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Thema: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

  1. #11
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Neomi, so wie deine Gyn., macht es meine auch.
    Sie schwitzen- also brauchen Sie - wieviel? ausprobieren bis Symptome weg

    Progesteron nehme ich schon einige Jahre. Als die Hitzewallungen anfingen, hat meine ansonsten tolle SD Ärztin dann einen teureren Speicheltest gemacht, der immens hohe Prog.Werte anzeigte (obwohl das lt. deren Laborarzt überhaupt nicht ankommt, wenn man Utrogest transdermal schmiert ) sie meinte daraufhin ich muss Prog. unbedingt reduzieren und hat mir Gynocadin Gel aufgeschrieben (Östrogen war auch im Mangel).

    Die Gyn hat mit mir geschimpft, weil die SD Ärztin sich da reinhängt und mir Geld abknöpft für'n unnötigen Test und sagte Prog. brauche ich soviel wie immer und schreibt mir nun auch das Gel auf. Ich verlass mich jetzt einfach auf deren jahrzehntelangen Erfahrungen

    Mit dem Gel hab ich mich in klitzekleinen Schritten rangetastet bis die Hitzewallungen weg waren, neulich musste ich mal etwas drauflegen- jetzt ist alles gut - mir geht's super damit -
    ich versteh nicht, weshalb manche Frauen meinen "sie müssen da durch weil es dazu gehört" -

    LG
    Hashisun

  2. #12
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    danke hashisun,

    hab ich dar richtig verstanden? Das Gynokadin Gel ist das mit östrogenhaltigem Hormon?
    Und hilft gegen Hitzewallungen?
    Und das schmierst Du wohin?
    Und zahlt das auch die Krankenkasse?

    Und schmierst Du Utrogest? Also piekst Du die Kapsel auf und schmierst wie viel wohin? *lach* Sorry für die vielen Fragen, aber es wäre echt hilfreich für mich.

    LG Neomi

  3. #13
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?



    Ich hatte lt. Speicheltest einen Mangel bei Östradiol, die deutsche Bezeichnung für Estradiol, welches im Gynokadin drin ist.
    Zahlt die Kasse bei Frauen im Wechseljahralter, und da die Gyn weiss, dass Frauen in dem Alter dann einen Mangel haben wenn sie schwitzen - braucht sie nix testen -

    Ich schmiere z.zt. Abends drei linsengrosse Kleckschen auf den Unterarm, hab mit einem angefangen - bei zwei wurden die Schübe weniger.

    Utrogest schmier ich Abends auf den Hals (vielleicht hilft gleichzeitig gegen Falten - ich quetschte die auf.

    Das ganze hat auch die SD Hormone gepushed, mir geht's jetzt richtig gut

    Noch Fragen ? Nur zu

    LG
    Hashisun

  4. #14
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Hallo Leidensgenossinnen,
    ich bin verwundert, dass ihr so sehr schwitzt, obwohl ihr noch einen Zyklus habt.
    Bei mir fing das erst nach Ausbleiben der Blutung an. Was noch sonderbar ist, meine Hitzewallungen sind TROCKEN! Sie beginnen auch meistens erst am Abend so gegen 10:00 h. Da ist halt TV mit Fächer angesagt.
    Bei mir wurde aber direkt nach ausbleiben der Blutung ein Hormonstatus gemacht, da ich gleichzeitig einen schlimmen Basedow bekam. Ein ganz schönes Durcheinander!
    Ich fing dann gleich mit Progesteroncreme an. Nach 2 Jahren, jetzt also seit ca 3 Monaten nehme ich eine Kombi aus Prog. und Estr. weil ich auch Schlafprobleme, einer Harnröhrenkarunkel und beg. Harnträufeln (bed. durch Östrogenmangel)bekam.
    Da ich aber auch Angst vor den Nebenwirkungen von Östrogen habe, nehme ich meine Kombi im Wechsel mit nur Progest.
    Zur Wirkung: ich schlafe wunderbar, Harnträufeln ist verschwunden, Hitzewallungen nur noch selten (es hielt sich aber auch vorher in Grenzen. Dafür hätte ich kein Etrad. genommen)

    LG Andyny

  5. #15
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Ahaaaa, danke für die Infos Hashisun. Öh, ja, ich hab noch Fragen.

