Seite 1 von 5 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 49

Thema: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit
    20.01.16
    Beiträge
    83

    Standard Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Hallo,

    nach einer gefühlten Ewigkeit sind meine Schilddrüsenwerte ENDLICH da. Ich schreibe hier kurz den Befund und vorherige TSH-Werte, damit die Ergebnisse besser zu beurteilen für euch sind.

    ---------------------------------------------------------------------

    Alte TSH-Werte:

    Ende 2011: 1,84 mU/l
    Ende 2013: 2,74 mU/l
    Anfang 2016: 4,00 mU/l

    Aktueller Befund:

    Blutwerte

    freies T3: 3,0 pg/ml (2,0 - 4,2)
    freies T4: 1,0 ng/dl (0,8 - 1,7)
    TSH RNR: 2,16 µg/ml (0,35 - 2,50)

    Mikrosomen-AK (TPO) IFT: 14 U/ml (< 34)
    Thyreoglobulin-Auto-AK: < 10 U/ml (< 115)

    Thyreoglobulin (human) 2,9 ng/ml (< 70,0)
    Calcitonin: 2,1 pg/ml (< 9,5)

    Schilddrüsensonographie

    Sonographisch kleine echoarme Schilddrüse mit einem Volumen von 5 ml re. und 4,5 ml li. (Gesamtnorm bis 25 ml). Dabei kleiner Herdbefund linkss. caudal, echoarm mit einer Weite von max. 0,5 x 0,4 cm.

    Beurteilung

    Noch normal große Schilddrüse mit kleinem Herdbefund li. caudal bei laborchemisch peripher euthyreoter Stoffwechsellage mit TSH basal-Spiegel im mittleren bis oberen Referenzbereich ohne Hinweis auf das Vorliegen einer Autoimmunthyreoiditis, oder eines medullären Schilddrüsen-Carcinoms, daher Einleitungeiner milden wachstumsdrosselnden Medikation mit Thyronajod 50 ng täglich und hierunter laborchemische Kontrolle in 6 - 8 Wochen sowie Verlaufskontrolle in 3 - 4 Monaten.

    ---------------------------------------------------------------------

    Also. Das erste was mir auffällt ist, dass sich mein TSH-Wert verringert hat. Das würde meine Theorie bestätigen, dass der erhöhte Wert im Zusammenhang mit meiner Lebensweise hängt, da ich vor letzten Untersuchung viel Sport gemacht habe und eine Diät machte. Vor der aktuellen Untersuchung habe ich eine mehrwöchige Sportpause gemacht und auch meine Diät Unterbrochen.

    Ebenfalls scheinen meine Werte alle im Normbereich zu liegen und dass ich kein Hashimoto habe. Ich nehme mal an, dass man mir Thyronajod wegen dem Herdbefund verschrieben hat. Da es sich um Jod handelt bin ich natürlich etwas skeptisch. Habe nachgefragt wieso und man hat mir mit Jodmangel in Deutschland geantwortet. Ob ich selbst Jodmangel habe hat man mir nicht gesagt bzw. erkenne ich anhand der Werte nicht. Als ich gefragt habe, ob es an Sport gelegen hat, wurde dies verneint. Die Frage, ob sich meine Ergebniss verbessert haben, konnt man mir nicht sagen, da es zwei verschiedene Labore waren. Komisch finde ich auch, dass man mir doch plötzlich Jod verschreibt, obwohl der Radiologe das eher nicht wollte.

    Meine Fragen an euch:

    Wie sind mein Werte zu beurteilen?

    Ist Thyronajod 50 im meinen Fall das Richtige? Irgendwie habe ich dabei ein schlechtes Gefühl es zu nehmen und dass es mir eher schadet als hilft. Ich möchte im keinem Fall abhängig von Tabletten werden. Kann ich denn in einem Monat meinen ganzen SD-Stoffwechsel kaputt machen mit den Tabletten?

    Oder ist meine Angst unbegründet und kann es nehmen, ohne etwas zu befürchten?

    Was muss ich auf Grundlage dieser Ergebnisse noch beachten?

