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Thema: LT Reduzieren - Selbstexperiment

  1. #31
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Dienstag 8 Uhr Termin zur Blutentnahme. Soll ich jetzt nochmal drei Tage zurück auf 225µg?

    Wenn ich gewusst hätte, dass ich so schnell einen Termin bekomme, dann hätte ich mich noch bis Mittwoch geduldet

    Ich würde auf die BE verzichten.
    Wozu sollte sie gut sein?

  2. #32
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Beides dürfte so oder so zu viel sein, insofern ist das egal, oder? In mancherlei Hinsicht wäre es sogar besser, längere Zeit gar keine Werte zu haben ;-)

    Was ich dich noch fragen wollte:



    Ohne Pausen (die du bei den anderen NEM vermerkst)? Ohne Kontrolle? Eine Menge Zeug.
    Ich habe ja seit März keine Werte mehr machen lassen und schon zwei Kontrolltermine verschoben. Warum meinst du, dass das besser ist?

    Mit Pausen, 400 schaffe ich auch nicht jeden Tag. Irgendwie muss ich das ja auch organisieren. Mehr oder weniger konsequent nehme ich das Selen erst seit ein paar Wochen. Die Packung die ich habe hat 180 Tabletten und es sind immer noch mehr als ich zählen möchte in der Dose Bestellt habe ich sie vor ziemlich genau einem Jahr, also ich denke nicht, dass es zuviel ist.

  3. #33
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Ich würde auf die BE verzichten.
    Wozu sollte sie gut sein?
    Naja, die letzte war im März und die drei Tage mit 6,25µg weniger sollten das ganze jetzt nicht so stark beeinflussen, dass es nicht möglich wäre wenigstens einen groben Überblick über den aktuellen Stand zu haben.

  4. #34
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Beides dürfte so oder so zu viel sein, insofern ist das egal, oder? In mancherlei Hinsicht wäre es sogar besser, längere Zeit gar keine Werte zu haben ;-)

    Was ich dich noch fragen wollte:



    Ohne Pausen (die du bei den anderen NEM vermerkst)? Ohne Kontrolle? Eine Menge Zeug.
    P.S.: Das Selen ist auch essentiell um zum Beispiel einer Schädigung der Schilddrüse durch die Jodsupplementation vorzubeugen. Also Jod "höher" dosiert (1000µg über ein paar Monate, finde ich jetzt noch nicht so extrem hoch und findet auch meine Endokrinologin in Ordnung) einzunehmen, ohne entsprechend Selen aufzusättigen ist sozusagen eine Hashigarantie. Bei der Hormonsynthese wird H2O2 frei, das einerseits zur Hormonsynthese benötigt wird, andererseits aber auch cytotoxisch wirkt (steht auch im von Maja verlinkten Biochemiebuch auf Seite 517f). Diese Cytotoxizität wird durch die Gluthationperioxidase abgepuffert.

    Weshalb eigentlich gesättigte Werte der GPx angestrebt werden sollten bevor Jod supplementiert wird. Das steht so jetzt nicht im Biochemiebuch, ist aber intuitiv klar, weil man, wenn man die Hormonsynthese durch Jodsupplementation anregt, eben auch die Menge an H2O2 erhöht und dass H2O2 cytotoxisch auf die Schilddrüsenzellen wirkt. Es wird auch in der oben verlinkten Videoreihe sehr anschaulich erklärt. Das ist im Wesentlichen auch der Ansatz dem ich folge.

  5. #35
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Ich habe ja seit März keine Werte mehr machen lassen und schon zwei Kontrolltermine verschoben. Warum meinst du, dass das besser ist?

    .
    Weil Werte einen verrückt machen können. Aber OK, Stand kontrollieren ... ;-)

    Mit Pausen, 400 schaffe ich auch nicht jeden Tag.
    Brauchst du doch auch nicht. Sei vorsichtig mit Selen, zu viel ist toxisch und es bewirkt eigentlich nicht so viel, wie man glaubt(e).
    Schau mal die letzten beiden Abschnitte hier:
    http://immunendokrinologie.de/html/selen.html

    400 ist jedenfalls sehr viel. Ich nehme zur Zeit sporadisch 50 ...

  6. #36
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Weil Werte einen verrückt machen können. Aber OK, Stand kontrollieren ... ;-)



    Brauchst du doch auch nicht. Sei vorsichtig mit Selen, zu viel ist toxisch und es bewirkt eigentlich nicht so viel, wie man glaubt(e).
    Schau mal die letzten beiden Abschnitte hier:
    http://immunendokrinologie.de/html/selen.html

    400 ist jedenfalls sehr viel. Ich nehme zur Zeit sporadisch 50 ...
    Ja, ich weiß, dass es toxisch wirken kann. Ich möchte das auch nicht dauerhaft so durchziehen.


