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Thema: PCOS? Neue Werte ...

  1. #21
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Ich glaub, du hast die Referenzbereiche für fT3 und fT4 vertauscht eingegeben. Der von fT3 kann nicht der höhere sein.

    Bin jetzt gar nicht sicher, ob der GD für meine Fragestellung überhaupt geeignet ist, oder nur fürs Erkennen von wirklichem low-T3-Syndrom wie beim NTIS.
    Translation to clinical practice is difficult, however, since univariate reference ranges for TSH and thyroid hormones fail to deliver robust decision algorithms for therapeutic interventions in patients with more subtle thyroid dysfunctions. Quelle

  2. #22
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Ich glaub, du hast die Referenzbereiche für fT3 und fT4 vertauscht eingegeben. Der von fT3 kann nicht der höhere sein.

    Bin jetzt gar nicht sicher, ob der GD für meine Fragestellung überhaupt geeignet ist, oder nur fürs Erkennen von wirklichem low-T3-Syndrom wie beim NTIS.
    Stimmt, habe ich vertauscht. SpinaThyr vor 2006.jpg

    Schwer zu sagen, ob man das auf alle Fragestellungen anwenden kann. Ich denke aber, dass auch die Tendenz etwas aussagt. Wenn bei dem Großteil der Messungen Abweichungen zur Referenz erkennbar sind, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass es sich nicht um eine "normale" UF handelt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von blueinfj (02.04.18 um 17:08 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Bei deinem TSHI würde ich das auch als deutlich sehen.
    Aber der GD-Wert in deinem Foto ist ja z.B. im Referenzbereich. Meine GD sind schätzungsweise auch nicht höher, eher noch etwas niedriger. Und es wird wohl auch Unterschiede geben zwischen den Labors (B und D in meinem Profil), weil sich auch die fT3-Werte zwischen denen deutlich unterscheiden.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Bei deinem TSHI würde ich das auch als deutlich sehen.
    Aber der GD-Wert in deinem Foto ist ja z.B. im Referenzbereich. Meine GD sind schätzungsweise auch nicht höher, eher noch etwas niedriger. Und es wird wohl auch Unterschiede geben zwischen den Labors (B und D in meinem Profil), weil sich auch die fT3-Werte zwischen denen deutlich unterscheiden.
    Ja, der GD Wert macht mich auch ein wenig stutzig... Irgendwie passt das alles nicht zusammen.

    Auf der anderen Seite sind das Werte von vor 12 Jahren, und ich bin auch nicht jünger geworden. Ich denke, die Sexualhormone spielen da auch mit rein (Anti-Müller-Hormon ist z.B. bei 0). Vielleicht darf ich nicht mehr erwarten, dass ich das gleiche Energielevel wie vor 10 Jahren habe. Aber auch nicht das einer 70 Jährigen.

    Fakt ist, dass TSH und freie Werte nicht zusammenpassen. Eine Überdosierung wie in der Vergangenheit will auch ich nicht, aber Unterdosierung, weil nur nach TSH eingestellt wird, mache ich nicht mehr mit.

    Ich hatte die letzten drei Wochen wieder Thybon dazu genommen, aber ich muss sagen, dass mir das Prothyrid besser bekommt.

    Manchmal möchte ich meinen Kopf ausschalten und nicht überlegen, wie sich *diese* Dosierung auswirkt und was passiert, wenn ich *jenes* nehme. Ich will einfach nur meine Hormone nehmen und nicht weiter darüber nachdenken. Ist das zuviel verlangt?

  5. #25
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Hab erst hintennach gesehen, dass du mir noch Links gegeben hast. Mit Tabelle geht das natürlich viel leichter.

    spinathyrwerte.jpg *

    Alles im Referenzbereich ist grün markiert, außerhalb rot.
    Wie schon vermutet, wird der GD sehr eindeutig von den fT3-Referenzwerten der Labors beeinflusst (gleiche Farbe beim Datum = gleiches Labor).

