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Thema: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

  1. #11
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    Also! Der Orthopäde sagt, es sei ein Tennisarm - er hat mehrfach betont, dass die Schmerzen gar nicht aus dem Gelenk kommen, sondern aus den Ansätzen der Muskeln und Sehnen (oder so). Er wüsste auch nicht, dass Hashimoto-Patienten häufiger Rheuma hätten - keiner seiner Rheumapatienten hat sowas, und HT ist ja nun eine total häufige Krankheit -, und dass Reizdarm Gelenkschmerzen verursachen soll (sagte ja mein internistischer Hausarzt, und nicht nur er), fand er auch komisch.

    Dass Rheumawerte gemacht werden, konnte ich ihm trotzdem aus den Rippen leiern - wahrscheinlich, weil er Angst hatte, dass ich losheule (hatte Tränen in den Augen, weil er gerade auf dem schmerzenden Ellbogen rumgedrückt hatte ).

    Über den Tellerrand guckt er also wohl nicht so viel, aber die Werte kriege ich ja nun. Hab mich nicht getraut, ihm zu sagen, welche ich alle gerne hätte Aber vielleicht beruhigen die mich ja. Ich kann ehrlich gesagt schwer beurteilen, wo die Schmerzen herkommen, ein bisschen wandern sie auch immer - es stimmt aber, dass der Ellbogen voll beweglich ist (das war das dicke Knie nicht). Und die Schmerzen im Handgelenk sind definitiv im Handgelenk, wenn sie da sind.

    Der Tennisarm wird jetzt mit Bandage, Ultraschall und Iontophorese behandelt, und kann langwierig sein. Falls die Maßnahmen nicht wirken, gibt es natürlich noch die Aussicht auf Cortisonspritzen.

  2. #12
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    ja nun, du warst beim Orthopäden, nicht bei einem ganzheitlichen Magier, den es nur im Märchen gibt und er hat sich benommen wie einer. Immerhin nicht gleich Cortisonspritze, also ist er einer der besseren. Vielleicht hilft es und wenn nicht, nimmst dazu Anlauf in Richung Rheumatologen.

    Ich klinge nicht nur so, ich denke auch so, wenn es um Orthopäden und Hautärzte geht.

  3. #13
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    Für die Zukunft kannst du auch dem Tennisellenbogen vorbeugend entgegenwirken

    hat bei mir sehr gut funktioniert ohne das ich eine konventielle Behandlung brauchte

    bzw. habe ich es erst damit probiert , bevor zum Orthopädengang

    https://www.youtube.com/watch?v=C9hhujiTXpo

    https://www.youtube.com/watch?v=dKbv79qHK8o

    es gibt noch viel mehr Übungen , die wirklich gut helfen

    apropos :

    Hast du vor einiger Zeit ein AB nehmen müssen => Zeitraum kann auch schon vor einem Jahr gewesen sein oder länger

    Falls es so war und es sich um einen Gyrasehmmer handelte
    wäre hier eventuell eine Erklärung für deine Schmerzen

    Gängige Produkte, die Fluorchinolone enthalten, sind:

    Ciprofloxacin
    Norfloxacin
    Lomefloxacin
    Levofloxacin
    Ofloxacin
    Enoxacin
    ------
    Welche Nebenwirkungen können auftreten?

    Die Nebenwirkungen, die durch die Einnahme der Fluorchinolone auftreten können, sind gleichermaßen schwerwiegend wie vielfältig. So klagen viele Patienten nach der Einnahme über starke Gelenk-, Muskel- oder Sehnenschmerzen. Nicht zuletzt die stärkste Sehnde des menschlichen Körpers, die Achillessehne, droht durch die Einnahme von Fluorchinolonen zu reißen. Verschiedenen Erfahrungsberichten von Patienten zufolge, habe für das Auftreten schwerster Symptome und Schädigungen bereits die Einnahme von einer oder zwei Tabletten ausgereicht. Auch bei Tieren konnten einigen Nebenwirkungen festgestellt werden, etwa Schäden an der Knorpelsubstanz.
    https://das-gesundheitsplus.de/fluor...ebenwirkungen/
    die Nebenwirkungen können auch nur in leichter defuser Form auftreten und sehr viel später , wo gar nicht mehr an das AB gedacht wird

  4. #14
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    ja nun, du warst beim Orthopäden, nicht bei einem ganzheitlichen Magier, den es nur im Märchen gibt und er hat sich benommen wie einer. Immerhin nicht gleich Cortisonspritze, also ist er einer der besseren. Vielleicht hilft es und wenn nicht, nimmst dazu Anlauf in Richung Rheumatologen.

