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Thema: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

  1. #41
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Du hast nachgefragt - wir haben unsere Einschätzung kundgetan.
    Hab nix anderes behauptet.

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Das was du beschreibst nennt sich Burnout, [...]
    Burnout, chronische Überlastung, wie auch immer man es nennen mag, gemein ist: Dauerstrudel aus körperlichem und psychischem Stress vergurkt die Gesundheit je nach individueller Grundlage.

    Ursächlich behandeln, klar, gerne. Daher das Prednisolon als Starthilfe. Komplett ohne jede Kraft lassen sich Ursachen nunmal nicht beheben.

    Psychotherapie würde peu a peu stabilisieren, beseitigt jedoch nicht die Ursachen. Fun fact: Man wartet hier mind. 1/2 Jahr auf nen Platz. Die Ursache ist mir ja noch nicht lange wirklich bewusst, also nix mit "Hätte man längst angehen können".

    Antidepressiva "scheppern" "nicht weniger" als Cortison, beheben die Ursache ebenso wenig.

    Ergo, s.o., Starthilfe.

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Ich habe seit Jahren erhöhte Cortisolwerte aufgrund von körperlichem uns psychischem Stress und trotzdem pusht mich das zusätzliche Kortison, wenn ich es wieder mal nehmen muss.
    Eben, DU hast, DICH pusht. Klar sind wir erstmal alle grundlegend(!) gleich, unser beider individuellen Lasten und auch körperchemischen Zustände dürften sich dann aber doch unterscheiden.

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Dort werden sogar explizit die unterschiedlichen Resultate hervorgehoben, u.a. auch niedrige Cortisolspiegel:
    Zitat Zitat von https://www.burnout-info.ch/burnout_ursachen_stress_2.htm
    [...] Einige psychobiologische Untersuchungen zum Burnout-Syndrom ( z.B. Weber 20051)und Pruessner et al. 19992) ) kommen interessanterweise zu dem Ergebnis, dass der Cortisolspiegel von Burnout-Betroffenen in Belastungssituationen vergleichsweise niedrig ist, was sozusagen bedeutet, dass zu wenig vom Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird.
    Dauereinnahme: werde ich sehen, wie es sich auswirkt, es ist ja eben als zeitlich limitierte Stütze gedacht.
    Geändert von sandkasten_alleebaum (09.01.18 um 12:05 Uhr)

  2. #42
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    @endaksi

    Sehr interessant Deine Liste . Einiges daraus nehme ich schon seit vielen Jahren, wie die B Vitamin, Zink, ect.. Die Vitamine allerdings in viel höherer Dosierung. Ich bin davon überzeugt, dass es sehr wichtig ist, den Körper gut zu unterstützen, vor allem, wenn man bereits die 40 überschritten hat .
    sehe ich auch so , und das mir als früher strikter Gegner von NEM's

    ich glaubte an DIES => mit normaler Mischkost wird Alles abgedeckt

    nur das die Lebensmittel es nicht so hergeben wie vermutet

    für junge Menschen mag das noch gehen bei 100% Resorption, bei Älteren dann eher nicht

    aber muss Jeder für sich selber wissen , von was er überzeugt ist in dem Bezug

    ich weiß was für Folgen gravierende Nährstoffmängel haben kann und die braucht kein Mensch , besonders der Ältere nicht

  3. #43
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von chaoskoeppsche Beitrag anzeigen
    Hab nix anderes behauptet.


    Dort werden sogar explizit die unterschiedlichen Resultate hervorgehoben:
    [/COLOR]

    Dauereinnahme: werde ich sehen, hoffe ich nicht.
    Hoffentlich findest du eine für dich passende Lösung, ich drück dir die Daumen!

  4. #44
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von endaksi Beitrag anzeigen
    für junge Menschen mag das noch gehen bei 100% Resorption, bei Älteren dann eher nicht
    ich weiß was für Folgen gravierende Nährstoffmängel haben kann und die braucht kein Mensch , besonders der Ältere nicht
    Ja, in der Jugend funktioniert der Körper auch ganz anders. Die Hormonproduktion läuft auf Hochtouren und die Resorption von Nährstoffen ist auch meistens gewährleistet, was sich ja allerspätestens mit den Wechseljahren völlig verändert.

    Ich habe auch eigene Erfahrungen mit Hormon- und Nährstoffmängeln, deshalb bin ich diesbezüglich auch überzeugt von dem was ich schreibe und ziemlich resistent gegen Meinungen von Leuten, die diese Erfahrungen überhaupt nicht gemacht haben .