    Welches Utrogest nimmst Du? Utrogest 100? Wieviel schmierst Du davon?
    Kommt bei mir demnächst auch auf den Hals.

    Und hat das Gynokadin Gel auch ne Zusatzbezeichnung 100 oder so?
    Und schmierst Du das Gynokadin in jedem Zyklus parallel zu Utrogest? Also 14 Tage lang, dann 14 Tage Pause? Und immer gleich viel?

  6. #16
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    ja, ja, ich sitz hier auch mit handtuch . also ich denke, wenn östrogene ,dann jetzt. wann sonst ? hoffe mal noch wilder wirds nicht mehr mit den wechseljahren.

    aber eigentlich ist ja die frage, ob man sie überhaupt braucht, nicht wann . mein gyn sagt nein, klipp und klar . und ich habe angst vor den risiken. sitze hier und trockne mich ab und rede mir ein, unsere großmütter haben es alle ohne so was ausgehalten und fanden das normal .
    Ja, unsere Großmütter haben es ausgehalten, sie hatten auch keine Alternative, der medizinische Fortschritt war damals noch nicht so weit. Hätte es früher schon Hormone gegeben, die die Beschwerden lindern, hätten sie sicherlich genauso zugegriffen, wie viele Frauen es heute auch tun.

  7. #17
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Also sagt man ja erstmal "allgemein" Östrogen, dat versteht dann auch der Gynäkologe. Sonst müsste man dem ja sagen: Hörmal Du Arzt, hab ich einen Hormonmangel aus der Familiengruppe "Östrogen" nebst Metaboliten? *lach*
    Neomi,

    ja, sag dem Arzt mal genau das!!!
    Der wird Dich angucken wie vom andren Stern weil nix verstehn
    Da spreche ich leider aus Erfahrung!!!

    Diese ganze "Östrogen Begriffsverwirrung" hat aus meinen Augen schon System.
    Das breite ich hier jetzt aber nicht aus!!!

    Östrogen = Sammelbegriff
    Gemeint ist aber fast immer das Östradiol!!!

    Es ist ein hoch potentes Hormon, u.a. auch mit zuständig für die Temperaturregelung im Körper.

    Sackt das ab, kann es Hitzewallungen geben.

    Gynokadin enthält körperidentisches Östradiol (E2)
    Utrogest körperidentisches Progesteron.

    Wer Östradiol nimmt, muss auch Progesteron nehmen!!

    Warum:

    Östradiol fördert Zellwachstum
    Progesteron reguliert es oder stoppt es sogar.

    Somit braucht es den Ausgleich!!!

    Da aber kein Mensch vorher weiß, wie die Hormone individuell umgewandelt werden, sind Messungen und Kontrollen nötig.

    Progesteron ist das potentiell unproblematischere Hormon, deswegen versucht man es in Kennerkreisen zuerst.
    Je nach Aromatasetätigkeit wird es mehr oder weniger in Östradiol umgewandelt. (Aromatase = das Enzym zur Umwandlung von Testosteron zu Östradiol und Androstendion zu Östron)
    Dann hört die Schwitzerei meistens auf.


    Speicheltest taugt nicht, wenn man Hormone anwendet.
    Dazu gibt es noch keine erprobten Normwerte, weil es den Test noch nicht lang genug gibt.
    Als Neueinstieg ok, als Kontrolle nicht tauglich.

    Noch ne Info:
    Das Hormon Estriol ist potentiell das harmloseste aus der Gruppe und gilt bei Rezeptorenforschern sogar als krebsschützend!

    Am Besten im Schleimhautbereich anwenden, also Scheide.
    Dort wird es gut aufgenommen.
    Über die Haut ist das nicht besonders effektiv.

    Es gibt die Creme "Oekolp", die oft bei Scheidentrockenheit verschrieben wird.