    Die Seite lese ich auch immer wieder gerne das ist unter anderem auch einer der Gründe weshalb ich denke, dass meine (konsequente ) Zinkeinnahme möglicherweise mit dem Sinken meiner ANA zu tun haben könnte.

    Was ich mich an solchen Stellen

    "Eine Pilotstudie mit nur wenigen Asthmapatienten wies auf eine mögliche cortisoneinsparende Wirkung einer Selensubstitution hin (Gazdik et al., 2002), eine randomisierte Studie hingegen zeigte keinen therapeutischen Effekt einer Selensubstitution bei Asthma-Patienten (Shaheen et al., 2007)."

    immer wieder frage ist. Studie Gazdik benutzte 200µg für 96 Wochen (24 Monate a 4 Wochen) und stellte erste Effekte nach 24 Wochen ( 6 Monate a 4 Wochen) und weitere Effekte nach 24 Monaten fest, wohingegen Studie Shaheen bei 100µg nach 6 Monaten keinerlei Effekte feststellt. Inwieweit will man mit 100µg Effekte reproduzieren, die vielleicht erst mit höheren Dosierungen feststellbar sind? Für mich liegt die Aussage im Vergleich dieser beiden Studien dann darin, dass 100µg über 6 Monate nicht den bei Asthmapatienten (bin ich ja nicht) erhofften Effekt wohingegen 200µg über mindestens 6 Monate bis hin zu 24 Monaten dann schon einen Effekt zeigen können.

    Unklar ist mir einfach, warum das in solchen Texten wie jetzt dem von Volker Nehls nicht auch so zitiert wird. Wenn man nur das liest was er schreibt, ohne sich die Mühe zu machen wenigstens den Abstrakt der Veröffentlichungen zu lesen, dann könnte man den Text so lesen, dass es zu Selen eben diese widersprüchlichen Ergebnisse (eine Studie sieht Erfolge, die randomisierte sieht keine Erfolge) gibt. Dabei ist an der Stelle doch überhaupt nichts widersprüchlich.

    Ich ärgere mich dann, weil sowohl die Aussage "eine Studie mit wenigen Patienten", als auch "eine randomisierte" sofort eine gewisse vorhandene oder nicht vorhandene Validität der Ergebnisse suggerieren. Wenn schon Kontrollstudien zum Überprüfen von anderen ersten Ergebnissen, dann doch bitte mit denselben Anfangsbedingungen. Wenn das dann nicht passiert, dann kann man diese beiden aber doch nicht einander gegenüberstellen.

    Und ich ärgere mich doppelt, wenn das auf einer Seite passiert die ansonsten im Großen und Ganzen viele wertvolle Informationen zusammenträgt, wie zum Beispiel die von Volker Nehls.

    P.S.: Durch die jahrelang nicht diagnostizierte Bauchspeicheldrüsenproblematik (wurde bei mir ja erst 2016 festgestellt) hatte bzw. habe ich garantiert ein Malabsorptionssyndrom. Jedenfalls liegt die Vermutung nahe... die Verdauungsprobleme eskalierten im März 2016, vorhanden waren sie viele Jahre. Nach einer heftigen Antibiose, hochdosiert und über Monate im Januar 2012, hatte ich immer wieder damit zu kämpfen. Besser im Sinne von "gut" ist es erst im letzten Jahr geworden. Unter anderem nachdem ich nach dem Pankreaselastasetest angefangen habe Zink zu nehmen. Der Zusammenhang zwischen Bauchspeicheldrüse und Zink wird hier in einigen alten Beiträgen von Mic immer wieder sehr gut erklärt.
    Geändert von Gedankenpause (29.12.17 um 15:24 Uhr)

  7. #37
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von °paulinchen
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Ohje, vllt. ist grad so eine Tiefstimmung? Ich habs naemlich auch...nicht abrupt heute, gestern auch schon, heute wesentlich schlimmer... *troest*

    Und btw. mir gehts auch auch richtig grottig und ich bin jetzt mit der Dosis locker 6 Wochen dabei...keine Veraenderung, bis auf dass ich ein oder zweimal das Mittags-Thybon verpeilt hab und nur 2,5 nachgenommen hab.

