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Thema: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

  1. #221
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Also stechen nach jodeinnahme habe ich noch nie beobachtet. Also doch ein Drücken am Hals, wie ich es schrieb. Sind deine Bekannten mit LT Erwerbsfähig geworden? Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass eure Meinungen bzw Diagnose Kriterien sich absolut nicht mit dem hier gelisteten Einführungstext dieses Forums decken!

  2. #222
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Dieses "Pathologisierung allein anhand einer einzigen erhöhten TSH Spiegel-Messung" ist eher Standard bei den Ärzten, nicht die Ausnahme.

  3. #223
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Zitat Zitat von Noce Beitrag anzeigen
    Sind deine Bekannten mit LT Erwerbsfähig geworden?
    im prinzip ja. das größte glück unserer krankheit ist, sie ist komplett reversibel. also es entsteht kein schaden durch den hormonmangel, der bleiben würde. das gilt sogar für schwere unterfunktionen mit z. b. herzschädigungen. auch das bildet sich zurück, sobald lt gegeben wird. freilich gab es früher ein stadium der herzmiterkrankung, das zum tod führte, also auch mit hormongabe war der patient nicht mehr zu retten. da müsste man heute vermutlich in entwicklungsländer fahren, um das zu finden.
    ein aber kommt trotzdem, eine der drei bekannten hat eine so katastrophale odyssee erlebt, das eine posttraumatische belastungsstörung geblieben ist, und sie hat auch eine schwere wirbelsäulenschädigung, das ist beides nicht reversibel.
    zwischen leichtem stechen im hals bei jodbelastung und hohen antikörpern und deiner beschreibung von schmerzen und würgen ist für mich ein unterschied. aber das ist allein deine sache, wie du das beurteilst. ich hätte keine lust auf würgen.

    den einführungstext aus dem jahr 2007(!, das waren andere zeiten) habe ich grade kurz überflogen. auf die schnelle fand ich nur eine aussage, die wirklich heute völlig überholt ist, nämlich das die allermeisten werte im oberen drittel brauchen. auch die aussage, das es häufig hashimoto ohne erhöhte antikörper gibt, würde ich in frage stellen, ich hätte das eher bezeichnet als manchmal. aber ansonsten sehe ich nicht den großen widerspruch?
    Geändert von Larina (05.11.17 um 14:15 Uhr)

  4. #224
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Zitat Zitat von Samia Beitrag anzeigen
    Dieses "Pathologisierung allein anhand einer einzigen erhöhten TSH Spiegel-Messung" ist eher Standard bei den Ärzten, nicht die Ausnahme.
    Da wird dann aber immer eine komplette Diagnostik angestoßen. So war es bei mir. US, AK's, Freie Werte, TSH, weitere Blutwerte ...

  5. #225
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    im prinzip ja. das größte glück unserer krankheit ist, sie ist komplett reversibel. also es entsteht kein schaden durch den hormonmangel, der bleiben würde. das gilt sogar für schwere unterfunktionen mit z. b. herzschädigungen. auch das bildet sich zurück, sobald lt gegeben wird. freilich gab es früher ein stadium der herzmiterkrankung, das zum tod führte, also auch mit hormongabe war der patient nicht mehr zu retten. da müsste man heute vermutlich in entwicklungsländer fahren, um das zu finden.
    ein aber kommt trotzdem, eine der drei bekannten hat eine so katastrophale odyssee erlebt, das eine posttraumatische belastungsstörung geblieben ist, und sie hat auch eine schwere wirbelsäulenschädigung, das ist beides nicht reversibel.
    zwischen leichtem stechen im hals bei jodbelastung und hohen antikörpern und deiner beschreibung von schmerzen und würgen ist für mich ein unterschied. aber das ist allein deine sache, wie du das beurteilst. ich hätte keine lust auf würgen.

    den einführungstext aus dem jahr 2007(!, das waren andere zeiten) habe ich grade kurz überflogen. auf die schnelle fand ich nur eine aussage, die wirklich heute völlig überholt ist, nämlich das die allermeisten werte im oberen drittel brauchen. auch die aussage, das es häufig hashimoto ohne erhöhte antikörper gibt, würde ich in frage stellen, ich hätte das eher bezeichnet als manchmal. aber ansonsten sehe ich nicht den großen widerspruch?
    Reversibel ist nicht alles, Lariana. Das wusste schon der Pionier der SD-Forschung. Wie du jetzt darauf kommst ist mir ein Rätsel. Was verkümmert und jahrelang unterversorgt war erholt sich nicht. Die besten und bekanntesten Beispiele: Haare, Körpergröße, Arthrosen ...

