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Thema: Thyroxin Auslassversuch?

  1. #41
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    DANKE für alle Unterstützung!!!

    ALSO, nach reiflich Überlegung habe für 37,5 Thyrox entschieden, WEIL wäre alles gut, würde ich Arzt doch nicht aufsuchen.
    Ich hatte fast ALLE gelistete Unterfunktionbeschwerde + Immunerkrankung.
    Nur nicht Dauer und an gute Phase gesehen, natürlich 100 mal besser, als mit Überfunktion.

    Schilddrüse ist inhomogen + echoarm (Sonografie Radiologie + Endokrinologie), TPO 12 (< 35) + TG 46 (< 60), TRAK 0,5 (<1), bei Thyrox 125, 1,5!!!??? Schilddrüsegesunde habe normal negativ, 0,0. Hashimoto Diagnose gesichert.

    UND mit Thyrox 25, TSH 5!??? (höher als ohne Thyroxin???) T4 bei 20%, T3 80%!
    Werte am Telefon gesproche, ich rechnete in % um, deshalb keine absolute Werte davon.
    Da war am Morgen Kontrolle, ohne Tablette, nach 4 Woche konstant Einnahme.

    Am Nachmittag, mit Tablette, ~ 2 Woche später, TSH: 2,3, T4 10!??? %, T3 40.
    Kontrolle nach ~ 9 Stunde nach Tablette.

    Beide Kontrolle OHNE Betablocker.

    Auf 50 Thyrox.
    Nach 4 Woche, konstant Einnahme, ohne Tablette, am Morgen TSH: 2,4, T4: 65% T3: 35 %.
    ABER mit Betablocker, weil Blutdruck zu hoch. In Nachhinein da schon Überfunktionbeschwerde.

    Da 25 wohl zu wenig und 50 schon zu viel, wäre 37,5 goldene Mitte UND ich gelesen, dass ein sehr kleine Fenster, mit eigene Wohlfühlwerte.
    Das leuchtet mir ein.

    Mit Hochdosis Thyrox war Beschwerde nur in andere Richtung verschoben.

    Conny, Blutdruck war VOR Thyroxin, 1 Jahr bei 150/100, mit niedrig Puls 60 und bekam Betablocker. Mit 25 konnte Absetzen. Mit Hochdosis (ab 75) auf 200/100! Puls auch 100.
    Dachte Erstverschlechterung und wurde weiter gesteigert, weil Werte immer Norm. Bis 125 . Damit sehr starke Kopfschmerzen, extrem schwitzen Tag/Nacht, Sehstörungen (irgendwie verzerrt, doppelt sehen), sehr stark Verspannungen Nacken, Arme, Schulter, Rücken und Beine, Übelkeit, Erbrechen, wässrig Durchfall.

    Nahm heute Morgen 37,5 Thyrox und Blutdruck jetzt 120/80, Puls 85.
    WEIL Unterfunktion ist auch nicht schön und lebte Jahre mit.
    Und hatte letzte Tage Gefühl geht wieder in Richtung.
    Jetzt muss durchhalte 6 Woche und dann Kontrolle.
    Werde krank geschrieben und lass meine Körper jetzt endlich Zeit, Panna, hast vollkommen Recht!

    Liebe Grüße

    Erdbeere

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Katzenmuddi
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Moin Moin, ich will auch noch meinen Senf abgeben

    Du hast gesagt, dass Du in den Wechseljahren bist. Machst Du irgendwas in Richtung Hormonersatztherapie? Ich habe immer wieder zyklisch UF-ähnliche Probleme gehabt. (und ich hab mich in der Vergangenheit auch schon mit LT abgeschossen). Nehme jetzt seit zwei Jahren natürliches Progesteron gegen Östrogendominanz und 80% der Probleme sind weg. Die 20% sind bei mir andere Baustellen, die Duch wahrscheinlich nicht hast.

    Ich versteh Dich auch, dass Du immer weiter gesteigert hast, weil es nicht besser geworden ist. Aber manchmal schraubt man an der falschen Schraube, hühnert ewig an der SD rum, obwohl das Problem ein anderes ist. Man wird ein stückweit betriebsblind. Das mag ich diesem Forum nicht ankreiden, aber natürlich ist hier in erster Linie immer die SD Schuld.

    Und auch Dein Hinweis, dass Du so schnell erschöpft und atemlos bist, spricht eigentlich sehr für Eisenmangel. Jetzt hab ich heute Abend schon soviel gelesen und bin mir nicht sicher, ob Du B12 und Eisen substituierst. Meine Erfahrung zeigt, dass orale Eisengabe fast nichts bringt, außer Verdauungsprobleme.

  3. #43
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Erdbeeren Beitrag anzeigen
    Conny, Blutdruck war VOR Thyroxin, 1 Jahr bei 150/100, mit niedrig Puls 60 und bekam Betablocker. Mit 25 konnte Absetzen. Mit Hochdosis (ab 75) auf 200/100! Puls auch 100.
    Dachte Erstverschlechterung und wurde weiter gesteigert, weil Werte immer Norm. Bis 125 . Damit sehr starke Kopfschmerzen, extrem schwitzen Tag/Nacht, Sehstörungen (irgendwie verzerrt, doppelt sehen), sehr stark Verspannungen Nacken, Arme, Schulter, Rücken und Beine, Übelkeit, Erbrechen, wässrig Durchfall.

    Nahm heute Morgen 37,5 Thyrox und Blutdruck jetzt 120/80, Puls 85.
    WEIL Unterfunktion ist auch nicht schön und lebte Jahre mit.
    Und hatte letzte Tage Gefühl geht wieder in Richtung.
    Jetzt muss durchhalte 6 Woche und dann Kontrolle.
    Werde krank geschrieben und lass meine Körper jetzt endlich Zeit, Panna, hast vollkommen Recht!

    Liebe Grüße

    Erdbeere
    Achso, da hattest du also vor Beginn der LT-Einnahme schon Blutdruckprobleme und bekamst daher die Betablocker.

    Hm, nun gut. Ich drücke dir die Daumen, dass du mit der Dosis von 37,5 µg nun gut bzw. besser zurecht kommst als mit der zu hohen. Aber vielleicht kannst du ja dennoch zu einem späteren Zeitpunkt das LT wieder ausschleichen.

    Du kannst ja erst einmal einige Wochen schauen, wie es dir mit dieser Dosis geht und danach dann entscheiden, wie du weitermachst.

    Ich drücke dir auf jedem Fall die Daumen und wünsche dir alles Gute.

    LG Conny

  4. #44

    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Sorry, für das off-topic. Ich denke nur dass man an diesem Post ganz gut sehen kann, wie schnell hier im Forum etwas durcheinander geht und dachte ich erläutere mal ganz kurz meine Gedanken dazu. Ich glaube nicht, dass Larina das als Verharmlosung der "Beschwerden" bei Dosisänderung gemeint hat, sondern im Gegenteil, glaube ich, dass sie darauf aufmerksam machen wollte, dass es erwartbar ist, dass sich eine hormonelle Änderung, wie sie zum Beispiel beim Einschleichen der SD-Hormone stattfindet auch automatisch in einem veränderten Befinden wieder spiegelt. Die Veränderung wird bemerkt. Mehr nicht.

    Ob diese nun als "Erstverschlechterung" (ich kann mit dem Begriff auch nichts anfangen) bezeichnet wird oder als "Stoffwechselumstellung" ist eine Interpretation und hat nichts mit der Tatsache zu tun ob es nun schlechter ist oder besser. Was es tatsächlich ist, kann man dann eben oft erst nach längerer Zeit sehen, dann nämlich, wenn nicht nur die Dosis angekommen ist, sondern auch der Körper sich an die neue Dosis angepasst hat.

    Dass es schwierig ist, wenn der eigene Körper auf einmal "verrückt" zu spielen scheint, ist keine Frage. Gerade weil man als SD-Erkrankter oft jahrelang mit Beschwerden zu kämpfen hat und nicht unbedingt noch Herzstolpern oder Anfluten oder schlaflose Nächte usw. braucht. Was aber eine Rolle spielt ist wie man das Ganze interpretiert. In meiner Anfangszeit habe ich mir immer gesagt, dass ich jetzt einfach abwarten muss, was mein Körper mit all dem anfängt und mir auch immer wieder vor Augen gehalten, dass ein System, das jahrelang aus dem Gleichgewicht war nicht über Nacht wieder im Gleichgewicht sein kann. Das hat mir geholfen erst einmal abzuwarten wie sich alles entwickelt.

