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Thema: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

  1. #1
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von °paulinchen
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    Standard Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Ich hab eigtl. gesagt, ich möchte lang über 8 Wochen aushalten, sogar fast vier Monate waren geplant...
    Nun sind es ca. 8 Wochen... und es geht nichts mehr...

    Die letzten Tage, und wenn ich zurückdenke eigtl. auch schon fast zwei bis drei Wochen, wurden zur Qual... vorher wars nur sehr anstrengend, echt 'n Kampf jeden Tag neu zu meistern... aber jetzt geht nichts mehr...

    Lange Zeit gings doch eigtl. echt gut mit 125LT, 10Thybon und abends eine ProgKapsel und verteilt zwei Hub Gynokadin...
    Bis jetzt eine Blutung kam...danach war nichts mehr wie vorher... gefühlte völlig Ö Dom, alles tut weh, ständige Unterleibsschmerzen, ständiges PMS...
    Ö reduziert, dann ganz weggelassen... schien besser...
    Prog jetzt morgens wieder einen Salbenstrang 10% und abends eine Kapsel...

    Nachdem ich jetzt wieder einmal einen alten Fred 'Symptome bei Überdosierung' durchgegraben habe (ich bin immer wieder erstaunt, wieviel ich doch die vorherigen Male überlesen habe) und wieder und wieder in mich reinfühle, denke ich mal wieder, daß ich zwar mit Werten in der Norm bin, aber doch gnadenlos überdosiert zu sein scheine.
    Heute morgen hab ich sogar kurz überlegt, ob ich in ein Rezidiv schlittere?

    War heute zur BE und habe gleichzeitig komplett ausgesetzt... ich hab das Gefühl, ich krieg weder LT noch Thybon runter...

    Ich habe höllische Muskelschmerzen, echt höllisch, das ist unglaublich, seit Tagen wieder Kopfschmerzen, jetzt sogar morgens im Liegen schlimmer werdend, plötzlich wieder Sodbrennen, schrecklich aufgetrieben, komme nicht zur Ruhe (rase innerlich), keine Kraft, alles (!) ist extrem mühsam, immer noch sehr verstopft, kurzatmig (an Laufen ist schon lange nicht mehr zu denken), Zahnfleischbluten... und noch mehr...fällt mir nur grad nicht alles ein... aso... Augen brennen, sehe verschwommen... nehme tatsaechlich mehr und mehr zu, der Bauch platzt aus allen Naehten...im wahrsten Sinne des Wortes..., auch wieder Wasser ueberall, dellige Beine und Arme, trotz haeufiger naechtlicher Rennerei...

    Ich hab erst gedacht, es ist Stress...den hab ich auch, auch immer noch reichlich, der muss auch noch ein bissi bleiben...
    Dann dachte ich, es sei vieles WJ Symptome... und erst jetzt, in den letzten Tagen, kommt das vergiftete Gefühl wieder, und dazu immer häufger der Gedanke, doch völlig überdosiert zu sein...für meine Verhältnisse.

    Ich möchte zwei oder drei? Tage auslassen, hoffe damit stürze ich nicht gleich komlett ab und dann mit 112 weitermachen, denke aber ich sollte langfristg erstmal bei 100 plus Thybon ankommen... (gleich 100 trau ich mich nicht, obwohl ich ja diesmal das T3 beibehalten würde...)
    Zur Doku den Fred, damit ich endlich einmal einen wirklichen Überblick hab und nicht Stichworte aus dem Profil vllt. sogar wg. Vergesslichkeit mal wieder falsch interpretiere...

    Irgendwie muss man doch mal aus dem ewigen Loch herauskommen, menno... ohne LT gings mir definitiv besser...rückblickend auf jeden Fall!


    Ich hab glaube noch einiges vergessen, ist aber eh schon wieder viel zu lang geworden...
    Geändert von °paulinchen (11.01.18 um 12:59 Uhr) Grund: ...ergaenzt...

  2. #2
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    ich hab das Gefühl, ich krieg weder LT noch Thybon runter...
    Das war bei mir oft ein verlässliches Zeichen. Ich würde aber aus meiner bisherigen Erfahrung heraus nicht mehr als 2 Tage auslassen, besser nur 1. Es kann sonst schwierig sein, wieder reinzukommen ohne gefühlte zusätzliche ÜF-Symptome. Oft hat bei mir schon der erste Tag ein Gefühl von Erleichterung gebracht, wenn es daran gelegen ist.
    Wann wirst du die Werte bekommen?

  3. #3
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Huhu...Werte bekomme ich morgen vormittag, ich hab noch nie ausgelassen bisher, daher hab ich mal so gar keine Ahnung...
    Ganz im Gegenteil sogar, bisher war ich immer hyperpenibel mit den Einnahmen...auch bei Reduktionen, das ist das erste Mal, dass ich es 'gelassener' sehe und mich traue und ja sogar noch mutiger werden wollte..
    Aber ok...ein Tag reicht..stimmt schon...wir kennens ja...

