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Thema: Hashimoto oder doch etwas anderes?

  1. #51
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Hallo zusammen,

    ich melde mich nochmal aus den tiefen meiner Depression, da ich gerade Post vom Nuklearmediziner, wo ich am 30.07. gewesen bin, bekommen habe.

    Erstmal zu @Dragophine: Ich würde ungern mein Antidepressiva wechseln, da es mich aus dieser Horrorzeit das zweite Mal rausgeholt hat. Zwar merke ich noch nicht alles, aber ich merke dennoch, dass meine Stimmung wieder stabiler geworden ist.

    Und zu @Irene Gronegger: Ich gehe mal von meiner nicht so super tollen Ernährung, aufgrund meiner Ängste aus. Deswegen werde ich mir das Vitamin-B-Komplex besorgen und schauen, ob es irgendwas bringt.

    Jetzt aber zu dem Schreiben des Nuklearmediziners. Ich bin fassungslos.

    Meine Werte vom 30.07.2019 unter 125LT und nüchtern vor der BE:

    FT3: 3.3 (2.1-4.7)
    FT4: 15.7 (8.9-18.6)
    bTSH: 0.06 (0.2-4.0)
    a-TPO: <12 (>50 pos.)
    a-TG: 38 (<40 neg. >50 pos.)
    Calcitonin: 3 (<10 (w))
    TRAK: <1 (<1 neg. >1.5 pos.)
    Vitamin D: 13 (30-100)
    Calcium: 2.46
    Parathormon: 18.2 (15-65)
    Eisen: 39 (33-193)

    Laut meiner Werte soll ich nun mein 125LT auf 100LT senken, damit ich einen TSH von 0,5-1,5 erreiche, weil ich anscheinend in einer Hyperthyreose stecke.
    Fragt mich nicht, wie ich das hinbekommen habe aber mein FT3 sieht ziemlich mau aus. Ich soll auch (was mir eh schon klar war) mein Eisenwert und D3 auffüllen, weil er davon ausgeht, dass dies die Ursache für meine inital bestehende grenzwertige Hypothyreose ist. Es empfiehlt sich übrigens auch ein weiteres Abwarten, ggfls. ein komplettes Ausschleichen meiner SD-Medikation.

    Im Ultraschall konnte er keine vergrößerte Schilddrüse feststellen, dennoch mit leicht echoärmerem Strukturreflexmuster. Gesamtvolumen beträgt 9ml (rechts 6ml, links 3ml).

    Was soll ich dazu sagen? Entweder ist meine Psyche wirklich durch oder ich bekomme ein besseres Befinden erst durch das Auffüllen von den Vitaminen oder meine Schilddrüse hatte durch den Stress einen Schub, welchen man aber eigentlich im Ultraschall hätte sehen müssen?

    Ich weiß nicht weiter, Leute. Vielleicht kann sich jemand einen Blick darüber verschaffen, der wirklich viel mehr Ahnung hat als ich. Ich habe mit allem gerechnet aber nicht damit

    Liebe Grüße und ein Hallo an meine Depression!

  2. #52
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Mau? Das bisherige Labor hatte einen ganz anderen Referenzwert für fT3. Kann man also nicht direkt vergleichen.
    Du wärst hier auch nicht die erste, die dachte, in UF zu sein und dann hohe Werte hatte - manche Symptome finden sich bei beidem, manche von deinen sprachen von Anfang an eher dafür.

    Dass eine zu straffe Einstellung ein Problem i.S. von Symptomverstärkung für Angstpatient:innen ist, kann man hier im Forum immer wieder beobachten.
    Ich denke, dass eine Senkung eine gute Idee ist.

  3. #53
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Ja, das stimmt @Flamme. Hatte ich eben auch noch gesehen. Meine Hoffnung, dass irgendwie etwas nicht mit meiner Schilddrüse stimmt, ist verloren gegangen.