    Der TTSI ist mir nicht geheuer, komischer Referenzbereich, wenn ich mir die Formel anschaue: 100*[TSH]*[fT4]/[oberer Grenzwert von fT4]. Und damit sollte man in den schmalen Spalt zwischen 100 und 150 reintreffen? Das Ergebnis ist sehr widersprüchlich zum TSHI, so viel mehr rot.

    Interessante Randbeobachtung: Der GT ist genau dann unter den Referenzbereich gerutscht, als Symptome begonnen haben.

    * (Beim Datum muss man sich überall genau 4 Jahre wegdenken, k.A., wie das passiert ist.)

  6. #26
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Hab erst hintennach gesehen, dass du mir noch Links gegeben hast. Mit Tabelle geht das natürlich viel leichter.

    spinathyrwerte.jpg *

    Alles im Referenzbereich ist grün markiert, außerhalb rot.
    Wie schon vermutet, wird der GD sehr eindeutig von den fT3-Referenzwerten der Labors beeinflusst (gleiche Farbe beim Datum = gleiches Labor).

    Der TTSI ist mir nicht geheuer, komischer Referenzbereich, wenn ich mir die Formel anschaue: 100*[TSH]*[fT4]/[oberer Grenzwert von fT4]. Und damit sollte man in den schmalen Spalt zwischen 100 und 150 reintreffen? Das Ergebnis ist sehr widersprüchlich zum TSHI, so viel mehr rot.

    Interessante Randbeobachtung: Der GT ist genau dann unter den Referenzbereich gerutscht, als Symptome begonnen haben.

    * (Beim Datum muss man sich überall genau 4 Jahre wegdenken, k.A., wie das passiert ist.)
    Der TTSI ist, glaube ich, der unzuverlässigste aller errechneten Werte.

    The SPINA parameters can be calculated with free open source software (SpinaThyr 4.0), available from sourceforge.net (http://spina.sf.net). They have been recently reviewed,25 and were extensively validated in several large studies.... SPINA-GD estimates the maximum global activity of peripheral deiodinases per unit of time (termed deiodinase activity, nmol/s) from equilibrium levels of FT3, FT4 and estimated constants for plasma protein binding, distribution and elimination.2226(https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5524252/)

    Ich habe eben noch eine relativ aktuelle Studie zum Thema TSH gefunden (Formatierung fett durch mich). Zitat:

    Calculated parameters and relationships have emerged as novel tools in clinical research, as reviewed elsewhere [23]. The modelling approach of the TSH-FT4 relationship described here advances further in refining the process of individual set point reconstruction. The simple log-linear equation discovered many years ago is still fundamental [30], but dynamic interrelationships make the system much more adaptive than has been previously thought [13]. Although our basic understanding of the complex regulatory mechanisms involved in the hypothalamic pituitary thyroid feedback control is still rudimentary, three main elements have emerged from recent studies [10,12,16,21]; 1) a high degree of individuality with each patient having their own characteristic structural parameters that are partly genetically determined, 2) the notion of relational stability where T3 stability is maintained by an early adaption of the relationships still within the euthyroid range and 3) the conditionality of the equilibria and displacement of “normal” ranges, which are different in LT4-treated patients compared to those in healthy controls. Our simulation model of adjusted set points has addressed all three elements in order to advance the simplistic standard model, but it is still experimental at this stage.

    However, disregarding the effects of altered equilibria can introduce considerable bias when interpreting TSH measurements for diagnostic use [10]. Apparently, pituitary TSH is not an adequate measure of thyroid hormone-controlled homoeostasis during LT4 treatment [28,56,57]. We suggest to replace TSH-guided dose finding with an individualised and integrated view of all three parameters FT3, FT4 and TSH and their respective equilibria.

