Seite 2 von 14 ErsteErste 1234512 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 137

Thema: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von FlorieK
    Registriert seit
    18.11.12
    Ort
    Nord-Deutschland
    Beiträge
    607

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    oh jee... das klingt nach ganz viel Frust...
    Ich habe zurzeit auch keinen Arzt, mit dem ich das alles besprechen kann, die BE`s mache ich nur bei meinem HA

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von I-Maa
    Registriert seit
    31.10.11
    Ort
    NRW
    Beiträge
    1.428

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Zitat Zitat von FlorieK Beitrag anzeigen
    Meine Medis sind:
    125 LT
    10 T3
    15 mg Leflunomid (Rheuma)
    32 mg Candesartan (RR)
    HCT (RR)
    40 mg Fluoxetin (Depr.)
    1-2 mg Tavor (Depr.)
    Das Magenschutzmittel habe ich irgendwann wieder abgesetzt, ich hatte eh das Gefühl, das ich es gar nicht brauche. Das war eine Angina Pectoris und kein Magenproblem
    Hallo Florie,

    das liest sich garnicht schön was du so berichtest, aber bei mir läuft es auch im Moment nicht rund. Es scheint das VitaminD+Calcium......usw zu sein.

    Zu deinen Medis ist mir aufgefallen: HCT ist ein Diuretika und kann die Elektrolyte ganz schlecht beeinflussen. https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrochlorothiazid, solltest das mal checken lassen. Ich nehme es schon lange nicht mehr.


    LG

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.11.11
    Ort
    Internet- Email
    Beiträge
    12.809

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Zitat Zitat von FlorieK Beitrag anzeigen
    Hej Donna,
    ich habe keine SD mehr (seit 12.2012)
    Mir wurde hier schon vor sehr langer Zeit geraten, es mit T3 zu probieren, ich habe aber keinen Arzt gefunden, der es mir verschrieben hat. Ich habe Herzprobleme und hohen RR, daher haben sie alle Abstand von T3 genommen.
    Ich habe dann endlich wenigstens ein Kombipräparat verschrieben bekommen, das viel zu viel T3 hatte. Also habe ich die Tablette teilen müssen und den Rest mit LT aufgestockt. Das war ein gruseliges Getüddel, aber es ging irgendwann.

    In der Zwischenzeit habe ich mir, sagen wir mal, T3 besorgt, und irgendwann bin ich vom Kombipräparat dann dahin gewechselt und seitdem ist es trotzdem noch ein Hin und Her

    Meine Medis sind:
    125 LT
    10 T3
    15 mg Leflunomid (Rheuma)
    32 mg Candesartan (RR)
    HCT (RR)
    40 mg Fluoxetin (Depr.)
    1-2 mg Tavor (Depr.)
    Das Magenschutzmittel habe ich irgendwann wieder abgesetzt, ich hatte eh das Gefühl, das ich es gar nicht brauche. Das war eine Angina Pectoris und kein Magenproblem

    Liebe Sunny,

    Ehrlich gesagt, habe ich gehofft, dass einige von deinen Diagnosen und Medikationen, wie soll ich es sagen, nicht ganz so ernst sind und du viel überflüssiges Zeug nimmst. Und dass ich nicht lange in deinem Profil stöbern muss.

    Leider sind meine Hoffnungen nach deinem #10 verflogen.
    Ja, du hast mehrere Erkrankungen und musstest immer hart kämpfen.
    Trotzdem kommst du nicht um die Wechselwirkungen herum. Solange du keinen Arzt hast, der sich nicht gleich gut mit (herausoperierter) SD, Rheuma und Depressionen auskennt, sowie mit Herz und BD, bist du leider gezwungen, dein eigener Profi zu werden.

    Ich habe heute mehr Fragen als Antworten, hoffentlich verwechsle ich nicht den Ablauf:
    Du warst schon seit Kindertagen depressiv und hast anscheinend sehr früh Rheuma diagnostiziert bekommen.
    War das vor MB? Wie wurde Rheuma diagnostiziert? Anhand der AK hoffentlich? Hast du gleich die Basismedikation bekommen, oder gab es zuerst NSAR und Cortison, die nicht wirksam waren?

