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Thema: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

  1. #41
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Hallo Eugenia,

    habe gerade in deinem Profil gesehen, dass wir einige Parallelen haben. Ich schlage mich auch seit der OP vor knapp 3 Monaten mit der gleichen Dosis LT rum wie du. Dabei geht es mir aber nicht gut und ich habe ähnliche Probleme wie du sie beschreibst. Darf ich dein aktuelles Gewicht erfragen? Ich habe eine weitere Autoimmunerkrankung (lupus erythematodes). Diese zählt auch zum rheumatischen Formenkreis. Daher die Probleme mit Gelenken / Muskeln. Vielleicht lässt du das einfach mal abklären (Autoantikörper im Blut). Kannst dich auch bei Rückfragen gerne noch mal melden.

    LG Luise

  2. #42
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Hallo zusammen, an dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich für die Informationen bedanken und vielen Dank auch für den Hinweis und das Beispiel, wie man die Daten ergänzen kann, so dass man beim Lesen nicht lange rumsuchen muss.

    Bei der niedrigeren Dosierung ab 29.06.2017 auf 87,5 µg L-Thyroxin ist mir zunächst nichts Besonderes aufgefallen und leider komme ich erst heute dazu, zu schreiben.

    Am 25.10.2017 lag das TSH noch bei 2,63. Am 08.12.2017 war das TSH plötzlich bei 6,94 und bis zum 18.01.2018 hat sich das TSH erneut erhöht auf 8,49.

    Für Donnerstag, den 25.01.2018 habe ich auf Grund des hohen TSH-Wertes kurzfristig einen Termin beim Endokrinologen erhalten und überlege nun, ob er vielleicht ein Blutbild mit einem kompletten Hormonstatus machen kann. Welche Werte sollten denn hier zusätzlich gemacht und untersucht werden? Wenn die Werte da sind, wird der Endokrinologe sicherlich auch Angaben dazu machen, welches Medikament in welcher Dosierung ich zukünftig nehmen soll.

    Während der starken Überfunktion vor der Thyreoidektomie war das TSH nicht mehr messbar. Bedeutet dieses nun hohe TSH, dass dies in die Unterfunktion führt?

    Bei der Überfunktion hatte ich gemerkt, dass diese auf's Herz geht und nun bemerke ich, dass nun wieder etwas nicht stimmen kann - immer wieder ein Zwicken in der Herzgegend.
    Dann kommen auch vermehrt unkontrollierte Zuckungen am Körper und im Gesicht vor, wie ich diese auch vor der OP hatte, in den Zeiten der Überfunktion.

    Was die Umwandlung von FT4 zu FT3 anbelangt, sagte der Arzt, das FT3 sei deswegen so niedrig, weil das TSH so hoch ist. Aber das FT3 war auch schon niedrig, als das TSH noch nicht so hoch war. Das FT3 befindet sich nach wie vor an der "unteren" Referenzgrenze. Die Ärzte sagten, Selen sei nicht nur für die Augen wichtig, sondern auch für die Umwandlung von FT4 zu FT3. Nach wie vor habe ich immer wieder ein "Krieseln und leichtes Kratzen" in den Augen - vor allem dann, wenn ich über lange Zeit hinweg am Bildschirm arbeite, doch dies ist besser geworden. Ich habe die Selen-Tabletten genommen, bis die Schachtel leer war, mit Selen dann eine Weile ausgesetzt und nehme nun morgens eine Kapsel "Selenit 200" von BIOGENA. Da der Selenwert am 18.01.2018 bei 118 war (Referenzbereich 50-120) überlege ich, ob man das Selen nun absetzen sollte?

    Es wäre schön, wenn Ihr mir auch zu folgenden Fragen etwas sagen könntet:

    Wäre es ratsam, zunächst nur das L-Thyroxin wieder zu erhöhen und auf welche Dosis? Und darauf hoffen, das FT3 "berappelt" sich doch noch von selbst?

    Die Information zu Weihrauch habe ich gelesen. Kann man sagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich das FT3 dadurch erhöht?