    Aber auch so Sachen wie verminderte Streßtoleranz bilden sich bei einigen nicht zurück. Sie fangen dann an beruflich kürzer zu treten, die Probleme bleiben.

  6. #226
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Da wird dann aber immer eine komplette Diagnostik angestoßen. So war es bei mir. US, AK's, Freie Werte, TSH, weitere Blutwerte ...
    Leider oft auch nicht.
    Bei mir wäre ohne starkes Drängen nichts dergleichen passiert.

  7. #227
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Leider oft auch nicht.
    Bei mir wäre ohne starkes Drängen nichts dergleichen passiert.
    Du weißt aber noch nicht wo du stehst. Daher würde ich erst einmal abwarten und frühestens in 6 Monaten ohne eine abschließende Bewertung abgeben.

  8. #228
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Hm laut Einführungstext wäre ich ganz eindeutig als Hashimoto Patientin zuzuordnen. Denn ich hatte Beschwerden trotz Tsh erst bei 2,5 und niedrigen freien Werten und echoarmen Schalmuster. Auch meine beschriebenen UF Symptome kommen in der Liste vor. Auch steht was von Geduld während Einstellung und Dosisanpassungen. Auch John Smith hätte gemäß dieser Kriterien einen LT Versuch gewagt, ergo eine richtige Arzt Entscheidung. Das es ihm jetzt nichts gebracht hat ist natürlich seine Entscheidung. Würgegefühle machen mir auch keinen Spaß, sie sind aber phasenweise bei Dosis Anpassungen da und sind sicher nicht psychosomatischer Natur..

  9. #229
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Reversibel ist nicht alles, Lariana. Das wusste schon der Pionier der SD-Forschung. Wie du jetzt darauf kommst ist mir ein Rätsel. Was verkümmert und jahrelang unterversorgt war erholt sich nicht. Die besten und bekanntesten Beispiele: Haare, Körpergröße, Arthrosen ...

    Aber auch so Sachen wie verminderte Streßtoleranz bilden sich bei einigen nicht zurück. Sie fangen dann an beruflich kürzer zu treten, die Probleme bleiben.
    okay, das bei kindern irreversible schäden entstehen, wenn schildrüsenhormon fehlt, das brauchen wir nicht zu diskutieren. aber alles weitere würde ich in frage stellen. zum thema gelenkverschleiß und hypothyreose gibt es viele berichte aus zeiten, wo patienten noch starke hypothyreosen hatten. diese typischen arthropathien und fingerarthrosen bilden sich vollständig zurück, wenn die patienten in euthyreose sind. was haare betrifft, ebenso. massiver haarausfall in hypothyreose bildet sich komplett zurück bei ausreichender substitution.
    aber natürlich gibt es für all das, ebenso für verminderte stresstoleranz, auch völlig andere ursachen. ich sehe jetzt nicht ganz, weshalb man bei patienten, die hormonell gut versorgt sind, nicht andere gründe abklären müsste?

  10. #230
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    Standard AW: Kann Hashimoto ganz ausgeschlossen werden?

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Leider oft auch nicht.
    Bei mir wäre ohne starkes Drängen nichts dergleichen passiert.

    Ich habe aber den Eindruck, dass du die ersten freien Werten erst mit 100 LT gemacht bekommen.
    Diese gibst du nur in % an.
    Dein starkes Drängen betraf lediglich die sog. Nebenbaustellen.

    Du meldest auch nicht, wie und in welcher Zeitspanne du von 0 auf 100 gekommen bist.

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