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Thema: LT Reduzieren - Selbstexperiment

  1. #21
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von °paulinchen Beitrag anzeigen
    Aber was genau ist dann das Gefühl, oder eben dafür 'verantwortlich' dass es nach Steigerungen immer erstmal besser bis sogar richtig gut wird, um später wieder einzubrechen?
    Ich hab dasselbe Phänomen, sonst hätte ich ja nicht immer weiter gesteigert... Das schöne Befinden kurz nach den Steigerungen hat einen ja jedesmal hoffen lassen...
    Bei dir ist es so, nur, das lässt sich nicht verallgemeinern, insofern kann alles Mögliche da mit hineinspielen. Es gibt auch Leute, bei denen wirkt sich eine Steigerung gegensätzlich aus, nämlich ziemlich unmittelbar negativ und andere merken gar nichts. Und es ist ja schwer zu sagen, welche bei diesen Steigerungen (allgemein, nicht bei dir) jeweils notwendig und welche es eher nicht waren. Von daher ist die Zuordnung Reiz (Erhöhung) - Reaktion ungewiss.

    Streng genommen sollte man diese Sachen ignorieren und erst ab 6-8 Wochen ernsthafter gucken, wie es einem geht. Mache ich selbst gerade auch, habe T3 um eine Kleinigkeit gesenkt (ich nahm sowieso nur wenig) und bin seit dem Zeitpunkt am späteren Nachmittag für 2-3 Stunden erledigt. Rational kaum verstehbar, das ganz bisschen T3 nehme ich früh und spätabends, also direkt mit der T3-Einnahme kann das nicht zu tun haben. Ich ignoriere das erstmal und werde es erst beachten, wenn es nach 6 Wochen zur Dauereinrichtung wird.
    Geändert von panna (29.12.17 um 11:56 Uhr)

  2. #22
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von °paulinchen Beitrag anzeigen
    Aber was genau ist dann das Gefühl, oder eben dafür 'verantwortlich' dass es nach Steigerungen immer erstmal besser bis sogar richtig gut wird, um später wieder einzubrechen?
    Ich hab dasselbe Phänomen, sonst hätte ich ja nicht immer weiter gesteigert... Das schöne Befinden kurz nach den Steigerungen hat einen ja jedesmal hoffen lassen...

    Gedankenpause, ich finds klasse und mutig... ich hab, vllt. aus einer hilflosen Kurzschlussreaktion heraus, auch mal radikal gekürzt, und hab mich in der Hölle wiedergefunden...
    Vllt. weils zu radikal war, vllt. weil ich nicht senken sollte? Vllt. nicht lange genug durchgehalten? K.A.
    Mit stetiger Erhöhung verschwanden viele Höllensymptome wieder... und auch jetzt wars zu Beginn der Dosis echt wieder klasse...um dann langsam und sicher wieder abzufallen...aber siehe da, mal kurz wieder Verbesserung, wieder Rückfall... und in dem stecke ich jetzt noch...fest entschlossen bis März durchzuhalten...

    Ich fühle mich mit 'so viel' LT nicht wohl, ich hab, genau wie du, nie wieder den 'Vorherzustand' erreicht...
    Deshalb werde ich dein Experiment mit Spannung verfolgen und wünsche dir, daß es so klappt, wie du es dir vorstellst...
    Ja, ich fühle mich mit der Dosis auch nicht wohl. Die Zahl macht mir Angst, insbesondere wenn ich meine Dosis mit der anderer vergleiche. Ich bin ja weder groß noch schwer und ich bewege mich kaum. Eine Ärztin meinte vor kurzem zu mir, dass kognitive Hochperformer einfach mehr an Vitaminen und Mineralstoffen und eben auch Hormonen benötigen würden. Aber es fällt mir irgendwie schwer zu glauben, dass mein Gehirn einen solchen Bedarf haben sollte.

    Dritter Tag, heute morgen sehr traurig und verzweifelt aufgewacht. Stimmungsmässig geht es nach unten. Ich könnte die ganze Zeit nur heulen. Liebeskummer kommt noch dazu. Ich glaube ich hab zuviel versprochen. An Arbeit ist gerade nicht zu denken.

    Diese Abhängigkeit, die Ungewissheit, sich selbst nicht mehr kennen, nicht wissen was echte Gefühle sind und welche Gefühle vom Hormonchaos verursacht werden, das alles macht mich fertig. Ich habe mindestens fünf Jahre verloren. Jahre, in denen ich mich mehr und mehr isoliert habe, weil ich oft einfach zu kaputt war um noch irgendetwas zu unternehmen. Manchmal denke ich, dass es mir mit der Depression vor fünf Jahren besser ging. Wenigstens konnte ich damals noch raus gehen und Dinge erleben.

  3. #23
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Wenn die Versorgung des Gewebes nur alleine von der eingenommenen Dosis und der Halbwertszeit des Medikaments abhängig wäre, wäre ja die Sache total simpel zu steuern. Leider ist die Geschichte viel komplizierter. Hier eine gute Quelle, wo die versch. Mechanismen gut erklärt sind. Kapitel 41.2. Hier findest Du, u.a., auch die Erklärung dafür, warum, mit stegender T4-Dosis, die Aunfnahme des T4 aus LT sinkt, daß man immer wieder die Dosis erhöhen muß, um eine gute Hormonversorgung zu erhalten/gewährleisten.

    https://books.google.de/books?id=bsw...ostase&f=false
    Ich habe jetzt das ganze Buch als pdf. Leider habe ich die Stelle die du meinst auch nicht gefunden.

