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Thema: PCOS? Neue Werte ...

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  1. #1
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    Standard PCOS? Neue Werte ...

    Hallo zusammen, ich habe heute meine Laborwerte von Ende November bekommen, der Befundbericht steht noch aus.Anhang 10702

    Vielleicht kann jemand was dazu sagen.

    Die BE war um 17.30 Uhr, meine SD Hormone habe ich morgens genommen.

    Ich bin seit letztem Jahr dabei, die Dosis zu reduzieren. Mir geht’s psychisch viel besser, dafür bin ich erschöpft (am Wochenende schlafe ich bis zu 10 Stunden, unter der Woche brauche ich mindestens 8 Stunden pro Nacht, um funktionieren zu können) habe 6 Kilo zugenommen und kann mich zu nichts aufraffen. Meine Muskeln sind verhärtet und vor drei Wochen hatte ich eine Blockade der HWS/BWS. Den Haarausfall auf der einen und den Hirsutismus auf der anderen Seite brauche ich eigentlich gar nicht zu erwähnen... Konzentrations- und Wortfindungsstörungen treten auch vereinzelt auf, also die ganze Palette an UF Symptomen. Mehr T3 hat nicht geholfen, ich war nur aggressiver. Mehr T4 hat sowohl das TSH als auch den fT3 gedrückt.

    Ich nehme jetzt seit 27.11. 100 Prothyrid + 25 T4 (1/2 PT + 25 T4 morgens, 1/2 PT Bettkante).

    Wegen meiner Meningeome kann ich keine Hormone nehmen (war auch der Grund, warum ich die Pille abgesetzt habe). Meine Periode ist jetzt seit August ausgeblieben.

    Was tun?

  2. #2
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    kannst du eisen nehmen?
    könnte den haaren helfen, der speicher (ferritin) ist leer

  3. #3
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Ich hab mir Rotbäckchen-Saft gekauft, weil ich Probleme mit dem Einnahmezeitpunkt von Eisen habe. Morgens und abends nehme ich SD Hormone, da weiß ich nicht, wie ich das Eisen unterbringen soll.

    Ich habe mir auch überlegt, meine komplette Dosis (Prothyrid) wieder morgens zu nehmen, dann könnte ich abends das Metformin nehmen, das mir der Endo auch nahegelegt hat. Zwei Versuche habe ich bisher gestartet, aber wegen meines stressigen Jobs wieder abgebrochen. (Übelkeit, Durchfall ist tagsüber schlecht)

    Gestern lag ich um 20.00 Uhr im Bett, total platt. Und das Gewicht steigt und steigt

  4. #4
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    probier low carb + bewegung, hilft meist gegen gewicht ;-))

  5. #5
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Ja, das ist mein guter Vorsatz für‘s neue Jahr 🤣🤪

  6. #6
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Probiere am besten mal IF (Intermittierendes Fasten), es gibt hier und auf FB eine Gruppe.

  7. #7
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Mit IF hatte ich vor ein paar Jahren 16 Kilo abgenommen, allerdings hat es in letzter Zeit auch damit nicht mehr funktioniert - könnte an der Insulinresistenz liegen.

    Der Gentest auf Late On-Set AGS war übrigens negativ, trotz des hohen OHP und DHT. Meine weiblichen Hormone sind ziemlich aus dem Ruder, über zwei Jahre nach Absetzen der Pille. Das Dumme ist halt, dass ich wegen der Meningeome nichts nehmen kann, auch kein Progesteron oder eine anti-androgene Pille. Mit dem Gedanken an Metformin kann ich mich nicht so richtig anfreunden, auch wenn es für PCOS gut sein soll. (Off-Label Use)

    Mir ist beim Nachtragen meiner Werte im Profil gerade aufgefallen, dass mein T4 12 Stunden nach Einnahme immer noch relativ hoch ist. Vielleicht sollte ich das T4 nochmal reduzieren

  8. #8
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Mir ging es am Tag nach Weihnachten richtig mies, Depri und Weltuntergangsstimmung

    Am nächsten Morgen bin ich erst mal in mein Labor (auf eigene Kosten), um zu sehen, ob ich auf dem richtigen Weg bin (ist zwar nur eine Tendenz, aber 4 Wochen konstante Einnahme zeigen ja auch was an).