    Ist dein Herz ausgiebig untersucht? Wie sieht der US aus? Gibt es verengten Gefäße? Weil du über Angina pectoris schreibst.
    Wurde auch die farbige Doppler-Sono gemacht, oder bist du nur auf Verdacht mit Adenosin behandelt? Das kann nämlich sehr gefährlich sein.

    Woher weißt du, dass du Angina pectoris gehabt hast und nicht einfach Sodbrennen?
    Nicht, dass ich die ständige Einnahme von Protonenpumpenhemmern befürworte, die bringen auf Dauer nur Ärger, aber ein halber Teelöffel Natron mit Wasser kann schon Klarheit verschaffen.
    Wenn das nicht gegen die Schmerzen im Brustkorb hilft, aber ein Schuss Nitrospray, dann war es Angina pectoris.

    BD (HH) ist ein Buch für sich:
    Du bist 41 und weiblich, dein BD darf ohne Medikamente ruhig 140/90 betragen, egal was die Ärzte sagen.
    Es sei denn, deine Gefäße sind vor beschädigt und haben Plaquen.
    Wie sieht dein Cholesterin aus? Gut, war 2013 etwas erhöht.

    Tachykardien muss man immer nur im Zusammenhang mit der SD betrachten.
    Hab jetzt nicht alles aufgedröselt, was mit deiner Notaufnahme war, aber dort wird man nach Symptomen behandelt und nicht nach TSH/freien Werten.
    Ich möchte dich nur darauf aufmerksam machen, dass ein zu niedriger BD auch dazu führen kann.
    Und was zu niedrig ist, kann auch verhältnismäßig hoch sein.

    Weiter: Ein Sartan, ein Diuretikum und Tavor sind auf Dauer keine geeignete Medikation gegen BD. Da ist einfach zu viel des Guten. Der Nervus vagus wird ständig ausgepeitscht, um nicht das zu tun, wofür er geschaffen ist – nämlich den BD zu regulieren.
    Positiv ist es, dass du keinen BB nimmst. Der würde alles noch verschlimmern.

    Depression: Serotoninwiederaufnahmehemmer ist schon OK, obwohl er ft3 beeinflusst.
    Diazepam (Tavor) hat da nichts zu suchen. Ist eher gegen Panik gut, die du anscheinend nicht hast.

    Und last, but not least: NSD, Kalium, Calzium, Vit. D3 und alle Derivaten: Du nimmst alles anscheinend auf Verdacht, bzw. hast du es genommen.
    Wenn deine NSD nach der OP intakt sind, wie du schriebst, brauchst du das alles nicht, vorausgesetzt, du setzt das Diuretikum ab.

    Ich hoffe, dich nicht überstrapaziert zu haben.
    Hätte noch andere Gedanken auf Lager, insbesondere im Bezug auf Prothyrid: Ist ein Kombi, was sehr gut verträglich ist, aber vorher solltest du dich bitte mit den anderen Fragen auseinandersetzen.

    Ganz liebe Grüße
    Donna

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.08.09
    Ort
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. N.V. Peale
    Beiträge
    4.563

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Zitat Zitat von FlorieK Beitrag anzeigen
    Mensch, so viele Infos.. die muß ich mal in Ruhe durcharbeiten- vielen Dank!
    Meine Rheumaschübe nagen schon an der Psyche, diese Dauerschmerzen machen auch blöd im Kopf!
    Aber das Rheuma ist nicht psychisch, das habe ich leider von meiner Mutter geerbt.

    ich meinte damit, dass sich Rheuma auf die Psyche auswirkt, nicht dass es rein psychisch ist.
    HIer - ab da erzähle ich was zu kapsc - wegen Mikroimmuntherapie und Rheuma.:
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post3272664
    Es gibt bei Rheuma speziell, das 2LARTH, aber das muss man vorher mit einem Therapeuten zusammen machen, weil die sich das Immunsystem anschauen.