    Gibt es sonst noch weitere Möglichkeiten, das FT3 zu erhöhen, ohne ein Kombi-Präparat zu nehmen?

    Oder ist es nun nicht zu umgehen, ein Kombi-Präparat zu nehmen, welches zusätzlich zu FT4 noch FT3 enthält, um das bislang niedrige FT3 zu erhöhen?

    Vom Hausarzt wurde heute, am 22.01.2018 als Kombi-Präparat Novothyral 75 verschrieben, das 20 µg Thyronin (FT3) enthält. Sein Computer war ausgefallen und er konnte keine Angabe zum Hersteller machen. Der Arzt hatte vor, das Medikament zunächst versuchsweise höher dosieren. Da sich die 75er-Tablette jedoch besser teilen lässt, und um ggf. eine höhere Zwischendosis zu erhalten, hat er dann die 75er-Tabletten verschrieben.
    Habe nun gesehen, Novothyral 75 ist vom Hersteller Merck.

    Bisher nehme ich L-Thyroxin von Henning und möchte ungern den Hersteller wechseln. Daher habe ich in der Apotheke nachgefragt und folgende Information erhalten:

    Von Henning gibt es Prothyrid mit 100 µg L-Thyroxin und 10 µg L-Thyronin (FT3) - nur in dieser Einheit.

    Hat jemand Erfahrung mit Prothyrid oder kann sonst etwas dazu etwas sagen? Eventuell auch zu Wechselwirkungen? Und sicher ist auch hier bei der Einnahme von weiteren zusätzlichen Präparaten wie z.B. Calcium wieder ein zeitlicher Abstand zu beachten.

    Nach wie vor fühlen sich die Hände irgendwie pelzig an und kribbeln auch. Der Arzt vermutet, dies könnte auch von der Halswirbelsäule her kommen.

    Da vor einigen Wochen eine Kalkschulter rechts diagnostiziert wurde und die Schmerzen dauerhaft anhalten, soll nun im Februar ein MRT gemacht werden. Den rechten Arm nach oben zu strecken ist sehr schmerzhaft und bei Drehbewegungen des Armes, egal aus welcher Position und in welche Richtung, schmerzt das Schultergelenk. Es wurde Physiotherapie verordnet, dabei wird hauptsächlich an Triggerpunkten angesetzt und Übungen werden gezeigt, die ich zu Hause ausführe. Zusätzlich habe ich ein TENS-Gerät im Einsatz.

    Was das Essen anbelangt und was ich "früher" nicht hatte, dazu ist mir folgendes aufgefallen und der Arzt sagte, dies könnte mit einem abfallenden Blutzuckerspiegel zusammenhängen:

    Der Körper sendet ein Signal, wann ich irgendwann am Vormittag (nach dem Frühstück) etwas essen sollte. Esse ich dann etwas, gibt es keine Besonderheiten, doch wenn ich diesem nicht nachkomme, fällt die Konzentration nach etwa einer halben Stunde ab und ich muss mich sehr anstrengen um zu überlegen, was ich zum Beispiel mit dem beschriebenen Blatt Papier, das ich gerade in der Hand halte, machen wollte. Wenn ich erst dann zeitverzögert etwas esse, habe ich zunächst nicht mal wirklich Hunger, aber nach den ersten Bissen geht es los. Dies ist kein "normaler Hunger", man könnte riesige Mengen an Essen innerhalb kürzester Zeit verschlingen und wird dennoch den ganzen Tag nicht mehr richtig satt. Und dieser "andere Hunger" hält bis in die Nachtstunden an.

    Seit etwa Ende November 2017 ist mir aufgefallen, dass ich rund 2 bis 2,5 kg an Gewicht zugenommen habe. Könnte diese Gewichtszunahme vielleicht auch daran liegen, dass die Dosierung der L-Thyroxin-Dosis zu niedrig ist und die 87,5 µg L-Thyroxin nicht ausreichen, um einen "richtig" funktionierenden Stoffwechsel zu gewährleisten?