    Ich hoffe, dass ihr mir da helfen könnt.

    Vielen Dank im voraus.

    MfG
    Geändert von Orplos (21.04.16 um 12:12 Uhr)

  2. #2
    Benutzer
    Registriert seit
    20.01.16
    Beiträge
    83

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Sorry, dass ich jetzt schon pushe. Möchte aber gerne so schnell wie möglich Klarheit haben und vor allem wissen, was ich jetzt machen soll und was nicht.

    Sollte ich zur Sicherheit zu einem anderen Arzt gehen und mir den Jodwert untersuchen lassen oder kann man anhand meiner Werte ein Jodmangel erkennen? Kann man denn bei mir Sicherheit sagen, dass ich kein Hashimoto habe? Das einzige Problem, was ich im Moment habe ist ja die kleine Zyste. Geht die mit Thyronajod weg ohne das den Stoffwechsel derart verändert, dass ich die Pillen mein Leben lang nehmen muss?

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.12.05
    Ort
    Dessau
    Beiträge
    31.856

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Hallo Orplos,
    das Jod-Kombi würde ich auf keinen Fall nehmen! Bei Jodmangel vergrößert sich die SD - deine ist klein, also vermutlich geschrumpft! Außer Hashi kenne ich keinen Grund dafür - und dann ist Jod das Verkehrteste was du machen kannst.

    Jod kann nicht direkt gemessen werden in Blut oder Urin. Es würde auch nicht viel bringen, weil sich das meiste in der SD befindet und evtl. noch Überschüsse in Speicheldrüsen.
    Wenn du dich "normal" ernährst, kannst du keinen Jodmangel haben. Durch Viehfutter-Jodierung sind alle tierischen Produkte mit Jod angereichert. In Großküchen wird fast überall Jodsalz verwendet...

    Stark schwankende Werte sind typisch bei Hashi. Vermutlich hast du die seronegative Form (keine erhöhten Ak).

    Ich vermute, dir würde LT helfen - allerdings ohne Jod. Dein fT4 ist sehr niedrig, TSH höher als bei Gesunden. Vielleicht kannst du deinen HA überreden, LT statt Thyronajod zu verschreiben?

    Liebe Grüße
    Sabinchen

  4. #4
    Benutzer
    Registriert seit
    20.01.16
    Beiträge
    83

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Danke für die Antwort.

    Von einer seronegativen Hashimoto habe ich nie was gehört. Kann man an meinen Werten wirklich sicher erkennen, dass ich diese haben könnte? Laut Beurteilung ist ja bei mir Hashimoto ausgeschlossen. Könnte man denn nicht die schwankenden Werte allein mit Stress erklären? Weil als der Wert erstmals über 2,5 ging hatte ich ein Jahr meiner Ausbildung hinter mir, welche insgesamt sehr stressig war. Wie schon erwähnt, habe ich vor der aktuellen Untersuchung die Stressfaktoren reduziert, vor allem Sport. Dachte, dass ich damit meine Theorie bewiesen habe.

    Mein Hausarzt war schon recht überzeugt davon mich mit Thyronajod zu behandeln. Der Radiologe hat das ja auch verordnet. Keine Ahnung, ob die sich davon Beeinfluss lies oder immer mit Thyronajod behandelt. Habe auch nachgehakt und gefragt, ob ich das wirklich nötig habe und ob ich die Tabletten mein Leben lang nehmen muss. Antwort darauf war, dass man das erst nach der nächsten Untersuchung sagen kann. Damit wurde vom Arzt Hashimoto indirekt ausgeschlossen oder nicht? Der geht auch von Jodmangel aus und denke nicht, dass ich reines L-Thyroxin bekomme. Ist denn mein f4-Wert wirklich zu niedrieg? Was wäre denn normal? Ist es auch der einzige schlechte Wert?

    Wenn ich Jodmangel haben sollte, dann müsste doch meine SD vergößert sein, was aber nicht der Fall ist. Ist denn meine SD wirklich noch normal groß oder zu klein? Ich denke nämlich, dass Jod nur Aufgrund der kleinen Zyste bekomme. Würde denn Thyronajod 50 in meinem Fall helfen, wenn ich tatsächlich kein Hashimoto habe, wovon ich eigentlich ausgehe? Habe ja an sich keine Beschwerden und das ganze wurde nur zufällig entdeckt.

