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Thema: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wagen?

  1. #61
    Benutzer Avatar von laly
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Zitat Zitat von irisvh Beitrag anzeigen
    So, ich wollte mal einen Zwischenstand melden. Es geht mir derzeit gut. Ich fühle mich morgens (meistens) ausgeschlafen, das Mittagstief zeigt sich nur noch selten und Sport geht auch wieder deutlich besser. Abends schlafe ich gut ein und durch. Ich kann mich konzentrieren und bin nicht weinerlich. Die Migräne und die Verspannungen melden sich (Regel)mäßig einmal im Monat, aber damit kann ich leben. Letzte Woche war ich beim CheckUp und dabei wurde leider nur der TSH genommen. Immerhin zeigt er sich ganz leicht wieder (TSH 0,06). Ich hätte freie Werte zwar ganz schön gefunden, aber da es mir gut geht, kann ich auch ohne leben. Ich habe beschlossen, die Dosis erst einmal weiter so zu halten, da ich im letzten Jahr ja doch mehrfach angepasst habe, um hier zu landen. Mal sehen, wie lange das Befinden so anhält.



    Hallo irisvh, ich habe erst vor 8 Wochen auf Novothyral umgestellt und ich hatte auch große Bedenken wegen Osteoporose (als Folge von suppr. TSH).

    Habe aber inzwischen herausgefunden, dass bioidentisches Progesteron helfen kann....und deswegen kläre ich gerade auch meine Sexualhormone ab.

    Der Knochenschwund fängt schon ab 30 an, während der Wechseljahre erreicht er seinen Höhepunkt (auch wenn man keine Beschwerden hat) und nachher stabilisiert sich wieder auf die Geschwindigkeit vor der Menopause. Mit bioidentischem Progesteron kann man dem Knochenschwund sogar entgegenwirken...

    https://www.biovea.net/at/product_de...rische-Kapseln


    Deine Migräne 1/Monat hat mich einwenig an die Sexualhormone denken lassen

  2. #62
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Hallo Laly,

    vielen Dank für die Info. Das klingt ja interessant. Derzeit ist bei mir glücklicherweise noch keine Osteoporose vorhanden, aber familiär bedingt besteht ein erhöhtes Risiko. An einen Test der Sexualhormone hatte ich auch schon mal gedacht... Aber nach der langen Einstellung im letzten Jahr, möchte ich jetzt erst einmal Ruhe einkehren lassen. Die Migräne ist derzeit meistens mit Medikamenten gut in den Griff zu bekommen. Vor meiner Hashiomoto-Diagnose hatte ich deutlich mehr Probleme damit. Jetzt schaffe ich auch mal Monate ohne Kopfweh, wenn ich es schaffe, meinen Sport regelmäßig zu machen und den Arbeitsstress nicht zu viel werden zu lassen. Das hat man aber nicht immer in der Hand. Zudem wirken bei mir auch Wetterwechsel als Auslöser, die kann ich ja leider nicht beeinflussen...

  3. #63
    Benutzer Avatar von laly
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Zitat Zitat von irisvh Beitrag anzeigen
    Hallo Laly,

    vielen Dank für die Info. Das klingt ja interessant. Derzeit ist bei mir glücklicherweise noch keine Osteoporose vorhanden, aber familiär bedingt besteht ein erhöhtes Risiko. An einen Test der Sexualhormone hatte ich auch schon mal gedacht... Aber nach der langen Einstellung im letzten Jahr, möchte ich jetzt erst einmal Ruhe einkehren lassen. Die Migräne ist derzeit meistens mit Medikamenten gut in den Griff zu bekommen. Vor meiner Hashiomoto-Diagnose hatte ich deutlich mehr Probleme damit. Jetzt schaffe ich auch mal Monate ohne Kopfweh, wenn ich es schaffe, meinen Sport regelmäßig zu machen und den Arbeitsstress nicht zu viel werden zu lassen. Das hat man aber nicht immer in der Hand. Zudem wirken bei mir auch Wetterwechsel als Auslöser, die kann ich ja leider nicht beeinflussen...
    Bienchen ist hier die Expertin, sie hat mich auch dazu angeregt, und das war genau richtig

    http://schilddruesenguide.de/thyreoi...ron-androgene/


    Zwischen 2 - 4 Zyklustag FSH, LH, Östradiol, Prolactin, Testosteron und wenn dein Arzt mitspielt auch DHEA-S auswerten lassen....


    Für Progesteron rechnet man Eisprung + 5 Tage, das ist dann so idR zwischen dem 19 - 21 Tag Zyklustag.


    Wenn es deine Migräne auf die sex. Hormone zurückgeführt werden können, dann könnte das so leicht behandelt werden, eben mit dem bioidentem Progesteron, mit welchem du auch gleichzeitig gegen Osteoporose entgegenwirkst....