  5. #45
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Ja, in der Jugend funktioniert der Körper auch ganz anders. Die Hormonproduktion läuft auf Hochtouren und die Resorption von Nährstoffen ist auch meistens gewährleistet, was sich ja allerspätestens mit den Wechseljahren völlig verändert.

    Ich habe auch eigene Erfahrungen mit Hormon- und Nährstoffmängeln, deshalb bin ich diesbezüglich auch überzeugt von dem was ich schreibe und ziemlich resistent gegen Meinungen von Leuten, die diese Erfahrungen überhaupt nicht gemacht haben .
    wogegen kein mensch was hat. nur darf man das nicht mit krankheiten verwechseln. die menge nahrungsergänzung, die etliche hier im forum gutheissen, dürfen viele organisch kranke gar nicht zu sich nehmen.

  6. #46
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von Kyffhaeuser Beitrag anzeigen
    Mein Immunsystem arbeitet auch kaum mehr und wenn, dann kommt nur Verrücktes dabei raus, so habe ich mehrere Jahrzehnte kein Fieber mehr gehabt, fühle mich aber immer mehr oder weniger krank. Ich bin nicht mehr ansatzweise streßresisent was gleichbedeutend mit kaum mehr lebensfähig ist. Das ist so kein Leben.
    Si, si. Letztes Mal markanter Temperaturanstieg vor 10 Jahren mit ner heftigen Bronchitis. Danach wurden die Infekte immer schlapper, aber häufiger. Dann nur noch 1-3 Tage derb verschleimschnupft x-mal pro Jahr. Hat lang gedauert, bis ich gecheckt hatte, dass das net achso toll ist, "nicht wirklich krank zu werden", aber es doch irgendwie nonstop zu sein.

    Zitat Zitat von Kyffhaeuser Beitrag anzeigen
    Ich würde, Chaoskoeppsche, wenn ich du wäre, genau so weiter machen. Sei doch froh, daß es dir besser geht. Infekte und Fieber, das muß sein, das zeigt, das Immunsystem arbeitet wieder. Du bist auf dem richtigen Weg. Du hast wieder Lebensfreude, und das alles nur von dem bisschen Hormonen. Sowas ist toll, warum soll man so etwas nicht machen, wenn nichts anderes mehr hilft, um wieder auf die Beine zu kommen.
    Naja, stimmt schon: Infekt, Immunsystem, Lebensfreude, Energie. Wie gesagt, gute Starthilfe, mehr solls net sein.
    Das "bisschen Hormon" sehe ich allerdings schon kritischer, trotz dass oder eher gerade weil ich mich entschieden habe, es für ne Zeit einzunehmen.

    Ich checks nach wie vor net - LT wird zwar net ausnahmslos ohne Skepsis eingenommen, aber gefühlt doch weit kritikärmer. Hormonersatz für schlappe SD. Die hormonelle Schaltzentrale, die die Schilddrüse nunmal ist, ist doch nicht unkritischer zu betrachten als die Nebennieren, LT kein Lutschbonbon und Cortisol die Droge ... mal salopp gesagt.

  7. #47
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Du widersprichst dir in nicht geringem Umfang.
    Mh, ich sehe da keinen Widerspruch.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Stell dir vor, da kommt ein Mammut, und unsere jagenden Urmensch-Ahnen können ihn nicht töten, weil sie vor lauter Stress (Begegnungen mit Mammuts sind sicherlich stressreiche Ereignisse!) zusammenbrechen.
    Unsere jagenden Urmenschen hatten Mammuts aber nicht als Flatrate, als Dauerfeuer gebucht. Vergleichbar wärs dann eher damit, wenn sie tagtäglich, sobald wach, einer ganzen Mammutherde ausgesetzt gewesen wären, während sie die gleichen Jagdresultate erbringen sollten wie andere, die diese Dauerladt nicht hatten. Auf chronisches fight or flight über längere Zeiträume sind wir schlicht nicht ausgelegt.

  8. #48
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von Kyffhaeuser Beitrag anzeigen
    Und am Cortisol hängt der gesamte Stoffwechsel inklusive Immunsystem. Deshalb ist das bei mir nämlich alles durcheinander.
    Das ist es ja eben, bei mir hängt symptomatisch vieles schief, was dann doch wieder zusammenhängt:
    Östrogendominanz (inzwischen weit geringer), Histamin (ruhiger als zu "Ausbruchszeiten"), Hashimoto (vermutlich(!) zuerst da gewesen), MCS ... Keine Behandlung griff systemisch, ab von der Akupunktur und jetzt Prednisolon.