    Zu meinem Jodkonsum: Ich nutze kein Jodsalz, Fertigprodukte oder Wurstwaren. Ebenfalls esse ich kaum Fisch. Meine einzige richtige Jodquelle war Handkäse (100 g fast täglich), falls es mit Jodsalz gesalzen wird. Könnte diese Menge (sind glaube ich <100 µg täglich) Einfluss auf meinen ganzen SD-Stoffwechsel gehabt haben? Nach der Diagnose habe ich nämlich auch praktisch mit den Handkäsekonsum aufgehört und noch strenger auf meine Jodeinnahme geachtet. Könnnte ich damit und der Stressreduzierung meine SD-Werte verbessert haben?

    In der Beurteilung steht auch, dass Thyronajod eine "milde wachstumsdrosselnde Medikation" ist. Ist das nur der Fall, wenn man kein Hashimoto hat? Weil das widerspricht sich doch alles bei mir irgendwie.

    ---------------------------------------------------------------------

    Ist jetzt etwas mehr Text geworden als gedacht. Bin im Moment aber total verwirrt, wie man vielleicht bemerkt.

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    25.04.12
    Ort
    Ein Forum lebt von der öffentlichen Diskussion! Daher PN's nur für Privates!
    Beiträge
    14.718

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Jod ist gut, dass wird uns immer suggeriert. Es stimmt so allerdings nicht. Jod ist nicht für jeden gut und steht in der Diskussion den Anstieg der SD-Erkrankungen zu verursachen. Am besten liest du dir dazu N'olino's Thread mal durch. Der beeinhalt ganz viele Studien zum Thema. In Deutschland werden diese Studien allerdings nicht so beachtet und dann kam auch noch diese umstrittene Lisa-Studie. Gibt es auch eine Thread zu.

    Meist machen die Ärzte nur ein Sorte von Antikörpern und geben dann Entwarnung und Jod. Das ist leider nicht so einfach. Bei einigen sind die AK's nur im SD-Gewebe nachweisbar und wer biobsiert schon eine SD? Aber auch die Sonographie ist nicht so einfach und bei ihr passieren relativ viele Fehler. Angefangen beim verwendetem Gerät, dem Alter des Geräts, der Erfahrung des Arztes. Es gibt sogar Ärzte bei inhomogenen Geweben keine SD-Erkrankung diagnostizieren. Muss mir die Threads dazu mal zusammensuchen... Da war gerade letzte Woche einer.

    Deutscher Käse ist übrigens sehr jodhaltig, also keine gute Wahl.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Yoru
    Registriert seit
    07.02.14
    Ort
    Köln
    Beiträge
    1.804

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Deine SD ist echoarm. Gesunde SDs sind das nicht, daher würde ich Hashi noch nicht ausschließen. Wie schon gesagt wurde, gibt es auch seronegative Hashis, also ohne Antikörper. Ich hab die Diagnose, ich hab auch Antikörper, ABER nicht immer. Sie waren zwischenzeitlich mal aufs "negative" (also unter Referenz) geschrumpft, nur um dann wieder nach oben zu schießen.
    Ich persönlich würde das Jod auch nicht nehmen. Bei Jodmangel wächst die SD wirklich, aber auch bei der echten Hashimoto-Thyreoiditis wächst sie. Bei der Ord-Thyreoiditis, was die meisten haben, schrumpft sie. Deine SD ist wirklich nicht so groß.

  7. #7
    Benutzer
    Registriert seit
    20.01.16
    Beiträge
    83

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Sehe ich es richtig, dass es bei mir im Moment ein Glücksspiel ist Thyronajod zu nehmen? Ihr schreibt hier nämlich, dass Jod allgemein schädlich bei Hashimoto ist. Was ist aber nun mit meinen Werten? Laut Arzt habe ich KEIN Hashimoto und bekomme deshalb Thyronajod, um die kleine Zyste zu verkleinern und evtl. einer beginnenden Unterfunktion vorzubeugen. Sind denn meine Werte Anlass genug, um mit einer Hormontherapie zu beginnen? Könnte sich das ganze nicht durch Ernährungsumstellung/Stresskontrolle normalisieren, wenn ich kein Hashimoto habe?

