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Thema: Hilfe, Hashimoto, Blutwerte, viele Beschwerden

  1. #1
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    Standard Hilfe, Hashimoto, Blutwerte, viele Beschwerden

    Hallo ihr Lieben,
    bin so froh dass es ein Forum wie dieses gibt.
    Habe die letzten Tage viel über SD und vor allem Hashimoto im Internet und in Büchern gelesen.
    Seit einer Woche habe ich die Diagnose Hashimoto, nach zweijährigem Ärztemarathon, viel Elend und unzähligen Symptomen unter denen ich stark leide.

    Auf der einen Seite bin ich froh endlich eine Diagnose zu haben und nicht mehr überall als Psycho und Hypochonder abgestempelt zu werden aber die Diagnose macht mich etwas besorgt weil ich so viele Baustellen im Körper habe (sh. Symptome unten).

    Nun meine Fragen:
    Sollte ich noch weitere Dinge abklären lassen?
    Hormone? Habe ziemlich verstärktes „Elend“ wenn ich meine Periode bekomme und während dessen.
    Was hat es mit den Nebennieren auf sich? Sollte das nicht auch gecheckt werden?

    Hashimoto soll ja auch gern andere Organe und Vorgänge im Körper negativ beeinflussen, sollte da nicht genauer geschaut werden oder erst mal abwarten?
    Bin leider etwas verunsichert weil meine SD-Werte ja laut Arzt ok sind ob das wirklich das Hauptproblem ist?

    Zu mir, ich bin 31 Jahre, normalgewichtig, habe aber dennoch einen Bauch, also ziemliches Bauchfett. Was mich auch rätseln lässt warum bzw ob es einen weiteren Grund gibt zumal meine Cholesterinwerte auch nicht sonderlich gut sind aber die Ärzte interessiert das alles nicht so lang es ja noch in der Norm ist.

    Untersuchungen SD:
    Ultraschall vor zwei Jahren mit Ergebnis, Knoten links daraufhin Szintigraphie die laut Arzt unauffällig war.

    Ultraschall vor zwei Wochen ergab jetzt Hashimoto in Verbindung mit meinem Symptomen obwohl die Blutwerte in der Norm liegen.

    SD Ultraschall Anfang Februar:
    homogene SD, echoarm, Knoten links echokomplex und mit zystischem Anteil, SD zu klein mit 6,5ml, vermehrte Durchblutung der SD.

    Laborwerte vom 24.01.18, Normwerte des Labors in ( )
    vom 24.01.18
    TSH 1,12 mU/l
    FT3 3,4pg/ml (2,2-4,5)
    FT4 1,55ng/dl (0,7-1,6)
    Anti-TPO <28 (<60)
    Anti-TG wurde nicht bestimmt
    Ferritin 88 (10-191) (mehr wurde mir nicht ausgedruckt beim Arzt)

    Laborwerte vom 31.01.18
    TSH supersensitiv 0.55 µlU/ml (0.51-3.98)
    Vitamin B12 323 pg/ml (211-911)
    Homocystein 16 µmol/l (<12)
    25 OH Vitamin D 30.9 ng/ml (20-50)
    Eisen 17.1 µmol/l (9.0-30.4)
    Natrium 142mmol/l (136-145)
    Kalium 4.1 mmol/l (3.5-5.1)
    Calcium 2.33 mmol/l (2.08-2.65)
    Magnesium 0.86 mmol/l (0.66-1.07)
    Zink 13.83 µmol/l (10.7-17.5)
    Cholesterin 158 mg/dl (<200)
    HDL 56 mg/dl (>55)
    LDL 90 mg/dl (<146)

    An Fohlsäure und Selen hab ich leider nicht gedacht. Fohlsäure war vor einem Jahr etwa im unteren Drittel aber das fand der Arzt damals nicht schlimm.

    Nehme seit zwei Jahren 1x wöchentl. hochdosiert Vitamin D (Dekristol 20.000). Magnesium nehme ich alle 2-3 Tage 300mg und mit Vitmain B12 habe ich jetzt angefangen wegen des hohen Homocysteinwertes.

