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Thema: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

  1. #1
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    Standard Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Hallo liebes Forum,

    Ich leide seit rund 2,5 Jahren an Antriebslosigkeit, dauerhaftes Frieren, eiskalte Hände und Füße, depressiven Verstimmungen, massiver Müdigkeit, trockener Haut, struppigen Haaren, Vergesslichkeit, Gewichtszunahme und Libidoverlust.

    Mein Hausarzt hat Anfang/Mitte 2016 ein großes Blutbild in Auftrag gegeben, das einen erhöhten TSH-Wert ergeben hat. Alle weiteren Werte waren unauffällig. Seiner Meinung nach nicht behandlungsbedürftig, da depressive Phasen normal wären. Einen SD-Ultraschall hat er gemacht, der ein paar kleinere Zysten und eine recht kleine SD (4ml) ergeben hat.

    TSH 6

    Da die Symptome auch nach einigen weiteren Monaten nicht besser wurden, bin ich noch zu einer Endokrinologin gegangen, die mir aufgrund des erhöhten TSH-Werts LT (einige Tage 25, danach dann 50) verschrieben hat. Ebenfalls wieder US mit einigen Zysten und eben eine eher kleine SD. Nach sechs Wochen war ich zur BE mit großem Blutbild, allen SD-Werten und Selen, VitD, Ferritin, Holo-TC und Zink.

    TSH 1,48
    ft3 65% 3 [1,7-3,7]
    ft4 45% 10,5 [7-14,8]

    Da es mir zwar minimal besser ging, aber noch weit entfernt von meinem früheren Normalzustand, wurde meine Dosis nochmal auf 62,5 gesteigert und mir wurde gesagt, dass ich mich eben gedulden solle. Einstellung dauere nunmal viele Monate. Parallel habe ich damals meine Mängel aufgefüllt. VitD über den Melz-Rechner, Ferritin in Absprache mit dem Gynäkologen als Infusion und Selen (200) in Absprache mit der Endokrinologin.

    Rund 6 Monate später war ich wieder zur Kontrolle, wobei aber nur der TSH und ein kleines Blutbild getestet wurde.

    TSH 1,1

    Daraufhin wurde meine Dosis auf 75 erhöht.

    Im November 2017 war ich erneut bei der Endokrinologin, da es mir immer noch nicht gut geht, obwohl ich mittlerweile Stress massiv reduziert habe, mehr Sport in mein Leben integriert habe, ich zur Gesprächstherapie gehe, meine Ernährung komplett umgestellt habe und mit viel Geduld mein Gewicht wieder auf beinahe Ausgangslage reduziert habe (BMI 21, früher bei 19-20). SD nach wie vor klein und mit vielen Zysten.

    TSH 0,77
    ft3 37% 2,44 [1,71-3,71]
    ft4 75% 12,8 [7-14,8]

    Sie findet den TSH jetzt gut, ft3 und ft4 wären nicht so wichtig.

    PS: die verschiedenen Antikörper-Werte waren immer negativ.

    Gibt es hier jemanden, der noch eine Idee hat? Ich verzweifle langsam, da ich noch nicht mal 30 Jahre alt bin, ich kein Stück belastbar bin und mein Sexleben weniger als nicht vorhanden ist. Verrenne ich mich in die SD, obwohl sie vielleicht gar nicht das Problem ist?

    Viele Grüße, Sandra
    Geändert von SanBa (11.03.18 um 18:37 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Bitte schreibe die Referenzbereiche und die Werte und nicht die Prozente!
    Welche von den oben genannten Symptomen sind denn besser?
    Hast Du mal auf Eisenmangel untersuchen lassen? Wie sieht der Vitamin D-Wert aus?
    LG

  3. #3
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Ich korrigiere die Referenzbereiche gleich oben.

    Ferritin war bei 21 und wurde auf rund 100 aufgefüllt [10-120]. VitD lag bei 8 [>30], mittlerweile bei 80. Erhaltungsdosis nehme ich nach wie vor.

    Besser geworden ist im Prinzip alles, aber halt nur etwas besser. Statt eiskalt trotz fünf Decken ist mir jetzt kalt, wenn ich nur eine Decke habe und es sind nur noch Hände und Füße kalt statt Zittern am ganzen Körper.

  4. #4
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Du könntest natürlich noch eine kleine Steigerung probieren. Der fT3 ist zur ersten BE gesunken; möglich dass Du auch einfach ein bißchen T3 zusätzlich bräuchtest. Nur, mit dieser Ärztin wirst Du das vermutlich alles sowieso nicht machen können. Sie ist scheinbar eine reine TSH-Guckerin. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass sie von einer Steigerung angetan wäre, und erst recht nicht von T3.
    Aber was bitte nutzen schöne Werte, wenn es dem Patienten nicht gut geht?
    Hat sie irgendwas zur Verbesserung Deines Befindens vorgeschlagen?
    Ich würde die Schilddrüse als Verursacher jedenfalls nicht abhaken, denn dann hätte es Dir nicht besser gehen können. Es liegt also wohl einfach noch an einer unpassenden Dosis.
    LG

  5. #5
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Nein, leider kamen von ihr keine weiteren Vorschläge mehr. ��

    Freitag hatte ich einen Termin bei einer anderen Endokrinologin, die nochmal neue Werte gemacht hat. Müssten Dienstag kommen...
    Sie sprach von einem Kombipräparat oder eben etwas Thybon zusätzlich, falls die neuen Werte wieder dieses Gefälle zwischen ft3 und ft4 aufweisen. Aber sie klang nicht wirklich überzeugt davon. Und falls das nichts hilft, noch einen ACTH-Test? für die Nebennieren. Falls da auch nichts herauskäme, könne sie mir auch nicht weiterhelfen.

  6. #6
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Gut die letzte Ärztin klingt aber schon deutlich besser. Immerhin kennt sie Kombi und Thybon und sie ist demnach auf die gleiche Idee gekommen wie ich. Also warte erstmal ab, was sich nun ergibt. Ich denke, selbst wenn die Werte kein "Gefälle" ergeben sollten, kannst Du immer noch selber um einen Versuch mit Thybon bitten.
    LG

  7. #7
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Wieviel Wochen nach Aufdosierung wurden Vit D und Ferritin gemessen? Holotranscobolamin fehlt. Was ankommt als der HB-Wert auch.

  8. #8
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Welche Werte wären denn mit LT und Thybon grob anzustreben? Sie meinte nur, dass der TSH dann supprimiert und nicht mehr interpretierbar wäre.

    Puhh, ungefähr sechs Monate später und mit einigen Wochen Einnahmestopp vorher, damit man nicht den Peak durch die Tabletten misst. Holo-TC wurde ebenfalls gemessen und mit einem B-Komplex und den Spritzen von Pascoe aufgefüllt.

  9. #9
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Welche Werte wären denn mit LT und Thybon grob anzustreben?
    Das wäre super, wenn man das sagen könnte! Das ist höchst individuell verschieden und musst Du ausprobieren.

    Sie meinte nur, dass der TSH dann supprimiert und nicht mehr interpretierbar wäre.
    Das ist bei Deinen Werten wohl ziemlich wahrscheinlich. Allerdings finde ich diese Aussage schon wieder gut, denn sie weiß immerhin um diesen Umstand und wird dann auch nicht aufgrund eines zu niedrigen TSHs runter dosieren.
    Ich glaube ich würde mich mit dieser Ärztin anfreunden...
    LG

  10. #10
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    Standard AW: Unterfunktion, Zysten und andauernde Symptome

    Ja hoert sich gut an ....

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