    Wie meinst du das denn genau mit der straffen Einstellung? Die 125LT nehme ich schon seit März, weswegen ich mich jetzt wunder, dass ich runterdosieren muss, weil ich ja auch nach der Erhöhung gar nichts bemerkt habe...

  4. #54
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Deine Märzwerte haben nichts an sich, was eine Steigerung gleich um 25µg rechtfertigen würde. Kein Wunder, dass du jetzt latent überdosiert bist. Das meine ich mit "zu straff" - zu viel.
    Könnte sein, dass der Wegfall der dämpfenden Wirkung deines abgesetzten Antidepressivums dich die Symptome jetzt stärker spüren lässt als davor.

  5. #55
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Das ist auch meine Vermutung. Das die dämpfende Wirkung weg ist, merke ich auf jeden Fall.

    Ich habe gerade eben nochmal meine Werte verglichen. Auch wenn es ein anderes Labor war, konnte ich feststellen, dass ich letztes Jahr im Mai auch schon einen TSH von 0,08 hatte, dazu erhöhte Antikörper, was für mich ein Zeichen von Schub ist. Wiederauftreten von UF-Symptomen und dazu noch schöne ÜF-Symptome. Habe nämlich gerade ein wenig in dem Forum nachgeschaut und einige gefunden, denen es ähnlich ging mit Angst und Panik. Zudem ist mein Bedürfnis zu essen, dann auch verschwunden. Allerdings habe ich es damals nicht so ganz verspürt, weil ich extrem sediert wurden bin.

    Meine Frage wäre jetzt, ob es Sinn macht, dass ich das LT trotzdem auf 100 reduzieren sollte und mir einen Termin in 4 Wochen nochmal mache. Ich danke dir und auch den anderen schonmal, dass ihr euch mein Geweine antut und versucht zu helfen!

  6. #56
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Wenn ein zu niedriger TSH nach einer Dosissteigerung auftritt, die noch dazu 1. nicht sparsam war und 2. auf euthyreote Werte hin erfolgte, ist die Wahrscheinlichkeit einer Überdosierung einfach viel höher als die eines Schubes. Deine Antikörper schwanken zwar ein bisschen, aber in so einem niedrigen Bereich, dass es mir schwer fällt, da an einen Zusammenhang zu denken.

    Ich sehe Senken nach wie vor sinnvoll, muss nicht unbedingt gleich um 25 sein. Und Werte erst nach frühestens 6 Wochen machen lassen.

  7. #57
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Weißt du denn, warum es zu einer plötzlichen Überdosierung kommen kann? Wie gesagt, das Erhöhen hab ich nicht gemerkt und es war vor einem Jahr ja schonmal so, da hab ich allerdings noch das abgesetzte Antidepressiva genommen :o

  8. #58
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Ein so niedriger Vitamin-D-Wert macht auch Beschwerden, das ist jetzt die erste Baustelle

    Interessant, dass er das als mögliche Ursache der Hypothyreose bezeichnet, ich habe schon oft gedacht, man sollte erstmal Vitamin D checken, bevor man bei unklarem Befund LT nimmt.

  9. #59
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    Standard AW: Hashimoto oder doch etwas anderes?

    Zitat Zitat von hiiamsanolus Beitrag anzeigen
    Weißt du denn, warum es zu einer plötzlichen Überdosierung kommen kann? Wie gesagt, das Erhöhen hab ich nicht gemerkt und es war vor einem Jahr ja schonmal so, da hab ich allerdings noch das abgesetzte Antidepressiva genommen :o
    Die Überdosierung hat in dem Fall der Arzt veranlasst, wie es dazu kam, müsstest du ihn fragen. Es dauert oft eine Weile, bis sich ein Zuviel körperlich bemerkbar macht. Das erscheint dann vielleicht plötzlich, es ist aber in Wirklichkeit schon monatelang darauf "hingearbeitet" worden.

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