    Applied homeostatic modelling PLOS ONE https://doi.org/10.1371/journal.pone.0187232
    November 20, 2017

  7. #27
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Ich war im April bei meiner FA, weil meine Periode seit Januar ausgeblieben ist. Da ich nicht mit einer BE gerechnet hatte, habe ich morgens meine SD Hormone genommen (1 Prothyrid). Heute habe ich die Ergebnisse der BE bekommen und bin einigermassen überrascht:

    SD Werte.png

    Gut, mein TSH ist niedriger als beim letzten Mal, aber dass meine freien Werte, trotz Einnahme von 100 T4 und 10 T3 gerade mal in der Mitte des Referenzbereichs sind (und das ca. 3,5 Stunden nach Einnahme) ist schon sehr verwunderlich. Sollten die nicht höher sein, und heißt das, dass ich unterdosiert bin?

    Ich fühle mich mit der PT morgens auf einmal besser, als wenn ich die PT splitte; ich nehme abends nur noch 12,5 LT (mit diesem Einnahmeschema habe ich Anfang April angefangen (also das Prothyrid komplett morgens, auf 12,5 LT habe ich erst Mitte April reduziert).

    Sind die Werte also überhaupt zu gebrauchen? Zeigen sie eine Tendenz bzw. überhaupt irgendetwas an? Was mich nach wie vor belastet, ist die Gewichtszunahme, die Müdigkeit und die Antriebslosigkeit. Psychisch geht es mir relativ gut. Diese extremen Schwankungen von früher sind weg.

    Mir ist schon klar, dass ich in den letzten zwei Monaten viel mit der Dosierung expermentiert habe. Ich denke, rein vom Gefühl her, dass ich mit der jetzigen Dosierung leben kann. Nur das Gewicht geht immer weiter hoch. Dazu kommt, dass ich offiziell in der Perimenopause bin. Das hat die BE ebenfalls gezeigt.

    Perimenopause.png

    Da Problem ist nach wie vor, dass ich wegen meiner Meningeome keine Hormone nehmen kann. Was tun (sprach Zarathustra)?

  8. #28
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Neue Werte nach 18 Tagen Progesterongel:

    22.08.18

    TSH 0,26 (0,27-4,20)
    fT3 2,25 (2,00-4,40)
    fT4 1,19 (0,93-1,70)

    Medikation aktuell:
    37,5 T4 + 1/4 PT morgens (= 62,5 T4 + 2,5 T3)
    1/2 PT abends (= 50 T4 + 5 T3, Bettkante, ca. 22.00 Uhr)
    Gesamtdosis: 112,5 T4 + 7,5 T3
    Progesterongel 1% (Klösterl-Apotheke), Menge: erbsengroß, ca. 18.00 Uhr (03.08.2018 - 21.08.2018)

    Dosierung und Aufteilung 6 Wochen gehalten: 3/4 PT + 37,5 LT, gesplittet, letzte Einnahme 1/2 PT am Vorabend, 22.00 Uhr, BE 09.00 Uhr

    Weitere Werte:
    Ferritin: 21,6 (13-150 ng/ml)
    Hb: 13,4 (12-16 g/dl)
    MCH: 32 (26-34 pg)
    MCHC: 35 (31-36 g/dl)
    CRP: 2,9 (0,1-5,0 mg/l)
    holoTC: 136 (37,5 - 188 pmol/l)
    Zink: 71,3 (70 - 150 µg/dl)
    Calcium: 2,20 (2,16-2,58 mmol/l)
    Gesamt-Eiweiß: 6,96 (6,60 - 8,70 g/dl)
    Progesteron: 0,56 (1,83 - 23,9 ng/ml) - Lutealphase

    NEM: im Moment nichts
    Symptome seit Monaten: Müdigkeit, fehlender Antrieb, Gewichtszunahme trotz IF

    Ab 19.00 Uhr könnte ich ins Bett gehen, die Augen brennen und ich bin platt, alles ermüdet mich. Am 27.07.18 bekam ich eine durch orale Gabe von Progesteron ausgelöste Blutung, als reguläre Periode würde ich sie nicht bezeichnen, eher als Abbruchblutung. Am 10. Tag nach Einsetzen der Blutung habe ich dann mit dem Progesterongel angefangen (nach langem Hin und Her, weil ich eigentlich wegen der Meningeome nichts nehmen wollte).

