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Thema: Lipödem

  1. #81
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Thursday Next
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    Standard AW: Lipödem

    Zitat Zitat von Daddl Beitrag anzeigen
    Lipödem ist ja auch eine Autoimmunerkrankung.
    Das ist nicht korrekt. Woher hast du denn diese Information?

  2. #82
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    Standard AW: Lipödem

    Zitat Zitat von roxanne Beitrag anzeigen
    Hatte ich übersehen. Danke für's nochmal einstellen.
    Ich werde ihr das mal so weitergeben. Ich vermute, sowas wie eine Webseite, wo man sich informieren kann gibt es nicht?

    Kein Fett ist doch fast unmöglich, viele Vitamine sind doch fettlöslich. Hast Du gutes Öl verwendet?
    Hast Du nur Gemüse gegessen oder auch Fleisch? Mageres natürlich?
    Ich stelle mir das doch ziemlich schwierig vor. Was hast Du zum Frühstück gegessen? Brot fiele ja weg wegen Kohlehydrate.
    Ich vermute, Du hast damit auch gut abgenommen?
    Null Fett, ich habe mageres Fleisch vom Biobauern (Rinder-, Kalbsfilet, Hähnchen- und Putenbrust) in einer beschichteten Pfanne - ohne Öl oder Fett - angebraten. Habe dann einen guten Kontaktgrill gekauft.
    Fisch: Barsch, flunder, Hecht, Heilbutt, Thunfisch im eigenen Saft, Zander, Garnelen, Krabben

    Jogurt 0,1%, Quark 0,2%, Eier, Hüttenkäse

    Zum Frühstück gabs entweder Jogurt mit etwas Obst oder Quark mit etwas Obst.
    Geändert von Karin J. (07.06.18 um 14:03 Uhr)

  3. #83
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    Standard AW: Lipödem

    Ernährungsbedingt + mit Sport ist, bei mir, leider nichts mehr zu machen.
    Habe das schon mehrfach, ohne Erfolg, versucht.
    Ich war sogar in Kurkliniken.

  4. #84
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Daddl
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    Standard AW: Lipödem

    Zitat Zitat von Thursday Next Beitrag anzeigen
    Das ist nicht korrekt. Woher hast du denn diese Information?
    Öfters gelesen. Offenbar gibts da unterschiedliche Ansichten.
    Geändert von Daddl (08.06.18 um 13:09 Uhr)

  5. #85
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Thursday Next
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    Standard AW: Lipödem

    Ich hatte gerade einen etwas irritierenden und uneindeutigen Arzttermin. Jedenfalls habe ich möglicherweise ein beginnendes Lipödem, vielleicht aber auch nicht - aber jedenfalls keine Krampfadern, wie ich seit Jahren denke (habe vor Jahren diese Diagnose bekommen und trage seitdem Kompressionskniestrümpfe), sondern eine chronisch-venöse Insuffizienz und soll jetzt lange Kompressionsstrümpfe tragen.

    Leider habe ich den Arzt nicht klar verstanden (sowohl inhaltlich als auch sprachlich). Mein Eindruck ist aber auch, dass er es selber nicht genau weiß. Er sagte auch, wenn jetzt mit Besserung der Darmgeschichte auch die Polster besser werden (den Eindruck habe ich gerade), ist es kein Lipödem ...

    Der schriftliche Befund geht an den Hausarzt, da darf ich ihn dann auch abholen. Vielleicht lasse ich mir den Befund nochmal von ihm erklären. Oder ich suche mir eine zweite Meinung. Bei dem Arzt heute fühlte ich mich jedenfalls nicht wohl.

  6. #86
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    Standard AW: Lipödem

    Habe super schnell einen Termin bei einem anderen Arzt bekommen, weil jemand abgesagt hatte. Seine Diagnose: Weder Krampfadern noch chronische Veneninsuffizienz - meine Venenfunktion ist vollkommen in Ordnung. Dicke Beine bekomme ich vom langen Sitzen dadurch, dass die Lymphe nicht richtig ablaufen kann, das ist aber bei vielen so; er selbst trägt auch bei der Arbeit meistens Kompressionsstrümpfe.