    Progesteron kann als Creme verabreicht werden und soll dazu beitragen, dass man sich gut fühlt

  4. #64
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update. Leider hat mein gutes Befinden nach der letzten Blutabnahme nicht wirklich lange angehalten. Ende September kam der Einbruch mit depressiven Verstimmungen, einer starken Gereiztheit und Heulattacken auf der Arbeit. Ich hatte dort ziemlich viel Stress und habe daher auch zunächst daran als Auslöser gedacht. Da das Ganze aber dann doch noch zwei Wochen angehalten hat und sogar mein Mann meinte, dass ich ja sehr empfindlich sei und mal wieder Werte checken sollte. Daher habe ich auf eigene Kosten Werte machen lassen, da ich auch keine Lust auf irgendwelche Diskussionen mit meiner Ärztin hatte, obwohl ich noch nicht einmal weiß, ob es die gegeben hätte.

    Werte 12.10.17 nachmittags (Einnahme Lt und Thybon 6:30, Karenzzeit ca 9 Stunden)
    fT4 1,29 (0,8-1,7 ) entspricht 54,44 %
    fT3 2,67 (2,00-5,70) entspricht 18,11 %

    (Dosierung nicht verändert, aber seit 16.9. LT eine halbe 100 er und eine Viertel 100 er plus 25 er, um Vorrat an 25ern aufzubrauchen)

    Der fT4 ist ja deutlich gefallen, was aber ja auch nicht verwundert, da ich ja von 112,5 auf 100 reduziert hatte. Offensichtlich war das wohl doch zuviel des Guten für mich. Ich habe daher seit dem 14. Oktober um 6,25 Lt erhöht und fühle mich seitdem vor allem psychisch wieder besser.
    Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob die Erhöhung ausreicht, da ich wieder Probleme mit nächtlichem Husten aufgrund eines trockenen Halses (bei mir auch ein Zeichen von zuwenig Lt) habe und mich mich auch wieder muskulär ein wenig schlapp fühle.

    Was ich immer noch nicht ganz verstehe, ist mein fT3. Das will sich offensichtlich ja nicht verändern, obwohl ich Thybon ja etwas erhöht hatte. Allerdings hatte ich ja gleichzeitig Lt reduziert, so dass sich das wahrscheinlich kompensiert hat. Daran werde ich aber wohl erst mal nicht schrauben, da ich mich was Wachheit angeht derzeit gut fühle.
    Vielleicht hat ja einer von Euch auch noch Ideen zu meinen Werten und kann mir einen Rat geben, z.B. ob ich Lt doch noch weiter erhöhen soll oder vielleicht doch noch mal am Thybon schrauben soll.
    Liebe Grüße, Iris (derzeit mal wieder ziemlich genervt von der Krankheit)

  5. #65
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Was ich immer noch nicht ganz verstehe, ist mein fT3. Das will sich offensichtlich ja nicht verändern, obwohl ich Thybon ja etwas erhöht hatte. Allerdings hatte ich ja gleichzeitig Lt reduziert,
    Am letzten liegt es auch sehr wahrscheinlich. Ansich hat sich der Wert ja kaum verändert zum letzten Mal und das trotz der geringeren T4-Dosis.

    Ich habe daher seit dem 14. Oktober um 6,25 Lt erhöht und fühle mich seitdem vor allem psychisch wieder besser.
    Und genau aus diesen Gründen solltest Du erstmal abwarten! Die T4 Dosis ist noch lange nicht überall im Körper angekommen. Das die Psyche wieder besser ist, ist aber nun ein gutes Zeichen.
    Deine anderen Symptome würde ich eher mit dem niedrigen fT3 in Verbindung bringen, als mit fT4. Von daher auch hier abwarten ob sich das wieder einpendelt, wenn der fT4 höher kommt und mehr in T3 umgewandelt werden kann.
    LG

  6. #66
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Am letzten liegt es auch sehr wahrscheinlich. Ansich hat sich der Wert ja kaum verändert zum letzten Mal und das trotz der geringeren T4-Dosis.


    Und genau aus diesen Gründen solltest Du erstmal abwarten! Die T4 Dosis ist noch lange nicht überall im Körper angekommen. Das die Psyche wieder besser ist, ist aber nun ein gutes Zeichen.
    Deine anderen Symptome würde ich eher mit dem niedrigen fT3 in Verbindung bringen, als mit fT4. Von daher auch hier abwarten ob sich das wieder einpendelt, wenn der fT4 höher kommt und mehr in T3 umgewandelt werden kann.
    LG
    Danke Amaryllis für Deine Einschätzung. Ich werde in jedem Fall weiter abwarten.
    Obwohl ich mich heute gerade wie meine eigene Oma fühle. Ich war mit dem Rad unterwegs und war trotz normalen Tempos in Schweiß gebadet und total kurzatmig. Zusätzlich fühlten sich die Beine an, als wäre ich Langstrecke gelaufen.

