sport unter Hashimoto ist ganz wichtig, aber auch bei Rheuma, MS und Co. Er verbessert die Lebenssituation. Wer sich nicht bewegt wird steif, baut Muskulatur ab und bekommt unweigerlich Schmerzen in den Gelenken, allen voran Rücken und Knie und hat ein höheres Verletzungsrisiko.

    Langdistanzen auf hohem Niveau machen in Deutschland nur wenige und die werden von ihrer medizinischen Abteilung (meist ein ganzes Team aus den verschiedensten Fachrichtungen) gut betreut. Was haben die zu dir gesagt?

  2. #12
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Zitat Zitat von Katzenmuddi Beitrag anzeigen
    Auf was willst Du denn umstellen?.
    Bist Du ein guter Schwimmer?
    Mir geht es in erster Linie nicht wirklich nur um Sport sondern um Beschäftigung. Dadurch das eventuell jetzt 22 Stunden (gute Monate) in der Woche Training wegfallen, habe ich zu viel Freizeit. Diese Freizeit würde ich gerne mit etwas auffüllen was mir Spaß macht. Seit Dezember kann ich keinen Sport mehr machen, und fülle die Freizeit mit Hausarbeit auf seit es etwas bergauf geht, was meine Freundin recht freut, da ich vorher wenig Zeit dafür hatte. Würde daher gerne was finden was ich einfach durchziehen kann, ohne Pausen. War und bin da eigentlich für alles offen. Motocross, Klettern, Kajak oder Fallschirmspringen/Gleitschirmfliegen währen Optionen. Vielleicht auch ein zweiter Hund der agiler ist... Mein jetziger hat paradoxerweise eine Schilddrüsenfunktion, und weniger Probleme mit dem stillhalten wie ich.

    Durch die Pausen im Training bin ich die 3,8 Km in Roth nur in 1:15 geschwommen. Meine Trainerin bei der ich einen "Schwimmkurs" gemacht habe, meinte ich hätte Potenzial für 0:55 bis 0:58. Guter Schwimmer ist da übertrieben, aber für einen Triathleten in der Altersklasse reicht das.
    Mit der Temperatur hatte ich nie Probleme. Friere extrem schnell, komme aber super mit Hitze zurecht. Weswegen ich mit Neo keine Probleme hatte. Beim Radfahren war es ähnlich, ab 20 Grad alle kurz angezogen draußen, ich erst ab 25 Grad. Wenn es allen zu warm wurde und keiner unterwegs war, bin ich raus. Ab 28 Grad war es selbst an schattigen Stellen im Wald angenehm.

    Bisher habe ich auch das Gefühl das etwas Kraftraubendes nicht das passende ist. Denke bei meinem Training ging es immer bergab wenn es härter und kürzer wurde. Daher ist was Kraftintensives vielleicht nicht die erste Wahl.

    Das die Distanz viele für eine unüberwindbare Hürde halten stimmt schon. Liegt aber eher am Kopf wie am Körper. Ich hätte mir die LD härter und die Erholung (dauerte 1 Jahr) leichter vorgestellt.
    Nur geht es eben nur mit einem langen Training vorher. Ich hatte 9 Monate und habe es nur bis Km 21 beim Marathon geschafft. Die restlichen 21 Km hatte ich Krämpfe und habe mich von den Anfeuerungsrufen Wandernd in das Ziel tragen lassen.
    Hätte etwas mehr Vorbereitung gebraucht, und vielleicht waren auch die 35 Grad auf dem Rad etwas viel was mein Garmin aufgezeichnet hat.

    Einen der das schafft, kenne ich aus einem anderen Forum. Allerdings ist der Älter und seine Schilddrüse mischt sich weniger ein und er hat ein besseres Körpergefühl.

    Dir dann auch gute Besserung bzw. eine gute Einstellung.


