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Thema: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

  1. #11
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Für mich ist das kein enger Referenzbereich sondern der übliche. Wir sahen und sehen noch heute oft genug den mit 0,8 - 2,0 und da hat es sich tatsächlich öfter erwiesen, dass die Obergrenze etwas zu hoch ist. Hier ist nichts zu meckern bezüglich Referenzbereich. Die Werte sehen für mich echt gut aus, eben auch das fT3, beides höflich abgenickt durch ein passend gutes TSH (da kein T3-Einnahme, darf man ihm ruhig auch vertrauen). Also ich sehe einfach nichts Suspektes hier. Wer sagt, diese Werte könnten ja individuell zu niedrig für dich sein, der müsste dann auch dazu sagen: Sie könnten auch zu hoch sein ...

    Überforderungsgefühle, aber auch Verstimmungen und Stimmungsschwankungen, über die du schreibst, ja wirklich nichts Schilddrüsenspezifisches sind. Sie kommen bei dir jetzt nicht von einer Müdigkeit, denn die Müdigkeit ist ja weg, schreibst du. Es ist leichter, für alles Mögliche die Schuld der Schilddrüse zu geben, ein bisschen erhöht ist ja schnell, aber bei echt guten Werten, bei echter Verbesserung der tatsächlich schilddrüsenspezifischer Müdigkeit - würde ich anderswo suchen, bevor du deine Einstellung zerschießt.

    Grab mal ein wenig tiefer, vielleicht findet sich da was.
    Auch ein guter Einwand.

    eine gute Einstellung zu zerschießen ist tatsächlich auch immer ein Risiko. Was so komisch ist, es ist wieder gekommen. Ich habe Anfangs einen Hohen FT4 und niedrigen FT3 Wert gehabt. Wahrscheinlich war es noch nicht so eingependelt. Nun sind meine Werte ja eher angeglichen. Kann sein das es nicht reicht.. ja.

    Kann Vitamin D sowas auch auslösen, also der Mangel?

    Kann natürlich auch was viel einfacheres sein. Der Job, der ewige Stress weil ich an chronischen Bauchschmerzen leide (deswegen Endosonografie auch demnächst) , oder sowas, man weiß es nicht.

    Wahrcheinlich kann ich nur abwarten und Tee trinken, und gucken ob ich in 4 Wochen, wenn erneut Blut abgenommen wird, mehr bei den Werten sehen kann, oder ob das die falsche Idee ist..

    Mit ging es nämlich eig schon mal gut. Meine ich. Oder besser. man weiß es nicht ^^

  2. #12
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    eine gute Einstellung zu zerschießen ist tatsächlich auch immer ein Risiko.
    Deshalb sollte man abwägen wie schwer die Symptome wiegen und wie wahrscheinlich es ist, dass es daran liegt. Aber man sollte doch auch nicht aus lauter Angst nichts tun. Wenn es die falsche Richtung ist, merkt man das und geht wieder zurück. Also ich sehe die Sache nicht ganz so dramatisch. Du hast jetzt noch einige Wochen Zeit andere Ursachen herauszufinden, falls es sie gibt.
    Und eigentlich finde ich es nicht gut, hier wieder mal Werte als gut zu bezeichnen. Als ich es mal so schrieb, wurde mir sofort über den Mund gefahren! Gute Werte sind nur dann gut, wenn es einem damit auch gut geht! Die gleiche Blutprobe in einem anderen Labor kann wieder ganz andere "gute" Werte ergeben, aber vielleicht nicht so "gut" wie bei der jetzigen.
    LG