    Das Lipödem hat er allerdings eindeutig bestätigt. Stadium I, und da ich zu den 3 % der Betroffenen gehöre, die nicht übergewichtig sind, sieht es auch nicht so aus wie auf den meisten Bildern, die man so dazu findet. Aber ich habe ganz klar eine Fettverteilungsstörung und die Polster sind gewebsmäßig ein wenig verändert. Da ich aber keine Schmerzen habe, brauche ich auch keine langen Kompressionsstrümpfe. Ich soll weiter auf mein Gewicht achten (auch nicht unbedingt stark abnehmen), Ausdauersport machen (kein Krafttraining) und auf eine gute Schilddrüsen-Einstellung achten.

    Ich werde meine Ernährung nochmal etwas unter die Lupe nehmen, auch in der Hoffnung, wieder mehr Gemüse und Salat essen zu können, wenn es dem Darm besser geht. Ich habe verschiedentlich gelesen, dass bei Lipödem eine Ernährung gut sein soll, die "antientzündlich" ist (z.B hier: http://www.lipoedem-hilfe-ev.de/form...na-Koerner.pdf). Vieles davon vertrage ich eh schlecht. Ketogene Ernährung, die auch teilweise empfohlen wird, will ich aber alleine schon deswegen nicht ausprobieren, weil sie das T3 versauen kann.

    Die Kompressionskniestrümpfe soll ich ruhig weitertragen, auch wenn sie gegen das Lipödem nicht wirken.

    Insgesamt bin ich erleichtert, weil ich eine klare Ansage habe und das Ganze besser einordnen kann. Ich hoffe natürlich, dass ich nicht irgendwann doch nochmal unkontrolliert zunehme und sich das Lipödem dadurch verschlimmert.

  7. #87
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    Standard AW: Lipödem

    Hier auch nochmal ein Zwischenbericht für stille Mitleserinnen und natürlich auch für mich als Logbuch.

    Ich habe hier schon ein wenig zum Thema Ernährungsumstellung und Verdauung geschrieben: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3583419

    Ich will weiter im Auge behalten, ob ich wirklich einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und unangenehmen Gefühlen in den Beinen feststellen kann. Zum Glück habe ich ja keine Schmerzen; aber erst in dem Moment, als der Fersensitz letztens so unangenehm war, kam mir der Gedanke, dass das möglicherweise nicht nur daran liegt, dass die Beine halt dick sind und sich schlecht zusammenklappen lassen, sondern auch daran, dass das Gewebe halt verknotet ist. Möglicherweise kann das ja besser werden mit der anderen Ernährung.

    Auffällig ist wirklich, dass ich zum ersten Mal seit über einem Jahr spürbar an Hüfte/Po, Beinen und Oberarmen abnehmen konnte. Ich habe Anfang des Jahres schon eine deutliche Kalorienreduktion mit ordentlichem Sportpensum gehabt, und da passierte nüscht. Da war aber eben der Darm noch vollkommen in Unordnung. Nun geht es dem Darm besser, und ich kann wieder mehr Gemüse, Salat und Obst essen, und auch ohne Sport (außer Yoga) bewegte sich etwas.
    Insofern lohnt es sich wohl, auch den Darm anzuschauen, wenn man ein Lipödem hat - ob da ein zwingender Zusammenhang besteht, weiß ich natürlich nicht, aber ich denke, es ist auf jeden Fall einen Blick wert, besonders, wenn man auch Verdauungsbeschwerden hat.

