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Thema: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

  1. #31
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    35,8 oder 36 ... so genau ist die Messung unter der Achsel nicht!

    Wenn du die genaue Temperatur wissen willst, frag deinen Arzt, ob er ein Ohrthermometer hat.

  2. #32
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Hallo Panna,
    die Werte von 02.02. sind 12 Stunden nach der Tbl.Einnahme gemacht worden.
    Verstehe Angela - aber auch 12 Stunden danach ist keinerlei Einnahmespitze mehr messbar.

  3. #33
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Der Wechsel ist etwas Natürliches, es ist kein Hormonmangel, nur wenn man es immer wieder mit dem Hormonstand früherer Jahre vergleicht - bloß wozu bitte?
    Das sehe ich völlig anders. Biologisch sind wir schlicht für so eine lange Lebenszeit nicht angelegt, wie wir sie heute erreichen. Daher tritt irgendwann ein Versagen der Reproduktionsfähikgkeit und damit verbunden eine hormonelle Mangelsituation ein. Und dies führt in vielen Fällen zu anhaltenden Problemen. Sowohl das aktuelle Befinden als auch die Langzeitschäden wie Osteoporose stehen im Zusammenhang damit. Dass sich der Körper darauf häufig halbwegs gut einstellen kann, ändert nichts an der Tatsache, dass es uns mit einer guten, ausgeglichen Hormonbilanz in der Regel deutlich besser geht.

    Aber das ist hier auch nicht das Thema, also lassen wir es dabei, dass wir es unterschiedlich sehen. Falls ein ÜD vorliegt, sollte natürlich gesenkt werden, insbesondere T3, da sind wir uns wohl einig.

  4. #34
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Mich lässt es eben immer wieder zweifeln ob ÜD oder nicht wegen der Symptome.....niedriger Blutdruck, niedrige Temperatur.....ich halte nicht so viel von Ohrthermometern...habe auch eins, aber da ist der Wert noch tiefer.
    Dann ist mein Blutzucker sehr niedrig, nie über 100 , auch nach etwas Süßem.....vor einer Stune habe ich ein bisschen Kuchen gegessen und jetzt ist er bei 95. Bei einer Hypo ist der Blutzucker ja eher tief und bei Hyperthyreose eher hoch.
    Jetzt war ich spazieren und bin ganz benebelt und meine Augen brennen, ich zittere und fühle mich total ausgelaugt.

  5. #35
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Ja, es ist nicht das Thema, du erzählst trotzdem erst einmal, wie du es siehst, bevor du feststellst, dass es nicht das Thema ist
    Nur so viel hier: Jede künstliche Intervention kann sich auch rächen, und mit den Folgen lebt frau dann ... tja, je länger man lebt, umso länger.

    So, jetzt schweige auch ich - das HET-Thema hatten wir ja vor kurzem anderswo.

    @Angela, Symptome lassen sich nicht so klar zuordnen, wie man es gerne hätte. Erschöpfung und Augelaugtsein ist genauso typisch für Überdosierung bzw. -funktion. So kommst du nicht wirklich weiter.

  6. #36
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    @Angela, Symptome lassen sich nicht so klar zuordnen, wie man es gerne hätte. Erschöpfung und Augelaugtsein ist genauso typisch für Überdosierung bzw. -funktion. So kommst du nicht wirklich weiter.
    Meine Rede!
    Zumal das ja schon sehr lange so geht!!!
    Und wenn es auch schon so sehr lange mit den hohen Dosierungen nicht gut geht, bleibt nun mal nur noch, in die andere Richtung zu versuchen!!!
    so, das war jetzt ABER auch mein letztes Wort hierzu!!!

  7. #37
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Weißt du was, Angela, ich würde das T3 gnadenlos absetzen. Nimm morgen einfach nichts davon. Und wenn es dir auch nur ein wenig besser geht nach Einnahme, dann lass es in der Schublade.