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Natur
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Zitat Zitat von unknown03 Beitrag anzeigen
    Es wurde alles was geht getetstet...
    Zitat Zitat von unknown03 Beitrag anzeigen
    Seitenweise wurde alles mögliche getestet was mit Blutbildung zu tun hat..
    Ich habe es schon auch so verstanden, dass es mehr untersucht wurde. Ich kann hier aber meine Antwort geben nur zu dem was hier explizit steht.
    Man kann in der Tat Hunderte von Blutwerten checken, doch wenn es nicht die richtigen sind nutzt es wenig. Ebenso ist das Verhältnis der Werte zueinander wichtig. usw...
    „Alles" und "alles mögliche" ist halt abstrakt.
    Darüber hinaus spielen die eingenommenen Medikamente, Pille, Antibiotika, Impfungen etc. eine Rolle.
    Wie kommt es, dass Du zu Hämatologen und Onkologen musstest, wenn ich fragen darf?
    Was für Erkrankungen außer Hashimoto lagen / liegen vor?
    Wie ist Dein BMI?
    Wie sagt der SD-Ultraschall?
    Wie ist die seelische Alltags/Belastung?
    Wie lange bist Du schon Veganerin?
    Geändert von Natur (20.02.18 um 13:17 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Hallo unknown,

    vielleicht kann man einiges auch so deuten: ein Teil SD-spezifisch, ein Teil Autoimmun-spezifisch. Die Symptome der SD sind relativ bekannt u.a. was bei Unterfunktionen/Überfunktionen passiert. Was aber durch die eigentliche Autoimmunerkrankung noch an kleineren Nickeligkeiten auftauchen kann, ist ein weites graues Feld. Was mir bei Gesprächen mit anderen (keine Forumuser) und auch bei mir aufgefallen ist, dass es Phasen gibt, wo man eigentlich das Gefühl hat, keine Erkrankung zu haben und dann Phasen, wo vieles einfach nicht geht.

    U.a. man sitzt vor dem PC, weiss was man eingeben möchte, aber es geht nicht. Funktioniert einfach nicht. Oder jemand gibt einen erst eine Aufgabe, dann kurz darauf noch eine und noch einige Sachen dazu, die man merken müsste und schon: aus. Nichts geht mehr. Zu Hause gibt es dann die nächsten Aufgaben. Nee, ich will mich eigentlich nur hinsetzen.

    Für mich gibt es mittlerweile einen kleinen Standardsatz: Ich bin Hashi - lass mich einfach mal in Ruhe . Nach 1-2 Wochen ist es meist auch vorbei. Mitunter schon schneller. Ob in dieser Zeit die Werte vielleicht mal schwanken aufgrund von Witterungen oder vielleicht einfach nur mal die Erkrankung selbst reinspielt: wer weiss das schon genau. Nur von anderen weiss ich, sie haben diese Phasen genauso. Ist also nicht ungewöhnlich. Und unsere super Gesunden sind auch Schwankungen unterworfen.

    Persönlich würde ich erstmal die nächsten Werte abwarten und dann evtl. über eine kleine Erhöhung nachdenken. Was sehr gut ausschaut, muss für einen persönlich nicht unbedingt gut sein. Ich hatte mit schlechten Werten schon gutes Befinden und umgekehrt.

  5. #15
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Zitat Zitat von Natur Beitrag anzeigen
    Ich habe es schon auch so verstanden, dass es mehr untersucht wurde. Ich kann hier aber meine Antwort geben nur zu dem was hier explizit steht.
    Man kann in der Tat Hunderte von Blutwerten checken, doch wenn es nicht die richtigen sind nutzt es wenig. Ebenso ist das Verhältnis der Werte zueinander wichtig. usw...
    „Alles" und "alles mögliche" ist halt abstrakt.
    Darüber hinaus spielen die eingenommenen Medikamente, Pille, Antibiotika, Impfungen etc. eine Rolle.
    Wie kommt es, dass Du zu Hämatologen und Onkologen musstest, wenn ich fragen darf?
    Was für Erkrankungen außer Hashimoto lagen / liegen vor?
    Wie ist Dein BMI?
    Wie sagt der SD-Ultraschall?
    Wie ist die seelische Alltags/Belastung?
    Wie lange bist Du schon Veganerin?