    Mit den Sexualhormonen bin ich uebrigens auch zugange....hab auch einiges eine Zeitlang darauf geschoben...jetzt probier ich ein bissi hoch und runter...zwangslaeufig, denn ploetzlich kommen doch wieder boese, rote Ueberrraschungen (sorry)..und dann ist ja Pause angesagt...und ob die mich nun voellig aus der Bahn geworfen hat, oder es sowieso ein Ungleichgewicht ist?
    Oder doch zuviel LT? Oder noch immer zu wenig? (Werte immer in der Norm, aber ...wer weiss..?)

    Und obendrein kommt scheinbar jetzt eine fiese Erkaeltung dazu....oder...es spielt wieder eines der tollen Hormone voellig verrueckt (auch schon gehabt..gibt nichts, was es nicht gibt...


    *Johanniskrauttee auf den Tisch stell*

    P.S. ich esse jeden Tag ein paar Paranuesse...fuers Selen...wuerde vllt auch helfen, wenn du eh Schwierigkeiten mit Zunehmen hast? Selen in Tabs hab ich mich noch nie getraut...ausserdem futter ich genug Zeugs...

  8. #38
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    hallo gedankenpause,
    aber widersprüchlich ist es doch ohnehin, ob selen gesundheitsschädlich oder fördernd ist. das problem ist nicht, ob es wirkt, sondern ob es auch negativ wirkt. dafür spricht bei extrem hohen dosierungen, wie du sie nimmst, sehr viel.

  9. #39
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Bei dir ist es so, nur, das lässt sich nicht verallgemeinern, insofern kann alles Mögliche da mit hineinspielen. Es gibt auch Leute, bei denen wirkt sich eine Steigerung gegensätzlich aus, nämlich ziemlich unmittelbar negativ und andere merken gar nichts. Und es ist ja schwer zu sagen, welche bei diesen Steigerungen (allgemein, nicht bei dir) jeweils notwendig und welche es eher nicht waren. Von daher ist die Zuordnung Reiz (Erhöhung) - Reaktion ungewiss.

    Streng genommen sollte man diese Sachen ignorieren und erst ab 6-8 Wochen ernsthafter gucken, wie es einem geht. Mache ich selbst gerade auch, habe T3 um eine Kleinigkeit gesenkt (ich nahm sowieso nur wenig) und bin seit dem Zeitpunkt am späteren Nachmittag für 2-3 Stunden erledigt. Rational kaum verstehbar, das ganz bisschen T3 nehme ich früh und spätabends, also direkt mit der T3-Einnahme kann das nicht zu tun haben. Ich ignoriere das erstmal und werde es erst beachten, wenn es nach 6 Wochen zur Dauereinrichtung wird.
    hallo panna,
    da hast du den eigentlichen grund genannt, warum die schildrüseneinstellung so oft nicht funktioniert. es ist dieses ständige tägliche insichreinhorchen, ob es einem ein prozent besser oder schlechter geht. dieses puls und blutdruck messen und bei jeder zahlenveränderung diskutieren, ob die dosis stimmt. darum läuft das so oft bei denen schief, die internet lesen und sich viel mit krankheit beschäftigen. während eine million andere ihre tablette einnehmen bei wohlbefinden, und sich nicht mit den folgen befassen.
    unser körper ist keine maschine, und selbstverständlich fühlen auch gesunde sich nicht jeden tag gut. man hat seelische tiefs, es tut was weh, man ist müde, schläft zu wenig, hat stress. alles das hat nicht nur mit schildrüse zu tun. ich mache es genau wie du, auch mit erfolg. wenn dosisänderung, dann mit viel vorsicht, und dann drei monate ohne korrektur und ohne grübeln über symptomen. erst dann kann man bilanzieren. jungen leuten rate ich immer, ihr blutdruckmessgerät an die oma auszuleihen. ich besitze erst eins, seit ich 50 bin, und benutzen tu ich es zwei tage im jahr. und ganz sicher nicht, nur weil ich die lt-dosis ändere.

  10. #40
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    während eine million andere ihre tablette einnehmen bei wohlbefinden, und sich nicht mit den folgen befassen.
    Du weißt doch gar nicht, wie es denen wirklich geht. Man erzählt in Deutschland einer Bekannten nicht unbedingt von Depressionen. Oder man erkennt sie nicht mal selbst als solche, sondern ist halt schlecht gelaunt, weil irgendwas doof ist, man hat Stress und ist Morgenmuffel.
    Geändert von Irene Gronegger (30.12.17 um 11:03 Uhr)

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