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Thema: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

  1. #1
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    Rotes Gesicht Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Hallo an alle,

    nach 4.5 Monaten LT 100, sehen meine Werte (ohne Tablette natürlich) wirklich sehr schön aus:

    TSH: 1,09
    FT3: 3,3 (2,0-4,4) 54%
    FT4: 14,5 (9-17) 68%
    Ferritin: 130 (30-150)

    B12: 390 (>300) (wird tägl. mit 1000mcg zugeführt um ihn höher zu bekommen) - der Wert ist auch schon älter, ich nehme also jetzt schon länger b12 dazu.

    Vitamin D Messung aus Oktober: 15,9 (20-100) wird täglich mit 20.000 ie zugeführt (in Kombi mit 400mg Magnesium und 100 mcg K2)

    Trotzdem, will es mir einfach nicht so gehen, wie es mir denke ich gehen sollte. Was besser ist, ist mene Müdigkeit, auch nach 6 Stunden schlaf oder mal nur 5, bin ich morgens ich selber. Daran war vor ein paar Monaten nicht zu denken und ich war täglich mehrere Stunden wie in Watte gepackt.

    Generell geht es meinem Körper eig etwas besser, aber ich hatte zu Zeiten des hohen TSHs auch depressive Verstimmungen und Stimmungsschwankungen. Das ist jetzt iwie wiedergekommen, deswegen habe ich meine Werte auch erneut kontrollieren lassen, ich war mir sicher, meine Schilddrüse steckt dahinter. Ich kenne mich nämlich nur so, als ich auch den hohen TSH hatte.

    Nun sehen meine Werte aber so schön aus, das ich mich Frage, ob man trotz guter Einstellung solche Probleme noch von der SD haben kann oder ob es was anderes ist?

    Mein Befinden:

    -> sehr schnelle Überforderungsgefühle ( wenn man noch einkaufen muss, wenn man Samstags was unternehmen will, wenn man noch Staubsaugen muss, essen machen.....)
    -> Edit: Ich friere auch wieder unmenschlich doll - deswegen war ich auch sofort gedanklich bei der SD als Auslöser


    Es zerreisst mich regelrecht, wenn ich Aufgaben bekomme. Mein ganzer Körper streubt sich, als wäre ich unendlich überlastet. Ich hatte gerade eine Woche Urlaub. In der habe ich so gut wie gar nichts gemacht, weil selbst Freizeitaktivitäten für mich Stress bedeuten. Nur nichts tun, und die Aussicht darauf das keiner etwas heute von mir möchte, entspannt mich.

    Ein riesiges Gefühl von: lasst mich alle in Ruhe und bitte verlangt bloß nichts von mir.

    Ich habe eig einen normalen Job, mit 38,5 Stunden pro Woche, und eine fleißige bessere Hälfte zu Hause, sodass man nicht davon reden kann, dass ich den Haushalt seit Jahren alleine schmeißen müsste. Ich bin also "normal" belastet.

    Für mich persönlich kommt eig nichts anderes ausser iwas organisches in Frage. Meiner Nebenniere geht es allerdings gut und meiner Schilddrüse offenbar auch.

    Die Frage nun an euch: Können diese Symptome trotzdem von der Schilddrüse kommen? Hat sowas noch jemand ausser mir? Geht es wieder weg?

    Wenn es icht von der SD kommt, woher dann? Ich bin kein Teamleiter oder sonst was, der Dauerstress hat und wo ein Burnout in Frage kommt. Ich bin ein "normaler" Angestellter. Allerdings fühle ich mich nicht "normal" ^^

    Ich hoffe hier blickt jemand durch und kann mir vllt. helfen
    Geändert von unknown03 (20.02.18 um 08:45 Uhr) Grund: Symptom vergessen ^^

  2. #2
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    nach 4.5 Monaten LT 100, sehen meine Werte (ohne Tablette natürlich) wirklich sehr schön aus:
    Die Prozente machen es hübsch... Was ist eigentlich ein guter Wert? Das ist doch nur ein solcher, wenn es Dir damit auch gut geht. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall.
    Der eigene Wohlfühlpunkt ist eben ein sehr, sehr enger Bereich, der ganz sicher nicht den kompletten Referenzbereich umfasst. Von daher kann es Dir mit allen Werten die davon abweichen schlecht gehen.
    Im übrigen hat Dein fT4 einen engen Referenzbereich. Es kann sein, dass das so täuscht und der Wert in einem anderen Referenzbereich nicht so hoch erscheinen würde.
    LG

  3. #3
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Ja.. da sagste was, mit dem Wohlfühlpunkt.