    In diesem gesamten Zusammenhang ergibt sich nun die Frage, Kombi-Präparat ja oder nein und wenn ja, welche Höhe der Dosierung? Gerne würde ich das von Henning einnehmen. Notfalls die Tablette teilen bzw. bröseln? Oder doch lieber erst mal wieder nur das L-Thyroxin erhöhen - aber was ist dann mit den anderen Beschwerden? Werden diese bei einem weiterhin niederen FT3 wohl bleiben oder irgendwann vielleicht doch verschwinden?

  3. #43
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Liebe Eugenia, muss zugeben, auch nach deiner PN bin ich etwas sprachlos, wie man diese schlechte Einstellung be EO schleifen lassen kann...

    Ich rekapituliere: im Sommer waren dir 100 LT zu viel, hat eingeleuchtet, hast danach ca einen Monat lang 93 genommen, danach Werte, die nicht so schlecht aussahen, da es dir nicht sogut ging damit, hast du auf 87 LT gesenkt. Ich sagte dir damals, nach den ersten Werten damit,
    dass es noch zu früh sei zur Beurteilung. Dann im Oktober bereits ein TSH über 2, im Dezember über 6 ...



    Da dir 93 LT auch nicht zu einem besseren fT3 verholfen hat, bliebe die T3-Option. Versuchen kannst du es natürlich nochmal, sehe relatic wenig Sinn darin. Allerdings hast du jene 93 nicht allzu lange ausprobiert.

    Jedenfalls, meiner Meinung nach liegt dein übles TSH zu 90 Prozent am schlechten fT3, dir fehlt ganz klar der T3-Anteil aus der Schilddrüse selbst. Ich würde als ersten Schritt folgendes tun:

    Morgens nüchtern wie bis jetzt 25 MCG' also ein Viertel Prothyrid plus 37 mcg LT, das sind dann 62 mcg T4 und 2,5 mcg T3
    Abends vorm Schlafen 25 MCG Prothyrid, also noch ein Viertel.

    Deine Tagesdosis wäre damit : T4 wie bis jetzt plus 2 Mal je 2,5 mcg T3. Du wirst bröseln müssen, 37 LT bekommst du entweder durch Halbierung von einer 75-er oder durch 25-er plus eine halbe 25-er.

    Dies sehe ich als allerersten Schritt, Eugenia. Nicht als definitive Dosis. An die Kombitherapie muss man sich rantasten , auch wissen wir nicht, ob die Abendeinnahme einen Kleinen Verlust an T4 mitbringt oder gar nicht. Mit abend meine ich: entweder nimmst du die Abenddosis stur bevor du das Licht löschst (wäre meine Wahl, man vertut sich weniger, die vorbereitete einzelne Abenddosis sollte da liegen und Teil des Abendrituals werden wie das Lichtauslöschen), oder irgendwann am Abend, mit ca 2 Stunden Abstand zum Essen. Dies sehe ich als die fummeligere Lösung, umständlich, lästig ...

    Bei der nächsten BE die Abenddosis bitte nehmen, nur die Morgendosis vor der BE weglassen, wie auch jetzt.

    Mit nur TSH kommen wir aber nicht weiter. Mit nur Eisenwert statt Ferritin auch nicht.

    Selen: bitte sofort absetzen. Niemals ohne Kontrolle irgendeine Packung durch nehmen. Und am besten niedriger dosiert nehmen... 50 mg ist auch OK, wie du siehst an deinen Werten, muss es nicht mehr sein.

    Lass die Dosis jetzt so wie ist bis zur BE beim Endo. Ich bin sicher, dass er dir die Kombitherapie (wenn überhaupt, dann) anders vorschreiben wird, nämlich per Einmaleinnahme. Das Teilen, wegen T3, steht zwar in den Richtlinien für die Kombitherapie, aber die Ärzte scheinen ihren Patienten nicht zu trauen mit dem aufwändigeren Einnahmeschema oder ... sie kennen die Richtlinie womöglich nicht im Detail.Womöglich wird er die 100 auf brummen. Hier ist es an dir, dich durchzusetzen oder das zu tun, was dir mehr einleuchtet.

    PS
    nein, dein fT3 ist nicht wegen des TSH niedrig. Umgekehrt. Das TSH ist kein stoffwechelwirksames sondern ein Signalhormon, das laut schreit, wenn etwas fehlt oder etwas zu viel ist. Bei dir ganz klar wegen des fT3.