    Huhu
    Ich kann sonst nachher auch noch mal n Bild machen, vllt macht es das etwas einfacher

    Zu den anderen Fragen:
    Meine Ärztin war schlichtweg überfordert mit meiner Symptomatik.
    (Kopfschmerzen, starker Schwindel, Anämie, anhaltende Müdigkeit , anhaltende Oberbauchschmerzen ( seit September 2016 - Diagnose Hashi kam erst April 2017), und nihcts hat geholfen)

    Ich hatte zu dem Zeitpunkt einen Ferritinwert von 199 (30-150). Alleridngs wurde mir auch geraten 25mg Eisen täglich zu nehmen ein halbes Jahr davor.

    Da sie keinen Grund für die Anämie gefunden hat, und sich auf Grund der Nebensymptome Gedanken gemacht hat, hat sie mich dahin geschickt. Der Hämatologe hat mir die Eisentabletten logischerweise nicht mehr verschrieben und gründlich geprüft ob der Hohe Ferritinwert auf Grund einer Entzündung vorhanden ist. War er aber nicht. Mein CRP war auch niemals erhöht.

    Zeitgleich (September '17) hatte sie auch gesehen, dass meine Bauchspeicheldrüse zu wenig Pankreastelase abgibt, weswegen man dann von einer exokrinen Pankreasinsuffizienz spricht.
    Das gängige Mittel dagegen (Kreon), hat bei mir nur nicht den gewünschten Effekt erziehlt. Die Beschwerden im Oberbauch und so blieben - der Schwindel, die Kopfschmerzen, die Müdigkeit gingen. Was aber nicht mit dem Kreon zusammnhängt, das nehme ich nicht mehr. Ob ich nun wirklich eine beeinträchtigung der Bauchspeicheldrüse hat, ist nun die Frage, wenn das substiuierende Mittel Kreon mir nicht hilft und mich eher verstopfen lässt ^^ Auch sehr sehr niedrig dosiert.

    Gallensteine ist das nächste Thema gewesen. Gallensteine die vllt auch die Bauchspeicheldrüse ärgern? Koliken hab ich bisher nicht, chronische Oberbauchschmerzen schon. Deswegen endlich, nach ungefähr 5 Internisten etc und allem was man sich so denkt - die Endosonografie um endlich zu sehen, was Galle und Bauchspeicheldrüse umtreibt.

    Sonst liegt keine bekannte Erkrankung vor. Ich hatte aber mal 1 Jahr lang das Pfeiffersche Drüsenfieber, mit einem Jahr Bettruhe, weil ich so ein netter Extremfall war. Dies soll wohl laut ein paar Meinungen Hashimoto begünstigen. Ob es daran liegt,man weiß es nicht.

    Mein BMI beträgt 22,7 - ich habe mich aber auch um eine Gewichtsreduktion bemüht.


    Der SD Ultraschall sagt: inhomogenes Gewebe ohne weitere Auffälligkeiten, keine Knoten oder sonstiges.

    SD Größe:
    Juli 4,9 /5,6
    Nov 3,9 / 4,4

    Antikörper wurden gemessen, 2 oder 3 verschiedene - es wurden aber nie "welche gefunden". Mein Endokrinologe möchte jetzt jedes quartal einen anderen Antikörper testen, bis er den "richtigen" hat.
    Eine Nebenierenrindenschwäche wurde ausgeschlossen. Mein Hormonspiegel sei normal mit etwas zu langer zweiter Zyklusphase.

    Die Pille nehme ich nicht.

    Vegan lebe ich seit 4 Jahren, immer mit jährlicher Kontrolle von der Eisenwerte, B12 Werte und großem Blutbild. Die leichte Anämie hat sich erst Frühjahr 2017 angekündigt. Da war der HB schon ziemlich an der unteren Grenze. Seit dem, nur noch drunter.