    Ich befürchte, es wird sehr sehr schwierig meinen Endokrinologen um eine Erhöhung zu bitten. Einfach um mal zu gucken es damit einfach besser läuft.
    Die Werte kommen von meinem Hausarzt, der ist eh immer mit alles was 1,... im TSH hat, zufrieden. Dafür lässt er mir relativ freie Hand.

    Mein Endokrinologe natürlich nicht. ABER, ich weiß das der Referenzbereich seines TSH Werts im Labor bei 0,4 anfängt. Somit könnte ich Glück haben, das er es wagt auch unter einen TSH von 1 zu gehen.

    Beim Endo werden am 15.03. erneut Blutwerte genommen. Vllt versuche ich dann doch noch mal auf 106,25 zu kommen, mit einer viertel 25er Tablette zusätzlich. 112,5 wären ja wahrscheinlich über das Ziel hinaus.

    Oder? Das wäre doch jetzt doch der nächste Schritt wahrscheinlich (?)

  4. #4
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Ich würde auch bis zur nächsten BE abwarten. Die ist ja nun nicht mehr lange hin. Andere Referenzbereiche hast Du da vermutlich auch? Kann also sein, dass dann der fT4 anders liegen wird.
    Und natürlich wäre ich erstmal vorsichtig und 6,25µg wäre ein guter Plan. Aber das 12,5µg über das Ziel hinausschießen würden, kannst Du nicht wissen, aus oben schon gesagtem. Vielleicht brauchst Du sogar noch mehr... Ich würde mich vom Kopf her nicht einschränken, in keine Richtung.
    LG

  5. #5
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Ja, das ist wohl wahr.

    Die Zeit bis Mitte März ist definitiv überschaubar, die Symptome bringen mich ja jetzt auch nicht um. Ich habe heute vor der Arbeit geputzt - mit der Lösung schaff ich das auch noch länger ^^

    Referenzbereich vom Endo:


    TSH: 1,54 (0,4 -2,0)
    FT3: 2,2 (2,0-4,0) 10%
    FT4: 14,6 (8-17) 73%

    Die Werte sind hier irrelevant, die sind nach 6 Wochen 100 LT gewesen.

    Die Referenzwerte sind somit ein bisschen anders, aber nicht viel. Wer weiß, vllt sind meine Werte in 4 Wochen ja auch wieder anders. Keiner weiß es.

    Ich warte also ab

  6. #6
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Auf B12 Wert im Serum würde ich mich nicht verlassen, der ist auch bei höheren Werten nicht aussagekräftig. Daher Holotranscobalamin (aktives B12) messen lassen. (als ergänzende Informationen ggf. Methylmalonsäure).

    Was heißt "... 1000mcg zugeführt"? Meinst Du oral oder über die Spritze? Wenn oral dann muss Du erstmal sicher gehen, dass Dein Körper es verwerten kannst. Daher beim kleinsten Verdacht, insb wenn Holotranscobalamin schlecht ausfallen soll Antikörper gegen Intrinsic Factor / Parietalzell-Antikörper checken....

    Ferritin-Messung allein macht wenig Sinn. Wenn eine Entzündung vorliegt ist der Wert falsch hoch. Für Eisenmangeldiagnosik sind gleichzeitig Hämoglobin-Wert, Serum-Eisen sowie Transferrinsättigung und C-reaktives Protein bestimmen zu lassen.

    20.000 IE jeden Tag finde ich persönlich zu viel. Ansonsten würde ich zu Vitamin D neben Magnesium und K2 ebenso Bor einnehmen. Und wenn die Calciumversorgnung nicht adäquat ebenso Calcium.

    Liegen Magendarm- Erkrankungen bzw. Beschwerden vor?
    Geändert von Natur (20.02.18 um 09:19 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    B12 wird Oral zugeführt. Der Wert war auch schon mal bei 590, da hiess es, ich solle mal aufhören mit zuführen. Allerdings ist er dann wieder gesunken.

    Da ich eine sehr leichte Anämie habe, wurde in Richtung Eisen und allem anderen was zu Anämie gehört, alles mögliche bereits getestet (von einem Hämatologen). Allerdings gibt es keinen ersichtlichen Grund für meine leichte Anämie. Keine Falschhohen Werte, kein Eisenmangel, kein Folsäure Mangel und zu der Zeit des Tests auch keinen B12 Mangel - da wurde wirklich Seitenweise alles getestet^^. Auch ob ich iwo Blut in meine Ausscheidungen habe, wurde mehrmals überprüft, damit nichts übersehen wird. Auch da wurde nichts gefunden.