    Zitat Zitat von Kyffhaeuser Beitrag anzeigen
    Ich hatte neun Jahre Dauerstreß und nun bin ich am Ende. Laut Schulmedizin und eurer für mich nicht maßgeblicher Meinung darf ich jetzt fröhlich abkratzen. Denn erholen tut sich da nichts mehr, darauf warte ich schon zwei Jahre.
    Eben das ist es, schulmedizinisch wurde lange Zeit nichts unternommen außer Symptombehandlung, mehr schlecht als recht. Zyklusprobleme? Nehmen Sie die Pille halt wieder. Infekt? Antibiotikum. Nase chronisch dicht? Cortisonspray, Antihistaminika. Muskelschmerzen? Reizstrom, Einlagen, Muskelrelaxanzien, seltener gern gesehen Physiotherapie.

    Halt mal 2,3 Wochen lang ne Kur machen. Oder in 6-8 Monaten ne Therapie. Weiß Gott, ob der Therapeut der Richtige ist oder man dann erneut auf einen warten muss, falls man ggü der Kasse abbrechen und einen Neuen suchen kann. Oder mal eben mir nichts dir nichts ein Antidepressivum.

    Und das ändert was? Stabilisiert mich irgendetwas davon recht flugs "in dem Moment", in dem ichs brauche, da nach Dauerlast zusammengebrochen, als dass ich dem Stress wieder begegnen könnte und ergo fähig wäre, ihn zu reduzieren?

  9. #49
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    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Aber man kann den Umgang mit und die Einstellung zu Stress ändern. Falls nötig mit therapeutischer Unterstützung, Reha oder Kur die Prioritäten im Leben neu sortieren.
    Kann man, ist aber nicht in jedem Fall DER eine richtige Weg.

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Schon das und eine Lebensstilanpassung in den Bereichen die man selbst beeinflussen kann, kann den Stresslevel ungemein senken.
    Das habe ich z.B. versucht und versucht. Letztlich wars Kosmetik, da ich das eigentliche Dauerfeuer nicht angehen konnte.

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Da weiß ich, wovon ich spreche - ich turne seit Jahren sehenden Auges an der Burnout-Grenze herum - und hab die Kurve gekriegt.
    Freut mich für dich. Ist aber eben deine Erfahrung und keine General-Lösung.

  10. #50
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    Standard AW: Zur NN-Unterstützung Minidosis Prednisolon - LT reduzieren nötig?

    Zitat Zitat von endaksi Beitrag anzeigen
    weil du das so bestimmst ?



    Die NNS ist keine Pseudokrankheit , nur weil sie für dich sich so darstellt , da hilft auch kein noch so wissenschaftlicher Artikel , denn Wissenschaft erklärt nicht Alles , kann es auch gar nicht
    Es hilft niemandem, Fakten so zu behandeln, als seien es bloße Meinungen. Wie endokrines Gewebe aufgebaut ist und grundsätzlich funktioniert, ist bekannt und deshalb ist die Idee vom Schwächeln ein Märchen. Wenn ich erkläre, dass die Erde annähernd kugelförmig ist, gebe ich damit einen gut belegten Fakt wieder, obwohl es tatsächlich heute noch Menschen gibt, die an die Erde als Scheibe glauben.

    Zitat Zitat von chaoskoeppsche Beitrag anzeigen
    Das mag für gewisse Zeiträume hinhauen, rein laienlogisch findet bei chronischer Überanspruchung aber nunmal Verschleiß statt.
    Ja, laienlogisch. Nichts für ungut, aber wir sind keine Maschinen und endokrines Gewebe ist kein Keilriemen.

    Zitat Zitat von chaoskoeppsche Beitrag anzeigen
    Basierend auf der "Theorie der Schwächung" könnte der mir endgültig die Socken ausziehen, gute Idee, nicht.
    Das ist eigentlich ein Gebiet, auf dem man weder auf Theorien noch auf Glauben angewiesen ist, denn es ist längst erforscht. Studien wirst du dazu keine finden, denn es geht um biologische Grundlagen. Ich werde es dir also auch nicht beweisen können. Es ist, wie es ist - so wie es die Schwerkraft gibt, wir Luft zum Atmen brauchen oder 1+1=2. Du musst es mir auch nicht glauben oder dich dafür interessieren - könntest aber in biologischer Basisliteratur nachsehen, wenn du magst. Aus Angst vor einer Schwächung einen sinnvollen Test nicht zu machen, ist m.E. wie die Angst, vom Rand der Erdscheibe zu fallen. Das ist nicht böse gemeint und ich will weder dir noch sonst jemandem den "Scheibenglauben" unterstellen, es illustriert nur so gut, wohin es führt, wenn man wissenschaftlich längst Bewiesenes ignoriert.

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