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Thema: Bluthochdruck durch LThyroxin

  1. #1
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    Standard Bluthochdruck durch LThyroxin

    Ich wollte mich mal an euch wenden, da ich nicht so ganz schlau werde. Vor ein paar Wochen hörte mein Endo herzgeräusche und überwies mich zum Kardiologen. Der sagte mir dann, dass ich relativ hohen Blutdruck für meine Verhältnise habe (45kg, gesunde Ernährung, kein alkohol, Nichtraucher) und vermutet, dass ich zu hoch eingestellt bin. Ich nehme 87,5 LT, Werte im Profil.
    Der Arzt empfahl mir täglich zumindest morgens und abends zu messen. Und siehe da, der Blutdruck ist fast immer hoch. Früher hatte ich so 100/60, jetzt oft 140/100. Nun sagt meine Hausärztin aber dass das auch von einer zu niedrigen Dosis kommen kann.

    Ich weiß jedenfalls gar nichts mehr und muss das mit dem Blutdruck in den Griff bekommen.

    Danke für eure Hilfe.

  2. #2
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    Nun sagt meine Hausärztin aber dass das auch von einer zu niedrigen Dosis kommen kann.
    Da hat sie recht.
    Hast Du aktuell Werte? Wenn nicht wäre es dafür jetzt Zeit.
    LG

  3. #3
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Da hat sie recht.
    Hast Du aktuell Werte? Wenn nicht wäre es dafür jetzt Zeit.
    LG
    Letzte Werte sind vom 29.1., ich muss aber diese Woche nochmal hin.

    TSH 6,52 (0,35 – 4,00)
    T4 15,8 (9,0 – 19,00)
    T3 3,5 (2,9 - 4,9)

    Das TSH ist wieder gestiegen, obwohl es zwei Wochen davor nur die Hälfte war. Das Labor zweifelt selbst an dem Wert, da ich aber im Urlaub war, kann ich jetzt erst gehen.

    Also als ich 100LT genommen habe, hatte ich krasse Überfunktionssymptome, daher musste ich runter auf 87,5.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    Dein ft4 ist ja auch nicht schlecht, aber ft3 ist verhältnismäßig niedrig.
    VITD und Eisen sind i.O.?
    Vielleicht wäre ja Thybon (T3) zusätzlich eine Option.
    lG Karin

  5. #5
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    Zitat Zitat von TheDuchess Beitrag anzeigen
    Letzte Werte sind vom 29.1., ich muss aber diese Woche nochmal hin.
    Nimmst du irgendwelche NEM, insbesondere B-Vitamine, insbesondere Biotin? Lass alles 1-2 Tage vor der neuen BE weg.

    Ein wenig T3 könnte zumindest das "TSH-Problem" lösen, bestenfalls auch das Herzproblem, probieren könnte man es ja. Evtl. unter Senkung auf 81 LT, das bliebe abzuwarten.

  6. #6
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    So, leider kann ich jetzt erst antworten, da meine Blutergebnisse vom 23.2. erst gestern mit der Post gekommen sind. Also ich weiss nicht mehr weiter, aber seht selbst:

    BE am 23.2. ohne LT Einnahme (87,5mcg) und keine NEM
    TSH 6,24 (0,35 – 4,00)
    T4 18,6 (9,0 – 19,00)
    T3 2,9 (2,9 - 4,9)

    Wie kann es es denn sein, dass der T3 jetzt noch niederiger und an der unteren Grenze ist als Ende Januar und der T4 total hoch und schon fast Ueberfunktion? Der TSH sinkt auch gar nicht mehr. RJT war am 11.9.

    Bluthochdruck nach wie vor da. Mein Hausarzt is total ueberfragt, mein Endo meinte, der Blutdruck haengt nicht mit der Schilddruese zusammen. Erst wollte er mich auch 100mcg erhoehen wegen des T3 aber dann meinte er, das waere dann wohl doch zu viel.
    Tja, jetzt sizte ich hier und habe keine Ahnung, was ich machen soll. Zusaetzlich T3 geben wird in Belgien wohl nicht gemacht....

  7. #7
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    87 LT - die Dosis ist eben auch zu viel. Dein TSH scheint vom extrem niedrigen fT3 zu stammen, da hilft dir viel LT nicht, ganz im Gegenteil, die Umwandlung wird dadurch etwas gehemmt.