    Ich habe bloß viel früher als sie mit der Behandlung angefangen, damit meine Gelenke vll mal nicht so aussehen wie ihre... Und ich merke schon, wenn ich aufgrund vom viel zu hohem RR das Medikament eine Woche nicht nehmen kann (ich versuche, es jeden 2. Tag einzunehmen)

    das ist das nächste bei allen deinen Medis - hast du Beipackzettel gelesen und verglichen? Also Wechselwirkungen mit einanander? Nebenwirkungen z.b. auf Mikronnährstoffe + Hormone?
    Andere Psychopharmaka ausprobiert?
    Zu Diuretika, ich hörte mal, dass das nicht mehr das erste Mittel der Wahl sei, bei Patienten, weil die allgemein viele Sachen ausschwemmen.
    Darum wäre es um so wichtiger, dass du Mikronnährstoffe regelmäßig testen lassen gehst.



    eBV kenne ich gar nicht... Meine psychische Erkrankung habe ich wohl von meinem Vater geerbt, ich bin seit Kindertagen oft traurig und depressiv.

    über das EBV kam ich zur Mikroimmuntherapie und auch zu dem Buch, wo darüber, die Diagnostik und ein wenig über das Immunsystem berichtet.

    Da kann es sehr viele Ursachen dafür geben - von Gesundheit, bis irgendwas was du "mitbekommen" hast.
    Gibt ja die systemische Familientherapie - hast du damit schon was zu tun gehabt?
    Klar, die Genetik wird dann grade aus psychiatrischer Sicht bemüht - Biochemie etc.
    Ich möchte da auch nicht das als blöd hinstellen. Aber ich finde man kann auch mehr hinschauen, ob nicht doch noch was machbar ist.


    Ich glaube, bei mir kommt alles aus unterschiedlichen Bereichen zusammen und das alles wirbelt das Immunsystem durcheinander. Ich kann nur noch schauen, wann ich wo welche Medikamente nutzen kann, um dagegen zusteuern oder vll. mache ich damit einiges auch nur schlimmer, siehe zu viel T3?

    Wir haben 3 Schienen:
    Die Endoschiene: SD, NN, Sexualhormone
    Die Mikronnährstoffschiene: die ganzen Mängel aus den hormonellen Ungleichgewichten und dem Immunsystemprobs
    Die Immunsystemschiene: chronische Infekte (Viren/Bakterien/Pilze/Parasiten), NMU/Allergien, Enzymdefekte
    Andere AIs: weil das Immunsystem ist ein einziges und das greift überall an.

    Das kommt drauf an - niemals blind Dinge einnehmen, schauen welche Symptome passen dazu etc, regelmäßig testen...
    Also z.B. du kannst dir die ganzen Depressivverdächtigen mal vornehmen und schauen, ob du z.b. ein Vitamin D Mangel hast etc.
    Punkt für Punkt kommst du weiter.

    T4 zu T3:
    Selen,
    Eisen,
    Zink,
    Vitamin A


    Ich las in einem Thread auch B 12 und bei Vitamin C bin ich mir nicht sicher.
    Wäre eine Möglichkeit zu schauen, welche davon sind im Mangel, kann ich T3 dann weg lassen? langfristig geplant....

    erhöhtes Cortisol drückt T3.
    Bevor die NN absäuft erhöht sie nochmals ihre Bemühungen, weil sie mehr Kraft braucht, um die selben Ergebnisse zu liefern, darum erhöht sich dann der Cortisolspiegel.




    Ziele in der Klinik?? Naja, den Alltag schaffen, vll so etwas wie ein positives Lebensgefühl zu entwickeln, das wäre schon ganz gut
    Finanzielle Probleme oder berufliche habe ich nicht, ich kann mich ganz um mich kümmern

    Positives Lebensgefühl - Ziele? Was hast du für Lebensziele?
    es geht darum, den Fokus auf etwas zu werfen, dass so super toll ist, dass du dort Erfolgserlebnisse bekommst - dass sie ein Ausgleich zu deiner jetzigen Situation geben könnten - klar machst du deine Test-Hausaufgaben nebenher.