    Ich kann nicht behaupten, dass es der große Wurf war, aber ich will noch eine Weile abwarten, bevor ich etwas verändere.

    Die SD Werte wurden anscheinend durch das Progesterongel gar nicht beeinflusst, die freien sind nämlich wieder schlechter geworden, was auch zum Befinden passt (nur TSH ist gestiegen).

    Und nu?

  9. #29
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Wenn ich mir Ferritin, Zink und Co anschaue, dann denke ich, dass da noch mehr ineinander greift und die Wirkung von Progesteron und T3 verpufft.

    Ganz nebenbei, Progesteron braucht seine Zeit und man sollte dem mindestens 3 bis 4 Monate geben. Dabei kann es leider passieren das man an Gewicht zulegt.

  10. #30
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Neue BE nach 3,5 Monaten gleicher Dosis:

    TSH: 1,35 (0,27 - 4,20)
    fT3: 2,00 (2,00 - 4,40)
    fT4: 1,23 (0,93 - 1,70)

    BE war um 9.10 Uhr, die 5 T3 habe ich um 22.00 Uhr gestern Abend genommen.

    Dosis seit 18.02.2019
    1/2 PT + 50 T4 morgens, 5 T3 auf Bettkante (gegen 22.00 Uhr).

    Ich hatte Ende März einen Mini Burn-Out, (oder Meltdown) nach 2 sehr anstrengenden Monaten mit vielen Überstunden. Mein Chef hat mich nach 3 Wochen Krankheit in den 3wöchigen (bereits geplanten) Urlaub geschickt, damit ich mich erholen kann. Ich war dann 18 Tage auf Kreuzfahrt von Singapur nach Dubai (mit Stop in Malaysia, Malediven, Indien, Oman und Dubai) mit sehr viel Sonne und Ablenkung. Der Urlaub hat mir wahnsinnig gutgetan und ich bin gestärkt und frohen Mutes wieder zurückgekommen. Das Gefühl hat mich auch nach 4 Wochen zurück im Job nicht verlassen. Ich zwinge mich, nicht mehr so viele Überstunden zu machen, obwohl die Arbeit nicht weniger geworden ist. Mein großes Glück ist, dass ich einen tollen Chef habe, der 100% hinter mir steht und mich unterstützt.

    Was mich im Moment extrem stört ist, dass ich einen regelrechten Heißhunger auf Kohlenhydrate und Zucker habe. Mir geht es psychisch so gut wie seit Jahren nicht mehr, ich bin aber sehr schnell müde und ich habe seit Beginn des Jahres weitere 4 Kilo zugenommen. Vor dem Urlaub habe ich mich gegen alles mögliche impfen lassen, u.a. Tollwut, Typhus, Hepatitis A+B.

    Ich habe sämtliche NEM abgesetzt; im Urlaub hatte ich bei über 35 Grad und ständiger Sonne keine Sonnenallergie (wie sonst) und nur einmal (nach einem etwas Alkohol-lastigen Abend) einen Histaminanfall mit Ausschlag. Ansonsten habe ich sowohl die Zeitumstellung als auch den Temperaturwechsel von 35 Grad in Dubai auf 7 Grad in Deutschland sehr gut vertragen.

    Wenn ich mir die Schilddrüsenwerte ansehe, wundert mich nur, dass ich nicht noch mehr zugenommen habe, bei dem was ich an Zucker in mich reinstopfe. HbA1c war heute 5,7.

    Gretchenfrage: soll ich die Dosis beibehalten und hoffen, dass das fT3 wieder steigt, oder nehme ich mittags T3 dazu?
    Geändert von blueinfj (31.05.19 um 16:57 Uhr) Grund: Formatierung

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