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Thema: Schilddrüse oder Psyche?

  1. #1

    Standard Schilddrüse oder Psyche?

    Hey,

    mich würde es mal interessieren, welche Auswirkungen eine Unterfunktion bzw. eine Überfunktion auf eure Psyche haben?

    Liebe Grüße
    pauley99

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von ottilie55
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    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    Hallole,
    jaaaa laut den Ärzten ja gar nicht.. weil SD so keine Symtome macht.
    Ich sage -vor der Schildi -hatte ich nix ..damit begannen die Ängste u Paniken.. Gangunsicherheit war auch ganze Weile schlimm.. dies iss weg.
    Ängste u. Panik sind wesentlich besser seit vit D einnahme aber nicht weg ganz.
    gruss otti

  3. #3

    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    Nimmst du L-Thyroxin? Falls ja, wie hat sich dessen Einnahme auf deine Angst und Panik ausgewirkt?

  4. #4
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    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    Ich war erst einmal wertemäßig in (latenter) Überfunktion wegen Überdosierung. Da war ich ziemlich nervös und konnte kaum stillsitzen - hat mir einige Anranzer von meiner Kollegin eingebracht, weil ich beim Beinewackeln immer ihren Schreibtisch mitbewegt habe
    Darüber hinaus hatte ich so ein komisches Gefühl in der Herzgegend. Keine Ahnung, ob das unter Psyche fällt.

    Bei Diagnose war ich in (latenter) Unterfunktion, da hatte ich überhaupt keine psychischen oder körperlichen Probleme und habe sogar Vollzeit gearbeitet mit gleichzeitigem Abendstudium.
    Wenn überhaupt irgendwas Erwähnenswertes da war, kam das alles vom Eisenmangel.

  5. #5
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    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    Es gibt auch SD und Psyche..........

    Ich hatte dir ja schon in deinem anderen Thread geantwortet, dass nach meiner Erfahrung individuell zu hohe S-Werte Angst und Ängstlichkeit eher pushen denn hemmen.

  6. #6
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    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    Zitat Zitat von pauley99 Beitrag anzeigen
    Hey,

    mich würde es mal interessieren, welche Auswirkungen eine Unterfunktion bzw. eine Überfunktion auf eure Psyche haben?
    Mit hohen Werten, an der Oberkante des Referenzbereiches, fühle ich mich sehr wohl und habe sie jetzt auch schon seit Jahren. Mit niedrigeren Werten habe ich mich nicht so gut gefühlt, also das ist wirklich individuell völlig verschieden.

    Allerdings psychische Probleme kenne ich so nicht, egal welche Werte ich habe.

  7. #7
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    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    mich würde es mal interessieren, welche Auswirkungen eine Unterfunktion bzw. eine Überfunktion auf eure Psyche haben?
    ÜF hat bei mir oft damit begonnen, dass ich überdrüber gut drauf bin, alles ist möglich, die Welt gehört mir. Dann fange ich an dauernd innerlich zu lachen, alles ist auf einmal lustig, was in Wahrheit gar nicht lustig ist. Ich muss mich zusammenreißen, um mich halbwegs normal zu verhalten und nicht bizarre überschießende Bewegungen zu machen vor lauter innerem Aufgedrehtsein.
    Also ins Manische gehend das Ganze. Nach ein paar Tagen merke ich dann, wie anstrengend das ist.
    Die letzten Monate ist es anders, ich merke kaum etwas davon, psychisch nicht und auch körperlich weniger, als ich erwarten würde.

    In UF kann ein leichter Hang ins Deprimierte, Hoffnungslose, Lethargische kommen, mit emotionaler Abflachung (Gefühle sind zu anstrengend, daher ist mir alles wurscht).

    Angst hab ich nie gehabt als ÜF-/UF-Symptom.

  8. #8
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    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    Mir kommt das ganze sehr bekannt vor Flamme.
    Bei mir ist es auch so, wenn ich Werte nahe der Üf habe, dass ich ein seltsames Verhalten aufweise.
    Ich bin dann auch ziemlich aufgedreht, lache wegen jedem Mist, der überhaupt nicht witzig ist, sodass die anderen mich schon schräg anschauen.
    Ich erzähle wirres Zeug und merke erst einige Tage später, was ich da eig. von mir gegeben habe.
    Das einzige, wovon ich profitieren konnte war, dass meine Panikattacken und sonstige Ängste quasi weg waren.
    Ich konnte unter Menschen gehen, ohne zu verunsichern oder sonstige Zweifel zu haben.
    Bei Werten unter 90% ist das anders..
    Ich bin in mich gekehrt, rede kaum, da ich eine Leere im Kopf habe und habe kaum Interessen.
    Bekomme Wortfindungsstörungen, fühle mich total benommen und bekomme Gangunsicherheiten.
    Also das volle Programm, das ich schon unter starker Uf hatte.
    Da es mir aber trotz allem weiterhin nicht wirklich gut geht und auch weiterhin starke Denk und Konzentrationsprobleme habe, wechselte ich vor einem Monat zu natürlichem Schiddrüsenhormon.
    Nun bekomme ich wieder ziemlich unschöne Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, und Depris.
    Aber das schlimmste sind die Wortfindungsstörungen.
    Ich rede, als hätte ich einen Schlaganfall erlitten.
    Mir fallen simpelste Wörter nicht ein, ich bleibe mitten im Satz stehen und weiß nicht mehr, was ich überhaupt gesagt habe oder kann Wörter gar nicht erst aussprechen.
    Aber ich muss mich nun gedulden, da ein neues Präparat auch bedeutet, dass ich eine neue Einstellung durchnehme und somit ist es anscheinend normal, dass die ganzen Probleme wieder zurück kommen können.
    Die ersten Wochen ging es mir so gut wie schon lange nicht und nach der 4. ist es wieder Katastrophe..
    In zwei Wochen geht's zur Blutabnahme und dann wird die Dosis angepasst.
    Was ich damit sagen möchte:
    Meine Psyche dreht auch am Rad, wenn ich die Dosis verändere und ich fühle mich unter jeder Dosis anders.
    Mal komplett deprimiert, fertig mit der Welt, mal total euphorisch, schon befremdlich aufgedreht, mal total verwirrt und kindisch, schon fast hilflos..

  9. #9
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    Standard AW: Schilddrüse oder Psyche?

    Weil du's sagst: Probleme, einen geraden Satz rauszubringen, habe ich auch in UF. Es sind wie mehrere getrennte Pakete in meinem Kopf, die irgendetwas mit dem zu tun haben, was ich sagen will, vielleicht aber auch nicht, und v.a. in welcher Reihenfolge?

    ÜF-Zeit wirkt im Nachhinein immer so, als wäre sie aus meinem Gedächtnis rausgebrannt. Ich habe kaum wirkliche Erinnerung an diese Zeiten, wie ein Loch in der Vergangenheit.

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