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Thema: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

  1. #1
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    Standard Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Diagnose MB am 27.06.16
    TSH 0,02 (0,4-3,4)
    fT3 28,11 (3,9-6,7)
    fT4 40,4 (12-22)
    TRAK 3,39 (positiv)

    Behandlung mit Carbimazol 10mg

    Werte am 21.07.16
    TSH < 0,01 (0,4-3,4)
    fT3 23,1 (3,9-6,7)
    fT4 42,7 (12-22)

    Danach 30mg Carbimazol

    Werte am 12.08.16
    TSH < 0,01 (0,4-3,4)
    fT3 6,22 (3,9-6,7)
    fT4 15,6 (12-22)


    Hallo zusammen!

    Die Anfangsdosierung mit 10mg habe ich selbst zu verantworten. Der Arzt hat von Anfang an 30mg empfohlen aber mir ging es mit 10mg auch gut. Nur die Werte waren danach noch immer schlecht. Also Dosierung mit 30mg und nun meine Frage: der Arzt sagt ich soll erst in 3 Monaten zur Kontrolle und mit 30mg weitermachen. Ich habe aber Bedenken, dass ich dann in eine UF rutsche weil ich jetzt ja doch schnell darauf reagiert habe. Was meint ihr? Danke im Voraus!

  2. #2
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Hallo Leila,

    Ich sehe das genauso wie Du. Drei Monate ist viel zu lange. In der Einstellungszeit
    sollten alle 10 bis 14 Tage Werte bestimmt werden. Bei mir war es damals alle vier
    Wochen, das war schon eher lang.

    Du solltest auf jeden Fall jetzt reduzieren, denn mit positiven TRAK ist der TSH-Rezeptor
    von den TSH-Rezeptor-Antikörpern, also den TRAK, blockiert, daher kann man die
    Einstellung nicht nach dem TSH machen. Bei den meisten MBlern ist er über Monate
    kaum messbar, auch wenn die freien Werte wieder gut in der Norm sind.
    Ich vermute, Dein Arzt schaut in erster Linie auf den TSH.

    Die Einstellung sollte nach den freien Werten gemacht werden.
    Dein fT4 liegt schon ein ganzes Stück unter 50 % im Normbereich, daher ist eine
    Reduzierung angesagt. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es mir am
    Besten ging, wenn die freien Werte +/- 60 % im Normbereich lagen.
    Das waren dann auch mal 40 oder 80 %, aber eben nicht der Rand des Normbereichs.

    Da die Werte sich unter der Hemmertherapie ständig verändern und die Aktivität
    der SD auch variiert, muss man immer nachjustieren. Und bei Dir sind die Werte
    wirklich sehr stark gefallen in den letzten drei Wochen.

    Ich würde daher erst mal auf 20 senken und wirklich spätestens in 14 Tagen neue
    Werte bestimmen lassen. Ich denke, dass Du da wahrscheinlich schon auf 15 mg
    senken kannst, aber das muss man von den Werten abhängig machen.

    Da Dein Arzt offensichtlich sehr wenig Erfahrung mit MB hat, würde ich mir an Deiner
    Stelle einen Endokrinologen oder einen Nuklearmediziner suchen, dort ist man häufig
    besser aufgehoben als beim Allgemeinmediziner. Aber auch da gibt es immer noch
    "Spezialisten", die hauptsächlich auf den TSH schauen und zu spät die Hemmerdosis anpassen.
    Geändert von Kathrinchen (21.08.16 um 20:45 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Hallo Kathrinchen,
    Danke für Deine Antwort! Das bestätigt meinen Verdacht. Mal sehn, welchen Arzt ich in der Nähe habe, der sich mit MB auskennt. Der Spezialist meinte nach der Diagnose nur lapidar, dass sich ab jetzt der Hausarzt um die Dosierung kümmert. Wahrscheinlich keine so gute Idee.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Nein, der Hausarzt wäre keine gute Idee. Ebenso stimme ich zu das man ca. alle 14 Tage messen sollte und momentan auch eine Reduzierung angesagt ist. Ob nun 20 oder 15, da gibt es bestimmt mehrere Meinungen. Den direkten Sprung auf 10 finde ich zu groß, deshalb lieber in Schritten.

  5. #5
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Hallo zusammen! War mal wieder zur Blutkontrolle (Werte im Profil ergänzt). Gut, dass ich (eigenmächtig) meine Dosierung von 30mg auf 20mg gesenkt habe. Bin jetzt nämlich trotzdem schon leicht in der Unterfunktion. Würdet ihr schon gleich auf 10mg reduzieren oder erst mal auf 15mg? Ich hab mir schon gedacht, dass die Werte nicht passen bevor ich das Ergebnis hatte. Immer wieder Schüttelfrost, denke mal dass das von meinen Werten kam. Gefühlsmäßig würde ich jetzt von 20mg auf 10mg reduzieren.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von klausk
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Oh ja...du bist schon im Keller angelangt.....
    zur Dosis können andere was sagen....aber 20 halte ich für (viel)Zuviel

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Hallo Leila,
    nun siehst Du selbst, wie wichtig es ist alle 10-14Tage zur BE zu gehen.
    Genau solche Achterbahfahrten sollten bei der Einstellung vermieden werden.
    Vielleicht kannst Du Deinen Arzt, mit Hinweis auf diesen Verlauf dazu bewegen, engmaschig zu kontrollieren.
    Solche Verläufe sind immer wieder Auslöser einer EO.
    Wenn Du in 10-14 Tagen wieder zur Kontrolle gehst, könntest Du auf 10mg gehen, um eben schnell aus der UF herauszukommen.
    Länger würde ich mich nicht trauen, denn der Schritt könnte auch zu groß sein und die SD wieder zum durchstarten bringen.
    Bitte lese dir den Einführungsbeitrag durch, der oben im MB-Forum angepinnt ist.
    lG Karin

  8. #8
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Upps, soviel zu engmaschiger Kontrolle...
    Da würde ich auch schleunigst reduzieren und auf Erhaltungsdosis gehen. Bei Carbimazol ist die Erhaltungsdosis 2,5-15 mg.
    Ich würde mindestens auf 10 mg runter, wenn nicht sogar 5, aber da können die "erfahreneren Werteprofis" bestimmt noch besser etwas dazu sagen.

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Erhaltungsdosis ist 5-2,5mg, aber eher 2.5mg.
    Davon ist aber Leila noch weit entfernt.
    lG Karin

  10. #10
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    Standard AW: Neu hier - bitte um Einschätzung meiner Werte

    Das größte Problem ist, dass mein Hausarzt die Sache wohl nicht sehr ernst nimmt. Wie geschrieben hätte er mich ja erst in drei Monaten kontrolliert. Mein Endokrinologe ist leider einfach fast 50 km entfernt, sonst würde ich da öfter hinfahren.

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