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Thema: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

  1. #1
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    Standard Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Hallo zusammen,

    an erste Stelle würde ich gerne ein Lob aussprechen für die Ersteller und die Mitglieder dieses Forums. Ich habe hier während der letzten Monate noch ohne mich zu registrieren öfters nach Informationen und Erfahrungsberichten gesucht, was mir meine Erkrankung wirklich sehr verständlich gemacht hat. Dafür ein großes Dankeschön .

    Nun zu mir. Ich bin 26 Jahre alt und habe am 11.07. die Diagnose MB erhalten. Wurde mit Ultraschall belegt. Eine EO wurde beim Augenarzt ausgeschlossen. War zu der Zeit in einer Überfunktion. Wie die Behandlung mit den Blutwerten seit dem aussah, könnt ihr gerne meinem Profil entnehmen.

    Letzte Woche war ich wieder beim Endo. Er würde, falls meine TRAK unter 1,0 sind, gerne jetzt schon einen Auslassversuch vornehmen. Ich bin aber erst seit 4 Monaten in Behandlung. Ist das nicht zu früh? Ich habe oft gelesen, dass eine Mindestbehandlungsdauer von einem Jahr Sinn macht, um ein Rezidiv zu verhindern.

    Auch sagte er, dass die Mindestdosis 2,5mg Thiamazol pro Tag beträgt (die Dosis nehme ich seit 2 Monaten), und eine weitere Verringerung vor dem Auslassversuch keinen Sinn hat. Auch das macht mich stutzig. Ich würde lieber erst auf 1,25mg reduzieren, bevor ich einen Auslassversuch starte. Daher würde ich dazu gerne eure Meinungen hören. Die Blutwerte von letzter Woche bekomme ich wohl jetzt Mittwoch. Das dauert da immer etwas länger.

    LG
    Mario

  2. #2
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Wenn das ein gesicherter Basedow ist, Mario (wurde Szintigrafie gemacht?), dann solltest du nach 4 Monaten nicht aufhören. Allein schon, damit du dir bei einem Rezidiv keine Vorwürfe machen musst! Unter 6 Monaten wäre das wirklich unterhalb jeder eventuell möglichen Grenze. Wenn du deine neuen Werte endlich hast (wieso dauert das so lange?), könnte man sehen, was du mit der Dosis machen könntest, je nach dem, wie die Werte sind.

  3. #3
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Hallo Panna,

    danke für die Antwort. Dann werde ich die weitere Behandlung mit euch absprechen und noch keinen Auslassversuch starten.
    Eine Szintigrafie wurde nicht gemacht. Bloß Ultraschall, der laut Endo eine typische Basedow Schilddrüse gezeigt hat.
    Die Praxis schickt die Blutproben immer zu einem "Speziallabor" nach Berlin und dann kommen die Blutwerte zurück. Das dauert dann so 7-8 Tage. Das ging mir auch schon auf den Keks. Aber zumindest die Einstellung mit Thiamazol aus der Überfunktion hat der Endo denke ich bis jetzt ganz gut hinbekommen.

    LG
    Mario

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von klausk
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Zitat Zitat von Mario_ Beitrag anzeigen
    Hallo Panna,

    danke für die Antwort. Dann werde ich die weitere Behandlung mit euch absprechen und noch keinen Auslassversuch starten.
    Eine Szintigrafie wurde nicht gemacht. Bloß Ultraschall, der laut Endo eine typische Basedow Schilddrüse gezeigt hat.
    Die Praxis schickt die Blutproben immer zu einem "Speziallabor" nach Berlin und dann kommen die Blutwerte zurück. Das dauert dann so 7-8 Tage. Das ging mir auch schon auf den Keks. Aber zumindest die Einstellung mit Thiamazol aus der Überfunktion hat der Endo denke ich bis jetzt ganz gut hinbekommen.

    LG
    Mario
    Wieso Speziallabor?
    Das macht doch jedes Labor im die Ecke... Ergebnisse bekomme ich am nächsten Tag

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    Geändert von klausk (10.10.17 um 09:10 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Zitat Zitat von Mario_ Beitrag anzeigen
    Hallo Panna,

    danke für die Antwort. Dann werde ich die weitere Behandlung mit euch absprechen und noch keinen Auslassversuch starten.
    Eine Szintigrafie wurde nicht gemacht. Bloß Ultraschall, der laut Endo eine typische Basedow Schilddrüse gezeigt hat.
    Die Praxis schickt die Blutproben immer zu einem "Speziallabor" nach Berlin und dann kommen die Blutwerte zurück. Das dauert dann so 7-8 Tage. Das ging mir auch schon auf den Keks. Aber zumindest die Einstellung mit Thiamazol aus der Überfunktion hat der Endo denke ich bis jetzt ganz gut hinbekommen.

