Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 23

Thema: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit
    30.06.16
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    203

    Standard Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Hallo ihr Lieben,

    bitte seid so nett und schaut mal über die Werte. Habe im Moment einen supprimierten TSH und die TRAK haben sich verdreifacht...

    Der Endo schreit ÜF, Basedow, Mischform und sofort Dosis runter auf 50yg, damit es nicht wieder zu Vorhofflimmern (VHF) kommt (gibt ne familiäre Disposition) Allerdings geht es mir im Moment richtig gut. Keinerlei ÜF, geschweige denn UF Symptome, kein VHF und das VHF trat sowohl bei ÜF, UF und dazwischen auf....

    Meine Hypothese, das Immunsystem fährt gerade mal wieder eine Attacke gegen die SD und da ich leider TPO AK und TRAK habe, supprimieren letztere den TSH und der Endo guckt nur nach letzterem. Meinte noch, na ihre Werte sind ja nicht hoch... wo ist da dann die ÜF
    Ich stelle die Werte vom letzten 1/2Jahr hier rein.

    14.6.17 75yg L-Thyroxin UF Symptome

    ft3 4,5 pmol/l (3,3-6)
    ft4 11,6 pmol/l ((7,0-21,1)
    TSH 1,43 mIE/ml (0,3-4,2)

    TRAK 0,53 IU/l (0,00-0,099)


    2.8.17 75 yg LThyroxin

    ft3 4,7 p12.4.17 (3,3-6,0)
    ft4 12,0 pmol/l ((7,0-21,1)
    TSH 1,3 mIE/ml (0,3-4,2)

    TPO AK 351,2 IU/ml (0,00-35,00)

    24.8.17 die einzelnen TSH-Werte sind entstanden, weil ich wg. Vorhofflimmerns in der Notaufnahme gelandet war
    TSH 1,14 mU/l (0,27-4,2)

    4.9.17
    TSH 0,43 mU/l (0,27-4,2)

    26.10.17
    TSH 1,81 mU/l (0,27-4,2)

    16.12.17 nach dem 16. Kein Vorhofflimmern mehr
    ft4ges 14,06 pg/ml (9,3-17)
    TSH 0,2 mU/l (0,27-4,2)

    21.12.17 4 Tage ausgesetzt LThyroxin

    ft3 4,2 pmol/l (2,0-4,4)
    ft4 13,7 pmol/l (9,3-17)
    TSH 0,192 mU/l (0,27-4,2) keinerlei ÜF Symptome


    30.1.18 75 yg LThyroxin

    ft3 4,19 (3,3-6)
    ft4 13,5 pmol/l ((7,0-21,1)
    TSH 0,03 mIE/ml (0,3-4,2) keine ÜF Symptome, fühl mich gut

    TPO AK 455,2 IU/ml (0,00-35,00)
    TRAK 1,75IU/l (0,00-0,099) pmol/l

    Dann bin ich mal auf Antworten gespannt und danke euch
    LG Emiliara
    Geändert von Emiliara (11.02.18 um 18:44 Uhr)

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
    Registriert seit
    05.07.05
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    11.952

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Hallo,
    Dir geht es gut, die fts sind im Rahmen. Ich würde weiter beobachten und abwarten. Vielleicht so ein wenig auf Antioxidantien in der Ernährung achten um Entzündungen in Schacht zu halten.
    lG Karin

  3. #3
    Benutzer
    Registriert seit
    30.06.16
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    203

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Danke Karin, mache ich.

  4. #4
    Benutzer
    Registriert seit
    30.06.16
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    203

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Hallo zusammen,

    nochmal ein kleiner Nachtrag zur Geschichte.


    7.3.18 unter 2 Wochen 50, dann bin ich wieder auf 75 µg LThyroxin hoch und habe diese Dosis (in Absprache mit dem HA) 5 Wochen gehalten.

    ft3 4,18 pmol/l (3,3-6)
    ft4 10,6 pmol/l (7,0-21,1)
    TSH 0,16 mIE/ml (0,3-4,2)

    Ich hatte reduziert, weil der Endo mir massiv Angst wegend des Vorhofflimmerns gemacht hatte und sollte unter diesen Werten auf 25/50 µg im Wechsel gehen. Da ich unter den Werten wieder UF Symptome hatte (Muskel-, Gelenkschmerzen, Haarausfall, Verstopfung, Müdigkeit...) hab ich es gelassen und bin bei 75 geblieben.
    Der Endo besteht auf reduzieren redet schon vom Absetzen des Thyroxins wegen des supprimierten TSH und man müsse evtl. ein Szinti machen wegen TRAK und MB... und malt mir jedesmal den SD Regelkreis auf... Der Ultra short loop des TSH taucht nie auf...