    Seit Diagnose von Hashimoto sollte ich L-Thyroxin nehmen was ich nun seit einer Woche mache erst 12,5µg und seit gestern 25µg.

    Meine (Haupt)Symptome:
    - hoher Puls, Herzrasen, Herzstolpern
    - Unruhe, Angstzustände
    - zittrig, Schwäche im ganzen Körper
    - Schmerzen im Körper vor allem Nacken, Schulter, Brustkorb, Armsowie starke Verspannungen am Nacken
    - Kribbeln und Taubheitsgefühl, Arm, Brust/ Oberkörper
    - Kribbeln im Oberkörper mit Herzrasen auch gern nachts mit innerem frieren und Zittern am ganzen Körper
    - Kälte und Hitze empfindlich, ständig kalte Füße und am frieren oder Hitzewallungen
    - Enge im Hals, brennen auf Zunge und im Hals, ständig verschleimt
    - schwer atmen können, schnell außer Atem
    - ständig erschöpft, müde aber oft nicht schlafen können und sehr früh wieder aufwachen
    - Schindel, Benommenheit im Kopf
    - Konzentrationsprobleme
    - hoher Blutdruck
    - Appetitlosigkeit von Zeit zu Zeit dann aber Heißhunger auf Kohlenhydrate
    - Muskelzuckungen, zucke teilweise richtig zusammen

    Ich glaube das war mal das meiste, über die restlichen Wehwehchen will ich mich mal nicht beklagen.
    Am schlimmsten sind für mich die Sachen wie Herzrasen,... und außer atmen sein weil ich dann immer denke ich könnte was mit dem Herz haben (familiäre Vorgeschichten).

    Ist noch was wichtig an Vorbefunden und Untersuchungen (nicht die SD betreffend) oder weiteren Auffälligkeiten und Symptomen? Krankheitsverlauf/ Geschichte etc.?
    Wurde bisher schon viel untersucht mit einigen Auffälligkeiten die kein Arzt für wirklich wichtig hielt weil man mich nur gleich in die Psychoschiene gesteckt hatte aber sämtliche Therapie brachte gar nichts (waren alle überfragt warum es mir körperlich so schlecht geht).
    Bin mittlerweile körperlich so am Ende dass ich nur mit viel Mühe und Anstrengung zu Terminen gehen kann. An arbeiten ist leider gar nicht mehr zu denken und ohne die Unterstützung meiner Familie geht gar nichts mehr weil ich nicht mal alltägliches wie Haushalt hin bekomme in meinem Zustand. Schäme mich extrem dafür und kann es selbst nicht verstehen, dass ich so von meinem Körper ausgebremst werd

    Möchte gern endlich wieder auf die Beine kommen und bin um jeden Tipp dankbar der mir weiter helfen kann.

    Vielen Dank auch schon mal fürs lesen und sorry, dass es so lang wurde.

    Liebe Grüße
    Jeanni

  2. #2
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    Standard AW: Hilfe, Hashimoto, Blutwerte, viele Beschwerden

    Hallo Jeanni,
    willkommen im Forum

    Einige deiner Symptome kommen vermutlich von den Mängeln. Kribbeln, Zungebrennen: B12-Mangel
    Muskelzucken, Herzprobleme: Magnesiummangel

    Wenn du es verträgst, würde ich täglich Magnesium nehmen, B12 auch. Zuviel Magnesium macht Durchfall.

    Vielleicht kannst du irgendwann noch Tg-Ak bestimmen lassen. Das ändert nichts an der Diagnose, aber Hashis mit Tg-Ak haben oft Probleme, das viele zugesetzte Jod wieder aus dem Körper zu bekommen. Das kann zu allen möglichen Entzündungen führen.

    Auf Jodsalz würde ich auf jeden Fall verzichten.

    Solltest du mit LT 12,5 anfangen oder hast du die übliche Einstiegsdosis von LT 25 selbst reduziert?
    Wenn man zu langsam einsteigt und steigert, kann es passieren, dass sich die UF-Symptome zunächst verstärken. Denn die SD reduziert die Eigenproduktion, sobald T4 (LT) von außen kommt - manchmal stärker als zugeführt werden kann.

    Liebe Grüße
    Sabinchen

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