    Ich klinge nicht nur so, ich denke auch so, wenn es um Orthopäden und Hautärzte geht.
    Naja, ich hab halt auch schon andere kennengelernt - sowohl Hautärztinnen als auch Orthopäden ... mit Orthopäden habe ich tatsächlich eher die üblichen Erfahrungen gemacht. Da war ich ja schon froh, dass sich einer mal meine Füße angesehen hat und nicht immer nur Einlagen verschrieben hat, obwohl ich von Schmerzen berichtet habe.

    Er hat mich tatsächlich selbst wählen lassen, ob physikalische Therapie oder Spritze. Einen kurzen Moment habe ich zur Spritze tendiert - aus Faulheit und Angst, dass die Schmerzen nie weggehen ... Insofern passt der Vergleich zu Kopfschmerzen
    Geändert von Thursday Next (19.01.18 um 13:06 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    Zitat Zitat von endaksi Beitrag anzeigen
    Für die Zukunft kannst du auch dem Tennisellenbogen vorbeugend entgegenwirken
    Die Übungen gucke ich mir zuhause mal an, danke für den Tipp Eine Kollegin meinte auch, dass ihr Dehnübungen am besten helfen.

    AB kommt nicht infrage - habe zwar in letzter Zeit eins genommen, aber keins aus der Gruppe, und die Schmerzen waren schon vorher da.

  6. #16
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    @Roxanne: Borreliose wird auch bei den nicht-entzündlichen Rheumaerkrankungen aufgeführt ... Sorry, entzündlich natürlich.

    Wenn ich das recht sehe, kann man ansonsten auch noch entzündliche Rheumaerkrankungen ohne Antikörper oder teilweise ohne erhöhtes CRP haben. Wie du schon sagst, Kapsc, das erschwert die Diagnose natürlich.

    Naja, ich kümmere mich jetzt erstmal um meinen Tennisarm und warte auf die Werte. Und hoffe, dass meine Arme nicht blau werden - ich habe die Azubine etwas überfordert, weil ich im Liegen angezapft werden wollte. Am Ende hat sie dann noch mal zugestochen, im anderen Arm, im Sitzen.
    Geändert von Thursday Next (19.01.18 um 14:10 Uhr)

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Sugarhashi
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    War das mehrfache Stechen womöglich schon Teil der Therapie?
    Und, falls bisher noch nicht geschehen: Jetzt, wo es ein Tennisellenbogen ist, solltest Du aber dann bitte auch mit dem Tennisspielen anfangen!

    Bei Rheumafragen wurde mir früher geraten, einen internistischen Rheumatologen aufzusuchen, keinen orthopädischen Rheumatologen. Vielleicht steckt da ein Körnchen Wahrheit drin, wenn ich Euch so lese.
    Ich hatte ja vor Jahren wegen unklarer Gelenkschmerzen auch einen Anlauf genommen, mit der Überweisung einen Termin zu ergattern. War bei der Kollegin aber über Quartale hin aussichtslos, so dass der Doc und ich es dann nicht weiter verfolgt haben. Irgendwann, nach ziemlich radikaler Ernährungsumstellung aus anderen Gründen, waren die Gelenkbeschwerden weg. Ich kann da roxannes Erfahrung teilen.

    LG,

    sugarhashi

  8. #18
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    Zitat Zitat von Sugarhashi Beitrag anzeigen
    War das mehrfache Stechen womöglich schon Teil der Therapie?
    Ach so, Aderlass! Das erklärt natürlich alles.

    Und, falls bisher noch nicht geschehen: Jetzt, wo es ein Tennisellenbogen ist, solltest Du aber dann bitte auch mit dem Tennisspielen anfangen!
    Ich hab mich schon im Club angemeldet!

    Bei Rheumafragen wurde mir früher geraten, einen internistischen Rheumatologen aufzusuchen, keinen orthopädischen Rheumatologen. Vielleicht steckt da ein Körnchen Wahrheit drin, wenn ich Euch so lese.
    Hm, da habe ich hier tatsächlich eine Praxis gefunden. Da kann ich es ja immer noch versuchen, je nachdem, was die Werte zeigen.

