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Thema: ft3 erhöht-Messfehler?

  1. #21
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    ach liebe panna
    mir geht es nur darum, dass man lieber einmal mehr kontrolliert und sich nicht verwirren lässt von den lauten srimmen, die "alkes ok!" rufen, wenn die werte in der norm sind.
    ich weiss wie es ist, jahrelang mit nicht behandeltem hashi rumzulaufen und kämpfe noch immer mit den folgen.
    auch meinen kindern hätte einiges erspart bleiben können, hätten die ärzte an die sd als ursache geglaubt.
    ob kompensatorisch erhöht oder nur schwachsinn ist mir echt egal.
    ich sag auch nicht, dass sofort lt her muss.
    kontrollieren und nicht locker lassen, wenn symptone da sind, ist bestimmt nicht verkehrt, kostet nichts, oder nicht viel, kann aber viel leid ersparen.
    lg deljia

    übrigens: uf oder ud macht hässliche symptome, die man selbst nicht immer merkt...

  2. #22
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Liebe Panna

    Ich denke du bist gerade etwas dem Wertewahn verfallen und lässt einige wichtige Faktoren einfach mal aussen vor. Hashi ist so viel mehr als Blutwerte. Solange es einem gut geht und die Werte schön aussehen, schreit keiner nach Hashi. Wenn aber klare UF Symptome da sind, die Eltern beide Hashi haben und die Wertekonstellation auffällig ist (ich weiss, du siehst das offensichtlich anders weil das TSH nicht erhöht ist, dazu gleich) bin ich ganz Delijas Meinung: Das gehört kontrolliert und es muss genau hingeschaut werden. Gerade bei Kindern. Ich erlebe selber, was Hashi mit einem machen kann. Das heisst nicht, dass sofort LT herbeigezogen werden muss. Aber einfach mal per se Gründe suchen, warum es Hashi nicht sein kann unter diesen Umständen, finde ich unverantwortungslos. Ich weiss, dass wenn man mal lange in ÜF gesteckt hat wahrscheinlich dazu tendiert wird, allen anderen LT auszuschwatzen und Hashi "wegzudiskutieren". Aber so geht das nun mal nicht. Dein Fall ist genau so individuell wie der jedes anderen.

    Und noch was zum TSH: Wäre das TSH immer so verlässlich, wäre die ganze Diagnose- und Einstellungsgeschichte wahrscheinlich um einiges einfacher. Es gibt viele Fälle, da reagiert das TSH nicht so wie es sollte. Meines war niemals über 4 und das Ganze ist trotzdem echt hässlich geworden. Das wissen viele Ärzte nicht. Das an sich ist schon schlimm genug. Richtig schlimm wird es aber wenn hier ständig nur die Werte überanalysiert werden und die übrigen, zuvor erwähnten und genau so wichtigen Einflüsse wie Befinden und Predisposition aussen vor gelassen werden. Wir sitzen hier alle im selben Boot. Jeder Fall ist individuell. Wir Betroffenen sollten einander gegenseitig helfen und nicht unsere Meinung durchsetzen wollen, die für einen anderen verkehrt wäre oder ins Elend führen würde.

    LG Cube

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Für dein junges Forumsalter weißt du ja eine ganze Menge:

    Zitat Zitat von Cube87 Beitrag anzeigen
    . Ich weiss, dass wenn man mal lange in ÜF gesteckt hat wahrscheinlich dazu tendiert wird, allen anderen LT auszuschwatzen und Hashi "wegzudiskutieren".
    Du weißt das? prima. Aber manches weißt du vielleicht doch nicht. Zum Beispiel, dass Basedowler keineswegs "lange Zeit" in Überfunktion sind. Die meisten leiden die längste Zeit während ihrer Therapie unter Unterversorgung. Und viele von ihnen Hormone nehmen müssen. Ich hoffe, ich konnte damit dein Wissen vermehren.

    Allerdings ist das insofern egal als du vielleicht noch etwas anderes nicht weißt oder nicht zur Kenntnis nehmen magst: Dass das Argumentieren ad personam eine Unsitte ist, d.h.: Bitte zur Sache, nicht zur Person. Die persönliche Schiene ist doch erwachsenen Menschen unwürdig und der Sache selbst wenig dienlich.