  4. #44
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Ich würde es gar nicht mit Kombipräparat probieren, sondern mit Thybon das nur T3 enthält. Es ist abzusehen, dass Du mit jedem Kombi sehr viel bröseln musst ohne Gewähr, dass es am Ende hinkommt. Mit dem Prothyrid hast Du am Ende vielleicht immer noch eine zu niedrige T3-Dosis aber schon zu viel T4. Das würde ich von daher gar nicht erst probieren, sondern jedes Hormon einzeln einnehmen.
    LG

  5. #45
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Im Grunde richtig, ja. Das Prothyrid hat allerdings einen schwer zu schlagenden Vorteil: Die kleinste ohne Verrenkungen erreichbare Teildosis ist eine Vierteltablette, sie enthält 2.5 mcg. Die ist eine gute, sozusagen TSH-freundliche und doch auch "benutzerfreundliche" Teildosis. Die gleiche Teildosis bei Thybon erreicht man per Achteln. Ich habe drei Anläufe hinter mir und kehre immer wieder zu Prothyrid zurück. Wer aber geduldig ist, kann natürlich die optimale Achtelmethode finden :-)

    Wenn Eugenia mag, kann sie natürlich das Achteln versuchen. Von der Einmaleinnahme rate ich jedenfalls jedem ab aus den bekannten Gründen ...
    Geändert von panna (23.01.18 um 11:02 Uhr)

  6. #46
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Hallo zusammen,

    da die bisherige Ärztin nicht mehr in der Praxis ist, habe ich nun auch beim Endokrinologen einen anderen Arzt. Er hat nach den Beschwerden gefragt. Es ist irgendwie sehr diffus. Mehr dazu auch unten stehend. Kribbeln in den Händen, das seit Monaten anhält. Zuckungen, die sich verstärkt haben und worauf der Arzt Calcium 500 mg HEXAL Brausetabletten verordnet hat. Er hat zusätzlich Vitamin D verschrieben: DECOSTRIOL 0,50 Mikrogramm Calcitriol, Vitamin-D2-Metabolit. Dosierung: Jeweils morgens und abends eine Calcium-Brausetablette, zusammen mit einer Kapsel Vitamin D. Wenn ich es richtig verstanden habe, nimmt der Körper dadurch das Calcium besser auf.

    Am 25.01.2018 wurde um ca. 10.30 Uhr Blut abgenommen und die Ergebnisse sollen bis 30.01.2017 vorliegen. Aufgrund des hohen TSH sprach der Arzt von Unterfunktion. Das niedrige FT3 schien ihm zunächst nicht wichtig und was ein Kombipräparat anbelangt, möchte er erst die Blutwerte abwarten. Wie Panna vermutet hat, soll ich nun LT 100 einnehmen.

    Irgendwas sollte ich ja nun machen - die Überlegung: Die 100er-Dosis mal ein paar Tage zu nehmen, bis das Ergebnis der Blutuntersuchung da ist und dann reduzieren auf schon gehabte 93,75 mg. Oder vielleicht gleich 93,75 mg nehmen, um den Sprung nicht so krass nach oben zu wagen. Eventuell wird ab nächster Woche ja doch das Kombi-Präparat von Henning verordnet, das man dann entsprechend stückeln könnte.

    Das Novothyral vom anderen Hersteller habe ich erst mal abgewählt und werde es nicht nehmen. Zwei verschiedene Hersteller zu kombinieren, um auf die entsprechende Tagesdosis zu kommen, das sollte man sicher gar nicht erst in Erwägung ziehen.