    10.3.18 75µg Thyroxin

    TSH 0,31 mU/l (0,27-4,2) Nur TSH, weil ich mit Vorhofflimmern mal wieder in der Notaufnahme gelandet bin. Am 10.4. fällt die Entscheidung zur PVI.

    Für eine geplante Pulmonalvenenisolation brauchte ich neue Schilddrüsenwerte und eine Stellungnahme vom Endo, ob die SD wegen des jodhaltigen Kontrastmittels geblockt und mit Thiamazol behandelt werden müsse, da der TSH supprimiert sei und eine latente ÜF vorliege.

    Kurzfassung seiner Aussage: Es liegt eine Hypothyreose bei Hashimoto vor und niedrigtitrige TRAK, sodass ein Übergang zu MB nicht ausgeschlossen werden kann, klinisch aber eher unwahrscheinlich sei. Die grenzwertig erhöhten SD-Hormone seien am ehesten durch die Thyroxinbehandlung zu erklären.
    Die Werte sahen dann wie folgt aus:

    18.4.18 75 µg LThyroxin (Blutentnahme 2 1/2 Wochen nach Influenza A Infektion mit entzündlichem Liquorsyndrom und neurol. Ausfällen)

    ft3 4,77 pmol/l (3,3-6)
    ft4 13,5 pmol/l ((7,0-21,1)
    TSH 0,03 mIE/ml (0,3-4,2)
    TRAK 1,880 IU/L (0,00-0,099)

    Unter den Werten ging es mir wirklich prima und immer wenn bei mir TRAK auftauchen, geht der TSH in den Keller.

    Da ich die Werte durch seine Vertretung bekam, rief diese noch an, ich solle das Thyroxin absetzen wegen der Überfunktion/-Dosierung und teilte mir noch mit, dass die Pulmonalvenenisolation unter diesen Werten wegen der Überfunktion wohl nicht stattfinden würde. Genau das, was man braucht, wenn man sich lange mit der Entscheidung gerungen hat, diesen Engriff durchzuführen.
    Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich gerne mal durch das Telefon gekrochen und hätte eine Runde "Endoschütteln" betrieben ;-)

    Die in der Klinik nahmen es gelassen. Der TSH war 0,19, die SD wurde mit Irenat geblockt, die PVI fand statt und es gab keine Probleme mit den Kontrastmittel.

    Die Kontrolle der SD Werte war dann am unten stehenden Termin und ich hatte ca. 2,5 Wochen vor der Blutentnahme mit immer stärker werdenden UF Symptomen zu kämpfen.
    Da stellt sich mir die Frage, vielleicht doch eine bisschen zuviel Jod...

    21.6.18 unter 75 µg Thyroxin

    ft3 3,73 pmol/l (3,3-6)
    ft4 11,9 pmol/l (7,0-21,1)
    TSH 0,62 mIE/ml (0,34-4,2)

    TPO AK 554,0 IU/ml (0,00-35,00)
    TRAK 1,44 IU/l (0,00-0,099) pmol/l

    ACTH 27 ng/l
    Cortisol 112,6 ng/ml
    Ferritin 29 ng/ml (15-225)
    Ery 4,16 M/µl (4,1-5,4)
    Vit D 42,3 ng/ml (20-100)
    Vit B12 484 mg/l (180-914)
    MCV fl 97,5 (80-96)

    Gliadin-IgA-AK 1,2 U/ml (0-6,9)
    Gliadin-IgG-AK 0,7 U/ml (0-6,9)

    Mit diesen Werten geht es mir alles andere als gut. Bin todmüde, Muskel-, Gelenkschmerzen, Achillessehnen tun weh, einschlafende Hände und Arme nachts, Verstopfung, Haarausfall, komplett verquollene und trockene Augen und verquollenes Gesicht, höre und rieche nicht mehr richtig, SD tut weh.

    Ich überlege, ob ich auf 87,5 µg erhöhe.

    Der Endo schreibt euthyreote Stoffwechsellage, ich soll die Dosis so lassen, Überprüfung der Werte im Herbst.

    Was meint ihr dazu?

    LG
    Geändert von Emiliara (03.07.18 um 16:16 Uhr)

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    06.03.13
    Ort
    anderswo - siehe Profil
    Beiträge
    4.665

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Die im ersten Beitrag genannten pmol/l können teils nicht stimmen. Wenn du keine Einheiten parat hast, lass sie einfach weg. Werte mit Referenzbereich gehen auch.

    Mischform heißt: Wenn die TRAK schwanken, dann können sich auch die freien Werte schnell ändern, und eine stabile Einstellung ist in diesen Phasen schwer erreichbar.

    Das heißt: Jod meiden, Thyroxin nach fT4 dosieren, häufig Werte messen.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    18.07.13
    Beiträge
    8.726

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Sehe ich das richtig, daß das VHF nach der Infektion kam?