    Ob der Junge eine Hashi-Disposition hat und Hashimoto haben wird, keine Ahnung, ich wüsste nicht, dass ich darüber ein Wort verloren habe. Ich habe hier über die gut und schlüssig definierte Wertekonstellation mit dem wohlklingenden Namen "kompensatorische T3-Steigerung" geredet, die hier (und häufig anderswo) zu Unrecht ins Spiel gebracht wurde/wird. Wenn du diese Definition ernsthaft in Frage stellen willst, nur zu. Bis jetzt habe ich davon noch nichts wahrgenommen außer des üblichen TSH-Bashings.

    PS

    Sorry Feline für diese Nebendiskussion. Dass du dein Kind bei der familiären Disposition checken lässt, ist sicher für alle nachvollziehbar.
    Geändert von panna (10.07.17 um 12:12 Uhr) Grund: PS-Nachtrag

  4. #24
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    ach Panna, da hast du dich wohl gerade selber erwischt:

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Für dein junges Forumsalter weißt du ja eine ganze Menge.

    Allerdings ist das insofern egal als du vielleicht noch etwas anderes nicht weißt oder nicht zur Kenntnis nehmen magst: Dass das Argumentieren ad personam eine Unsitte ist, d.h.: Bitte zur Sache, nicht zur Person. Die persönliche Schiene ist doch erwachsenen Menschen unwürdig und der Sache selbst wenig dienlich.
    Tragisch wenn man Wissensstand mit Forumsalter gleichsetzt. Kann man sich Wissen nur hier aneignen? Besser nicht. Lernt man erst von dem Moment an dazu in dem man sich in einem Forum anmeldet? Ich hoffe nicht. Sagt die Mitgliedschaft in einem Forum irgendwas darüber aus, wie lange man schon krank ist und wie viel man sich gezwungenermassen bereits mit seiner Krankheit auseinandersetzen musste? Ich denke nicht.

    Ich lese deine Beiträge hier schon lange und es ist immer dasselbe. Und es ist nicht okay deine persönlichen Ansichten als "sachliche Diskussion" hinzustellen und dann andere Ansichten nicht stehen lassen zu können und empfindlich zu reagieren. Deine Beiträge gleichen sich. Nicht immer aber häufig. Und manchmal muss man "ad personam" (was für ein schöner Begriff, den hatte ich schon fast vergessen) argumentieren weil dort manchmal der Hund begraben liegt den es anzusprechen gilt. Wenn man nie Persönliches ansprechen dürfte, hätte niemand die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Selbstreflexion ist nicht jedem gegeben. Genauso wenig wie die Fähigkeit mit Kritik umzugehen.

    Das reicht jetzt für mich mit dem Exkurs. Ich lasse das letzte Wort gerne dir. Ich weiss, dass ich aktuell zuwenig SD-Hormone habe, ansonsten würde ich mich wohl gar nicht auf solche Diskussionen einlassen. Bei mir ist diese Dünnhäutigkeit ein UF-Symptom. Vielleicht ist das auch dein Problem? Das hast du mir ja oben in deinem Basedow-Exkurs bestens erklärt. Da habe ich etwas dazu gelernt.

    LG Cube
    Geändert von Cube87 (10.07.17 um 14:01 Uhr)

  5. #25
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Hier sind noch Werte von meinem 8 jährigen:

    US unauffällig: 3,6 cm3 Gesamtvolumen

    Tsh: 2,72. (0,3-4,2)
    ft3: 5,5. (3,3-6)
    ft4: 10,9 (7-21)

    AP: 355
    Cholesterin: 208 (<200)
    Hb: 11,6. (11,9-14,7)
    Ferritin: 9,7 (20- 200)

    klein, dünn und hibbelig


    Mein 11 jähriger:
    Tsh: 1,38 (0,3-4,2)
    ft3: 5,5. (3,3-6)
    ft4: 11,6(7-21,1)
    Cholesterin: 210(<200)
    Hb: 11,6 (11,9-14,7)
    Ery: 3,88(4,1-5,2)
    Ferritin: 27,3 (20-200)

    häufige Verstopfung, müsste mit Movicol behandelt werden.
    Volumen Sd:6cm3
    Tpo war 2015 bei 21(<18).

