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Thema: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

  1. #1
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    Standard Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Liebe Forumsmitglieder,

    Ich hatte schon früher dieses Jahr geschrieben. Da war alles noch sehr hypothetisch. Allerdings habe ich mich dann doch für eine RJT entschieden. Diese wurde am 11.9.2017 mit einer Dosis von 10mci hier in Belgien ambulant durchgeführt. Alles gut vertragen bis auf ein bisschen Halsschmerzen so 4 Wochen danach.

    Vor ca. 3Wochen fingen massive Verdauungsstörungen an. Ich konnte sonst immer jeden Tag auf die Toilette, aber dann plötzlich nicht mehr. Dazu kommen ständig Blähungen und ein dicker harter Bauch. Hab alles mögliche natürliche probiert. Das brachte kurz Linderung. Habe es bei der Endokrinologin angesprochen und due meinte, das könnte auf eine zunehmende UF hindeuten. Sie wollte mit L Thxroxin aber noch warten.

    Jetzt am Wochenende der Super Gau. Verdauung total blockiert, Sonntag Nacht alles Essen vom Tag erbrochen. Da war nix verdaut. Montag nur Babybrei, hätte ja auch Magen Darm sein können. Gestern auch leicht gegessen, beim Arzt gewesen, der meinte er vermutet es ist die UF. Gestern Abend nicht püriert gegessen, nix verdaut, übergeben.
    Kann das denn echt so schlimm sein? Also dass man echt gar nicht mehr verdaut?

    Ich nehme ab heute 50mcg l thyroxin und soll nach 3 Tagen auf 75mcg steigern. Mein Gewicht liegt bei 46kg.

    Hier die letzten Werte, auch im Profil:
    Werte vom 22.9.2017 nach RJT mit 10mg Thiamazol:
    TSH: 0,07 (0,35 - 4,94)
    ft3: 4,39 (2,63 - 5,71)
    ft4: 16,6 (9,00 - 20,60)
    TRAK: 4,51 ( <0,55)

    Werte vom 2.10.2017 nach RJT mit 10mg Thiamazol:
    TSH: 0,17 (0,27 - 4.20)
    Ft3: 4,8 (3.1 - 6,8)
    ft4: 15,3 (12,0 - 22,0)
    Anti- TG: 290 (0,0 - 115,0)
    Anti Tpo: 65,3 (0,0 - 34)
    TRAK: 2,5 (<1,8)

    Werte vom 16.10.2017 nach RJT mit 5mg Thiamazol:
    TSH: 0,78 (0,35 - 4,94)
    ft3: 3,14 (2,63 - 5,71)
    ft4: 13 (9,00 - 20,60)
    TRAK: 2,92 ( <0,55)

    Werte vom 7.11.2017 nach RJT ohne Thiamazol:
    TSH: 31,90 (0,35 - 4,94)
    Anti TPO: 307 <6
    Anti-Thyroglobuline: 76 <5
    Ft48,1 (9,00 -20,00)
    Ft3: 2,31 (2,63 - 5,71)
    TRAK noch ausstehend

    Ich wäre über jede Auskunft dankbar, denn ich kann echt nicht länger mit so einer Verdauung leben. Man muss ja normal essen können.

  2. #2
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Also dass die Verdauung langsam ist bei Unterfunktion, ja. Aber Erbrechen? das würde mich doch wundern.

    Wann hast du denn den Hemmer abgesetzt? Nicht dass du dann viel zu schnell steigerst, weil der Hemmer noch einen Anteil an deiner UF hat. Ich weiß nicht, ob 50 LT nicht vernünftiger wäre, erst recht bei deinem Gewicht.

  3. #3
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Das wundert mich eben auch. Allerdings soll das wohl vorkommen. So nach dem Motto wenn unten nix mehr kommt, muss es ja raus irgendwie... sorry.

    Die Hemmer hab ich am 18.10.abgesetzt.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von ottilie55
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Hallole,
    ich hatte ja auch ne RJT aber auch immer schon eher Problem mit Verstopfung als Flotter.. hab Darmsanierung mit HP mit viel Geld durch.. alles wieder wie gehabt
    es hat dauerhaft nix gebracht..
    an deiner Stelle würde ich aber einen Fachmann aufsuchen mit deiner Situation .. das scheint mir da eher nicht harmlos normal zu sein.
    Ansonsten kann man -Balaststoffe - bei Verstopfung anwenden.. viel trinken.. halt auf die Ernährung achten.
    gruss otti

  5. #5
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Zitat Zitat von TheDuchess Beitrag anzeigen

    Die Hemmer hab ich am 18.10.abgesetzt.
    OK, Hemmer ist raus. Wenn jetzt wirklich alles schon weg wäre von deiner Schilddrüse, seit RJT vor ziemlich genau zwei Monaten, also wenn man das genau wüsste, könnte man auf 75 gehen. Aber nach zwei Monaten ... ob da noch Reste aufflammen.

    Jedenfalls, gib gut Acht auf deine Symptome (jetzt mal abgesehen von der Verdauung).

    Mit der Verdauung kann ich nicht wirklich helfen. Meine Mutter hatte mal eine extrem starke Unterfunktion, allerdings statt Verstopfung den totalen unkontrollierbaren Durchfall. Wenn es bei dir nicht aufhört, würde ich einen Gastroenerologen bemühen.

  6. #6
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Hast du es mal mit Magnesium versucht ?

    und dein Calzium ist in Ordnung ?