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    34.513

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    die SD wurde mit Irenat geblockt, die PVI fand statt und es gab keine Probleme mit den Kontrastmittel.
    Wann war denn die Kontrastmittelgabe?

    Wie viel Irenat hast du jeweils wann bekommen?

  8. #8
    Benutzer
    Registriert seit
    30.06.16
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    203

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Danke für eure Antworten!

    @Maja5: Nein, das VHF gibt es schon seit 2015.

    habe den Infekt nur erwähnt, weil ich überlegt hatte, dass die Grippe vielleicht wieder einen Entzündungsschub ausgelöst haben könnte.
    War bei der ersten ÜF (Destruktionshypertyreose) so.

    @Irene: Die Werte stimmen, da hat sich nur ein Datum statt mol/l eingeschlichen.

    Nächste Blutabnahme beim Endo ist erst Ende September.
    Ich werde jetzt erst mal die 12,5µg hochgehen und gucken, wie es mir damit geht.
    Mit Jod bin ich zurückhaltend, ließ sich halt leider nicht vermeiden.

    Die Schwankung der freien ist meist gar nicht so groß wenn TRAK auftauchen, aber halt der TSH und anscheinend bin ich leider doch mal wieder nur bei einem Endo gelandet, der vorwiegend nach TSH
    guckt...

  9. #9
    Benutzer
    Registriert seit
    30.06.16
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    203

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Die Kontrastmittelgabe war am 27.4.18 40 ml Ultravist 300
    Geblockt wurde ab abends vor der Untersuchung 15 Tr. Irenat, am Untersuchungstag und 2 Tage darauf 4x15 Tr. Irenat.

    Auf Nachfrage, wurde verneint, dass eine längere Blockade nötig sei, da das Kontrastmittel ja "schon längst wieder draußen sei..."

    Die Blockade ist jetzt knapp 5 Wochen her

    Hatte halt so die Idee, dass der Jodexzess, der sich ja nicht nach 3 Tagen erledigt hat, vielleicht noch eine Rolle spielt, dass die Werte trotz gleicher Thyroxin Dosis runtergegangen sind.
    Aber da habe ich kein fundiertes Wissen. Weiß nur, dass die Jodausscheidung im Urin noch Monate nach Kontrastmittelgabe erhöht sein kann
    Geändert von Emiliara (03.07.18 um 16:48 Uhr)

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    25.04.12
    Ort
    Ein Forum lebt von der öffentlichen Diskussion! Daher PN's nur für Privates!
    Beiträge
    13.162

    Standard AW: Hashi mit TRAK vs. MB the never ending story

    Deine Schilderung scheint ja schon einiges zu sagen.


    • Da werden alle Sorten TRAKS als MB deklariert. Obwohl es auch blockierende TRAKS gibt, die den TSH supprimieren lassen.
    • Ein MB gar nicht abgeklärt.
    • Ein TSH, der supprimiert ist gleich als Überfunktion deklariert.
    • Mittige freie Werte, bei denen es dir gut geht, ignoriert.
    • Dein Eisenstatus (Ferritin) wurde nicht korrekt ermittelt. Ferritin als Wert allein reicht nicht aus. Es sollte immer auch der CRP erhoben werden und auch der HB.
    • Du hast einen Zöliakie-AK's, aber, diese Werte werden nicht mehr empfohlen für die Diagnostik, da sie nicht sensitiv genug sind (https://www.dzg-online.de/antikoerper.359.0.html)

    Ich kann dir nur dringend empfehlen einen anderen Arzt zu suchen, deiner scheint das ältere Semester zu sein. Schau dich am besten hier im Unterforum Ärzte um.

    Ganz nebenbei zu den AK's ein Denkanstoß, Hervorhebungen durch mich:
    Native Gliadin-Antikörper: Diese bereits seit 1958 bekannten Antikörper werden als IgA und IgG-Antikörper bestimmt. Da ihre Spezifität gering ist (66-85 % bei Gliadin-IgG, 72-89 % bei Gliadin IgA), sollten sie nicht mehr zur Diagnostik eingesetzt werden. Auch bei Kleinkindern sind Gliadinantikörper den Autoantikörpern in ihrer diagnostischen Validität nicht überlegen, daher haben sie heute keine Bedeutung mehr und sind in der Diagnostik obsolet.
    Sehr häufig findet man im Rahmen anderer Erkrankungen und auch bei Gesunden falsch positiv erhöhte Werte. Vor allem bei Erkrankungen, die mit einer erhöhten Darmpermeabilität einhergehen, zeigt sich dieses Phänomen. Dazu zählen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Ulkuserkrankungen, gastroösophagealer Reflux, Lebensmittelallergien und Gastroenteritiden (1).
    Quelle: (https://www.dzg-online.de/antikoerper.359.0.html)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •