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Thema: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

  1. #341
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das ist mir ein wenig obskur Luise. Bei Autonomie und TSH=0,1 verordnet man keine 100 LT, irgendwas stimmt da nicht.
    .
    So steht's im Befund. Wörtlich:" Diese Konstellation könnte im Sinne eines fakultativen Zeichens für eine Autonomie aufgefaßt werden. Um hier diff.-diagnostisch eine Klärung zu erreichen, werden wir nach entsprechender, langfristiger Vorbehandlung mit L-Thyroxin 100 ein Suppressionstest durchführen."

    Und die 100 LT haben mich dann bei den eh schon sehr hohen Werten völlig umgehauen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Bist du nicht zum Arzt gegangen? Wenn doch, müsste es Befunde geben. Und bei MB läuft man nicht 25 Jahre lang in Überfunktion herum. Bei Autonomie auch nicht, wenn die Werte etwas schlechter werden, deine scheinen nicht katastrophal gewesen zu sein.
    Hab nie mehr danach LT genommen und kein Arzt hat je wieder auf die SD geschaut. Mir ging's ja auch gut mit den Werten. Dass der TSH immer sehr niedrig war, hat den HA nicht gestört. Und du hast Recht: Ob's jetzt Autonomie oder MB war, kann mir keiner mehr sagen. Aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich jahrelang mit sehr hohen Werten unterwegs war. Ich hatte immer Phasen mit wochenlangen "Fressattacken" + Durchfällen und dabei innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viel Gewicht verloren. Hat mich aber nicht weiter gestört und auf einen Zusammenhang mit der SD bin ich auch nie gekommen.

    Ob mich das jetzt weiterbringt, oder ob ich jetzt auch höhere Werte brauche, ich weiß es nicht. Bloß meine Werte waren unter 87,5 LT und 87,5 LT + 5 T3 nicht so gravierend unterschiedlich, dass ich nun die große Hoffnung auf 87,5 LT + 2,5 T3 setzen möchte Trotzdem vielen Dank für deine Mühe.

  2. #342
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Zitat Zitat von Luise67 Beitrag anzeigen
    So steht's im Befund. Wörtlich:" Diese Konstellation könnte im Sinne eines fakultativen Zeichens für eine Autonomie aufgefaßt werden. Um hier diff.-diagnostisch eine Klärung zu erreichen, werden wir nach entsprechender, langfristiger Vorbehandlung mit L-Thyroxin 100 ein Suppressionstest durchführen."
    Achso, das ist ganz was anderes. Ohne Kontext war es verwirrend, mit Kontext ist es völlig klar. Du hast die 100 LT nicht etwa wegen oder gegen Autonomie bekommen, sondern für eine Szintigrafie unter Suppression, denn damit kann man eine Autonomie ziemlich zweifelsfrei feststellen. Wenn nämlich dein TSH supprimiert ist (durch 100 LT) und die Schilddrüse trotz unterdrückung des (TSH-)Regelkreises, also ohne TSH-Simulation autonom weiterproduziert, dann wäre das eine Autonomie. Habt ihr aber nicht mehr gemacht, die Suppressionsszinti?


    Aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich jahrelang mit sehr hohen Werten unterwegs war. Ich hatte immer Phasen mit wochenlangen "Fressattacken" + Durchfällen und dabei innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viel Gewicht verloren. Hat mich aber nicht weiter gestört und auf einen Zusammenhang mit der SD bin ich auch nie gekommen.
    Auch wenn dem so gewesen wäre: Ich würde daraus schlicht gar nichts ableiten. Was ich im Beitrag #335 lese, kann ich beim besten Willen nicht mit dem Schrei des Körpers nach mehr Hormonen interpretieren. Das: "Ich hatte immer Phasen mit wochenlangen "Fressattacken" + Durchfällen und dabei innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viel Gewicht verloren" ist sicher nicht etwas, was der Körper per Gewöhnung so dringend braucht, dass er ohne gar nicht mehr auskommt.

    Aber du bist es, der es zu entscheiden hat ...
    Geändert von panna (18.01.19 um 18:13 Uhr)

  3. #343
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    [QUOTE=Habt ihr aber nicht mehr gemacht, die Suppressionsszinti? QUOTE]

    Nein, ich konnte die 100 LT bei den hohen Werten gar nicht nehmen ...

    Danke für deine obige Erläuterung liebe panna!