    Calzium soll erheblichen Einfluss auf die VerdauungsEnzyme haben

    Calziummangel oder C-Verminderung kann sich vielfältig auswirken und muss nicht immer mit Kribbeln anfangen

    -----------------------
    würde aber auch wenn sich das nicht von alleine gibt, den Weg gehen den Panna vorschlug => Abklärung

  7. #7
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Danke für die Antworten. Ich werde es nochmal mit Magnesium für die Verdauung probieren. Sicherheitshalber habe ich jetzt auch in zwei Wochen einen Termin beim Gastroenterologen, der fand das natürlich ganz spannend mit Schilddrüse usw. Calcium muss ich mal überprüfen lassen. Daran hatte ich nicht gedacht. Meine Ernährung war schon immer sehr gut, ich trinke viel und bewege mich auch recht viel, so viel wie halt geht bei einem Bürojob.

    Panna, ich muss gestehen, dass das alles jetzt komplett neu für mich ist mit der LT Einstellung. Mit den Hemmern hab ich meinen Weg gefunden nach so vielen Jahren, aber jetzt bin ich überfordert. Die Endokrinologin will ja direkt auf 75 LT hochgehen, das scheint mit bei meinem Gewicht doch schon ganz schön viel zu sein. Ich möchte aber auch ungern selbst probieren am Anfang. Momentan ist mir total schwindelig und ich hab Kopfschmerzen. Das hatte ich aber auch immer an den ersten Tagen mit Hemmern und ging dann vorüber.

  8. #8
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Hier bin ich wieder mit neuen BE.

    Werte vom 20.11.2017 ohne LT Einnahme morgens, sonst 75 LT:
    TSH: 15,24 (0,35 - 4,94)
    Anti-TPO: 780 <6
    Anti Tyroglobulin: 80 <5
    ft4: 11,6 (9,00 -20,00)
    ft3=2,8 (2,63 - 5,71)
    TRAK: 1,79 < 0,55

    Also der TSH ist ja schon ziemlich runter gegangen im Vergleich zu vorher. ft3 und ft4 ganz langsam hoch. Ich habe jetzt auch etwas weniger Verdauungsprobleme, aber immer noch nicht weg. Heute Nachmittag gehe ich mal zum Gastroenterologen.

    Ist dieser langsame Anstieg denn normal? Und was ich gar nicht verstehe ist, warum mein Anti- TPO sich mehr als verdoppelt hat unter LT. Kann mir das jemand erklaeren?

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Hallo,
    Du bist erst mal aus der manifesten UF raus. Da Du ja noch nicht lange LT nimmst, kann man davon ausgehen, dass die Dosis noch nicht vollständig angekommen ist (i.d.R. nach 6-8Wochen).
    Erhöhte TPO und erhöhte TRAK sind nach einer erfolgten RJT in dem Stadium noch völlig normal. Das hängt bestimmt nicht mit der LT-Einnahme zusammen. Die Zerstörung der SD erfogt in mehreren Zyklen, die nicht genau vorhergesagt werden können. Dabei steigen die AK oft. Da ist das hinterlistige bei einer RJT, dass sie nicht genau planbar ist.
    Da Deine Werte sich jetzt erst mal in die Richtige Richtung bewegt haben, würde ich an Deiner Stelle nichts ändern und in ca. 3 Wochen noch mal gucken lassen.
    lG Karin

  10. #10
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    Standard AW: Nach RJT massive Verdauungsprobleme Erbrechen, Verstopfung - jetzt in UF

    Da bin ich nun wieder nach ein paar Wochen. Mir geht es nicht besonders gut. Seit der RJT habe ich nur noch Probleme mit dem Magen Darm Trakt. Anfangs hatte ich ja starke Verstopfungen, das hat sich langsam verbessert. Am 14.12. hatte ich eien BE hier in Belgien. Aufgrund der Ergebnisse wollte die Endokrinologin, dass ich auf 100 LT steigere. Das ganze habe ich 11 Tage ausgehalten und dann selbst auf 87,5 LT reduziert. Mir ging es nach der Einnahme so schlecht, ich habe und hatte plötzlich Durchfall. Ich musste auch feststellen, dass ich seit der RJT an Gewicht verloren habe, was mir Sorgen macht, da ich jetzt nur 44,5 kg wiege.

    Ich hatte dann am 28.12. einen Termin bei meiner alten Ärztin in Deutschland. Das tat richtig gut. Endlich mal wieder kompetente Ärzte. Allgemein ist sie mit dem Verlauf zufrieden. Sie bestätigte, dass meine Reduzierung wohlgut war, da 100LT schon sehr viel ist für mich. Allerdings muss ich die jetzige Dosis natürlich mindestens 4 Wochen halten. Sie sagte aber auch, dass mein ft3 im Vergleich doch recht niedrig ist. Und war auch über den Gewichtsverlust überrascht. Hatte das jemand hier auch schon?

    Wie schätzt ihr meine Werte denn ein? Ist das ok so?

    Werte vom 14.12. 2017 (ohne LT), 75 mcg LT 7.11. - 14.12.2017
    TSH: 9,36 (0,27 - 4.20)
    Ft3: 3,9 (3.1 - 6,8)
    ft4: 16, 2(12,0 - 22,0)
    Anti- TG: 435 (0,0 - 115,0)
    Anti Tpo: 261.1 (0,0 - 34)
    TRAK: liegt nicht vor (<1,8)

    Werte vom 28.12.2017 (ohne LT) 100 mcg LT 15.12.- 25.12.2017, 87,5 mcg LT ab 25.12.2017
    TSH: 6,65 (0,4 - 4.20)
    Ft3: 2,9 (2,3 -4,2)
    ft4: 1,5 (0,8 -1,8)
    Anti- TG: 255 (<60)
    Anti Tpo: 1300 (< 60)
    TRAK: 0 (<1,5)
    Geändert von TheDuchess (05.01.18 um 08:12 Uhr)

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