    Die weiteren Symptome sollen nächste Woche angesprochen werden. Es kommt noch folgendes hinzu: Seit etwa Anfang Januar 2018 habe das Gefühl, in meinem Hals "tut sich was" - habe an Vernarbung gedacht und es lässt sich schlecht beschreiben, so eine Art Kloß im Hals und doch keiner - eher ein "anderes Gefühl". Ich dachte, möglicherweise spannt die Narbe, habe diese gut eingecremt, merke aber, das ist es nicht. Dies hört sich nun sehr seltsam an und mir ging kurz mal der Gedanke durch den Kopf, es kann ja wohl nicht sein, dass sich an der Schilddrüse "was tut", da diese ja entfernt wurde. Der Arzt hat sich den Hals angeschaut und festgestellt, ein kleiner Rest an Schilddrüse ist noch da, doch dies könne vernachlässigt werden. Könnte es sein, dass hier etwas "zu arbeiten" beginnt? Hat jemand so was schon mal gehabt und was passiert da?

    Mir ist wieder eingefallen, seit etwa Anfang/Mitte Oktober 2018 hatte ich über Wochen hinweg einen recht starken metallischen Geschmack im Mund, einhergehend mit Mundgeruch. Dieser Metall-Geschmack ist inzwischen wieder besser geworden, aber manchmal noch vorhanden, wenn auch nicht mehr so intensiv. Als ich diesen Metall-Geschmack erwähnte, wurde der Arzt hellhörig und fragte, ob dies schon länger der Fall sei, hat sich dann aber nicht weiter dazu geäußert. Er möchte wohl die Ergebnisse der Blutuntersuchung abwarten.

    Was mir auch auffällt, mir ist mal heiß und es fühlt sich an, als ob die Hitze unter der Haut entsteht, bei größerer Anstrengung bilden sich Schweißperlen am Haaransatz, und ich fühle mich kurz schlapp, dann ist mir wieder kalt, vor allem an den Füssen. Würde sagen, Hitzewallungen sind etwas anderes.

    Was die Schrift anbelangt, kenne ich aus der Überfunktion, dass es zum Beispiel nicht mehr möglich war, ein schön geschwungenes "L" zu schreiben, es sah alles irgendwie zittrig aus. In letzter Zeit tritt auch dies immer mal wieder auf.

    Was die Augen anbelangt, scheint es im Moment, als ob die Fernsicht besser geworden ist. Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich ohne Brille besser sehe, als mit. Aber auch das ist schwankend und jeden Tag anders. Der Augenarzt sagte, dies hänge mit dem Blutzuckerspiegel zusammen. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären. Es kommt vor, dass ich sofort etwas Süßes, reinen Zucker zum Beispiel, oder etwas zum Essen brauche, weil der Körper danach verlangt.

    Momentan stimmt wirklich etwas nicht und das wohl schleichend schon seit einiger Zeit.

  7. #47
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Ja, natürlich muss der Vitamin-D-Stand stimmen, damit Calcium augenommen werden kann. Aber du hast doch bis jetzt auch das normale VitD genommen, oder hast du es nicht? Was er jetzt aufgeschrieben hat, ist die aktive Form und normalerweise ist das nicht nötig, wenn jemand dem Bedarf entsprechend Vitamin D nimmt, hast du oder hast du nicht? Dein letzter Wert warnichtso toll aber auch nicht so schlimm und das Parathormon ist endlich auch da, d.h. Nebenschilddrüsen arbeiten. Er hat dies offenbar wegen deiner Beschwerden gemacht, ich würde allerdings die neuen Werte, die er wohl gemacht hat, abwarten. Auch würde ich Calcium nicht per Tablette nehmen sondern mit der Nahrung.Jedenfalls, ich sehe das so: E hat deine Symptome so gedeutet, als hättest du einen Calcium- und Vitamin D Mangel, aber die Werte liegen nochgar nicht vor.

    Seine Empfehlung mit 100 LT: tut mir leid Eugenia, von dem Mann halte ich nicht unbedingt viel. Nämlich, 100 hast du bereits genommen, das führte zum Zuviel an T4, siehe deinen Nüchtern-fT4 unter 100, um fT3 ein klein wenig anzuheben' eine typische u gute Konstellation,das fehlende T3 sollte man nicht durch zuviel T4, also LT, for ieren. Man kann es versuchen, aberdas hast du längst hinter dir, das Ergebnis ein supprimiertes TSH, was auch dieser Arzt nicht dulden wird, und das Ergebnis der Dosis war insgesamt ungut. Hat er keine Augen im Kopf , war er derart unaufmerksam? Hast du ihn nichtdarauf aufmerksam gemacht, dass du 100 schon genommen hast? Wenn du es unbedingt nochmal mit LT ohne T3 probieren willst, dann 94 LT, nicht 100. Das hättest du sowieso schon längst machen sollen, als dein TSH anfing zu klettern.