    Zitat Zitat von imma Beitrag anzeigen
    Lass Dich nicht jetzt schon entmutigen! Das kann gut sein, dass das nicht so einfach wird wie bei jemand ohne Leistungs-/extremeren Sport. Aber unmöglich ist das nicht. Wichtig ist, dass Du selbst gut informiert bist und einen kooperativen Arzt hast für häufigere Bes. Ich bin übrigens Eine, die nach 40 Jahren (brutto) UF/Hashi und beiden Antikörpern gut zurecht kommt . Wenn ich allerdings viel körperlich und durchgehend (also nicht mal nur einen Tag) arbeite, dann muss ich meine Dosis leicht anpassen.
    Zum Hausarzt habe ich ein gutes Verhältnis. Das ist nicht das Problem.
    Der Endokrinologe bei dem ich war, hat dafür bestimmt kein Verständnis. Fachlich super, sehr nüchtern und er hat nicht den Eindruck gemacht als ob er etwas für Triathleten übrig hätte.
    Zumal ich bisher nie eine Ahnung hatte, das es bald bergab geht. Hätte weder die Belastung noch die Dosis anpassen können.

  3. #13
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Zitat Zitat von Katzenmuddi Beitrag anzeigen

    Larina, ich glaube Du hast keine Ahnung, was Langdistanz bedeutet: im Volksmund hat sich Ironman eingebürgert. Das ist schon für die meisten Gesunden eine unüberwindbare Hürde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden mit Hashi gibt, der morgens sein LT einwirft und dann mal eben 4km schwimmt, 180km Rad fährt und im Anschluss einen Marathon über 42km läuft.
    triathleten mit hashimoto kenne ich nicht, wohl aber zwei marathonläuferinnen. beide sagen, hashimoto ist kaum ein problem, im gegensatz zum hormonzyklus, der sei für sportlerinnen oft ein riesenproblem. also das kann man sicherlich nicht pauschal sagen. wer mit hashimoto kaum einen autoimmunprozess hat, aber schildrüsenhormonmangel, wieso sollte der nicht wieder "funktionieren" mit hormon? auf der anderen seite, wer autoimmune probleme hat, wird auch an viel geringeren belastungen scheitern mit seinen muskelschmerzen, gelenkschmerzen etc.
    ich meine, hier gilt einfach, abwarten und probieren.

  4. #14
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    ich meine, hier gilt einfach, abwarten und probieren.
    Das Probieren ist das Problem. Musste ja schon 3 mal kurz vor dem Ziel aufgeben, und eben das setzt mir zu. Daher wollte ich ja wissen, ob das probieren Sinn macht.
    Das Probieren kostet mich wenn es dumm läuft ja 1,5 Jahre. 1 Jahr wo ich mich darauf hin arbeite, ein halbes wo ich mich davon erhole.



    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Ich mache ja kein Ausdauersport, sondern eine Sportart mit einem hohem Belastungsniveau. Ich bin auf LT und T3 eingestellt worden. Der T3-Bedarf steigt mit der Aktivität. Lehrgänge mit 6 Stunden Sport am Tag sind für mich kein Problem, was deinen Trainingszeiten ziemlich nahekommt. Ok, die Konzentrationsausdauer ist irgenwann weg und es fühlt sich alles schwer an, man hat div. Anlaufschwierigkeiten. Nach so einem Lehrgang geht es dann mit moderaten Training weiter. D. h. jeden 2. Tag ca 2 Stunden und danach wird der Umfang dann wieder gesteigert.

    Das was Katzenmuddi schreibt stimmt. Es ist normal, dass man nach einem Marathon, Triathlon (egal ob lang oder kurz) erst einmal regenerieren muss. Die meisten Atlethen machen daher auch nur maximal 3-4 Wettkämpfe pro Jahr. Vlt. machst du dir in dieser Richtung selbst auch zu viel Druck und nimmst dir zuviel vor...

    Sport unter Hashimoto ist ganz wichtig, aber auch bei Rheuma, MS und Co. Er verbessert die Lebenssituation. Wer sich nicht bewegt wird steif, baut Muskulatur ab und bekommt unweigerlich Schmerzen in den Gelenken, allen voran Rücken und Knie und hat ein höheres Verletzungsrisiko.

    Langdistanzen auf hohem Niveau machen in Deutschland nur wenige und die werden von ihrer medizinischen Abteilung (meist ein ganzes Team aus den verschiedensten Fachrichtungen) gut betreut. Was haben die zu dir gesagt?
    Du schreibst das der T3-Bedarf steigt. Nimmst du dann vor einem Lehrgang eine andere Dosis, oder gleichst du das dann durch die Ruhetage aus?
    Du merkst es aber auch direkt nach der Einheit das du Ruhe brauchst?

  5. #15
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Sorry, wurde abgemeldet und habe nur den halben Text gespeichert.