    Wenn ich Hashimoto haben sollte, welche Wirkung hätte dann Jod auf mich? Würde ich es irgendwie merken? Denn meine Jodeinnahme ist seit einigen Wochen stark kontrolliert bzw. reduziert und ich merke keinen Unterschied im Vergleich zu früher.

    Nochmal zu meinem Befund: Wie ist dieser zu bewerten? Ist dieser aussagekräftig genug, um überhaupt was zu verordnen? Wenn man Hashimoto bei mir doch nicht sicher ausschließen kann, handelt dann der Arzt nicht fahrlässig? Wenn echoarm schon ein alarmzeichen ist, dann müsste ich doch mindestens eine Untersuchung abwarten bevor ich mit Jod rumspiele oder nicht?

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    20.09.14
    Beiträge
    789

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Wenn ich das richtig sehe, sind nicht alle Antikörper bestimmt worden. Die TG-AK fehlen - wie so oft. Es gibt auch die seltene Variante, dass nur die erhöht sind - ich kann ein Lied davon singen. Einmal sollte auch wenigstens die mitbestimmt werden, aber das ist mal wieder typisch.

    Hättest Du einen Jodmangel würde sich Deine Schilddrüse ja eher vergrößern - Stichwort Kropf.

    Jod ist eine lebenswichtiges Element für den menschlichen Körper und in der Regel nimmt man über die Nahrung genügend zu sich, den in fast jedem Nahrungsmittel ist von Haus aus ein geringer Jodanteil enthalten. Fisch, besonders Seefisch hat einen höheren Jodanteil.

    Jetzt gibt es jedoch Regionen die jodarm sind - sprich Trinkwasser und Boden. So weit ich weiß, waren das mal vereinzelte Gebiete im süddeutschen Bereich, was Deutschland betrifft. Dort traf man relativ häufig Menschen mit einem Kropf an. Folglich ging man Ende der 80er, Anfang der 90er dazu über Lebensmittel zwangszujodieren. Ein riesen Geschäft für einige Industriezweige. Dazu verwendet man dann auch noch nicht mal das natürliche Jod, sondern größtenteils das Jod, das beim Abbau von Salpeter in den Gruben in Chile als Abfallprodukt entsteht.

    Ergo große Teile der deutschen Bevölkerung nehmen also schon seit Jahren zuviel Jod zu sich und dann noch nicht mal das "Richtige". Man hat festgestellt, dass die Hashimoto-Erkrankung seit dem sprunghaft angestiegen ist und führt das z. T. auf die Zwangsjodierung zurück.

    Jetzt zu Deiner Schilddrüse. Bei Frauen gilt ein Größe bis 18 ml als normal, so weit ich weiß, bei Männern kann sie größer sein. Geschickterweise gibt es keine untere Grenze. Aber ein Gesamtvolumen unter 10 ist sicherlich nicht mehr üppig. Es sieht so aus als würde Deine Schilddrüse schrumpfen. Herdbefund und echoarm sprechen eigentlich für Hashimoto, evtl. noch inhomogen?

    Von Jodtabletten würde ich an Deiner Stelle die Finger lassen. Deine Werte deuten auf eine latente Unterfunkton hin. Übrigens gerade diese Schwankungen der Werte ist bei Hashimoto typisch. Ja, Dein fT4 Wert liegt ziemlich weit unten und wäre bei einem Schilddrüsengesunden höher, der hätte nicht die Diskrepanz zwischen fT4 und fT3, da wären beide Werte eher prozentual dichter beieinander.

    Hast Du den Symptome, die Du mit Deiner Schilddrüse in Verbindung bringst? Andernfalls würde ich die Schilddrüse auf jeden Fall weiter beobachten und vielleicht 2 mal im Jahr den TSH und die freien Hormonwerte checken lassen um zu sehen, wie es sich weiter entwickelt.