    Und siehe da, nach 4 Wochen Prothyrid kamen folgende Werte heraus:

    TSH: 0,13 (0,27 - 4,20)
    fT3: 2,66 (2,00 - 4,40)
    fT4: 1,18 (0,93 - 1,70)

    Ich hätte nicht gedacht, dass mein TSH nach so vielen Jahren aus der Versenkung kommt, und was mich am meisten freut, ist dass mein fT3 gestiegen ist.

    Im Moment bin ich im Urlaub und habe keinen Stress, im Januar sieht’s da wahrscheinlich anders aus.

    Allerdings habe ich wieder mit LowCarb in Kombination mit Intervallfasten angefangen und der erste Tag war hart (Zuckerentzug bereitet mir immer extreme Kopfschmerzen, und ich hatte Huuuuuuunger)

    Jetzt hat sich das gelegt und was mir aufgefallen ist:

    - ich habe weniger Hunger
    - mir ist nicht mehr so kalt (wow, warme Hände und Füße bei gleicher Zimmertemperatur bei der ich vorher ein Eisklotz war)
    - ich habe mehr Energie (ok, könnte auch der Urlaub sein)
    - 1,5 Kilo Wasser sind weg

    Ich hoffe, dass es so bleibt.

    Ich frage mich jetzt natürlich, ob das Thybon zu viel war, oder ob ich falsch gesplittet habe. Die Menge an Hormon hat sich ja nicht verändert: immer noch 125 LT4 und 10 T3. Auch der Abstand der letzten Einnahme vor BE war der gleiche: 12 Stunden.

    Warum zeigt das TSH an und warum steigt fT3? Kann es wirklich „nur“ an den Rezeptoren liegen? Das bisschen Eisen, das ich mit dem Rotbäckchen-Saft aufgenommen habe, ist es ja wohl nicht...

  9. #9
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Neue Werte nach knapp 8-wöchiger Einnahme von 1 Prothyrid + 25 LT (1/2 PT + 25 LT morgens, 1/2 PT Bettkante)

    TSH 0,08 (0,27 - 4,20)
    fT3 2,78 (2,00 - 4,40)
    fT4 1,30 (0,93 - 1,70)

    Letzte Einnahme 1/2 PT am Vorabend um 22.15 Uhr, BE am nächsten Morgen um ca. 09.10 Uhr, also ca. 11 Stunden Abstand.

    Leider hat sich LC nicht als Allheilmittel herausgestellt ;-) Meine Hände und Füsse sind regelmäßig Eisklötze, meine  Watch meckert regelmäßig wegen zu niedrigem Puls (45 sind keine Seltenheit), Blutdruck 110/70, Temperatur 35,7°C. (Bei Lidl gabs Bluetooth Geräte, und als Technikfreak hab ich mir das Pulsoximeter, Thermometer und Blutdruckmessgerät bestellt).

    Laut meiner Frauenärztin habe ich auch kein PCOS, jedenfalls sieht man im Ultraschall keine typischen Ovarialzysten. Da ich seit August keine richtige Periode mehr hatte, hat sich Einiges an Schleimhaut aufgebaut, und man sieht Anzeichen für entstehende Polypen. Daher hat sie mir MPA GYN 5 aufgeschrieben, um eine Blutung auszulösen. Wegen meiner Meningeome bin ich davon nicht begeistert, allerdings ist die Alternative und das erhöhte Risiko für Gebärmutterkrebs auch nicht gerade prickelnd. Da ich das MPA nur für 10 Tage nehmen soll, werde ich wohl in den sauren Apfel beissen.

    Mir ging es Anfang der Woche so besch..., dass man mich aus der Arbeit wieder nach Hause geschickt hat. Bin jetzt diese Woche krankgeschrieben. Ich verstehe nicht, warum meine SD Werte besser werden, obwohl es mir subjektiv schlechter geht. Die Aussage der Frauenärztin, dass ich ein erhöhtes Risiko für Karzinome habe, hat mich schon belastet, und dass ich trotz Abwiegen und Messen meiner Lebensmittel, und IF und LC 200g/Woche abnehme nervt mich auch.