  4. #344
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Guten Morgen zusammen,

    würde mich über eure Meinung zu meinen Werten freuen:

    BE vom 04.01.2019 – 9.30h (unter 87,5 LT + 5 T3 seit 10.07.2018, LT + ¼ PT am Morgen nicht genommen, letzte Einnahme ¼ PT am Vorabend 18.00h)
    TSH 0,64 (0,27 - 4,2)
    fT4 15,9 (12,0 - 22,0)
    fT3 4,7 (3,1 - 6,8)
    TRAK 0,8 (<1,75)

    Befinden: Gefühl von völlig überdosiert, unruhig, ca. 3 Std. nach T3 Einnahme Angstgefühle)
    Daher mäßig(!) reduziert.

    BE vom 22.03.2019 – 9.30h (unter 87,5 LT + 3,75 T3 seit 25.01.2019, LT + 1/8 PT am Morgen nicht genommen, letzte Einnahme 1/8 PT am Vorabend 18.00h)
    TSH 1,93 (0,27 - 4,2)
    fT4 15,5 (12,0 - 22,0)
    fT3 4,5 (3,1 - 6,8)
    TRAK <0,8 (<1,75)

    Befinden: Totale Müdigkeit, 12 Std. Schlaf täglich, zu nichts Lust. Wenn unaufschiebbare Termine anstehen, Panik und Überforderungsgefühle, Schwindel, völlig matschig im Kopf.
    Jetzt meine Frage an euch: Spricht ein TSH von fast 2 bei 3,75 T3 Einnahme nicht ganz klar für eine UD? Hab ich meine Symptome vorher falsch gedeutet und hätte doch etwas mehr LT benötigt? Ich sehe auch den großen Nutzen des T3 bei mir nicht mehr so wirklich.

    Meine NUK hat vorgeschlagen, auf die alte Dosis mit TSH 0,64 zurückzugehen und den LT Anteil um 25/Woche zu verringern (2 Tage à 12,5 weniger).

    Meine Überlegung ist auf 90 LT hoch (4 x 87,5 und 3 x 93,75 Woche) und T3 auf 2,5 runter.
    Was meint ihr? Bin unschlüssig. Die T3 bedingten Schwankungen nerven mich irgendwie, aber ohne war’s ja auch nicht besser.

    Unter 87,5 LT only hatte ich übrigens vor 1,5 Jahren die folgenden Werte
    TSH 1,41 (0,27 - 4,2)
    fT4 16,4 (12,0 - 22,0)
    fT3 4,0 (3,1 - 6,8)
    TRAK 2,0 (<1,75)

    Damit bin ich damals gar nicht klar gekommen. Ständige Unruhe und Angst im Wechsel.

    Manno, ist das schwierig, eine stabile und passende Einstellung mal für längerfristig zu finden.

    LG Luise

  5. #345
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    Zitat Zitat von Luise67 Beitrag anzeigen
    Jetzt meine Frage an euch: Spricht ein TSH von fast 2 bei 3,75 T3 Einnahme nicht ganz klar für eine UD? Hab ich meine Symptome vorher falsch gedeutet und hätte doch etwas mehr LT benötigt?

    LG Luise
    Symptome deuten, tja... macht wirklich ein Unterschied von 2,5 mcg T3 weniger so viel aus, dass du bei ansonsten gleicher Dosis einmal überdreht und einmal scheinbar "unterdreht" bist? Wer weiß ... wäre aber seltsam, kommt dir ja auch so vor.

    Ich glaube nicht, dass ein TSH knapp unter 2 zwingend und immer und bei jedem für mehr LT spricht. Nämlich da spielt ja fT3 auch mit, beim TSH und das ist jetzt etwas niedriger nach der Reduktion. Außerdem, siehe deine Werte und dein Befinden vor 1,5 Jahren, die du selbst anführst - hübsches TSH, "gute" Werte, schlechtes Befinden. Ob du nach LT-Erhöhung nicht auch da stehen wirst? Aber - Probieren geht über Studieren, klar.

    Ich sehe auch den großen Nutzen des T3 bei mir nicht mehr so wirklich.
    Preisfrage: Wie erklärst du den Unterschied im BEfinden unter 5 mcg vs 3,75 mcg (falls du deine Symptome richtig deutest und sie von deiner Dosis kommen...)?

  6. #346
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Zitat Zitat von Luise67 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen zusammen,

    würde mich über eure Meinung zu meinen Werten freuen:

    BE vom 04.01.2019 – 9.30h (unter 87,5 LT + 5 T3 seit 10.07.2018, LT + ¼ PT am Morgen nicht genommen, letzte Einnahme ¼ PT am Vorabend 18.00h)
    TSH 0,64 (0,27 - 4,2)
    fT4 15,9 (12,0 - 22,0)
    fT3 4,7 (3,1 - 6,8)
    TRAK 0,8 (<1,75)

    Befinden: Gefühl von völlig überdosiert, unruhig, ca. 3 Std. nach T3 Einnahme Angstgefühle)
    Daher mäßig(!) reduziert.

    BE vom 22.03.2019 – 9.30h (unter 87,5 LT + 3,75 T3 seit 25.01.2019, LT + 1/8 PT am Morgen nicht genommen, letzte Einnahme 1/8 PT am Vorabend 18.00h)
    TSH 1,93 (0,27 - 4,2)
    fT4 15,5 (12,0 - 22,0)
    fT3 4,5 (3,1 - 6,8)
    TRAK <0,8 (<1,75)

    Befinden: Totale Müdigkeit, 12 Std. Schlaf täglich, zu nichts Lust. Wenn unaufschiebbare Termine anstehen, Panik und Überforderungsgefühle, Schwindel, völlig matschig im Kopf.
    Jetzt meine Frage an euch: Spricht ein TSH von fast 2 bei 3,75 T3 Einnahme nicht ganz klar für eine UD? Hab ich meine Symptome vorher falsch gedeutet und hätte doch etwas mehr LT benötigt? Ich sehe auch den großen Nutzen des T3 bei mir nicht mehr so wirklich.

    Meine NUK hat vorgeschlagen, auf die alte Dosis mit TSH 0,64 zurückzugehen und den LT Anteil um 25/Woche zu verringern (2 Tage à 12,5 weniger).

    Meine Überlegung ist auf 90 LT hoch (4 x 87,5 und 3 x 93,75 Woche) und T3 auf 2,5 runter.
    Was meint ihr? Bin unschlüssig. Die T3 bedingten Schwankungen nerven mich irgendwie, aber ohne war’s ja auch nicht besser.

    Unter 87,5 LT only hatte ich übrigens vor 1,5 Jahren die folgenden Werte
    TSH 1,41 (0,27 - 4,2)
    fT4 16,4 (12,0 - 22,0)
    fT3 4,0 (3,1 - 6,8)
    TRAK 2,0 (<1,75)

    Damit bin ich damals gar nicht klar gekommen. Ständige Unruhe und Angst im Wechsel.

    Manno, ist das schwierig, eine stabile und passende Einstellung mal für längerfristig zu finden.

    LG Luise
    Luise,da sagste was.
    Passende Einstellung,ja schwierig.
    Drück dir die Daumen.
    Cactus

  7. #347
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Na ja, meine Überlegung war: Ein TSH von 2 bei Vollsubstitution und 3,75 T3 spricht schon für mich für zu wenig LT. Und dazu passen meine Symptome im Augenblick. Hab das Gefühl, gar nicht mehr richtig wach zu werden. Na ja, ich halte die Dosis erstmal weiter. Hab ja schon lange genug mit suboptimaler Einstellung hinter mir. Da kommt's auf ein paar Wochen mehr oder auch nicht mehr an.

  8. #348
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Also auch auf die Gefahr hin, dass ich irgendwo was übersehen habe, stelle ich mir nun die Frage, ob Du jemals weniger als 87,5µg only genommen hattest? Könnte es nicht vielleicht doch sein, dass Du schon immer zu viel genommen hast?
    Ich frage deshalb, weil mir Deine Symptome wie ÜD vorkommen und ich bei Angst und Unruhe nicht an zu wenig denke. Überhaupt nicht.
    LG

  9. #349
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    Hallo Amarillis,

    nein, da hast du Recht, ich habe noch nie weniger als 87,5 LT genommen. Bei zu wenig ft4 bekomme ich depressive Stimmung und auch Angst, Überforderungsgefühle. Unruhe ist glücklicherweise aktuell nicht mein größtes Problem. Aber ich habe mich auch schon gefragt, ob ich eventuell nicht doch weniger brauche. Und zwar aus folgendem Grund: Ich bin ständig am Essen, esse Portionen, bei denen selbst meine 3 Männer staunende Augen bekommen und habe seit der OP kein Gramm zugenommen. Traumhaft, gell

  10. #350
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    Standard AW: Morbus Basedow und Symptome ohne Ende - bin am Verzweifeln

    nein, da hast du Recht, ich habe noch nie weniger als 87,5 LT genommen. Bei zu wenig ft4 bekomme ich depressive Stimmung und auch Angst, Überforderungsgefühle.
    Das widerspricht sich aber jetzt. Wenn Du es noch nicht probiert hast mit weniger, kannst Du doch nicht wissen, was passiert.
    Zumal weniger T4, niedrigerer fT4, aber unter Umständen höherer fT3...und damit niedrigeres TSH.
    LG

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