    Ansonsten habe ich nochmal einen Blick in die Vergangenheit geworfen, und bin mir mittlerweile recht sicher, dass ich schon seit der Pubertät mit dem Lipödem zu tun habe. Ich kann mich nicht an eine Zeit erinnern, in der ich keine Cellulite hatte, und die war immer gegen Sport resistent. Selbst zu Zeiten, in denen ich mit Essstörungen kämpfte, hatte ich einen dicken Hintern, kräftige Oberschenkel und "Schwarzenegger-Arme". Ehrlich gesagt haben natürlich genau diese Faktoren bei der Entstehung der Essstörung mitgespielt, inklusive solcher Kommentare
    Ich kann auch bei den Phasen, in denen ich unkontrolliert zugenommen habe, immer einen Zusammenhang mit Hormonen identifizieren: Pubertät, Manifestation der Schilddrüsenunterfunktion Ende 2010, Pillen-Reimport letzten Sommer. Einen Hoffnungsschimmer gibt mir die Tatsache, dass die SD-Kilos über 2-3 Jahre hinweg mehr oder weniger von selbst wieder wegschmolzen, nachdem ich gut eingestellt war. Es blieb dann immer noch eine etwas unglückliche Verteilung (Torso 34, Arme und und Unterkörper 38; aber nicht so wie jetzt mit einem Verhältnis von 34 zu 40 - passende Blusen und Strickjacken zu finden ist mit den Maßen echt schwierig )

    Eine weitere Konsequenz aus diesen Erfahrungen wäre also, dass es vermutlich nicht stimmt, dass man mit einem Lipödem auf keinen Fall abnehmen kann. In dieser Absolutheit scheint die Aussage einfach nicht zu stimmen, wie ja auch andere Erfahrungen in diesem Thread zeigen. Möglicherweise geht es aber wirklich nur, solange das Lipödem noch nicht über Stadium I hinaus fortgeschritten ist. Ob ich einfach nur Glück habe, dass das bei mir bisher nicht passiert ist (toi, toi, toi ), oder ob es daran liegt, dass ich es irgendwie immer geschafft habe, nie wirklich übergewichtig zu werden, weiß ich natürlich auch nicht.

    tl;dr Bei Lipödem lohnt sich ein Blick auf die Verdauung und eventuelle Probleme im Darm; Yoga und entzündungshemmende Ernährung sind auch einen Versuch wert.

  8. #88
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Katzenmuddi
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    Standard AW: Lipödem

    Schreib doch nochmal was zu Deiner Darmsanierung, die Du machst. Du nimmst doch ein AB, wenn ich das richtig erinnere?

  9. #89
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    Standard AW: Lipödem

    Zitat Zitat von Katzenmuddi Beitrag anzeigen
    Schreib doch nochmal was zu Deiner Darmsanierung, die Du machst. Du nimmst doch ein AB, wenn ich das richtig erinnere?
    Den Begriff "Darmsanierung" würde ich persönlich nicht verwenden, da er ja vor allem mit einem naturheilkundlichen Konzept in Verbindung gebracht wird.

    Nachdem andere Ursachen (z. B. Morbus Crohn) für meine Beschwerden ausgeschlossen wurden, lautete die Diagnose ja Reizdarm - das ist halt die Diagnose, wenn man sonst nichts findet. Ich bin bei meinen Recherchen auf Dünndarmfehlbesiedlung gestoßen, von der manche Forscher vermuten, dass sie die eigentliche Ursache hinter den meisten Reizdärmen ist. Da ich zunächst keine klare Diagnose hierzu bekommen habe, habe ich es erst mit der Low-FODMAP-Diät versucht, die zwar ein wenig geholfen hat, aber nicht grundlegend.

    Später habe ich dann doch noch einen Arzt gefunden, der sich mit DDFB auskennt und einen weiteren Atemtest machte. Der deutete auf DDFB hin, weswegen er mir ein Privatrezept für Rifaximin ausstellte. Das habe ich 10 Tage genommen. Die Beschwerden waren nicht sofort weg, aber ich merke, dass sich meine Verdauung so langsam wieder so verhält wie vor den Beschwerden. Ende September habe ich dann noch festgestellt, dass ich Kuhmilch mittlerweile schlecht vertrage und Milchprodukte weitestgehend vom Speiseplan gestrichen - das hat dann auch nochmal eine deutliche Verbesserung gebracht.

    Weiteres steht noch in meinem anderen Thread: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...ehlbesiedelung

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