    Falls Du hingegen unter Unterfunktionssymptomen leidest, könntest Du einen Versuch mit LT wagen.

    Alles Gute!

    MauseMaus

  9. #9
    Benutzer
    Registriert seit
    20.01.16
    Beiträge
    83

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Danke für die Antwort.

    Ist denn nicht Thyreoglobulin-Auto- AK = TGAK? Der scheint bei mir nicht erhöht zu sein.

    Typische Symptome habe ich eigentlich gar nicht. Das ganze war eigentlich ein Zufallsbefund bei der ersten Untersuchung. Ich wollte eigentlich nur meine Blutwerte checken und musste dafür einen Grund nennen. Habe dabei gelegentliche Müdigkeit genannt. Diese würde ich aber nicht mit einer Unterfunktion in Verbindung bringen. Liegt eher an meinem Schlafverhalten. Vor der ersten Untersuchung hatte bei mir Sport Priorität vor Schlaf. Habe morgens trainiert, obwohl ich nicht ausgeschlafen habe. Die Müdigkeit habe ich dann mit Koffein in Griff bekommen. Den Schlaf habe ich dann versucht nach dem Sport nachzuholen, was nicht ganz gut geklappt hat. Im Nachhinein ziemlich dumm von mir, aber diese Art des Trainings hat mich irgendwie gepusht. Ansonsten hätte ich keine Beschwerden, die einen Arztbesuch Wert sind bzw. meine Lebensqualität einschränken.

    Was sollte ich denn am besten machen? Thyronajod habe ich mir bisher nicht besorgt. Sollte ich zum Hausarzt gehen und sagen, dass ich die Tabletten nicht nehmen möchte und stattdessen L-Thyroxin? Kann man das denn einfach so machen? Wie bringt man es dem Arzt bei, dass man doch was anderes möchte? Was tun, wenn der dagegen ist? Soll ich damit argumentieren, dass es bei mir keine sicheren Anzeichen auf Jodmangel gibt und ich Jod auch so zu mir nehme?

    Oder sollte ich vorher eine Zweitmeinung einholen? Kann man denn nicht irgendwie Jodmangel zuverlässig ermitteln lässt, wenn es überhaupt Sinn machen würde? Struma oder sonstige Anzeichen eines Mangels habe ich nicht. Mein Hausarzt geht nämlich davon aus und hat als Begründung diese "Deutschland ist ein Jodmangelgebiet" Floskel. Ist das ein Alarmzeichen den Arzt zu hinterfragen? Ich fand es ebenfalls komisch, dass der ganz gegen meiner Sport und Diät Theorie war. Ist es nicht so, dass sich die Werte bei Sport und nicht ausreichender Ernährung verschlechtern?

    Oder sollte ich einfach bis zur nächsten Untersuchung abwarten und nichts nehmen und gucken wie sich das ganze entwickelt? Oder wäre das zu fahrlässig? Ich habe im nächsten Monat eine Blutuntersuchung beim Hausarzt und im übernächsten noch einmal beim Radiologen.

    Wenn ich kein Hashimoto habe sondern "nur" eine latente Unterfunktion: Müsste ich dann L-Thyroxin mein Leben lang nehmen oder könnte ich damit den Stoffwechsel in den Griff bekommen, sondass alles wieder normal funktioniert? Mein Hausarzt meint nämlich, dass man es nicht genau sagen kann. Mit dieser Aussage würde der zweite Fall zutreffen.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    18.07.13
    Beiträge
    9.095

    Standard AW: Ergebnis meiner ersten SD-Diagnostik

    Die Fragestellung ist falsch: eine Unterfunktion ist keine Erkrankung in sich, sondern ein Ergebnis/Symptom von irgendeiner Erkrankung/ Ursache. Es gibt mehrere mögliche Ursachen, die eine UF hervorrufen, die meiste ist die AI-Thyreoiditis.
    Also, man kann nicht sagen: oder Hashi, oder UF.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •