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Thema: Thyroxin Auslassversuch?

  1. #21
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Nein wir sprechen nicht von einer Chemotherapie, aber zwischen mühelos und dazwischen ist noch ein weites Feld. Ich rede nicht von Internetszenarios und auch nicht von Erstverschlechterung, das finde ich sowieso einen vollkommen unpassenden Begriff. Sondern davon, dass man nicht so easy cheesy wieder schnell auf einer passenden Dosis ist, v.a. bei einer doch schon etwas höheren Dosis wie 112. Das dauert dann einfach wieder ein paar Monate, das sollte einem schon klar sein. Und es kann schwieriger sein als beim ersten Mal.

  2. #22
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Nein wir sprechen nicht von einer Chemotherapie, aber zwischen mühelos und dazwischen ist noch ein weites Feld. Ich rede nicht von Internetszenarios und auch nicht von Erstverschlechterung, das finde ich sowieso einen vollkommen unpassenden Begriff. Sondern davon, dass man nicht so easy cheesy wieder schnell auf einer passenden Dosis ist, v.a. bei einer doch schon etwas höheren Dosis wie 112. Das dauert dann einfach wieder ein paar Monate, das sollte einem schon klar sein. Und es kann schwieriger sein als beim ersten Mal.
    kann nur dazu sagen, das ich das so nicht glaube, selber nicht erlebt habe und bei anderen auch nicht erlebe. eine höhere dosis ist schlicht zu hoch, wenn es einem damit monatelang nicht gut geht. aber wer lt braucht wegen unterfunktion, wird kein problem haben mit dem beginn, egal wie oft er das macht.

  3. #23
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Erdbeeren Beitrag anzeigen
    Wir werden sehen! Wenn das Befinden VOR Thyroxin nun mal besser war, als dann mit?
    TSH kann auch aus ganz andere Gründe minimal erhöht anzeigen; so mindest O-Ton meines Arztes.
    Nicht alle Hashis (falls ich den überhaupt habe, da TPO nicht erhöht) müssen unbedingt Thyroxin nehmen, lebenslang.
    Anscheinend werden auch oft viel unbegründet Thyroxin verschrieben.
    Alles richtig, sehe ich genauso. Wenn es gelingt, für eine Weile, warum nicht. Eines gebe ich dir zu bedenken:

    Wie zum Kuckuck nochmal kommt es dazu, dass die Erdbeere mit dem Hauch einer latenten UF bei 112 mcg LT landet? Wieso warum wozu? Ist diese Übertherapie vielleicht mit der Grund?

    Also, falls es ein nächstes Mal gibt, dann mach es anders. Ein bisschen was ist auch fein.

    Und da ich nur heute bereits dem zweiten Absetzenden dasselbe schreibe ( warum so hastig, warum so viel) .... finde ich bemerkenswert.

    Das Problem ist bei denen, die nicht absetzen können und sollen, genauso gegeben, siehe die grassierende Reduktionswelle :-)

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Ich finde immer interessant, wenn jemand, der das Problem selbst nicht hat, anderen beständig abspricht es zu haben.

    Wenn man keine Probleme mit LT hast, sei es zu Beginn oder nach einem Absetzversuch, dann preise er sich glücklich.
    Andere können diese Probleme haben und es ist schon sehr oft vorgekommen, dass die User, die abgesetzt haben, weil sie oder die Ärzte dachten, man braucht es nicht, später ziemliche Probleme beim Wiedereinstieg hatten.

    Sicher kann man Absetzen versuchen und wenn es gelingt und man kommt ohne aus, um so besser.
    Aber zu behaupten, jeder Wiedereinstieg wenn man es denn doch braucht wäre völlig problemlos finde ich doch etwas gewagt.

  5. #25
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    hallo erdbeeren,
    ich sehe das locker, du gehst keinerlei risiko ein. wenn du merkst, es geht dir klar schlechter, dann fängst du halt wieder an mit dem lt. und bist um die erkenntnis reicher, das du es doch benötigst. und wenn nicht, dann um so besser.
    was die diagnose hashimoto angeht, wird die heute wirklich viel zu schnell gestellt. die seltene ausnahme ohne erhöhte antikörper tritt plötzlich angeblich massenweise auf, da ahnt man schon, kann ganz so nicht sein. genau das ist jetzt auch der grund, warum viele feststellen, es geht ihnen gar nicht besser mit lt. es gibt zu viele fehldiagnosen mittlerweile. dein arzt hat jedenfalls recht, ein erhöhter tsh allein reicht nicht aus für die diagnose.

    und wenn man hier das elend liest, wie oft jahrelang ohne erfolg die richtige dosis lt gesucht wird, kann ich dich voll und ganz verstehen, es ohne zu probieren. leute mit klarer diagnose übrigens, also deutlich erhöhte antikörper und eindeutiger ultraschall, plus zumindest latente unterfunktion, erleben das kaum so. da nimmt man lt, und es hilft. ohne diskussionen und hin und her. von daher, viel erfolg, und wenn du doch weiter lt benötigst, wirst du das bald bemerken und kannst es mühelos wieder nehmen.