    Und da ich jetzt sehe, wie es um die Werte unter 125 LT stand im Februar - wohl auch bei 24-Stunden-Karenz klar übernormig, davor unter 137 natürlich auch nicht besser, nur offen schwindelig und Panik - warum tust du dir das an, und so lange Zeit? Ich meine, ich hab genug Leute hier kommen und gehen und bleiben sehen, die angesichts der Werte immer wieder meinten, dass das alles doch so niedrig ist ... nein, ist es nicht, erstens nicht wegen der Karenz und zweitens, wichtiger, ist es nicht, weil es dir schlecht geht!

    Der Wechsel ist etwas Natürliches, es ist kein Hormonmangel, nur wenn man es immer wieder mit dem Hormonstand früherer Jahre vergleicht - bloß wozu bitte?

    Wie prägnant müssen denn Symptome sein, damit man sie als Überdosierungssymtome anerkennt?
    Ich bin ganz sicher, dass unendlich viele Leute sich hier in ÜF gebracht haben, ohne das über Jahren zu spüren. Und ich spreche nicht vom TSH, sondern einfach nur von der Einnahme von zu viel Hormon. Zu viel für das Individuum, nicht unbedingt messbar über Norm. Ich selber habe über Jahren überdosiert, bei Werten, die praktisch NIE über Norm waren. Gegen die dadurch verursachte extreme Erschöpfung hab ich dann auch noch Kortison genommen! Immer wieder versucht zu reduzieren, immer wieder aufgegeben. Erst eine Chemotherapie und damit verbundene Hormonschwankungen machten mich nachdenklich (lange Geschichte). Danach gesenkt und seitdem viel leistungsfähiger und wacher. Aber die Jahre der Überdosierung haben Spuren hinterlassen.
    Wie prägnant müssen Symptome sein? das frag ich mich im Nachhinein auch. Sehe ich jetzt meine viel zu große, krakelige, unruhige Schrift aus der Überdosierungsphase, dann frag ich mich, warum nicht das bereits reichte. In UF hab ich ganz kleine, enge Schrift.

  8. #38

    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Hallo, Nette :-),

    ich kann mich noch an eine Zeit hier im Forum erinnern, da wurde fast jede Laboreinstellung kommentiert mit: da ist noch Luft nach oben....You remember?
    Auch ich habe lange der Ansicht gefrönt - und bin so merkwürdig blind gewesen für eindeutige Symptome:
    Herzstolpern, Schweißausbrüche, totales Angespanntsein, Schlafstörungen.
    Nun habe ich vor Wochen doch mal von 150 auf 125 reduziert und - ja, die Symptome sind weg.
    Allerdings ist der TSH nach wie vor im Keller und ich habe schon Angst, dass meine neue Hausärztin auf einer weiteren Reduzierung besteht...das 125 brauche ich aber, denke ich, doch.
    Hast du denn Cortison wieder abgesetzt? Ich muss wahrscheinlich demnächst ein paar Tage Prednisolon nehmen wegen Frozen Shoulder und habe schon einigen Respekt davor.

    Liebe Grüße aus Ihrefeld :-)

  9. #39
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Adele
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Hallo Angela,
    Du fragst nach Erfahrungen, hier ist meine:

    Im Herbst 2017 war ich bei 112, zeitweise sogar 118mcg LT. Irgendwann war ich zwar wieder fähig Fahrrad zu fahren (juhuuu) quoll aber auf wie ein Michelin Männchen. Des weiteren dann ständig schwitzen, harte Muskulatur und irgendwie auch abends frieren. Überfallartig und richtig bibbernd.

    Ich habe 1 Tag ausgesetzt, nächsten Tag 25mcg , dann 50 und dann 85 für 3 Wochen.
    Es ging mir zügig besser. Bin dann nochmal um 6 mcg nach oben, aber es fühlte sich nicht gut an. Ich musste im Laufe der Zeit immer wieder senken und da die Symptome irgendwie sehr ähnlich bei zuviel und zu wenig sind, bin ich dann doch auch immer mal wieder in die falsche Richtung gegangen.