    Weihrauch hat mit fT3 nichts zu tun. Auch sonst gibt es keun Wundermittel für extrem niedriges fT3. Weinn du Eisenmangel hast, kann die Beseitigung des Mangels, falls also Ferritin zuniedrig, etwas bringen.

    Dass du Präparate verschiedener Hersteller nicht mischen willst, kann ich nicht nachvollziehen. Das vorhin erwähnte Prothyrid kombiniere ich und viele andere lustig mit einem LT-Präparat eines anderen Herstellers, spielt gar keine Rolle. Novothyral enthält zu viel T3, insgesamt ist Prothyrid oder reines T3, Thybon, eher zu empfehlen. Wie du Prothyrid kombiniert mit LT nehmen könntest, um auf 87 T4 und 5 T3 als gesamtdosis zu kommen, habe ich gestern oben beschrieben. In dem Fall würde ich die T4-Dosis also gleichhaltdn,, und T3 in Form von Prothyrid dazu nehmen, denn dir mangelt es nicht an T4.

    Wenn du mehr T4 ohne T3 nochmal auspribieren willst, wie gesagt, 100 würde ich nicht nehmen, schon gehabt, war ungut.

    Im Klartext, Eugenia, der Hersteller ist egal, du sollst *deine* Dosis so zusammenstückeln, wie du sie brauchst, und eine verteilte Einnahme, wie oben beschrieben, ist auf jeden Fall zu empfehlen, sowohl um das TSH so gut es geht zu behalten trotz T3-Einnahme als auch und vor allem, um die T3-Dosis etwas besser über den Tag zu verteilen.

    Deine Gewichtszunahme geht nicht auf fehlendes Thyroxin zurück. Was dir fehlt, siehst ja selbst, ist T3. Das meiste an T3 kommt zwar nicht aus der Schilddrüse, aber der kleine Anteil, der doch ausder Schilddrüse kommt, kann eben bei manchen mehr fehlen als bei anderen, wenn die Umwandlung im Körper das Fehlende nicht kompensiert.

  8. #48
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Zitat Zitat von Eugenia_MB Beitrag anzeigen

    Er hat zusätzlich Vitamin D verschrieben: DECOSTRIOL 0,50 Mikrogramm Calcitriol, Vitamin-D2-Metabolit.
    Hallo Eugenia

    Falls du das Calcitriol nimmst, bitte daran denken das diese aktive Form 1,25 OH die SD-Werte beeinflusst, gegenüber dem Prohormon 25 OH

    das TSH geht nach oben und die freien Werte senken sich ab

    meine eigene Erfahrung (nahm es wegen Hypopara vor Jahren ) und Anderer und auch in Literatur zu finden

  9. #49
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Liebe Panna, besten Dank für deine Nachricht. Was das Vitamin D angeht, hatte ich bisher Dekristolvit D3 5600 I.E. erhalten. Dosierung 1 Tablette pro Woche. Nachdem das 25 OH-Vitamin D am 08.12.2017 bei nur 24,3 lag (Referenz 20-80) habe ich wieder eine Tablette in der Woche genommen. Zuvor hatte ich es zwischendrin mal einige Zeit weggelassen. Leider werden bei der Blutuntersuchung nicht immer alle Werte gemacht. Gerne möchte ich auch so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig an zusätzlichen Medikamenten einnehmen. Die Calcium-Aufnahme werde ich nun daher über die Ernährung anstreben.