    Die seelische Belastung ist schwer zu beantworten. Ich weiß nicht ob manches mir gerade nur schlimm erscheint weil ich gerade so "mimimi" drauf bin, oder mich wirklich belasten.

    Wir soll man das auch wissen, wenn Staubsaugen einem schon das Leben zerstören kann :D zumal ich eig gerne Staubsauge. Ich mag es nämlich ordentlich und mache es auch gerne ordenltich. Es kann aber sein, dass ich dringend meinen Job wehcseln muss. Nicht weil es so anstrengend ist, sondern des Chefs wegen. Da gibts ja auch mal nicht so nette und dann auch wieder rum so überhaupt nicht nette.

    So sieht es gerade aus ^^

  6. #16
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    @Myrrdin & Amarillis

    Ich halte euch beide ja schon immer für sehr kompetente Ratgeber :D

    Kann sein, dass es wieder nur so ne 2 Wochen Phase ist und ich komplett umsonst alles gerade auf den Kopf stelle und mich evtl in einer Woche Frage, was denn eig so schlimm war ^^
    Ich hoffe es!

    Das man keine Angst vor Veränderung der Werte haben sollte ist eig auch wahr. im Zweifel kann man ja wieder zurück stellen. Schlimmer als die Einstellungsphase, also der Beginn, kann es ja kaum werden. Man kennt es ja auch schon langsam.



    Ich warte ab und denke mal drüber nach, was noch so sein könnte. Vllt löst es sich ja auch unerwartet in Luft auf. oder eben nicht Mal sehen

  7. #17
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Zitat Zitat von unknown03 Beitrag anzeigen
    Das man keine Angst vor Veränderung der Werte haben sollte ist eig auch wahr. im Zweifel kann man ja wieder zurück stellen. Schlimmer als die Einstellungsphase, also der Beginn, kann es ja kaum werden.
    Es ist ja auch leicht, vorher keine Angst zu haben ;-)

    Liest man aber ein wenig quer durchs Forum, könnte man einen anderen Eindruck gewinnen. Es fängt oft so an, dass man irgendwelche Symptome der Schilddrüse zuordnet - gewissermaßen einfachheitshalber. Dann wird gesteigert, ist aber auch nicht gut, zurück will man nicht, war ja ebenfalls nicht gut, also nimmt man noch einen Happen hinzu - und dann haben wir, manchmal nach Jahren, die passenden Absetz- und Reduzier-Threads dazu, die gut zeigen, wie viel schlimmer es noch werden kann, als der Beginn war (im Gegensatz zum Mal-Etwas-Erhöhen, was ja leicht ist).

    Unkenrunde zu Ende, wünsch dir die richtigen Instinkte.

  8. #18
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    Und noch einfacher ist es, wenn man schon vorher wüsste was richtig ist...
    LG

  9. #19
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Mehr als abwarten kann ich ja momentan eh nicht.

    Ich habe zumindest gestern meine 3. Panikattacke in meinem Leben gehabt.

    Die erste gabs damals zum ersten mal Alkohol mit LT (Alkohol gabs seit dem nicht wieder ^^) eine andere gab es vor ein paar monaten mal abends gratis beim TV sehen und gestern Abend vor dem einschlafen gab es noch eine.

    Wenn man sowas so selten hat, braucht man ja auch echt erstmal, bis man diese erkennt. War echt grauenvoll. Also wirklich grauenvoll. Konnte auch erst um 1 schlafen und bin heute komplett neben der Spur ^^.

    vllt ändert sich ja gerade doch iwas SD mäßig. Abwarten und Tee trinken. Wenn das nicht gerade jeden Tag passiert, sollte ich gut bis zum 15. März durchhalten

  10. #20
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    und nur eine Person hat etwas gegen die Einnahme von 20.000 IE Vitamin D jeden Tag geschrieben... das ist einfach eine Dosierung... ach was solls...manches ist einfach zu krass um es zu kommentieren...vielleicht bin ich hier auch einfach wirklich falsch im Forum.

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