    Hier, habe ich noch nicht gelesen, aber hört sich gut an:
    http://www.werde-verrueckt.de/mit-di...olgreich-sein/

    Hier, den kenne ich - sehr sympathisch:
    http://www.ppfi.de/buchbesp/hohensee.htm

    sehr motivierend ebenso (wayne dyer)- da hat man sehr viel Auswahl. Die früheren Bücher sind praktischer, die Späteren spiritueller - aber mitnehmen kann man immer was. Eben weil es sehr praktisch und einfach logisch ist und sehr zuversichtlich.:
    https://www.google.de/search?sourcei...r+lb%C3%BCcher

    Und natürlich der Klassiker - zum Mitlachen:
    http://ir.nmu.org.ua/bitstream/handl...pdf?sequence=1

    Und hier auch was zum Lernen- was Gedankengänge betrifft:
    https://www.beltz.de/fileadmin/beltz...21-27630-6.pdf

    Es geht nicht darum sich durch aufbauenden Bücher sich seine Beschwerden klein zu reden, aber anders drauf zu gucken und evlt. auch mal was Gutes für sich zu finden.


    ... und die SD habe ich seit Dezember 2012 nicht mehr

    da du früher MB warst, weiß ich gar nicht, wie das bei dir dann ist, ob ich dann gleich so hashimäßig annehmend ran gehen kann. Aber einiges Testen zum Ausschließen oder Finden kann man schon.

    Danke, das ist lieb



    LG

    Imogen

    Ah ja hier: um zu sehen,wie sich die Wechselwirkungen sind - selber noch nicht gelesen, aber klingt sehr gut:
    http://www.piper.de/buecher/das-geda...-3-492-30185-5

    Hier könnte man sich evtl. auch was rausschnippeln, was gut tun würde - ist aber wissenschaftlich
    Geändert von imogen (09.11.15 um 19:02 Uhr)

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.08.09
    Ort
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. N.V. Peale
    Beiträge
    4.563

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Zitat Zitat von Lilo0314 Beitrag anzeigen
    Sonny, ich schlag dir noch mal vor: komm vorbei und dann basteln wir uns eine Dosis!
    Gehen beide zusammen zu einem Arzt, lassen Werte Tag c machen, starten mit ausgeklügelter Dosis und ziehen die dann gnadenlos durch.
    Evtl. kannst du dir aus der Buchliste oder den Testempfehlungen auch was für dich rausholen?
    Ist schlimm, wenn man psychisch behandelt wurde und man kommt "leer" raus.

    Ich schau mal bei dir auch, ob mir was einfällt. Aber es nicht immer die SD alleine.

    LG

    Imogen

  6. #16
    Benutzer
    Registriert seit
    09.02.15
    Ort
    Kiel
    Beiträge
    145

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Hallo Imogen,
    *lach*, nee, es ist nicht immer die SD bzw. die Substitution.
    Aber tatsächlich wird frau irgendwann bekloppt, wenn der Körper nicht mehr das macht, was er sollte.
    Ich habe gefühlte Millionen für alle möglichen NEMs ausgegeben, alle Speicher voll, nur die Hormone machen nicht das, was sie sollen: mir ein lebenswertes Dasein ermöglichen.

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.08.09
    Ort
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. N.V. Peale
    Beiträge
    4.563

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Ich habe dir in deinem Thread dann geschrieben.
    Nochmals über alles drüber gehen. Irgendwo kommt was raus -siehe dort, habe ich was geschrieben...

    Siehe mein Profil - zum Thema Nems: "Mein Haus, Mein Auto, meine Män.... (ah neee falsch ) - meine NEMs "

    LG

    Imogen

  8. #18
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von FlorieK
    Registriert seit
    18.11.12
    Ort
    Nord-Deutschland
    Beiträge
    607

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Zitat Zitat von I-Maa Beitrag anzeigen
    Hallo Florie,

    das liest sich garnicht schön was du so berichtest, aber bei mir läuft es auch im Moment nicht rund. Es scheint das VitaminD+Calcium......usw zu sein.

    Zu deinen Medis ist mir aufgefallen: HCT ist ein Diuretika und kann die Elektrolyte ganz schlecht beeinflussen. https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrochlorothiazid, solltest das mal checken lassen. Ich nehme es schon lange nicht mehr.