    Mir schien, für den Arzt war es zunächst auch nicht einfach zu entscheiden, wo genau er ansetzen soll, ob der Beschwerden. Die Werte vom Hausarzt hatte er nicht vorliegen und als er das hohe TSH vom Hausarzt-Labor vom 18.01.2018 gesehen hat, hat er sofort von Calcium und Vitamin D gesprochen. Die alten Werte vom Hausarzt-Labor hat er erst mal zur Seite getan. Dann bin ich gar nicht mehr richtig zu Wort gekommen, als ich was sagen und fragen wollte. Er sagte mehrfach, die Blutuntersuchung sei abzuwarten. Aber ich soll schon auf 100 LT erhöhen. Dies erscheint mir aber ebenfalls viel zu hoch, auch weil das FT3 nicht nur in der Relation zum FT4 so niedrig ist, sondern die hohe Dosis LT 100 auch nicht viel gebracht hat.

    Was die Medikamente verschiedener Hersteller anbelangt habe ich an das Novothyral 75 gedacht, dies nicht mit dem L-Thyroxin von Henning zu mischen, auch deshalb, weil Novothyral zu viel FT3 enthält.
    Weiter dachte ich, man sollte ja auch nicht den Hersteller wechseln, sondern bei dem Hersteller bleiben, von dem man schon Medikamente nimmt. Prothyrid ist von Henning und dies gibt's nur in der 100er-Einheit.

    Am 26.01.2018 - 100 LT. Ab 27.01.2018 bis 30.01.2018 - 93,5 LT und das Ergebnis der Blutuntersuchung beim Endokrinologen abwarten? Danach gegebenenfalls zurück zu 87,5 LT und zusätzlich FT3 nehmen?

    Denke auch, dass es sinnvoll wäre, nun fehlendes FT3 zuzuführen, also Prothyrid oder Thybon, wie beschrieben. Doch derzeit habe ich noch kein Rezept dafür bekommen, damit ich es entsprechend bröseln oder einnehmen könnte.

    Was die Gewichtszunahme betrifft war meine Überlegung, dass der Stoffwechsel wegen dem niedrigen FT3 vielleicht nicht richtig funktioniert und dies die Ursache dafür sein könnte.

    Liebe/r endaksi, vielen Dank für den Hinweis, dass Calcitriol das TSH noch weiter nach oben bringt. Und dass sich die freien Werte durch dieses Medikament absenken, habe ich ebenfalls nicht gewusst.

    Auf meine Frage was passieren wird, wenn ich das Calcium und das Calcitriol nehme und es auf Grund der Blutuntersuchung doch nicht nötig ist wurde mir gesagt, dies mache nichts aus. Habe es so verstanden, dass es dann vom Körper nicht verwertet bzw. ausgeschieden wird.

  10. #50
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    Standard AW: Morbus Basedow - Thyreoidektomie

    Liebe Eugenia, mit 5600 iE die Woche kannst du keinen Bestehenden Mangel beheben. Schon gar nicht, wenn du es nicht einmal nimmst :-)

    Bei deinem letzten Wert würde ich jetzt 3000 iE vom normalen VitD täglich nehmen, 4 Monate lang, dann Kontrolle, vor der Kontrolle so 1-2 Tage aussetzen, nicht länger. Calcium würde ich per Nahrung machen, aber das heißt wirklich streng darauf gucken, mein eigenes Regime ist da ca. 75 g Hartkäse MINDESTENS täglich, 100 g enthalten 8-900 mg Calcium. Es bleibt natürlich dir überlassen, was du tust. Ich sehe bloß, dass dein Parathormon da ist, d.h. an sich müsste dein Knochenstoffwechsel auch mit normalem VitD und genug Ca funktionieren. Zumal wenn du nichts davon absetzt bzw. nicht beachtest.

    Rezept für Prothyrid oder Thybon solltest du dir vom HA organisieren. Wenn Novothyral, ginge das auch, aber dann höchstens die Novothyral 75-Tabletten. Nicht die Hunderter. Bin trotzdem eher für Prothyrid, der Dosierbarkeit halber.
    Ich würde jetzt die Werte abwarten , kannst du sie nächste Woche mal abfragen? Die sind j schon fertig im Labor, meist am gleichen Tag. Endo-Hilfe könnte sie dir ja in Kopie geben. 100 würde ich auch vorübergehend nicht nehmen, wozu. Entweder erneut 93 als Versuch oder T3-Versuch, denke ich mal.

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