  4. #24
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Bei dir ist es so, nur, das lässt sich nicht verallgemeinern, insofern kann alles Mögliche da mit hineinspielen. Es gibt auch Leute, bei denen wirkt sich eine Steigerung gegensätzlich aus, nämlich ziemlich unmittelbar negativ und andere merken gar nichts. Und es ist ja schwer zu sagen, welche bei diesen Steigerungen (allgemein, nicht bei dir) jeweils notwendig und welche es eher nicht waren. Von daher ist die Zuordnung Reiz (Erhöhung) - Reaktion ungewiss.

    Streng genommen sollte man diese Sachen ignorieren und erst ab 6-8 Wochen ernsthafter gucken, wie es einem geht. Mache ich selbst gerade auch, habe T3 um eine Kleinigkeit gesenkt (ich nahm sowieso nur wenig) und bin seit dem Zeitpunkt am späteren Nachmittag für 2-3 Stunden erledigt. Rational kaum verstehbar, das ganz bisschen T3 nehme ich früh und spätabends, also direkt mit der T3-Einnahme kann das nicht zu tun haben. Ich ignoriere das erstmal und werde es erst beachten, wenn es nach 6 Wochen zur Dauereinrichtung wird.

    Ich habe meine Dosis teilweise monatelang gehalten. Zum Beispiel habe ich seit April nicht mehr gesteigert. Im April hatte ich die vierte Portion an 5µg T3 draufgelegt und dachte damals ich hätte es fast geschafft.

    Hast du eine Idee oder eine Vermutung woran es liegen könnte?

    Ich komme immer wieder auf den Gedanken, dass, wenn so ein Muster - wie Steigerung kurzzeitige Besserung dann wieder Abfall, weitere Steigerung, wieder kurzfristige Besserung, wieder Abfall usw - also, dass wenn so ein Muster vorliegt, vielleicht etwas anderes zugrundeliegendes kompensiert wird. Dass durch die Hormone irgendwelche Prozesse angestoßen werden, die nicht primär mit der Schilddrüse also z.B. einer Unterfunktion zu tun haben. Und dann, wenn der Körper sich an die neue Dosis gewöhnt hat, dann profitieren diese Prozesse auch nicht mehr von einem kurzzeitigen "Überschuss" bzw. einer kurzzeitigen "Überstimulation"? Hm, klingt das verständlich?

  5. #25
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Hallo Gedankenpause,

    Deine Dosis macht mir echt Angst!
    Deine Vorgehensweise finde ich trotzdem bedenklich.
    Warum die ganzen NEM`s und die winzige Senkung?

    6,25 bei 225 merkt schon kein Körper, besonders wenn dabei T3 gesteigert wird.

  6. #26
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    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Hallo Gedankenpause,

    Deine Dosis macht mir echt Angst!
    Deine Vorgehensweise finde ich trotzdem bedenklich.
    Warum die ganzen NEM`s und die winzige Senkung?

    6,25 bei 225 merkt schon kein Körper, besonders wenn dabei T3 gesteigert wird.
    Das ist die Idee möglichst kleine Änderungen, dafür aber zügig... also in 10 Tagen sollte um weitere 6,25 gesenkt werden. Meine Hoffnung ist die, dass sich der Körper so leichter an ein gesunkenes Angebot anpassen kann.

    T3 habe ich nicht gesteigert...

  7. #27
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    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Das ist die Idee möglichst kleine Änderungen, dafür aber zügig... also in 10 Tagen sollte um weitere 6,25 gesenkt werden. Meine Hoffnung ist die, dass sich der Körper so leichter an ein gesunkenes Angebot anpassen kann.

    T3 habe ich nicht gesteigert...
    Doch, du hast von 20 auf 25 gesteigert. Steht irgendwo ganz oben.

  8. #28
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    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Doch, du hast von 20 auf 25 gesteigert. Steht irgendwo ganz oben.
    Gut aufgepasst

    Das war nur ein Tag... eine zusätzliche Portion T3 nehme ich nur in Ausnahmefällen. Effektiv mit wenigen Ausnahmen nehme ich seit April 4*5µg T3, manchmal nur 3, weil ich eine Einnahme vergesse und selten eine fünfte Portion.

  9. #29
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    Standard AW: LT Reduzieren - Selbstexperiment

    Dienstag 8 Uhr Termin zur Blutentnahme. Soll ich jetzt nochmal drei Tage zurück auf 225µg?

    Wenn ich gewusst hätte, dass ich so schnell einen Termin bekomme, dann hätte ich mich noch bis Mittwoch geduldet

  10. #30
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    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Dienstag 8 Uhr Termin zur Blutentnahme. Soll ich jetzt nochmal drei Tage zurück auf 225µg?

    Wenn ich gewusst hätte, dass ich so schnell einen Termin bekomme, dann hätte ich mich noch bis Mittwoch geduldet
    Beides dürfte so oder so zu viel sein, insofern ist das egal, oder? In mancherlei Hinsicht wäre es sogar besser, längere Zeit gar keine Werte zu haben ;-)

    Was ich dich noch fragen wollte:

    200 - 400µg Selen
    Ohne Pausen (die du bei den anderen NEM vermerkst)? Ohne Kontrolle? Eine Menge Zeug.

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