    Ok, ich will jetzt auch absetzen aber eben nachdem ich es fünf Jahre lang versucht habe und jetzt einfach sehen möchte ob es nicht vielleicht besser sein kann als es das jetzt ist und nachdem ich aus dem damaligen Tief heraus bin und mir die Vorteile der körpereigenen Regulation bewusst geworden sind. Ich gehöre auch zu denen, die nach einmaliger erhöhter TSH Messung, niedrig-normalem T4 und normalem T3 behandelt wurden. Damals war die Substitution für mich sicher richtig, ob sie es heute noch ist will ich herausfinden.

    Wenn man Glück hat, dann kann man reibungslos ein- und aussteigen. Normal ist wohl eher, dass es, egal ob Ein- oder Ausstieg, eine Zeitlang dauert bis sich die Allostase wieder eingestellt hat. Je nach Grundkonstitution, Lebensumständen und weiteren Erkrankungen geht das eben schneller oder langsamer.

    Die Wechseljahre sind sowieso eine Zeit in der die Hormone verrückt spielen. Da ist es wahrscheinlich dass dann sowohl das Ein- als auch das Ausschleichen noch etwas mehr Zeit und Nerven kostet, insbesondere weil man eben die eine Ursache nicht festnageln kann.

    Herzklopfen und außer Atem sein nach Anstrengung kann auch auf einen Eisenmangel hindeuten. Nur so am Rande bemerkt. Eisenmangel macht auch müde und erschöpft und beeinflusst eine vorhandene Schilddrüsenproblematik negativ, weil das Enzym das die Schilddrüsenhormone synthetisiert (TPO) eisenabhängig ist und weil die Enzyme die die Schilddrüsenhormone verwerten auch eisenabhängig sind.

    112µg über Nacht einfach absetzen ist natürlich, je nachdem wie lange die Dosis genommen wurde, eine riesige Änderung. Das macht sich bemerkbar. So oder so. Nicht unbedingt über Nacht. Deshalb habe ich mich ja auch bei mir selbst nur für einige Tage drastische Reduktion entschieden um dann wieder auf 175 und dann auf 200µg zu gehen. Die 200µg werde ich jetzt auch wieder lange halten.

    Wenn du sehen willst, ob es dir ohne LT besser geht, dann kannst du das im Grunde definitiv erst nach mehreren Monaten wissen. Ein erhöhter TSH direkt nach Absetzen ist letztendlich auch nur ein Indikator dafür, dass die körpereigenen Regulationssysteme wieder anfangen zu arbeiten. Genau deshalb halte ich aber von 125µg auf Null für einen Fehler. Zu schnell, zu viel. Wenn es dann nicht klappt, weil es vielleicht für längere Zeit als zu unangenehm empfunden wird, dann weiß man es letztendlich trotzdem nicht. Vielleicht hat man sich einfach mit der zu schnellen Änderung überfordert.

    Ist schwer, ich weiß, es fällt mir selbst oft schwer... aber Geduld ist das was man braucht. Egal ob man einschleicht oder ausschleicht oder gerade einfach nur durchhält...

    Liebe Grüße und alles Gute
    Top Kommentar, on point.
    Kann mich dem nur anschließen.
    Der Körper braucht seine Zeit.

    Was du brauchst Erdbeere, ist ein eiserner Wille, wenn du diesen Versuch durchführst.
    Den Körper von der Verwöhnung abzugewöhnen, bedarf seiner Monate und keine 4-6 Wochen.

    Hab selber schon 2 Monate hinter mir, mir gehts besser/gleich, aber das ist höchst individuell.
    Geändert von JohnSmith (17.02.18 um 21:24 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Ich selbst habe das "Glück" viele AK zu haben, also geht bei mir nichts ohne Hormone.
    Bei dir könnte es anders sein.
    Eine kleine Anmerkung dazu: erhöhte Anti-TPO-Werte korrelieren nicht notwendigerweise mit dem LT-Substitutionsbedarf.

    D.h. es gibt und gab hier User, die mit sehr hohen anti-TPO-Werten (die übrigens auch nicht immer hoch/erhöht bleiben müssen!) wenig oder auch lange Zeit kein LT brauch(t)en genauso wie Leute mit anti-TPO noch in oder nur knapp über der Norm, die von LT durchschlagend profitierten. (Die unspezifischeren anti-Tg hab ich nie messen lassen, nur TRAK, eben weil meine NUK-Praxis diese Kombi standardmäßig misst, und mir die Diagnose “nur“ UF mit Knoten ausreicht).

