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Thema: Einstellung nach SDOP

  1. #161
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Jacky, man wechselt zu einem neuen Hersteller, wenn man einen wirklich begründeten Verdacht auf etwas Konkretes hat. Die abletten haben Begleit- und Hilfsstoffe, manche Leute vertragen z.B. Lactose als Hilfsstoff nicht. Hast du irgendeine Nahrungsmittelintoleranz oder Allergie?

    Das Problem ist, dass die Präparate eine andere Bioverfügbarkeit haben, das bedeutet: Sie werden unterschiedlich aufgenommen, das eine mehr, das andere weniger. Das heißt, Präparatewechsel kann sich wie eine Dosisänderung auswirken. Man macht sowas schon, eben wegen der Begleitstoffe, aber man muss dann damit rechnen, dass man die Dosis wieder ändern muss. Sowas lohnt sich bei begründetem Verdacht, das hat Mitglied Thannee gerade gemacht, zu Henning gewechselt, abgewartet, und jetzt muss sie senken. Aber das ist total individuell, lässt sich nicht übertragen.

    Ich würde dir ja gerne helfen, aber ich weiß nicht, wie. Du hast unter 125 LT gelitten und warst in Überfunktion. Unter 100 LT nicht mehr, da waren die Werte an sich OK, aber dir ging es einfach nicht gut.
    Da hast du geschrieben:

    Mir geht es gerade nicht so gut..fühle mich wie in der Überfunktion..würde gern die Dosis um 6 verändern..weiss aber nicht ob erhöhen oder reduzieren..hab definitiv noch nicht die richtige dosis und will nicht mehr so hoch erhöhen..da ging es mir echt schlecht.
    Da es dir mit über 100 noch schlechter ging und du dich wie in einer Überfunktion fühltest, lag es nahe, es mit 93 LT zu versuchen.

    Was mir total unklar ist: Geht es dir unter 93 genauso schlecht wie unter 100 LT oder *anders* schlecht? Mir ist auch wirklich unklar, worin genau das schlechte Befinden äußert ... "mir geht es schlecht" kann alles mögliche sein, zu viele Hormon, zu wenige Hormone, oder überhaupt völlig was anderes.

    Da wir ja einmal festgestellt haben, dass deine Beschwerden einnahmezeit-abhängig sind, also am meisten nach Einnahme da sind, wolltest du das Splitten versuchen - das hätte Besserung bringen können, wenn die Beschwerden wirklich mit der Einnahme, also mit zu viel LT auf einen Schwupps, zusammenhängen. Aber das hat nicht geholfen, sagst du (wie hast du überhaupt gesplittet, welche Teil-Dosierungen?) und jetzt hast du den Hersteller gewechselt, was nochmal alles durcheinanderbringt. Ich meine, es ist OK, den Hersteller zu wechseln, wenn man einen begründeten Verdacht hat - aber hast du einen? Gibt es irgendwelche Inhaltsstoffe, auf die du schlecht reagierst? Das sind die Hilfsstoffe bei Henning:
    Maisstärke, vorverkleisterte Stärke (Mais), mikrokristalline Cellulose, Natriumcarbonat, Natriumthiosulfat (Ph. Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, hydriertes Rizinusöl.

  2. #162
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Erstmal danke ich dir für deine Antwort. Ich reagiere auf Lactose. Als bei den 93 hatte ich folgende Symptome Müde Antriebslos weinerlich überforderung schwindel Nervosität Schlafprobleme und ängstlich.
    Die Endo meinte der Wechsel der Hersteller wäre kein Problem. Ich hatte morgens 50 LT und abends den Rest genommen. Mit dem Hexal habe ich die selben Symptome plus Gereiztheit und Sehstörungen und starke Gelenk und Kopfschmerzen.

  3. #163
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Hallo ihr hier meine aktuellen Blutwerte. Leider noch nicht meine Wohlfühldosis.

    Kontrolle am 22.10.2018 um 09:00 uhr ohne L thyroxin.
    Dosis 100 L Thyroxin

    TSH 3,62 ( 0,34 - 4,2)
    FT3 4,45 ( 3,3 - 6)
    FT4 19,30 (7 - 21,1)
    TRAK 27,8 (0 - 34,9)

    Was sagt ihr zu den Werten? Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Lg Jacky

  4. #164
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Wie du siehst, macht Präparatewechsel (September 2018) einiges aus, dein fT4 ist viel höher als voriges Mal.

    Wann war genau die letzte Einnahme vor der Kontrolle? Verteilte Einnahme, oder nicht mehr?

    Könntest du zu deinem Befinden etwas Näheres schreiben, hat sich was geändert, seit du erhöht hastz?

  5. #165
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Hallöchen ich bin bei Henning geblieben und hab 6 Wochen 100 LT genommen. Nein ich hatte vor der Blutentnahme kein LT genommen.die letzte Einnahme um 7 uhr am vorigen Tag.wie würdest du jetzt weiter verfahren?
    Ich dachte um 12,5 LT zu erhöhen.LG Jacky

  6. #166
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Ich bin etwas ratlos, Jacky. Dein fT4-Wert ist dein Nüchternwert, also dein Tiefststand nach der letzten Einnahme. Und ist auch so ziemlich oben im Referenzbereich. Mir ist bewusst, dass dir dein Arzt die Erhöhung schon voriges Mal empfohlen hat, aber das war aus dem simplen Grund, weil er das TSH zu hoch fand. Bloß, du hast schon einen hohen fT4 - und Thyroxin *ist* T4, also du 125 genommen hast, warst du auch oberhalb der Referenzgrenze und dir ging es schlecht.


    Das Problem ist, die einzige Person, die entscheiden könnte, ob du dich über- oder unterdosiert fühlst, bist du. Ich kann da nur noch sagen - 112 hattest du noch nicht, also probiere es - oder auch 106.

    Ich würde jede neue Dosis ein wenig länger halten als nur knapp 6 Wochen, übrigens.

  7. #167
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Uiii Jacky, warum willst du denn auf 112,5 LT erhöhen?? Dazu würde ich dir auf keinen Fall raten. Deine 24-Std. nüchtern Werte sind doch mehr als reichlich. Frage auch von mir: Wie ist dein Befinden? Besser als unter den 93,75? Wenn's halbwegs passt, würde ich die Dosis mal schön so beibehalten und event. mal in ein paar Wochen schauen, ob der TSH sich angepasst hat. Erhöhen würde ich definitiv nicht.
    LG Luise

  8. #168
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    Standard AW: Einstellung nach SDOP

    Hallöchen ich fühle mich wie in der Unterfunktion..ehr niedergeschlagen, friere schnell, angst und panik, schwindel, schlapp, müde und frühs innere unruhe...aber wie bekomme ich denn TSH Wert runter und das FT4? Lg Jacky

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