    Da ich zu einer Endosonographie muss, wurde auch kürzlich erst wieder Eisen im Serum genommen, welches wieder sehr ausreichend war. Die leichte Anämie bleibt.

    Ich hoffe, dass ich deswegen recht sicher bin, was mein recht stabiles Blutbild betrifft.

  8. #8
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Es kommt darauf an, welche Werte angeschaut worden sind und welche nicht und wie richtig oder falsch der Arzt dies interpretiert.

    Auch wenn der B12 Wert bei 590 im Serum war sagt es nichts aus. Auch da kann B12 Mangel vorliegen. Die Messung von B12 im Serum ist halt nicht aussagekräftig.

    Auch Eisen im Serum allein ist nicht aussagekräftig.

    Wenn man faktisch hier und da nur Dinge untersucht die alleine keine Aussagekraft haben und der Arzt es auch noch oberflächlich interpretiert, kommt man ganz schwer bis gar nicht an das Ursächliche ran.

    Was wurde da alles Seitenweise getestet? Sinnvoll ist immer bei jeder Untersuchung eine Kopie der Befunde/Blutwerte etc. mitzunehmen, dann weiß Du auch später ggf. mit Hilfe eines Dritten wo und was (nicht) untersucht wurde.

  9. #9
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Für mich ist das kein enger Referenzbereich sondern der übliche. Wir sahen und sehen noch heute oft genug den mit 0,8 - 2,0 und da hat es sich tatsächlich öfter erwiesen, dass die Obergrenze etwas zu hoch ist. Hier ist nichts zu meckern bezüglich Referenzbereich. Die Werte sehen für mich echt gut aus, eben auch das fT3, beides höflich abgenickt durch ein passend gutes TSH (da kein T3-Einnahme, darf man ihm ruhig auch vertrauen). Also ich sehe einfach nichts Suspektes hier. Wer sagt, diese Werte könnten ja individuell zu niedrig für dich sein, der müsste dann auch dazu sagen: Sie könnten auch zu hoch sein ...

    Überforderungsgefühle, aber auch Verstimmungen und Stimmungsschwankungen, über die du schreibst, ja wirklich nichts Schilddrüsenspezifisches sind. Sie kommen bei dir jetzt nicht von einer Müdigkeit, denn die Müdigkeit ist ja weg, schreibst du. Es ist leichter, für alles Mögliche die Schuld der Schilddrüse zu geben, ein bisschen erhöht ist ja schnell, aber bei echt guten Werten, bei echter Verbesserung der tatsächlich schilddrüsenspezifischer Müdigkeit - würde ich anderswo suchen, bevor du deine Einstellung zerschießt.

    Grab mal ein wenig tiefer, vielleicht findet sich da was.

  10. #10
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    Standard AW: Neue Werte - altes Befinden? Woran liegt es nur

    Zitat Zitat von Natur Beitrag anzeigen
    Es kommt darauf an, welche Werte angeschaut worden sind und welche nicht und wie richtig oder falsch der Arzt dies interpretiert.

    Auch wenn der B12 Wert bei 590 im Serum war sagt es nichts aus. Auch da kann B12 Mangel vorliegen. Die Messung von B12 im Serum ist halt nicht aussagekräftig.

    Auch Eisen im Serum allein ist nicht aussagekräftig.

    Wenn man faktisch hier und da nur Dinge untersucht die alleine keine Aussagekraft haben und der Arzt es auch noch oberflächlich interpretiert, kommt man ganz schwer bis gar nicht an das Ursächliche ran.

    Was wurde da alles Seitenweise getestet? Sinnvoll ist immer bei jeder Untersuchung eine Kopie der Befunde/Blutwerte etc. mitzunehmen, dann weiß Du auch später ggf. mit Hilfe eines Dritten wo und was (nicht) untersucht wurde.

    Hi,

    du verstehst das falsch. Es wurd enicht alles nur im Serum getestet. Es wurde alles was geht getetstet und Ferritin im Eisen und sonst was was wöchentlich. Ich habe alle berichte zu Hause, mir alles mitgeben lassen und alles gegen gecheckt und mich sehr genau belesen. Holo TC wurde mehrmals gemessen. Und das umfassend und nicht einzeln.

    Seitenweise wurde alles mögliche getestet was mit Blutbildung zu tun hat, mit hinweisen auf Krebs, mit Hinweis auf HIV oder Rheuma. Alle möglichen Mängel die man haben kann wurden durchgegangen, Gallenwerte, Lipase etc von der Bauchspeicheldrüse, alles von einem Hämatologen und Onkologen betreut.

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