    LG
    Hej I-Maa

    ich komme ohne das Zeug gar nicht aus, mein RR steigt in Höhen, die ich nicht mehr verkrafte (190/128). Zusammen mit dem Candesartan sinkt der Druck immerhin auf 150/100, das halte ich gut aus.
    Da ich auf dieses Rheumamittel angewiesen bin, muß es wohl erst mal so weitergehen. Ich hab schon so viel probiert und lag immer wieder mit einer RR-Entgleisung im Krankenhaus oder den ganzen Tag auf dem Sofa..

    Das ist ja nicht so schön, das es Dir nicht so gut geht... Du warst doch schon auf einem ganzen guten T3-Weg, oder

  9. #19
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von FlorieK
    Registriert seit
    18.11.12
    Ort
    Nord-Deutschland
    Beiträge
    607

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Liebe Sunny,

    Ehrlich gesagt, habe ich gehofft, dass einige von deinen Diagnosen und Medikationen, wie soll ich es sagen, nicht ganz so ernst sind und du viel überflüssiges Zeug nimmst. Und dass ich nicht lange in deinem Profil stöbern muss.


    .
    Solange du keinen Arzt hast, der sich nicht gleich gut mit (herausoperierter) SD, Rheuma und Depressionen auskennt, sowie mit Herz und BD, bist du leider gezwungen, dein eigener Profi zu werden.
    Das ist das Problem, es kommt zu viel zusammen. Ich habe einen tollen HA, der mit mir gemeinsam schaut, was ich brauche und was ich nach hinten schieben kann, das ist gut. Er kümmert sich um die SD-Einstellung, RR, psychische Grundversorgung und verbindet meine Wunden.
    Die "richtig guten" Medis kriege ich bei meinem Psychiarter (immer nur in kleinen Mengen) und um die rheumatische Erkrankung kümmert sich meine Internistin mit Zusatzqali. Das reicht an Ärzten, mehr schaffe ich nicht mehr...

    Ich habe heute mehr Fragen als Antworten, hoffentlich verwechsle ich nicht den Ablauf:
    Du warst schon seit Kindertagen depressiv und hast anscheinend sehr früh Rheuma diagnostiziert bekommen.
    War das vor MB? Wie wurde Rheuma diagnostiziert? Anhand der AK hoffentlich? Hast du gleich die Basismedikation bekommen, oder gab es zuerst NSAR und Cortison, die nicht wirksam waren?
    Die Depressionen waren vor MB schon da, aber weit im Hintergrund, das Rheuma wurde erst richtig stark, als die SD draußen war. Mein Körper hat, nachdem er die SD zerstört hat, sich etwas Neues gesucht und (mit Veranlagung) fing mit der Zerstörung der Gelenke an. Bei meiner Mutter war es auch so; bei ihr kamen dann irgendwann noch Allergien dazu

    Ist dein Herz ausgiebig untersucht? Wie sieht der US aus? Gibt es verengten Gefäße? Weil du über Angina pectoris schreibst.
    Wurde auch die farbige Doppler-Sono gemacht, oder bist du nur auf Verdacht mit Adenosin behandelt? Das kann nämlich sehr gefährlich sein.

    Woher weißt du, dass du Angina pectoris gehabt hast und nicht einfach Sodbrennen?
    Nicht, dass ich die ständige Einnahme von Protonenpumpenhemmern befürworte, die bringen auf Dauer nur Ärger, aber ein halber Teelöffel Natron mit Wasser kann schon Klarheit verschaffen.
    Wenn das nicht gegen die Schmerzen im Brustkorb hilft, aber ein Schuss Nitrospray, dann war es Angina pectoris.
    Mit dem Herzen habe ich seit vielen Jahren zu kämpfen. Es wird regelmäßig untersucht. Die Ärzte hätten auch gerne mal eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt, aber das schaffe ich noch nicht...

    BD (HH) ist ein Buch für sich:
    Du bist 41 und weiblich, dein BD darf ohne Medikamente ruhig 140/90 betragen, egal was die Ärzte sagen.
    Es sei denn, deine Gefäße sind vor beschädigt und haben Plaquen.
    Wie sieht dein Cholesterin aus? Gut, war 2013 etwas erhöht.