    Bis nach den Werten warten waere doof, das ist mitten am Vormittag dann... Oder grad...dann kommt nicht alles an und ist dann ja noch etwas mehr Reduktion? Denkfehler?
    Geändert von °paulinchen (11.01.18 um 12:41 Uhr) Grund: leidige vertippers...

  4. #4
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Ich lasse auch aus(alles, also auch die anderen Medis), wenn ich so einen Widerwillen entwickle - kann schon mal 2 - 3 Tage sein. Bin aber nicht empfindlich ......bei der langen Halbwertszeit ist kein "Absturz" zu erwarten. Ich bin zwar sicher, dass sich bei mir alles im Kopf abspielt, von einer ÜD oder ÜF bin ich weit entfernt. Trotzdem hilft es gegen das "Vergiftungsgefühl".

    Schau mal wie es dir heute geht und warte die Werte ab.

  5. #5
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Jau kapsc...der Kopf macht mir wohl auch am meisten zu schaffen... Ich hab keine Panik vor lauten Herzschlaegen oder niedrigem oder mal hoeherem Puls...die tiefen Loecher, Panikattacken, aber auch wochenlang fehlende Kraefte und ewige Depriphasen etc. sind da viel tragender ...und wenn man drauf wartet, kommen sie ja erst recht...

    Ich hab heute auch, bis aufs Prog, alles ausgelassen... Sind aber eigtl. nur NEMs...

  6. #6
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Zitat Zitat von °paulinchen Beitrag anzeigen
    Ich möchte zwei oder drei? Tage auslassen, hoffe damit stürze ich nicht gleich komlett ab und dann mit 112 weitermachen, denke aber ich sollte langfristg erstmal bei 100 plus Thybon ankommen... (gleich 100 trau ich mich nicht, obwohl ich ja diesmal das T3 beibehalten würde...)
    Ich weiß nicht, ob dein Problem nicht eher bei T3 liegt. Warum du dich an der Dosis klammerst.

    Deine BE: wann ist davor deine letzte T3-Dosis? steht nicht im Profil und das ist eine deutliche Lücke im Informationsfluss. Wenn du mittags (?) die letzte Thybondosis einwirfst, davor morgens die erste (?), dann sind deine Werte etwas ... künstlich.

    ----------

    PS!

    Jahr 2015

    28.01.2015

    fT3 2,99 -- Referenz 1,71 - 3,71 (64%)
    fT4 1,02 -- Referenz 0,70 - 1,48 (41%)
    TSH 0,45 -- Referenz 0,30 - 4,00

    Unter 100LT seit 09.11.2014

    hmmm....ich bin etwas erstaunt, der T3 ist mal gekrabbelt?? Dafür hockt der T4 nach wie vor unten...*seufz*
    Allerdings wollte ich mal Thybon erbitten....das wird wohl ...
    War doch eigentlich wertetechnisch OK. Dass du dachtest, dass dein T4 "unten" hockt ... naja, man kann falsche Ansichten revidieren ;-))
    Geändert von panna (11.01.18 um 13:24 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Hmm..meinste? Ich weiss halt noch von frueher, dass Thybon mir den noetigen Schubs zu mehr Kraft und so gab....ohne wars grauslig...deshalb wollte ich da erstmal dran klammern...
    Ich denk ja eh, dass die 100 (und vermutl. auch die 10 Thybon nicht) nicht das Ende der Fahnenstange sind...einfach ein Gefuehl grad... ...wenn ich mir so anschaue, dass ich seit 'viel' LT nicht mehr so rechtes gutes Befinden hatte... nicht dauerhaft....rueckblickend sind die letzten 7-8 Jahre echt nicht schoen gewesen was das koerperliche Befinden angeht, zumindest jetzt so im Gesamtpaket betrachtet...und irgendwie muss und moechte ich endlich wieder Mensch werden...Zombie war ich nun lang genug...

    Ich verstehs grad nich ganz...Matschbirne ...ich nehme morgens um 5°° Uhr die 125 LT... um halb acht 5 Thybon und um 14°°Uhr 5 Thybon...wieso jetzt kuenstlich? Weil keine 24h? Mach ich schon immer so...
    Aber wie denn dann besser machen?


    Auch P.S. das hab ich auch oft im Hinterkopf...du hast schonmal (mehrmals? ) darauf hingewiesern...und zu Beginn mit der radikalen Talfahrt letztes Jahr wollte ich da ja auch wieder hin...aber das allein und so war schrecklich...deshalb dachte ich da erstmal wieder, 'unten' is doch nix fuer mich...und wollte auf die Dosis bei der es mir mal laenger eigtl. ganz gut ging...
    Und fuer jetzt hab ich was mit 100 LT und 10 Thybon im Hinterkopf...war glaube Anfang 2016... Dass ich erstmal dahin will und gucken...