    LG
    Mario
    Hallo Mario,
    Vertrauen ist gut, aber ... ich würde trotzdem vorschlagen, dass du einen Arzt hinter dir hast. Diesen Endo nicht, aber es könnte ein Nuk(learmediziner) sein (und sowieso in Zukunft wohl besser) - zum Beispiel, um vor einem wirklichen Auslassversuch noch einmal eine Sonografie zu machen. Und für Blutwerte könntest du dich an den Hausarzt werden und um seine Unterstützung bitten für die restlichen Monate mit Minidosis, er muss nur bereit sein, nicht nur TSH zu machen (bei MB nicht ausreichend), sondern auch die beiden freien Werte.

    Die Gestaltung der Minidosis kannst du auch mit uns absprechen.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Also ich würde nach 4 Monaten auch nicht aufhören.
    Das wäre meiner Meinung nach vielleicht ein Fall wo man beim Thiamazol bleiben kann, gleichzeitig aber die freien Werte durch eine Milde Gabe von LT stützen könnte um es nicht zu einer Unterfunktion kommen zu lassen. Früher hat man das viel häufiger gemacht.

    Bzgl. des Arztes bzw. der Dauer der Blutwerte finde ich das unzumutbar. Nicht jeder hat das Glück wie ich das er um 10:00 zur Blutentnahme geht und am Folgetag um 8:00 die Werte im Fax liegen. Es kann und sollte aber auf jeden Fall viel schneller gehen.

  7. #7
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Hallo zusammen,

    ich habe heute, also 15 Tage nach Blutentnahme, die Blutwerte bekommen (stehen im Profil). Hatte zwischendurch auch mal in der Praxis angerufen, die Dame am Telefon sagte mir jedoch, dass sie die Werte nicht rausgeben darf. Das darf nur der Arzt. Der hat sich wohl so viel Zeit gelassen, da sich keine Änderungen bezüglich der momentanen Therapie ergeben.
    Worüber ich mich sehr freue, sind die niedrigen Trak. Bezüglich des Auslassversuches hat der Arzt seine Meinung geändert. Er möchte, dass ich die Therapie mit 2,5mg Thiamazol bis Januar fortsetze. Das finde ich persönlich erstmal ziemlich gut. Ich nehme ja nun seit ca. 10 Wochen diese Dosis und mir geht es wirklich gut damit.

    Was meint ihr? Abgesehen davon, dass diese Vorgehensweise mit den Blutwerten total bescheuert ist. Therapie fortsetzen aber früher kontrollieren lassen?

    Beste Grüße
    Mario

  8. #8
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Wenn du persönlich vorbeigehst, muss dir die Dame die Werte aushändigen, in Kopie. Per Gesetz, sozusagen. Sie kann Kopierkosten verlangen, mehr als das ist es aber nicht, was sie verlangen kann.

    Januar ... ich finde das doch ein wenig zu lang, du siehst ja, dass 2,5 mg den fT4 noch gedrückt hat. Jetzt ist das noch fein, aber in 3 Monaten ... neee, das ist zu lang. Einen Monat würde ich noch riskieren, und wenn du zu tief liegst bzw. das TSH noch höher geht, dann könnten wir weiter mit der Dosis nach unten spielen.
    Geändert von panna (22.10.17 um 13:06 Uhr) Grund: Grammatik

  9. #9
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Ok, das klingt für mich vernünftig.

  10. #10
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    Standard AW: Leichter Basedow, Auslassversuch nach 4 Monaten ??

    Hallo zusammen. In den letzten 2 Monaten ging es mir unverändert gut. Die Trak sind weiter gesunken und lagen vor 5 Wochen bei 0,29 (siehe Profil). So langsam glaube ich, dass die 2,5mg Thiamazol zu viel sind, denn ich habe seit gestern Abend nach zwei sehr Kraftraubenden Tagen Atembeschwerden, so wie sie hier im Forum oft bei einer UF geschildert werden. Da wird davon gesprochen dass man das Gefühl hat aktiv Atem holen zu müssen, um nicht abzukacken. Genau so fühle ich mich immoment. Ich würde daher gerne die Thiamazol Dosis verringern und dann in 2 Wochen die Blutwerte checken und halt beobachten wie es mir geht.

    Im Prinzip würde ich direkt auf 1,25mg Thiamazol pro Tag gehen. Aber was meint ihr? Eine Zugabe von Hormonen bei weiterhin 2,5mg täglich würde bestimmt auch gehen. Aber ich würde das gerne vermeiden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die sogenannte Mindestdosis von 2,5mg Thiamazol für alle Patienten gleich gut funktioniert bzw. entscheident ist. Hier im Forum gibt es ja auch immer wieder Leute die weniger nehmen und damit gut fahren.

    edit: Dazu möchte ich noch sagen, dass sich das kontinuierlich seit einer Woche etwa in diese Richtung entwickelt hat. Beim Sport habe ich das immer bemerkt, dass ich außer Atem war nach kleinen Anstrengungen und etwas gebraucht habe, um wirklich rein zu kommen. Jetzt ist es halt ein Dauerzustand.

    LG
    Mario
    Geändert von Mario_ (17.12.17 um 13:18 Uhr)

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