    @Janne1

    Am Druck lag es nicht. Ich habe das nur Spaßhalber für mich gemacht weil ich das toll fand. Wollte eine LD machen, habe mich eingelesen, habe mir einen Trainer geholt, und angefangen zu trainieren.
    Hatte nur meinen Trainer und meine Familie, keinen Betreuerstab oder sonstiges. Den Trainer hatte ich nur, weil ich keine kostenlosen Trainingspläne für meinen Schichtplan gefunden habe. Frei gewähltes Ziel, 12 Stunden nach 2 Jahren Training.
    Nach ca. 1 Jahr, kam die erste Pause von 9 Monaten, die Mandeln kamen raus, und ich habe von vorne angefangen. Da es nur noch 9 Monate bis zum Wettkampf waren, habe ich mich von meinem Ziel verabschiedet, und es nur noch als Traum angesehen.
    Festes Ziel war nur ankommen. Über längere Zeit hätte ich mir vorgenommen erst einmal in das Mittelfeld zu kommen, und dann eben an das Ende des vorderen Drittels. Nicht mehr, nicht weniger. Aber nur als grober Anhaltspunkt, damit ich weiß was ich für Leistungen im Training brauche. Ärztlich habe ich mich auch nur vorsorglich vom Hausarzt und Kardiologen untersuchen lassen. Ohne Betreuerstab usw. Daher hat auch keiner was gesagt.

    Die LD war mein einziger geplanter Wettkampf. Kein Vorbereitungsrennen, keine Gegner die ich schlagen musste.

    Eigentlich einfach ein Verrückter mit einer Dummen Idee die er verfolgt.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Hawaii Beitrag anzeigen
    Das Probieren ist das Problem. Musste ja schon 3 mal kurz vor dem Ziel aufgeben, und eben das setzt mir zu. Daher wollte ich ja wissen, ob das probieren Sinn macht.
    Das Probieren kostet mich wenn es dumm läuft ja 1,5 Jahre. 1 Jahr wo ich mich darauf hin arbeite, ein halbes wo ich mich davon erhole.





    Du schreibst das der T3-Bedarf steigt. Nimmst du dann vor einem Lehrgang eine andere Dosis, oder gleichst du das dann durch die Ruhetage aus?
    Du merkst es aber auch direkt nach der Einheit das du Ruhe brauchst?
    Nicht vor, sondern während. Und Ruhetage müssen sein. Ich hatte in UF und wärend des Übertrainings Muskelfaserrisse, einen Kreuzbandriss, mehrer Verletzungen an den Rotatoren, ... so was gebe ich mir nicht mehr. Ich höre vorher auf und gönne mir eine Pause, das ist dann nur noch Spazierengehen und moderates, kurzes, erhaltendes Krafttraining von 15 min.

  7. #17
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    ich war nach meiner Diagnose froh, wenn ich einen Spaziergang machen konnte.
    Und nach jeder Anstrengung war ich fertig, hatte sofort Muskelschmerzen und Migräne.
    Das wurde alleine mit LT auch nicht besser. Erst mit T3 konnte ich wieder kurze Spaziergänge machen und irgendwann auch kleine Einheiten locker laufen. Bis ich aber 10 km laufen konnte, hat der Aufbau 5 Jahre gedauert.
    Es gab immer mal wieder Einbrüche, aber wenn man sich gut beobachtet und kontrolliert und langsam steigert, kann man schon gute Ergebnisse erzielen. Allerdings kann man sich, finde ich, dann nicht mehr mit Hochleistungssportlern messen. Es geht halt alles langsamer.

    Was mir einen Leistungsboost verschafft hat, war Kohlenhydratarme Ernährung.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Viki7 Beitrag anzeigen
    Was mir einen Leistungsboost verschafft hat, war Kohlenhydratarme Ernährung.
    Interessant, aber deckt sich mit den Ergebnissen von Marathonsportlern und meinen eigenen, obwohl immer nachgesagt wird, dass durch LC der fT3 sinkt. Dem widerspricht aber der erhöhte Proteinbedarf nach Belastung zur Regeneration.