    Hier greift wieder die Verwirrung:
    Der Beipackzettel zählt sämtliche Nebenwirkungen von nicht sachgemäß angewendetem Östradiol oder entsprechender Derivate (nicht körperidentisches Östradiol) auf.

    Bei der Anwendung von Östradiol gibt es auch ein paar Regeln:

    - immer an die gleiche Stelle cremen, damit sich ein Depot aufbaut
    - am Besten einen Oberschenkel nehmen oder bei nicht zu dünnen Armen auch den Oberarm
    - 3 Wochen cremen, eine Woche Pause
    - immer mit Progesteron kombinieren
    - die kleinstmögliche Dosis verwenden
    - regelmäßige Kontrollmessungen!!!!


    Es gibt in D Ärzte, die sich gut auskennen, aber die muss man suchen.
    Im Buch von A. Scheuerstuhl ist hinten eine Liste von Ärzten.
    Auch bei "Gsaam" gibt es einen Ärzte-Suchbereich.
    Ich würde so lange suchen, bis ein Arzt gefunden ist.
    Muss ja kein Gyn sein. Die werte kann jedes Labor messen, auch über den HA. (wenn er mitmacht)

    Frau ist ja nicht mit ihrem Gyn verheiratet
    Schließlich möchte man einigermaßen gesund alt werden!

    LGA
    Geändert von Augenstern (11.08.15 um 21:54 Uhr)

  8. #18
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Susanne in F
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Von GSAAM wuerde ich mir allgemein nicht allzu viel versprechen . Als ich vor 10 Jahren hier von meinen Erfahrungen mit einem "anti-aging" Arzt berichtet habe , ist das ganze Volk hoffungsvoll zu "anti-aging" Aerzten gelaufen . Wir ganzen leidenden und suchenden Forumsmitglieder haben gehofft dass uns endlich geholfen wuerde . Das war aber leider gar nicht so , die hatten auch nicht mehr Ahnung als die anderen und das ganze Volk ist heulend zurueck gekommen . Spaeter hab ich dann erfahren was denen in der Ausbidung bei der GSAAM beigebracht wird , jetzt wundert mich das auch nicht mehr .

  9. #19
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Hi Susanne!

    Aber man könnte das im Vorfeld abklären, z.B. per Telefon, ob sie Werte messen und Hormone auch verschreiben.

    Wie man dann damit umgeht, ist ja im Grund Arzt unabhängig.
    Da muss man sich eben selbst weiterbilden und alles an Literatur lesen, was man bekommen kann.

    Gibt auch Foren, wo gute Leute unterwegs sind und Webseiten, die ebenfalls viel an Info bieten.

    Selbst ist die Frau!

    Wenn ich mich auf Ärzte verlassen hätte, säße ich heute immer noch mit Handtuch, Zwiebellook und völlig entkräftet auf dem Sofa.

    Mädels macht Euch auf und sucht nach Infos, nicht nur hier im Forum!!!
    Ein Großteil des Lebens liegt noch vor Euch, dafür wollt ihr fit werden!

  10. #20
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    Standard AW: Wechseljahre: ab wann Östrogen zu Progesteron?

    Zitat Zitat von Neomi Beitrag anzeigen
    Ahaaaa, danke für die Infos Hashisun. Öh, ja, ich hab noch Fragen.

    Welches Utrogest nimmst Du? Utrogest 100? Wieviel schmierst Du davon?
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    Und hat das Gynokadin Gel auch ne Zusatzbezeichnung 100 oder so?
    Und schmierst Du das Gynokadin in jedem Zyklus parallel zu Utrogest? Also 14 Tage lang, dann 14 Tage Pause? Und immer gleich viel?
    Es gibt von beiden meines Wissens nur eine Dosierung,( hab ich gegoogelt )

    Ich schmiere durchgehend eine Kps. ,auch schon als ich noch nen Zyklus hatte ( der war da aber schon seehr lang)

    Nein, Prog. soll ich nach dem hohen Speichelwert Sa. und So. weglassen ( hat die Gyn eigentlich dann doch so gemacht, wie die SD Ärztin meinte - - Reduzierung empfohlen. - war wohl nur Stutenbissigkeit )

    LG
    Hashisun

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