    Zu zweiter Gruppe gehöre ich. Zwar lange Zeit - d.h. einige Jahre - mit sehr moderaten Dosen, auch jeweils sehr lange gehalten, aber heute mit, auch schon wieder seit Jahren, 125mcg relativ hoch substituiert - wobei ich sicher auch einen vergleichsweise hohen Bedarf habe mittlerweile (anspruchsvoller Job, meist 50+ Std. die Woche, so viel Sport und Auslauf wie zeitlich möglich zum körperlichen Ausgleich).

    Aber schon mit den moderaten Dosen hatte ich kurzfristig sowie sich über Monate noch zeigende positive Effekte, nicht nur dass ich nach einem guten halben Jahr Totalausfall (AU, schwere Dauerinfekte und zuletzt zu schwach um 3 Blocks weit am Stück zu laufen) vor der Diagnose - “nur“' UF mit Knoten - wieder arbeitsfähig wurde. Ne, seither bin ich durchgehend gesünder als in meinen durchkränkelten Teen- und Twenjahren (die Probleme fingen retrospektiv irgendwann zwischen 14 und 19 an).

    Das ist für mich also recht eindeutig: es fehlte LT, wohlgemerkt ein körperidentischer Stoff, kein Medikament im eigentlichen Sinne - was ich angesichts des aktuellen Trends auch gerne nochmal betonen möchte

    Klar, wenn LT, auch genügend lange “ausgesessen“ (heißt mindestens 8 Wochen bis einige Monate) auf ersten Plateaudosen (z.B. 50-75mcg, ich hab übrigens tatsächlich meist in 25er Schritten gesteigert, mit 50mcg als erster Plateaudosis, für fast zwei Jahre, also ernsthaft plattgesessen die Dosis ), wirklich nichts bringt bzw. das Befinden verschlimmert (was u.U. aber wirklich z.B. an Mängeln liegen könnte, weil bei moderaten LT-Dosen fährt eine wirklich gesunde SD eben ein Stück weit runter, und gut ist's).

    Ich seh tatsächlich in vielen (nicht allen!) Fällen eher zu schnelle Steigerungen bzw. Dosisänderungen nach Tagesbefinden als evtl. ursächlich für das vermeintliche Nichtvertragen an. Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen

    Und ich möchte dazu auch noch sagen, dass ich weder überall Hashimoto/ SD-UF sehe noch von viel-hilft-viel oder unnötiger Einnahme von was-auch-immer (Hormone, NEMs, Medikamente im engeren Sinne) überzeugt bin.
    Geändert von riech.reload (17.02.18 um 21:51 Uhr)

  6. #46
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    @riech:

    Klar gibt es unterschiedliche AK-Werte mit und ohne Substitution.
    Doch bei mir sind die TPO 4-stellig und die TG-AK sogar 5-stellig.
    TSH war nie über 4,5, trotzdem traue ich mich nicht ohne LT und T3 zu leben.

    @Erdbeeren: Ich drücke dir die Daumen, dass es mit 37,5 klappt

  7. #47
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Hallo und schöne Sonntag!

    2. Tag 37,5 und Blutdruck wieder 120/80, Puls 85 .
    Scheint richtige Richtung!
    DANKE!!! Panna!

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
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    Was du brauchst Erdbeere, ist ein eiserner Wille, wenn du diesen Versuch durchführst.
    Den Körper von der Verwöhnung abzugewöhnen, bedarf seiner Monate und keine 4-6 Wochen.

    Hab selber schon 2 Monate hinter mir, mir gehts besser/gleich, aber das ist höchst individuell.
    Hm, aber wenn Körper Thyrox braucht?
    In Unterfunktion lange genug gelebt!
    Du hast auch keine Hashimoto, oder?
    Dir viel Glück!

    Katzenmuddi,

    Eisenmangel glaube nicht. Eisen immer normal UND Ferritin sogar erhöht.
    Bestimmt Atemproblem von Hochdosis, weil jetzt schon etwas besser!

    Conny,

    Ausschleichen denke, nicht mehr möglich. ABER danke für Wünsche!!!

    Donna,

    meine TSH auch nur 4,1. ABER freie Werte zählt!!!
    Wobei schwanken die nicht auch???
    Thread von Mann Notaufnahme wegen Panik usw, immer andere freie Werte???
    ABER er hat keine Hashimoto und nimmt keine Thyrox.
    Mit Thyrox T 4 müsste stabil bleibe, oder?

    Liebe Grüße

    Erdbeere

  8. #48
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Erdbeeren Beitrag anzeigen

    Schilddrüse ist inhomogen + echoarm (Sonografie Radiologie + Endokrinologie), TPO 12 (< 35) + TG 46 (< 60), TRAK 0,5 (<1), bei Thyrox 125, 1,5!!!??? Schilddrüsegesunde habe normal negativ, 0,0. Hashimoto Diagnose gesichert.
    Das ist alles gut zu wissen, aber (s. Riech) kein Argument für unbedingtes Substitutions-Muss. Und sog. Schilddrüsengesunde haben durchaus mal die als negativ geltenden niedrigen Antikörper-Werte. Nicht ganz zufällig gibt es ja Grenzwerte. Aber auch das ist egal, nicht entscheidend bezüglich LT.


    UND mit Thyrox 25, TSH 5!??? (höher als ohne Thyroxin???) T4 bei 20%, T3 80%!
    Werte am Telefon gesproche, ich rechnete in % um, deshalb keine absolute Werte davon.
    Da war am Morgen Kontrolle, ohne Tablette, nach 4 Woche konstant Einnahme.

    Am Nachmittag, mit Tablette, ~ 2 Woche später, TSH: 2,3, T4 10!??? %, T3 40.
    Kontrolle nach ~ 9 Stunde nach Tablette.
    Zur Info: Das TSH hat eine Tendenz, morgens früh, je früher um so doller, höher zu sein. Der Höchststand ist so um 2-3 Uhr nachts herum, morgens um 8 misst man den letzten Zipfel davon. Tiefststand ist nachmittags.

    Bei manchen verliert sich dieser Rhythmus unter LT, bei manchen bleibt er bzw. wird weniger ausgeprägt. Muss man also ein wenig einkalkulieren bzw. möglichst gleichbleibende Bedingungen schaffen für die Kontrollen, solange man in der Einstellung ist!


    Nahm heute Morgen 37,5 Thyrox und Blutdruck jetzt 120/80, Puls 85.
    Ich würde die Messerei jetzt entweder lassen oder ihr erstmal keine große Beachtung schenken, im Sinne von Schlüsse ziehen. Erst frühestens ab Woche 4 ... Du kannst jetzt noch nicht wissen, ob sich diese Dosis bewährt oder nicht. Es ist ein Versuch, keine Gewissheit, und das Ergebnis (Befinden, nicht Werte) kannst du erst in 6-8 Wochen *anfangen* ernsthaft zu bewerten.

    Jedenfalls, Änderungen wenn, dann wohl in höchstens 6,25-Schritten. Wünsch dir was.

    Änderung: gemeint ist auch nach unten.
    Geändert von panna (18.02.18 um 13:44 Uhr)

  9. #49
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Panna, DU bist Gold wert!!!
    DANKE für Information!!!
    ABER man merkt doch schon 1. Tag, ob Richtung stimmt, oder???
    Blutdruck messe jede Tag, für viele Jahre, weil auch Betablocker früher genommen.

    Ändere jetzt nix, 6 - 8 Woche durchhalte, dann Kontrolle. Und wenn Befinde passt, bleibe dabei.

  10. #50
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Erdbeeren Beitrag anzeigen
    Panna, DU bist Gold wert!!!
    Sag es mal in einem halben Jahr lieber


    ABER man merkt doch schon 1. Tag, ob Richtung stimmt, oder???
    Nein. Nur in extremen Situationen (Auslasstag bei starker Überdosierung zum Beispiel). Und vieles kommt vom Kopf, der einem sagt, dass es jetzt in die gute Richtung gehen müsste

    Mag sein, dass du Positives merkst, klar, aber was du jetzt merkst, muss nicht das sein, was du dann in 2-3 Monaten hast. Also dem würde ich keine übergroße Bedeutung beimessen, immer schön gelassen bleiben, soweit es geht.

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