    Und das ist ein Fehler, dass man mit LT je nach Belieben ein- und aussteigen kann.
    Muss ich wieder daran erinnern, dass LT keine Aspirintablette ist??

  6. #26
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Und das ist ein Fehler, dass man mit LT je nach Belieben ein- und aussteigen kann.
    Muss ich wieder daran erinnern, dass LT keine Aspirintablette ist??
    so habe ich es auch nicht behauptet. natürlich ist eine einnahme von hormonen etwas, was längerfristig ausbalanciert, also nicht nach bedarf genommen werden kann, und einige monate braucht bis zur vollen wirksamkeit. aber das heisst nicht, nie wieder aufhören zu können, wenn man zweifel am sinn der einnahme hat. im gegenteil. es ist sinnvoll, denn so bekommt man eine klärung.
    im übrigen bleibe ich dabei, 99% aller probleme beim einstieg liegen an zu hohen dosen und zu wenig zeit. was bitte soll denn schreckliches passieren, wenn man vorsichtig beginnt und jede dosis minimum 3 monate hält? und wichtig dabei, sich in dieser zeit nicht täglich mit der schildrüse befassen, nicht auf jede befindensschwankung mit dosisänderungen reagieren. das ganze elend kommt nur vom hin und her, und manchmal auch von zu hoher dosis.
    Geändert von Larina (16.02.18 um 10:47 Uhr)

  7. #27
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    im übrigen bleibe ich dabei, 99% aller probleme beim einstieg liegen an zu hohen dosen und zu wenig zeit. was bitte soll denn schreckliches passieren, wenn man vorsichtig beginnt und jede dosis minimum 3 monate hält?
    Da gehe ich absolut konform mit dir mit.
    Was aber nicht heißt, dass wenn man überdosiert ist, problemlos aussteigen und irgendwann wieder einsteigen kann.
    Dies zu behaupten ist schlicht und ergreifend falsch und das möchte ich definitiv sagen.

  8. #28
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Liebe Erdbeeren
    Wenn Du wirklich in Überdosierung gewesen bist und dann gar nichts mehr einnimmst, kann das über + / - 2 Wochen gut gehen, da der Spiegel im Blut noch vorhanden ist.
    Aber lass Dich nicht täuschen. Wenn Du ursprünglich eine Unterfunktion hast und dementsprechend nicht - / oder zu wenig Hormonprozierendes SD Gewebe, wirst Du früher oder später wieder in die UF rutschen und dann wieder mit Geduld substituieren müssen.
    Und wenn Du an Deiner ursprünglichen Diagnose zweifelst- stellt sich die Frage was für Symptome Du damals hattest und wie der Ultraschall aussah; die Anti TPO sind nicht entscheidend-können vorhanden sein oder nicht.
    lg
    schneeschaf
    Geändert von schneeschaf (16.02.18 um 10:57 Uhr)

  9. #29
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Muss ich wieder daran erinnern, dass LT keine Aspirintablette ist??
    Komischer Ton, was du da manchen Personen gegenüber meinst, dir leisten zu können.

    Wir sind keine Unterpennäler hier.

    Bei Kindern/Jugendlichen las ich bei Biondi et al. ausdrücklich, dass ein Auslassversuch sogar unternommen werden sollte unter bestimmten Umständen.

  10. #30
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    Standard AW: Thyroxin Auslassversuch?

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Da gehe ich absolut konform mit dir mit.
    Was aber nicht heißt, dass wenn man überdosiert ist, problemlos aussteigen und irgendwann wieder einsteigen kann.
    Dies zu behaupten ist schlicht und ergreifend falsch und das möchte ich definitiv sagen.
    das sind dann die feinheiten. das man bei überdosierung immer problemlos absetzen kann, habe ich nämlich nicht gesagt. aber die userin, die hier fragt, ist seit 4 wochen ohne lt, und ihr gehts gut. und warum sollte sie nicht, wenn sie merkt, ganz ohne lt ist es nix, wieder mit einer kleinen dosis anfangen? da zu warnen vor hohen risiken, ist nicht begründet. selbstverständlich sollte jemand, der zweifel am sinn des lt hat und dem es damit auch nicht gut geht, eine veränderung probieren. oder soll er einfach immer weiter machen, ohne sich wohl zu fühlen?
    es gibt weiss gott medikamente, die weit größere probleme mit sich bringen als lt.

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