    Ich bewege mich regelmäßig (in meiner Mittagspause gehe ich immer eine halbe Stunde an der frischen Luft spazieren), habe mich bei der TK für den Fitnesscoach angemeldet (4x/Woche), 1-2x Krafttraining; ich weiß nicht mehr, was ich sonst noch machen kann. Die Sexualhormone sind aus dem Gleichgewicht, ja, aber langfristig kann ich wegen der Meningeome weder Progesteron noch Östrogen nehmen (auch nichts Pflanzliches). Muss ich mich also mit dem jetzigen Zustand abfinden? Es muss doch etwas geben, was ich tun kann.

    Anhang 10777

  10. #10
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    Standard AW: PCOS? Neue Werte ...

    Hab mich gerade furchtbar aufgeregt...

    Ich war Mitte Februar im Max-Planck-Institut in München zur Untersuchung, nachdem ich eigentlich letztes Jahr zu einem anderen Endokrinologen gewechselt war. Ich wollte aber eine zweite Meinung. Der Endo in München hat sich zwar meine Beschwerden angehört, aber keine weiblichen Hormone untersucht. Zur Erinnerung: ich habe drei kleine Meningeome, die sowohl östrogen- als auch progesteronsensitiv sind, so dass ich keine Pille oder HET nehmen kann. Die Sexualhormone sind aus dem Gleichgewicht und das wirkt sich natürlich auch auf die SD Einstellung aus.

    Vor 2 Jahren habe ich angefangen, meine Dosis zu reduzieren und war im Februar 18 bei 125 T4 + 10 T3 angekommen (von 225 T4 + 35 T3). Meine freien Werte sinken seitdem, mein TSH ist leicht angestiegen (von 0,02 auf 0,14) bei jetzt (für mich) sehr niedrigen freien T3/T4. Dementsprechend ist mein Gewicht um 10 Kilo angestiegen, meine Haare gehen aus, mir ist kalt, meine Haut ist extrem trocken und unrein und ich bin müüüüüde. Wenn ich von der Arbeit heimkomme, bin ich so ausgelaugt, dass ich nur noch auf der Couch liege und nicht fähig bin, irgendwas zu unternehmen. Tolles Leben!

    Und was steht nun im Befundbericht, den ich heute bekommen habe: ich soll weiter reduzieren, da ja mein TSH erfreulicherweise angestiegen sei, aber eben noch nicht genug (Ziel: 0,5 - 1,5). Befinden anscheinend egal, Hauptsache der TSH Wert stimmt. Argh!!! Ich arbeite in Vollzeit und kann es mir nicht erlauben, noch weiter zu reduzieren, weil dann kann ich mir einen neuen Job suchen.

    Ich bin es mittlerweile leid. Ich habe zwei Jahre lang versucht, meinen TSH wiederzubekommen - konstant gut ging es mir dabei aber nicht, und ich habe viel zu viel Zeit damit verbracht, zu überlegen, was ich noch alles tun könnte, um das TSH aus der Reserve zu locken. Ich mag nicht mehr. Ich werde jetzt wieder nach Befinden dosieren, und nicht mehr (nur) nach Werten. Mein TSH ist seit 14 Jahren supprimiert, und meine Knochendichte und mein Herz sind in Ordnung. Beides habe ich mehrmals untersuchen lassen. Meine Blutfettwerte waren immer in Ordnung, bei der letzten Untersuchung lagen Gesamtcholesterin bei 229 und LDL bei 157, obwohl ich sehr wenig Fleisch esse. Alle Symptome zeigen auf UF, nur das TSH zeigt auf ÜF.

    Außerdem gibt es wohl neuere Studien (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19226261) zu Strukturparametern (Jostel-Index, TSH Index) und wenn ich meine berechne, komme ich zu der Schlussfolgerung, dass ich eine sekundäre Unterfunktion haben muss, bei der das TSH nicht richtig anzeigt. (Spina Thyr: TSHI: 0,2* (1,3 - 4,1), sTSHI: -3,66* (-2,00 - +2,00), TTSI: 34* (100 - 150)).

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