    Tachykardien muss man immer nur im Zusammenhang mit der SD betrachten.
    Hab jetzt nicht alles aufgedröselt, was mit deiner Notaufnahme war, aber dort wird man nach Symptomen behandelt und nicht nach TSH/freien Werten.
    Ich möchte dich nur darauf aufmerksam machen, dass ein zu niedriger BD auch dazu führen kann.
    Und was zu niedrig ist, kann auch verhältnismäßig hoch sein.
    Wenn mein RR 140/90 hätte, wäre das ziemlich gut, mein Durchschnittswert liegt bei ca. 160/110. Meine Gefäße sehen noch ganz gut aus.
    Mein Cholesterin ist ziemlich hoch, ich finde den letzten Wert gerade nicht... aber er liegt in der 2. Stufe in der Erhöhung und ich weiß gar nicht warum...

    Die Tachykardien habe ich seit meiner Jugend, mit denen bin ich vertraut und der Notarzt hatte wohl keine andere Wahl als Adenosin, bei mir gingen schon die Lichter aus...

    Weiter: Ein Sartan, ein Diuretikum und Tavor sind auf Dauer keine geeignete Medikation gegen BD. Da ist einfach zu viel des Guten. Der Nervus vagus wird ständig ausgepeitscht, um nicht das zu tun, wofür er geschaffen ist – nämlich den BD zu regulieren.
    Positiv ist es, dass du keinen BB nimmst. Der würde alles noch verschlimmern.

    Depression: Serotoninwiederaufnahmehemmer ist schon OK, obwohl er ft3 beeinflusst.
    Diazepam (Tavor) hat da nichts zu suchen. Ist eher gegen Panik gut, die du anscheinend nicht hast.
    Tavor schaltet im Notfall Emotionen aus, das Mittel brauche ich, sonst wäre ich nicht mehr am Leben

    Und last, but not least: NSD, Kalium, Calzium, Vit. D3 und alle Derivaten: Du nimmst alles anscheinend auf Verdacht, bzw. hast du es genommen.
    Wenn deine NSD nach der OP intakt sind, wie du schriebst, brauchst du das alles nicht, vorausgesetzt, du setzt das Diuretikum ab.

    Ich hoffe, dich nicht überstrapaziert zu haben.
    Hätte noch andere Gedanken auf Lager, insbesondere im Bezug auf Prothyrid: Ist ein Kombi, was sehr gut verträglich ist, aber vorher solltest du dich bitte mit den anderen Fragen auseinandersetzen.

    Ganz liebe Grüße
    Donna
    Puh, hab alles durch
    Danke für Deinen Riesenbeitrag!!

    Es ist schwer, auf alle Diagnosen und Medikamente gleichzeitig zu schauen, ich bespreche das immer mit meinem Ärztestab, ich selber schaffe es nicht mehr, alles im Detail auseinander zu tüddeln.

    Mein Problem ist gerade jetzt, die Einnahme von Thybon. Nehme ich zu viel? Was sind die Überdosierungsmerkmale? Soll ich es lieber ganz lassen????

  10. #20
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von FlorieK
    Registriert seit
    18.11.12
    Ort
    Nord-Deutschland
    Beiträge
    607

    Standard AW: Thybon, T4 und ich - werden wir jemals zusammenpassen...??

    Zitat Zitat von imogen Beitrag anzeigen
    LG

    Imogen

    Ah ja hier: um zu sehen,wie sich die Wechselwirkungen sind - selber noch nicht gelesen, aber klingt sehr gut:
    http://www.piper.de/buecher/das-geda...-3-492-30185-5

    Hier könnte man sich evtl. auch was rausschnippeln, was gut tun würde - ist aber wissenschaftlich


    Huhu, ich habe gerade den Riesenbeitrag von Donna durch und brauche jetzt eine Pause... (nicht das Du denkst, ich schaue nicht auf Deine Tipps )

    Vielen Dank erstmal!!!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •