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Thema: Brauche Hilfe bei Entscheidung Schilddrüsen OP

  1. #21
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    Standard AW: Brauche Hilfe bei Entscheidung Schilddrüsen OP

    Zitat Zitat von anima. Beitrag anzeigen
    Meine Gyn hat das Risiko der Hemmer massiv heruntergespielt, es klang, als wäre das kein Ding... Woher wisst ihr das alles eigentlich so genau? Habt ihr euch da in alles eigenständig eingelesen?
    Zu Medikamenten in der Schwangerschaft kannst du bei Embryotox nachsehen.

  2. #22
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    Standard AW: Brauche Hilfe bei Entscheidung Schilddrüsen OP

    Es wird möglichst nicht in Überfunktion operiert, du hast momentan nur eine T3-Überfunktion, wobei beide Werte nach oben tendierten, weil die Hemmerdosis wohl zu niedrig war.

    Ich würde darauf bestehen, auf Thiamazol umzustellen. Weißes Blutbild und Leberwerte bitte jedes Mal mit kontrollieren lassen.

    Was ich auch nicht verstehe: Wieso hat man dich nicht bereits voriges Jahr therapiert? bzw. dir auch nicht gesagt, dass du bei festgestelltem und nicht therapiertem MB nicht erneut schwanger werden sollst?

    An sich ist der andere Weg OK - klar könntest du die Hemmertherapie durchziehen und gegen Ende derselben eine Schwangerschaft riskieren, wenn die TRAK weg sind. Das Risiko des Rezidivs bleibt natürlich bei ca. 50:50. Ob du das nach zwei Aborten, beide in Überfunktion, riskieren willst - da kann dir natürlich niemand reinreden.

  3. #23
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    Standard AW: Brauche Hilfe bei Entscheidung Schilddrüsen OP

    Als ich den ersten Termin bei der NUK hatte, war ich schon das zweite Mal schwanger. Ich war wegen des KiWu vorher bei meiner Hausärztin (ich wurde nicht schwanger), die hat mir nur gesagt, dass es an der Schilddrüse liegen könnte, dass es nicht klappt. Schwups- danach war ich schwanger. Die erste BE war am 24.11. - TSH von 0.03. Merkwürdig ist, dass meine damalige Gyn am 21.11. auch Blut abgenommen hat, der TSH aber angeblich bei 1.87 war- somit alles i.O. mit der SD- als sie mir das sagte, wusste ich noch nichts von den Werten meiner HÄ. Ich war aber definitiv zu diesen Zeitpunkten nicht schwanger, es kann also nicht am HCG liegen, dass das TSH supprimiert war. Ich kann mir den abweichenden Wert von der Gyn nicht erklären, habe aber auch nichts mehr dazu gesagt / erfragt.

    Als ich der Gyn dann im Januar bei der zweiten- zuerst bilderbuchmäßigen (HCG, Symptome, etc.) Schwangerschaft von der MB Diagnose der NUK berichtete, verleugnete sie diese und sagte, ich solle auf keinen Fall Tabletten nehmen wegen der SS. Sie sagte einfach, dass das nicht stimmen würde und es sowieso nur ein Zellhaufen wäre, der noch keine SD habe und die unwahrscheinliche ÜF somit nicht relevant sei. Ich fand das alles sehr komisch und habe verschiedene Endos abtelefoniert, man gab mir nur den Tipp, die Gyn zu wechseln- das tat ich dann nach einem weiteren Besuch dort auch. Bei diesem letzten Besuch sagte sie dann aber, dass die Antikörper ja viel zu hoch seien und ich doch die Tabletten nehmen solle. Die zweite Gyn sagte nur, Propycil sei das Mittel erster Wahl in einer SS und dass die Hemmer viel weniger gefährlich seien als die ÜF selbst.