  9. #19
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    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Nicht vor, sondern während. Und Ruhetage müssen sein. Ich hatte in UF und wärend des Übertrainings Muskelfaserrisse, einen Kreuzbandriss, mehrer Verletzungen an den Rotatoren, ... so was gebe ich mir nicht mehr. Ich höre vorher auf und gönne mir eine Pause, das ist dann nur noch Spazierengehen und moderates, kurzes, erhaltendes Krafttraining von 15 min.
    Ok, das während der Einheit währe ja kein Problem. Eventuell könnte man es einfach in das Sportgetränk machen.
    Klar müssen Ruhetage sein. Hatte ja auch welche, allerdings waren das bei meinem Training lange Blöcke die zum Teil 10 aufeinanderfolgende Tage einschlossen haben. 3 KM schwimmen war dann schon ein Erholungstag, Ruhetag dann eben vor und nach dem Block. Verletzungen hatte ich nie. Hoffe deine sind gut verheilt. Ich konnte es nie vorhersehen und hatte dann immer lange Pausen. Krafttraining ist dann bei mir das was ich am schlechtesten vertrage.


    Zitat Zitat von Viki7 Beitrag anzeigen
    ich war nach meiner Diagnose froh, wenn ich einen Spaziergang machen konnte.
    Und nach jeder Anstrengung war ich fertig, hatte sofort Muskelschmerzen und Migräne.
    Das wurde alleine mit LT auch nicht besser. Erst mit T3 konnte ich wieder kurze Spaziergänge machen und irgendwann auch kleine Einheiten locker laufen. Bis ich aber 10 km laufen konnte, hat der Aufbau 5 Jahre gedauert.
    Es gab immer mal wieder Einbrüche, aber wenn man sich gut beobachtet und kontrolliert und langsam steigert, kann man schon gute Ergebnisse erzielen. Allerdings kann man sich, finde ich, dann nicht mehr mit Hochleistungssportlern messen. Es geht halt alles langsamer.

    Was mir einen Leistungsboost verschafft hat, war Kohlenhydratarme Ernährung.
    Einen Spaziergang habe ich immer geschafft. Musste ja mit dem Hund raus. Freiwillig und alleine währe ich aber nicht gegangen. Sobald sie Beschwerden weg waren, konnte ich mein Training sofort wieder steigern. Habe dann meistens ein Monat gebraucht wo es unregelmäßig und holprig war, aber im zweiten oder dritten Monat war ich dann schon wieder bei 10 Stunden die Woche. Mit langsamer könnte ich leben. Ich will ja nicht erster werden. Aber die Pausen und Unterbrechungen setzen mir zu. Besonders weil es überraschend kommt, und ich nicht weiß wann es besser wird, bzw. Weg geht.

    Kohlehydratarme Ernährung wird beim Triathlon unmöglich. Der Wettkampf ist so lange, das die Speicher im Körper nicht reichen. Für das Training währe es eine Überlegung. Allerdings sehe ich da bei langen Einheiten das Problem das der Körper seine Energie dann aus dem Muskeleiweis holt, was ja dann wieder zu Problemen führt.

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Interessant, aber deckt sich mit den Ergebnissen von Marathonsportlern und meinen eigenen, obwohl immer nachgesagt wird, dass durch LC der fT3 sinkt. Dem widerspricht aber der erhöhte Proteinbedarf nach Belastung zur Regeneration.
    Haschimoto reagiert ja auf hormonelle Veränderungen soweit ich das verstanden habe. Kohlehydrate bewirken eine Änderung im Hormonhaushalt durch die Änderung des Insulinspiegels. Wenn der eventuell niedriger bleibt, könnte man damit vielleicht besser klar kommen. Allerdings greift der Körper dann auf Eiweiß als Brennstoff zurück, was meines Wissens nach aus den Muskeln kommt. Wenn man dann stattdessen nach und während dem Sports mit mehr Eiweiß arbeitet, könnte es vielleicht wirklich besser klappen.

    Bin aber in dem Bereich nicht wirklich fit. Müsste eventuell mal wer prüfen der Ahnung/Erfahrung hat.

  10. #20

    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Also ich finde es nicht schön, hier von vorne herein zu sagen... Marathon kannste knicken.
    Ich bin auch Sportlerin(41), spiele aktiv Eishockey, 4mal die Woche! Klar habe ich eine längere Regenerationsphase als Gesunde, aber hey, ich kann noch alles machen!
    Ich denke es liegt an jedem selbst, ich gebe mich dieser Krankheit nicht geschlagen!
    Also versuche dich gut einstellen zu lassen und hör auf dein Inneres und zieh dein Ding durch!

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