    Vielleicht könnt ihr eure Meinung noch zu meinen beiden "kleinen" abgeben?
    Warum ist der Cholesterinspiegel so hoch?
    Die beiden brauchen auch Eisen?

    Viele Grüße, Feline
    Geändert von Feline3 (10.07.17 um 21:12 Uhr)

  6. #26
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Liebe Feline

    Ich würde hier mal vorsichtig äussern, dass eventuell mehr als nur eins deiner Kinder ein Schilddrüsenproblem haben könnte. Erhöhtes Cholesterin, Verstopfung und Eisenmangel sind wirklich typische UF-Symptome. Das tiefe HB ebenfalls.

    Ich persönlich würde mir einen guten Endokrinologen suchen, der sich mit Schilddrüsenproblemen bei Kindern auskennt und der allenfalls auch bereit ist zu behandeln, sollte es sich als notwendig erweisen. Was du beschreibst, in Kombination mit deiner Geschichte und der deines Mannes (bei dem du einen Hashimoto vermutest, wenn ich das richtig verstanden habe), würde ich wirklich ernst nehmen.

    Das meine persönliche Meinung. Nimm davon einfach mit, was für dich Sinn ergibt und sich richtig anfühlt. Entscheiden tust du zusammen mit deinen Kindern.

    Liebe Grüsse und alles Gute euch!
    Cube

  7. #27
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Ich hab auch schon länger Bedenken. Anfang des Jahres hatte mein kleinster ständig starke Kopfschmerzen. Als ich den Kiarzt auf einen möglichen Eisenmangel ansprach, zog er das untere Augenlid runter und sagte, dass ein Mangel ausgeschlossen werden kann.
    Er hatte auch einen Ft4 unter der Norm. Deswegen war ich ja auch beim Endokrinologen...
    Also entweder Kiarzt oder neuer Endo...

  8. #28
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Ich finde dein Kinderarzt klingt wenig überzeugend, von dem was du beschreibst. Ich würde wirklich versuchen einen Arzt zu finden der deine Kinder ernsthaft und sauber abklärt, alle drei. Ich wünsche dir viel Erfolg! Man muss meist etwas suchen, die guten Ärzte in Bezug auf Hashimoto sind schon für Erwachsene dünn gesät, für Kinder ist es meist noch etwas schwieriger. Aber ihr schafft das!
    Geändert von Cube87 (11.07.17 um 10:34 Uhr)

  9. #29
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Danke!
    Jetzt sind erstmal Ferien, da kann ich alles in Angriff nehmen.
    Was genau weiß ich noch nicht. Kontrollen wird es auf jeden Fall geben. Irgendwann müsste es ja im US sichtbar sein, falls es HT ist, dann wird sich zeigen was zu machen ist.

    Viele Grüße, Feline

  10. #30
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    Standard AW: ft3 erhöht-Messfehler?

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Bei einem Erwachsenen würde gleich "kompensatorische Umwandlungssteigerung" und LT her geschriehen.
    Aber ein Kind darf sich damit quälen und Eisen nehmen.

    Nichts für ungut, liebe Userinnen, aber man kann auch mit Kindern Mitleid haben.

    Feline, der junge Körper deiner Tochter wandelt jeden Krümel ft4 in ft3 um.
    Dadurch bleibt auch das TSH so niedrig.

    Wäre es mein Kind, würde ich LT verlangen und mit 25 einsteigen.

    Liebe Grüße
    Donna
    Ich würde gerne mal eine gute evaluierte bzw. überhaupt mal eine Studie lesen die sich mit diesem Thema beschäftigt am besten von Ärzten die schon einmal im Klinikbetrieb gearbeitet haben und keine selbst ernannten Spezialisten oder Allgemeinärzte oder ähnliches sind.

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