    KEIN EINZIGER ARZT HAT GESAGT, DASS ICH SO NICHT SCHWANGER WERDEN DARF!!! Im Nachhinein entsetzt mich das irgendwie. Wofür geht man denn zum Arzt? Ich habe es im Netz gelesen, aber mir irgendwie auch gedacht- das wird schon gehen, mir aber natürlich massive (und ja scheinbar berechtigte Sorgen) gemacht. Propycil steht auch bei Embryotox - keine höhere Wahrscheinlichkeit für Fehlbildungen... Zwar dass es kontrovers diskutiert werde, aber ich fragte mich, was ich denn nun machen solle? Ich habe mich auch irgendwie auf die Ärzte verlassen, aber mir wird immer deutlicher klar, dass hier ein starkes Mitdenken, Nachhaken und Einfordern angebracht ist. Auch jetzt nach der Fehlgeburt hat mir keiner gesagt, ich solle nicht wieder schwanger werden. Die Gyn sagte sogar "Zweimal hintereinander passiert das nicht" (was sicherlich gut gemeint war, aber unter Angesicht des MB Risikos einfach eine falsche Aussage ist). Die NUK meinte, ich solle nicht schwanger werden, weil ich ja bald operiert werden will/soll.

    Ich wollte die Entscheidung mit der OP jetzt davon abhängig machen, ob ich direkt wieder schwanger werde.... Total bekloppt. Ich kann bei dem Thema nicht mehr rational handeln! (Kann ich sonst sehr gut)... Mein Freund schüttelt nur noch den Kopf, weil ich nur noch in Ratgebern lese und im Netz unterwegs bin.
    Ich muss den Tatsachen wohl einfach mal ins Auge sehen, dass ich eine Krankheit habe, mit der ich nicht so einfach schwanger werden darf. Damit tue ich mich wirklich enorm schwer, weil es schon zum Greifen nah war. Ich bin traurig und sauer auf das Leben.

    Sorry für das Gejammere...

  4. #24
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    Standard AW: Brauche Hilfe bei Entscheidung Schilddrüsen OP

    Zitat Zitat von anima. Beitrag anzeigen

    KEIN EINZIGER ARZT HAT GESAGT, DASS ICH SO NICHT SCHWANGER WERDEN DARF!!! Im Nachhinein entsetzt mich das irgendwie. .
    Tja anima - du DARFST ja. Du SOLLTEST nur eher nicht. Oder noch genauer: Du solltest die Risiken kennen und dann selbst entscheiden, ob du es WILLST. Aber was, wenn die Ärzte sie selbst nicht gut genug kennen? Wenn, dann Fachärzte, denn es gibt genug Frauen, bei denen MB nach bereits eingetretener Schwangerschaft auftritt und man behandelt sie ja richtliniengemäß. Manche von ihnen raten ganz klar ab, manche nicht. Es sind Menschen mit unterschiedlicher Einstellung zum Risiko (ihrer Patienten ;-). Trotz allem, bei dringendem Kinderwunsch ist die OP-Empfehlung eigentlich Standard.

  5. #25
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    Standard AW: Brauche Hilfe bei Entscheidung Schilddrüsen OP

    Ich hoffe du wohnst nicht an der Spree, das klingt nach meiner Ex-Gyn. Die hatte überhaupt keine Ahnung von der SD, hat auch solche Sprüche geklopft von wegen sie kenne sich damit aus etc.

    Zu deiner Ausgangsfrage: ich wünschte ich hätte mich zeitnah zur Diagnose zur OP entschieden. So hat sich mein Kinderwunsch um gut 2,5 Jahre hinausgezögert. Noch eine falsche Gyn, schwupps wieder ein Jahr und dann war ich nach einem Kind mit dem Thema 2. Kind zu fertig, körperlich und emotional, und auch in meinen Augen zu alt.

  6. #26
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    Standard AW: Brauche Hilfe bei Entscheidung Schilddrüsen OP

    Liebe Husky, nee- nicht von der Spree. Mein Eindruck ist, dass es die zur Genüge gibt. Aus meiner Sicht zeichnet einen guten Arzt auch aus, wenn er sagt, dass er sich da nicht gut genug auskennt. Versteh ich nicht, dass sowas nicht geht....

    Danke für den Zuspruch, die eindeutige Meinung hier von allen Antwortenden gibt mir Sicherheit in der Entscheidung.
    Eine Frage zu deiner Krankheitsbeschreibung: hast du die SD nur zum Teil entfernen lassen oder wie kommt es zum anschließenden Ärger bei dir? Auch sehe ich neben all dem Ärger bei dir, dass du die Fehlgeburten nach der OP hattest. Nicht schön, was du alles durchmachen musstest. Ich hoffe, es geht dir mittlerweile besser.

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