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Thema: MB selbst provoziert?

  1. #81
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Danke dir Panna,
    das waren mal viele Informationen mit wenig Text!

    So ergibt es auch einen Sinn.
    Zu lesen ist ja immer nur: Wird mit SD-Hemmer behandelt, erfolgt keine Remission, oder erfogt (irgendwann?) ein Rezidiv, muss die SD eben weg.

  2. #82
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    ein gutes neues Jahr an alle!

    Ich war leider über Feiertage im Ausland, daher keine Möglichkeit gehabt, ins Labor zu gehen, darum die aktuellen Werte von heute:
    TSH 2,15 (0,27-4,20)
    FT4 0,89 (0,90-1,70)
    FT3 2,37 (1,90-5,10)

    So, jetzt bin ich auf dem direkten Weg in die Unterfunktion. Bitte um eure Einschätzung, wie ich mein Carbi reduzieren soll.
    Im Moment 5mg, soll ich erstmal im Wechsel 5mg und 2,5mg machen? Die BE ist erst in 3 Wochen.
    In meinem Szinti-Befund steht übrigens "ein Auslassversuch wird spätestens nach 6 Monaten empfohlen" Bei meinen Werten zweifle ich sehr, dass ich die Terapie länger durchhalten kann...

  3. #83
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Ich könnte mir vorstellen: 10 Tage wie du sagst, dann 10 Tage 2,5 und dann Kontrolle?

    Den Ausdruck kenne ich eher mit "frühestens", bei klarem MB zumindest, aber mach dir da keinen Kopf, dein LT kannst du irgendwann zur Minidosis dazu nehmen, falls notwendig, bist ja kein Neuling mit LT.

  4. #84
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Danke Panna!
    Kann man eigentlich T4 Produktion irgendwie unterstützen, damit die Werte nicht so schnell nach unten krachen?
    Die SD-Hormone werden ja aus Jod gebildet, könnte ich eventuell wieder langsam Fisch in meinen Essensplan integrieren oder wäre das kontraproduktiv?

  5. #85
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Du brauchst nichts zu unterstützen, wenn du die Hemmung zurückfährst. Hab nur ein wenig Bedenken, mit einem Sprung auf 2,5 zu gehen, theoretisch möglich wäre es ja.

    Extra Jod halte ich bei deinem Hintergrund jetzt eher kontraproduktiv. Bremse und Gas, wozu. Du steigst jetzt erstmal von der Bremse und dann gucken wir nächstes Mal, ob es ausgereicht hat. Die Kröte extra reizen muss ja nicht unbedingt.

  6. #86
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Hallo liebes Forum,

    ich habe hier neue Werte nach langsamer Reduktion von 5mg auf 2,5mg Carbimazol.
    TSH 2,703 ( 0,4-4)
    FT4 1,0 ( 0,7-1,6)
    FT3 3,2 ( 2,2-4,5)

    welche Zielwerte soll ich denn hier anpeilen? TSH ist ja trage, also eher auf FT4 Wert achten?

    Ich habe in der Zwischenzeit auch im Ausland recherchiert, wie die Therapie mit Thyreostatika durchgeführt wird. Es ist wirklich interessant, dass es keine einheitliche Strategie gibt, vermutlich kann man nie sagen, was bei einem am besten wirkt.
    Im Prinzip geht es um 2 Methoden - titration ( wo die Dosis auf ein Minimum reduziert wird) und "block und replace", wo die Anfangsdosis Thyreostatika gehalten wird und LT dazu genommen.
    Nun muss man ja bis zur minimalen wirksamen Dosis reduzieren, ist 2,5mg Carbi noch wirksam? Habe auch Meinungen gelesen, dass es nicht wirkt und das Risiko des Rezidivs da ist...
    Oder wäre es sinnvoll Carbi wieder auf 5mg zu erhöhen und LT dazu nehmen?
    Habe am Montag einen Termin beim HA - mal sehen, was er vorschlägt.

  7. #87
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    ich würde es sinnvoll finden, die Dosis 2,5mg zu halten.
    Ft4 ist wieder ganz leicht gestiegen, was auch ganz gut war.
    Bei der nächsten Kontrolle bitte um die TRAK.
    Wenn ich es richtig gesehen habe, hast Du erst die Hälfte der empfohlenen Teraoiezeit hinter Dir.
    Wenn die TRAK im Referenzbereich sind, kann man auchmit niedriger Dosierung ausharren.
    lG Karin

  8. #88
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Danke Karin!
    in einer Woche sind es 2 Monate Therapie, empfohlen wurden 6. Wie ich meinen Arzt kenne, wird dann wieder erst in Monaten kontrolliert.
    Ist der gestiegene TSH nicht allein ein Zeichen dafür, dass die TRAK gesunken sind?

  9. #89
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Der gestiegene TSH KANN ein Zeichen sein. Ich denke auch deshalb möchte Karin die TRAKs sehen.

    Auf die 6 Monate würde ich mich nicht festlegen lassen. Wie auch Umfragen hier im Forum gezeigt haben sind 12-18 Monate der Mittelwert. Mir wäre bei 6 Monaten das Risiko eines Rezidivs echt zu hoch.

    Bleib bei 2,5mg Carbi und nimm Dir eine Portion Geduld. Der FT4 wächst und den Rest macht "Körperchen" hoffentlich alleine.

  10. #90
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    Standard AW: MB selbst provoziert?

    Zitat Zitat von Nuovo Beitrag anzeigen
    Ist der gestiegene TSH nicht allein ein Zeichen dafür, dass die TRAK gesunken sind?
    Nicht hundertprozentig. Es kann immer sein, dass das TSH ganz ohne aktive TRAK stärker steigen würde. Aber an sich ist es ein gutes Zeichen.

    Block and replace macht man zumindest in DE nicht (ohne triftigen Grund). Unter www.basedow.ch steht irgendwo, dass diesbezügliche Untersuchungen keine besseren Ergebnisse brachten, und außerdem, bei einem schwachbrüstigen MB wie du einen hast, stünden Schaden und Nutzen in keinem vernünftigen Verhältnis. Das täten sie eventuell bei einem starken und wirklichschwer auszubremsenden MB.

    Ich habejetzt nicht im Kopf, ob dein HA einen besonderen Grund zum Vertrauen gegeben hat, was MB angeht,normalerweise kennen sich auch die besten kaum mit MB aus, ist einfach nicht ihr Metier. Also Vorsicht.

    6 Monate, ja, liest man als absolute Mindestzeit. Aber weißt du, wenn du irgenwann mit einer noch minier Minidosis weitermachst - wäre es nicht besser, sich später keine Vorwürfe machen zu müssen?

    Aber bis dahin, dass es 6 Monate sind, ist noch genug Zeit.

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