    Das sind deine einzigen aussagefähigen Werte unter 75 LT (die davor waren zu früh gemacht):

    Werte vom 14.12. 2017 (ohne LT), 75 mcg LT 7.11. - 14.12.2017
    TSH: 9,36 (0,27 - 4.20)
    Ft3: 3,9 (3.1 - 6,8)
    ft4: 16, 2(12,0 - 22,0)
    und hier sieht man einen besseren (nicht so hohen) Nüchtern-fT4 (nüchtern, also dein Tiefstwert), sogar fT3 ist etwas besser, wenn auch niedrig - das zeigt auch: mehr LT ist nicht die Lösung.

    Du sagst, T3 geben wird nicht gemacht - aber eine andere Lösung sehe ich bei dir leider nicht, vielleicht erkundigst du dich nochmal? Ein klein wenig davon würde dein TSH wahrscheinlich normalisieren und eben auch das fehlende T3 ein wenig ersetzen. Cytomel in NL, Cynomel in Frankreich ... mit Privatrezept lässt sich auch Thybon ja aus Deutschland holen (wäre besser, weil 20 mcg per Tablette, nicht 25).

    Ich würde runter von 87 auf 81 und T3 nehmen - sorry, für diese Situation sehe ich keine andere Möglichkeit -, mit 2,5 mcg (Achtel Thybon) einschleichen, wenn das so ein-zwei Wochen gut geht, wäre dein fT4 bereits etwas niedriger und du könntest bei Bedarf, wenn nötig, nochmal 2,5 dazu nehmen.

  8. #8
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    Der Titel müsste heißen: "Bluthochdruck durch niedriges T3."
    In Italien gibt es auch noch Liotir, besser teilbar, da Tropfen.

  9. #9
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    87 LT - die Dosis ist eben auch zu viel. Dein TSH scheint vom extrem niedrigen fT3 zu stammen, da hilft dir viel LT nicht, ganz im Gegenteil, die Umwandlung wird dadurch etwas gehemmt.

    Das sind deine einzigen aussagefähigen Werte unter 75 LT (die davor waren zu früh gemacht):



    und hier sieht man einen besseren (nicht so hohen) Nüchtern-fT4 (nüchtern, also dein Tiefstwert), sogar fT3 ist etwas besser, wenn auch niedrig - das zeigt auch: mehr LT ist nicht die Lösung.

    Du sagst, T3 geben wird nicht gemacht - aber eine andere Lösung sehe ich bei dir leider nicht, vielleicht erkundigst du dich nochmal? Ein klein wenig davon würde dein TSH wahrscheinlich normalisieren und eben auch das fehlende T3 ein wenig ersetzen. Cytomel in NL, Cynomel in Frankreich ... mit Privatrezept lässt sich auch Thybon ja aus Deutschland holen (wäre besser, weil 20 mcg per Tablette, nicht 25).

    Ich würde runter von 87 auf 81 und T3 nehmen - sorry, für diese Situation sehe ich keine andere Möglichkeit -, mit 2,5 mcg (Achtel Thybon) einschleichen, wenn das so ein-zwei Wochen gut geht, wäre dein fT4 bereits etwas niedriger und du könntest bei Bedarf, wenn nötig, nochmal 2,5 dazu nehmen.
    Ich werde nochmal mit dem Endo sprechen. T3 Medikamente wurden in Belgien vor ein paar Jahren vom Markt genommen,angeblich wegen der negativen Langzeiteffekte aufs Herz- Kreislaufsystem.

    Panna- ich habe eine Frage. Verstehe ich das richtig, dass das zuviel an T4 die Umwandlung in T3 stoeren kann? Ich bin echt ein wenig schockiert von den Aerzten hier, denn eine Loesung fuer das Problem wird mir nicht genannt.

  10. #10
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    Standard AW: Bluthochdruck durch LThyroxin

    Zitat Zitat von TheDuchess Beitrag anzeigen
    Ich werde nochmal mit dem Endo sprechen. T3 Medikamente wurden in Belgien vor ein paar Jahren vom Markt genommen,angeblich wegen der negativen Langzeiteffekte aufs Herz- Kreislaufsystem.

    Panna- ich habe eine Frage. Verstehe ich das richtig, dass das zuviel an T4 die Umwandlung in T3 stoeren kann? Ich bin echt ein wenig schockiert von den Aerzten hier, denn eine Loesung fuer das Problem wird mir nicht genannt.
    Ja das stimmt, es gibt Literatur dazu. Nur mal kurz hier:
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...dlung-T4-gt-T3

    Der Bluthochdruck kommt wohl primär durch die zu hohe T4-Einstellung. Den bekommen Leute nämlich auch dann, wenn ihr fT3 nicht so niedrig wird.

    PS
    Liotir: zwar fein dosierbar, aber das Ablaufdatum einer angebrochenen Flasche ist ganz kurz, ich glaube, ein Monat. Wer nur ein wenig T3 braucht, kann den Rest wegschmeißen.

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