    Mittlerweile stehe ich bei 18mcg! Und es geht mir stabiler als lange Zeit vorher. Mein für mich Schlimmstes Symptom sind migräneartige Kopfschmerzen.
    Die bekomme ich bei Hormonspiegelproblemen, egal ob SD oder weibliche.

    Und da Wechseljahre sind, wechselt es auch. Momentan brauche ich wenig LT aber einen Klecks Gynokadin. Wollte ich gar nicht, hilft aber. Das wird wohl auch nicht von Dauer so sein, aber es ist eben nicht nur und immer Schilddrüse.

    Erschöpft und nachts ewig wach, weinerlich etc ist bei mir letztens eben der Östrogenabfall wie es scheint.

    Ich möchte keinen Rat geben, nur bedenke, wieviel Möglichkeiten noch da sind, dein Hormonsystem aus dem Gleichgewicht zu bringen.

    LG und baldige Besserung
    Adele

  10. #40
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Zitat Zitat von Vera (Köln) Beitrag anzeigen
    Hallo, Nette :-),

    ich kann mich noch an eine Zeit hier im Forum erinnern, da wurde fast jede Laboreinstellung kommentiert mit: da ist noch Luft nach oben....You remember?
    Auch ich habe lange der Ansicht gefrönt - und bin so merkwürdig blind gewesen für eindeutige Symptome:
    Herzstolpern, Schweißausbrüche, totales Angespanntsein, Schlafstörungen.
    Nun habe ich vor Wochen doch mal von 150 auf 125 reduziert und - ja, die Symptome sind weg.
    Allerdings ist der TSH nach wie vor im Keller und ich habe schon Angst, dass meine neue Hausärztin auf einer weiteren Reduzierung besteht...das 125 brauche ich aber, denke ich, doch.
    Hast du denn Cortison wieder abgesetzt? Ich muss wahrscheinlich demnächst ein paar Tage Prednisolon nehmen wegen Frozen Shoulder und habe schon einigen Respekt davor.

    Liebe Grüße aus Ihrefeld :-)
    Yes, I do remember
    Ja, das Absetzen Corti ging wie von selber nach der Chemo. Hat mich zum Nachdenken gebracht. Also Reihenfolge war wie folgt: Chemo, dann Herceptin, unter Herceptin gehen Leberwerte hoch und FT3 sinkt im freien Fall bis unter Norm. Und mein TSH, der seit 2002 verschollen war, stieg bis auf 20. In dieser zeit wurde mein Gesicht immer runder, ich sah gefühlt aus wie ein böser Clown. Habe dann Cortison gesenkt und dann ausgeschlichen ohne jedes Problem. Wie gesagt, mit niedrigen FT3 Werten (trotz höher Einnahme). In der Zeit 6 Monate selige Ruhe seitens des Herzens!
    Dann gegen Ende der Behandlung langsamer Fall der Leberenzyme und Anstieg des FT3. Herz legt wieder los. Dann habe ich SD gesenkt, die FT Werte stiegen weiter, bis sie dort waren, wo ich sie kenne. Seitdem Herz wieder dran, aber zumindest die Erschöpfung und Müdigkeit, wegen der ich hauptsächlich mit Corti anfing, ist in der Stärke wie bei höherer Dosierung nie wieder gekommen.
    TSH bekomm ich auch nicht hin, einmal zwischendrin war er noch "gut" laut Ärzten. Das war im Krankenhaus 4 Wochen nach meiner 2. Ablation. TSH 0,5, Ärzte glücklich. Lag wieder an Medis und mir ging es im Gegensatz zu der Zeit bei Herceptin miserabel, da mein FT4 Wert nur bei 7% lag. Während Herceptin war der ganz normal.

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