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Thema: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

  1. #21
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    Ganz ehrlich?

    Deine Mutter ist/war schwer krank, aber nicht entmündigt! Wenn sie raucht, dann raucht sie eben für den Rest ihres Lebens.

    Mit traktieren oder gar anschreien wie beim LG geht schon mal gar nichts. Druck erzeugt nun einmal Gegendruck. Du hast dich ja selbst erfolgreich durch den Nikotinentzug geplagt, weißt also wie das ist. Vielleicht hat sie auch schon mit ihrem Leben (zwischen den Zeilen gelesen scheint es ja auch nicht ganz einfach gewesen zu sein) abgeschlossen, sieht also keinen Vorteil im Rauchverzicht ...

    Auf jeden Fall gibt es sowohl in der Kur als auch in der Reha Nikotinentzugsprogramme, dem würde sie wohl sowieso zugeteilt werden.

    Der Arzt kann deine Mutter gar nicht in Reha oder auf Kur schicken, siemuss den Antrag stellen. Wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht auf Kur oder Reha gehen möchte braucht sie auch keinen Antrag zu stellen.

  2. #22
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Vielleicht hat sie auch schon mit ihrem Leben (zwischen den Zeilen gelesen scheint es ja auch nicht ganz einfach gewesen zu sein) abgeschlossen, sieht also keinen Vorteil im Rauchverzicht ...
    Den Verdacht hatte ich auch schon damals als sie nach dem Herzinfarkt auf der Intensiv nach Zigaretten gefragt hat.

    Ihr Leben ist das was man in Österreich als "patschertes Leben" bezeichnet.

    Der LG ist sowieso ein Thema, dass uns allen rundherum einiges an Beherrschung kostet, aber je schlechter er sie behandelt desto mehr verteidigt sie ihn er war ihre Jugendliebe bis sie von seinem besten Freund schwanger wurde...

  3. #23
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    Interessante Diskussion. Ich könnte mir vorstellen, wenn Kosten durch das Fehlverhalten der Mutter entstehen, kann es doch sein, dass die Kasse auf die Kinder zukommt, wenn sie es selber nicht zahlen kann. Es ist ja auch so, wenn Eltern im Pflegeheim wohnen, weil sie alleine nicht mehr zurecht kommen, müssen die Kinder auch zahlen, je nachdem wie hoch das Einkommen ist.

    Zudem wird auch geschaut, ob Vermögen bereits an die Kinder in den letzten 10 Jahren übertragen wurde, das kann dann ebenfalls herangezogen werden, um die Kosten der Eltern zu finanzieren.

  4. #24
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen

    Zudem wird auch geschaut, ob Vermögen bereits an die Kinder in den letzten 10 Jahren übertragen wurde, das kann dann ebenfalls herangezogen werden, um die Kosten der Eltern zu finanzieren.

    Das ist bereits 15 Jahre her, wir wurden auch nicht belangt als der Stiefvater ins Heim musste, nur die Lebensversicherung die er hatte wurde einbehalten.

  5. #25
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    Zitat Zitat von snooperl Beitrag anzeigen
    Das ist bereits 15 Jahre her, wir wurden auch nicht belangt als der Stiefvater ins Heim musste, nur die Lebensversicherung die er hatte wurde einbehalten.
    Wenn es 15 Jahre her ist dürfte es keine Rolle mehr spielen. Ansonsten muss man auch nicht für alle Verwandten zahlen, beispielsweise nicht für Schwester und Bruder, für Stiefeltern eventuell auch nicht, letzteres weiß ich aber nicht ganz genau.

  6. #26
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Wenn es 15 Jahre her ist dürfte es keine Rolle mehr spielen. Ansonsten muss man auch nicht für alle Verwandten zahlen, beispielsweise nicht für Schwester und Bruder, für Stiefeltern eventuell auch nicht, letzteres weiß ich aber nicht ganz genau.
    In dem Fall schon weil das Haus zum Zeitpunkt der Überschreibens dem Stiefvater zur Hälfte gehört hat und er dadurch ebenfalls ein Wohnrecht hatte (nur ist er bereits gestorben)

    Ich weiss es wäre extrem fies und egistisch aber wenn ich im Falle für die Kur aufkommen müsste würd ich ihr mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ausreden den Antrag zu Unterschreiben, denn ich muss befürchten, dass sie das mit dem Rauchen aufhören nicht hinkriegen wird. Wie Kapsch schon geschrieben hat ich weiss wie hart das ist und ich wollte von mir aus aufhören

  7. #27
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    Zitat Zitat von snooperl Beitrag anzeigen
    Ich weiss es wäre extrem fies und egistisch aber wenn ich im Falle für die Kur aufkommen müsste würd ich ihr mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ausreden den Antrag zu Unterschreiben, denn ich muss befürchten, dass sie das mit dem Rauchen aufhören nicht hinkriegen wird. Wie Kapsch schon geschrieben hat ich weiss wie hart das ist und ich wollte von mir aus aufhören
    Ich finde das nicht fies oder egoistisch, gewisse Vorschriften muss jeder von berücksichtigen und einhalten, da führt kein Weg dran vorbei. Wenn von vornherein ersichtlich ist, dass jemand das gar nicht kann, aus welchen Grund auch immer, ist das Ganze ja ohnehin sinnlos. Bei allem Wohlwollen, aber darauf würde ich mich auch nicht einlassen.

  8. #28
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    Standard AW: Österreich: Kann die KK wirklich Behandlungskosten rückfordern...

    London,

    wir sind in Österreich, nicht in Deutschland.

    Bei uns gibt es definitiv keinen Pflegeregress mehr (war ein Wahlzuckerl). Und auch vorher war der Anteil der Kinder abhängig von deren eigenem Einkommen und sonstigen Unterhaltspflichten.

    Kinder sind zwar gegenüber ihren Eltern unterhaltspflichtig, aber nicht haftbar für deren Schulden. Die Unterhaltspflicht der Kinder kommt aber auch nur zum Tragen, wenn die Eltern kein eigenes Einkommen haben bzw. deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt.

    Das ist bei Snooperls Mutter nicht der Fall. Sie hat ja Mindestpension mit Ausgleichszulage.....wenig, aber doch.

    Das heißt sogar: Im Fall des Falles könnte ein Gläubiger zwar einen Exekutionstitel erlangen. Gepfändet werden könnte die Mutter mangels Einkommen aber trotzdem nicht.

    Das was Snooperl zahlt (Strom, Lebensmittel) ist absolut freiwillig, nicht verpflichtend.

  9. #29
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    Denkt ihr bitte daran, dass dies ein öffentliches Forum ist?
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  10. #30
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    Danke, Jeremy!

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