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  7. #67
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Ich war lange nicht hier, weil es mir zum einem körperlich ganz gut ging und ich zum anderen großen Streß aufgrund der schweren Krankheit und anschließendem Tod eines nahen Angehörigen hatte. Jetzt ist die Beerdigung schon eine Weile her und nun fangen die körperlichen Symptome wieder an: vermehrt Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, schlechter Schlaf, Konzentrationsstörungen, trockener Hals mit nächtlichem Husten... Eigentlich alles Symptome für eine Unterfunktion bei mir, daher habe ich Anfang der Woche neue Werte machen lassen:

    Werte 4.6.18 Dosierung seit 10.2.18 morgens 62,5LT und 2,5 Thybon, mittags 2,5 Thybon, abends 50 Lt und 2,5 Thybon / Wechsel von 1 A Pharma auf Henning
    morgens, Karenzzeit ca 10 Stunden)
    TSH 0,04 (0,35-5,5)
    fT4 1,30 (0,8-1,7 ) entspricht 55,56 %
    fT3 2,90 (2,00-5,70) entspricht 24,32 %
    Befinden: vermehrt Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, schlechter Schlaf, Konzentrationsstörungen, trockener Hals mit nächtlichem Husten. Aber Todesfall des engen Angehörigen, daher vielleicht eher Streß statt Schilddrüsensymptome?

    Hier zum Vergleich noch die Werte von Februar 18 und Oktober 17.

    Werte 1.2.18 Dosierung seit 14.10.17: morgens 56,25 LT und 2,5 Thybon, mittags 2,5 Thybon, abends 50 Lt und 2,5 Thybon (morgens, Karenzzeit ca 10 Stunden)
    TSH 0,23 (0,35-5,5)
    fT4 1,21 (0,8-1,7 ) entspricht 45,56 %
    fT3 3,06 (2,00-5,70) entspricht 28,56 %
    Befinden trotz viel privatem Streß (Krankheit enger Angehöriger) recht gut. Aufgrund gesunkenem fT4 LT um 6,25 erhöht, da Angst vor erneutem psychischem Absturz wie im Herbst

    Werte 12.10.17 nachmittags (Einnahme Lt und Thybon 6:30, Karenzzeit ca 9 Stunden)
    fT4 1,29 (0,8-1,7 ) entspricht 54,44 %
    fT3 2,67 (2,00-5,70) entspricht 18,11 %

    Befinden 8.10.2017: weinerlich, sehr unausgeglichen, aufbrausend

    Ich bin jetzt sehr unentschlossen, was ich tun soll. Trotz (oder vielleicht aufgrund) der Erhöhung des LT ist der fT3 gesunken. Daher habe ich schon an eine leichte Senkung von 6,25 Lt gedacht, um zumindest theoretisch wieder auf die Werte von Februar zu kommen. Andererseits ist die Frage, ob ich meinem Körper noch etwas Zeit geben und einfach auf dieser Dosis bleiben und noch etwas abwarten soll. Zumindest die Müdigkeit ist besser, geworden, seit ich darauf achte, immer sehr pünktlich schlafen zu gehen. Vielleicht braucht mein Körper einfach noch etwas Zeit, den Streß zu verarbeiten. Eine Erhöhung kommt für mich eigentlich nicht in Frage, weil ich sehr froh bin, dass sich wenigstens etwas TSH wieder zeigt und ich den eigentlich aufgrund der Osteoporose in der Familie eher tendenziell sogar noch etwas höher haben möchte. Wenn überhaupt würde ich dann auch eher an eine Thybonerhöhung denken, aber dann ist der TSH wahrscheinlich ganz weg.
    Was würdet Ihr mir raten?

  8. #68
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    Schubs

  9. #69
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    Standard AW: Hilfe bei der Einstellung: LThyroxin erhöhen oder doch mal Versuch mit Thybon wag

    Du schriebst ja nach der Steigerung, es ginge Dir psychisch besser damit. Hat sich das dann nicht fortgesetzt?
    Das sich die Werte so grundlegend verändert haben, sehe ich nicht so. Der fT3 ist im Grunde gleich geblieben, trotz der Steigerung des LT. Das was Du meinst sind normale Schwankungen. Vielleicht hattest Du gerade auch etwas mehr verbraucht durch den Stress.

    Ich finde es sehr schwierig etwas zu raten. Klar könnte es zu viel T4 sein, ich kann es aber nirgends fest machen. Eher würde ich auch auf UD-Symptome tippen und T3 etwas erhöhen. Aber das ist so mein Gefühl. Es muss nicht stimmen.
    Letzten Endes wirst Du es ausprobieren müssen. Eines nach dem anderen.
    LG

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