    Ich hatte ja vor Jahren wegen unklarer Gelenkschmerzen auch einen Anlauf genommen, mit der Überweisung einen Termin zu ergattern. War bei der Kollegin aber über Quartale hin aussichtslos, so dass der Doc und ich es dann nicht weiter verfolgt haben. Irgendwann, nach ziemlich radikaler Ernährungsumstellung aus anderen Gründen, waren die Gelenkbeschwerden weg. Ich kann da roxannes Erfahrung teilen.
    Es ist jedenfalls auffällig, dass ich die erste(n) manifeste(n) Entzündung hatte, als mein Darm schon nicht mehr in Ordnung war; ich glaube schon, dass das mit reinspielt. Andererseits kann ich keine klaren Zusammenhänge entdecken - zumindest der Ellbogen schmerzt unabhängig von Gluten, Fleisch, Alkohol ... Aber das ist ja auch nicht das Gelenk!

  9. #19
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    Zitat Zitat von Thursday Next Beitrag anzeigen
    Also! Der Orthopäde sagt, es sei ein Tennisarm - er hat mehrfach betont, dass die Schmerzen gar nicht aus dem Gelenk kommen, sondern aus den Ansätzen der Muskeln und Sehnen (oder so). Er wüsste auch nicht, dass Hashimoto-Patienten häufiger Rheuma hätten - keiner seiner Rheumapatienten hat sowas, und HT ist ja nun eine total häufige Krankheit -, und dass Reizdarm Gelenkschmerzen verursachen soll (sagte ja mein internistischer Hausarzt, und nicht nur er), fand er auch komisch.

    Dass Rheumawerte gemacht werden, konnte ich ihm trotzdem aus den Rippen leiern - wahrscheinlich, weil er Angst hatte, dass ich losheule (hatte Tränen in den Augen, weil er gerade auf dem schmerzenden Ellbogen rumgedrückt hatte ).

    Über den Tellerrand guckt er also wohl nicht so viel, aber die Werte kriege ich ja nun. Hab mich nicht getraut, ihm zu sagen, welche ich alle gerne hätte Aber vielleicht beruhigen die mich ja. Ich kann ehrlich gesagt schwer beurteilen, wo die Schmerzen herkommen, ein bisschen wandern sie auch immer - es stimmt aber, dass der Ellbogen voll beweglich ist (das war das dicke Knie nicht). Und die Schmerzen im Handgelenk sind definitiv im Handgelenk, wenn sie da sind.

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    das hat der arzt im großen ganzen sicher richtig gemacht. einen tennisarm wird er schon korrekt diagnostiziert kriegen, ist ja sehr bekanntes übel. und ja, ich finds auch bisserl komisch mit dem reizdarm und den gelenkschmerzen. wobei es ja viel forschung zum darm als ursprung autoimmuner krankheiten gibt, aber ausgereift und klar ist da nichts und es geht meines wissens auch nicht um reizdarm.

    mit dem verdacht auf rheuma ist es eine komplizierte sache. das dauert meistens eine ganze weile, bis es klar ist. man darf dabei aber nicht nur das negative sehen. rheumatherapie ist wirklich besonders nebenwirkungsreich. sprich man hat nur dann was von der diagnose, wenn es so schlimm ist, das man bereit ist, die nebenwirkungen auszuhalten. in diesem sinne hoffe ich eher für dich, das keine rheumadiagnose gefunden wird.

  10. #20
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    Standard AW: Gelenkschmerzen - Diagnostik zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen

    Es geht bei der Beziehung Reizdarm-Gelenkschmerzen nicht darum, dass Reizdarm Ursache für eine autoimmune Erkrankung, sprich Rheuma sein soll. Sondern dass im Zusammenhang mit Reizdarm unspezifische Gelenkentzündungen auftreten können. Das habe ich von meinem internistischen Hausarzt nicht zum ersten Mal gehört.

    Die Tennisarm-Diagnose zweifele ich erstmal auch nicht an. Ich bin mir nur nicht sicher, ob da nicht mehr im Busche ist, aber das wird ja jetzt abgeklärt.

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