    Mein Prob ist, wie kapsc sagt, der Kopf...die Panik mit der Blase etc. ... Und damit auch das Durchhalten...fuerchte ich...ich brauch noch irgendwas, woran ich mich klammern kann...^^
    Geändert von °paulinchen (11.01.18 um 13:38 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    So, Tag 2 mit Null...

    Die Abneigung lässt aber tatsächlich nach... Abneigung gegen LT und Thybon...sowas hatte ich noch nie... krass...
    Ich hätte mich auch früher nie an Auslasstage getraut... wobei ich den 2. noch nicht genau weiss, je nachdem was de Werte nachher hergeben, nehm ich vllt. noch 100 nach...

    Ansonsten gehts grad (noch?) erstaunlich gut... ab und an leichte Panikanflüge, aber durchaus zu ertragen...da ich ja auch viel gelesen hab und viele schrieben, daß bei Senkungen die ÜF/ÜD Symptome immer erstmal noch schlimmer würden, bin ich ja eh gewarnt...
    Verdauung prompt besser? Die schlimme Verstopfung der letzten Wochen war heute morgen nicht mehr so...dafür gestern abend ganz schlimm Luft im Bauch... schlimmer als sonst...
    Muskelschmerzen..nunja...noch da... aber vllt. besser? Mal gucken... Rest noch wie gehabt...wär ja auch 'n Ding...





    Wie macht man denn am schlauesten weiter bei sowas? Nach Auslasstagen gleich heftig weit runter oder dann doch langsam weiter?
    Ein Plan ist, 100LT morgens, Thybon wie gehabt und 12,5 LT abends...das mache ich umgekehrt bei Steigerungen immer so um zu gucken ob es funktionieren könnte..
    Da kommt ja (bei mir) auch nie alles an, weil doch noch später gegessen und so... und so würde ich mich damit ausschleichen wollen...
    Plan zwei wäre 112,5 normal erstmal (für wie lange?) und Thybon we immer...
    Plan drei...extrem gewagt finde ich, gleich nur noch 100LT und Thybon wie gehabt...wobei ich mir denke und erhoffen würde, daß Thybon dann mein Rettungsring wäre... vermutl. ...

    Was macht Sinn?
    Geändert von °paulinchen (12.01.18 um 08:57 Uhr)

  9. #9
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Hups..schon da:


    TSH kl. 0,01
    ft3 2,52 --- 1,71 - 3,71 (40,50%)
    fT4 1,14 --- 0,70 - 1,48 (56,41%)

    Ohje...ich hatte mir die weitaus höher vorgestelt... so überdosiert wie sich das alles anfühlt kann ich ja gar nicht sein??
    Ich hab mir mindestens so 60 - 70% vorgestellt... aber nicht sogar nur knappe 40 und T4 fast unverändert?
    Das ist gar nicht so hoch...ob ich nun richtg bin mit senken?


    panna, was genau meinst du mit 'künstlich'?

  10. #10
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    Standard AW: Die Achterbahn fährt wieder abwärts... reduzieren...

    Zitat Zitat von °paulinchen Beitrag anzeigen

    panna, was genau meinst du mit 'künstlich'?
    Die kurze Halbwertszeit von T3: ca. 19 Stunden. Wenn du mittags am Tag vor der BE die letzte Teildosis nimmst, dann ist der gemessene Wert eine völlig andere, als was du am Tag zuvor unter Thybon hast. So einen tiefen Wert, wie auf dem Laborzettel, hast du sonst niemals - weil du längst dein Thybon, was du wegen der BE weggeleassen hast, erneut genommen hättest.

    Guckst du mal bitte auf das verlinkte Bild - der rote Text besagt: "Laborergebnisse (bei Einmaleinnahme*) können auch dann normal ausfallen, wenn die Dosis zu hoch ist":
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...rte-und-Karenz

    *Deine Art der Zweimaleinnahme (einmal morgens, und kaum ist die dadurch verursachte Hormonspitze halbwegs weg, schon nimmst du die nächste Ladung) ist nicht viel besser als eine Einmaleinnahme, in dieser Hinsicht. Wenn es dir gut ginge, warum nicht, aber du beurteilst deine Werte laufend unter falschen Annahmen. Abgemildert gilt dies auch für T4.

    Diese Dinge werden hier recht häufig wiederholt. Auch das Aufteilen in möglichst kleinste Teildosierungen, in möglichst gleichen Zeitabständen genommen, für eine möglichst annähernd gleichmäßige Versorgung möglichst ohne große Spitzen.

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